DE485299C - In beiden Fahrtrichtungen lenkbares Fahrzeug - Google Patents
In beiden Fahrtrichtungen lenkbares FahrzeugInfo
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- DE485299C DE485299C DED51746D DED0051746D DE485299C DE 485299 C DE485299 C DE 485299C DE D51746 D DED51746 D DE D51746D DE D0051746 D DED0051746 D DE D0051746D DE 485299 C DE485299 C DE 485299C
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- vehicle
- wheels
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Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D1/00—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
- B62D1/02—Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
- B62D1/22—Alternative steering-control elements, e.g. for teaching purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
Description
- In beiden Fahrtrichtungen lenkbares Fahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein in beiden Fahrtrichtungen lenkbares Fahrzeug, und zwar insbesondere auf ein Fahrzeug mit vorderen und hinteren Lenkrädern.
- Die Erfindung besteht darin, daß das beispielsweise auf vier Pendelachsen gelagerte Fahrgestell in der Mitte geteilt ist und daß beide Teile durch ein Gelenk miteinander verbunden sind. An jedem Fahrgestellteil befindet sich erfindungsgemäß ein starr angeordneter Arm, der mit dem Lenkgestänge des anderen Fahrgestellteils verbunden werden kann.
- Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß die senkrechte Mittelebene des Wagenkastens über der Mitte der zweiten und dritten Radachse angeordnet ist.
- Durch die Erfindung wird hauptsächlich der Vorteil erreicht, daß das Fahrzeug auch das schwierigste Gelände befahren kann. Trotzdem dieses zwei Lenkachsen hat, ist die aufzuwendende Kraft für das Lenken nicht größer als bei Fahrzeugen mit nur einer Lenkachse.
- Dieser Vorteil wird dadurch erreicht, daß die rückwärts liegende Achse stets selbsttätig in die Spur der Vorderachse eingestellt wird. Die Lenkfähigkeit eines Fahrzeuges nach der Erfindung ist wesentlich besser als die bekannter Fahrzeuge solcher Art.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in dress Abbildungen schematisch dargestellt. Das Fahrgestell hat vier Achsen a, b, c, d, welche an den aus den Teilen e und f bestehenden, durch Gelenk g miteinander verbundenen Rahmen angeschlossen sind. Angetrieben wird das Fahrzeug beispielsweise durch den Motor h, der durch das Getriebe i auf die Achse b wirkt, von welcher aus die Antriebskraft auf die weiteren Achsen übertragen wird. Die Räder der Achsen a und d des Fahrzeuges sind lenkbar, und zwar sind die Einrichtungen derart, daß jeweils nur die Räder der Vorderachse durch den Führer gelenkt werden, während die Räder der jeweiligen Hinterachse selbsttätig in die Spur der Vorderräder eingestellt werden.
- Nach dem Ausführungsbeispiel werden die Räder der Achse a durch das Handrad k und das anschließende Gestänge l, m gelenkt. Im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen ist die Lenkeinrichtung k, l, m durch die Stange o mit dem Teil f des Rahmens bei p in der Fahrtrichtung verschiebbar verbunden, in der Weise, daß beim Fahren des Fahrzeuges in Pfeilrichtung und Lenken durch die Räder der Achse a eine Verschiebung der Stange o gegenüber :dem Arm p zugelassen isst.
- Eine .gleichartige Lenkeinrichtung mit Gestänge g, r und Handrads isst ,auch für die Achse d vorgesehen. Die Einsrichtung ist durch Stange l bei u ebenfalls an: den Rahmen, und zwar an -dessen anderen Teile angeschlossen. Die Stange t ist beim Fahrern in Pfeilrichtung und Lenken durch die Räder der Achse a an einem Verschieben gegenüber dem Arm u gehindert. Zum Wechsel der Fahrtrichtung vertauscht man die Wirkung der Achsen a und d, so daß nunmehr die Räder der Achse d durch den Führer gelenkt werden. Hierzu wird die Stange o am Arm p festgelegt, so daß die Stange o sich dem Arm p gegenüber nicht mehr verschieben kann. Die Stange t dagegen wird zum Verschieben eingerichtet.
- Durch die Verbindung einer der Stangen o oder t mit dem entsprechenden Arm p oder u wird erreicht, daß die Hinterräder stets selbsttätig in die Spur der Räder der Vorderachse eingestellt werden (vgl. Abb. 3).
- Der Wagenaufbau v ist beim Ausführungsbeispiel über den Achsen b und c derart befestigt, daß die senkrechte Mittelebene x des Wagenkastens durch die Schnittpunkte der Rahmenteile e und f mit den Achsen b und c geht. Durch eine solche Anordnung des Aufbaus geht für den Innenraum desselben am wenigsten verloren.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. In beiden Fahrtrichtungen lenkbares Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug mit vorderen und hinteren Lenkkrädern, dadurch gekennzeichnet, daß das auf beispielsweise vier Pendelachsen gelagerte Fahrgestell in der Mitte geteilt, daß beide Teile (e, f) durch ein Gelenk (g) miteinander verbunden sind und daß an jedem Fahrgestellteil (e, f) ein Arm (u, p) starr angeordnet ist, der mit dem Lenkgestänge (t, o) des anderen Fahrgestellteils verbunden werden kann.
- 2. Fahrzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Längsmittelebene des Wagenkastens über den Mitten der zweiten und dritten Radachse angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED51746D DE485299C (de) | 1926-11-19 | 1926-11-19 | In beiden Fahrtrichtungen lenkbares Fahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED51746D DE485299C (de) | 1926-11-19 | 1926-11-19 | In beiden Fahrtrichtungen lenkbares Fahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485299C true DE485299C (de) | 1929-10-29 |
Family
ID=7053626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED51746D Expired DE485299C (de) | 1926-11-19 | 1926-11-19 | In beiden Fahrtrichtungen lenkbares Fahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485299C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112415B (de) * | 1958-07-21 | 1961-08-03 | Dirk Forkel Dr Ing | Achsschenkel-Lenkung fuer Fahrzeuge |
| US7140693B2 (en) | 2001-04-27 | 2006-11-28 | Bitelli Spa | Milling machine with re-entering back wheels |
-
1926
- 1926-11-19 DE DED51746D patent/DE485299C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112415B (de) * | 1958-07-21 | 1961-08-03 | Dirk Forkel Dr Ing | Achsschenkel-Lenkung fuer Fahrzeuge |
| US7140693B2 (en) | 2001-04-27 | 2006-11-28 | Bitelli Spa | Milling machine with re-entering back wheels |
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