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Lenkeinrichtung für Motorwagenzûg8.
Die bisher bekannten Lenkeinrichtungen für aus zwei-oder mehrachsigen Wagen zusammengesetzte Motorwagenzüge sind nur für eine Fahrtrichtung verwendbar, während das Fahren in entgegengesetzter Richtung ein Umstellen bzw. Einstellen der Lenkorgane für diese Bewegungsrichtung erfordert.
Dieser Nachteil wird gemäss vorliegender Erfindung dadurch behoben, dass die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wagen befindlichen Lenkorgane derart angeordnet sind, dass die Hinterachse eines Wagens vom nachfolgenden Wagenkörper und die Vorderachse des letzteren vom vorhergehenden Wagenkörper gesteuert wird. Diese Steuerungsart bewirkt die jeweilig richtige Einstellung der Radachsen bzw. Räder sowohl in der einen als auch in der anderen Fahrtrichtung, nachdem die Einstellung jeder Achse von der Stellung des benachbarten Wagens abhängig ist, wodurch ein unbeabsichtigtes Staffeln der Wagen nicht eintreten kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Anordnung der Lenkeinrichtung gemäss der Erfindung zwischen zwei miteinander gekuppelten Wagen und Fig. 2 eine Einrichtung zur Steuerung der letzten Wagenachse.
Die Lenkung der Hinterräder 1 des Wagens a erfolgt durch Vermittlung eines Armes 2, der einerseits an der Achse 3 befestigt und andererseits an einen Bolzen 5b angelenkt ist, der in einem Langschlitz 7 der die beiden Wagen a und b verbindenden Kuppelstange c geführt ist. Die Lenkung der Vorderachse 31 des mit dem Wagen a durch die Kuppelstange c ge- kuppelten Wagens b erfolgt in gleicher Weise wie die Lenkung der Hinterachse 3 des Wagens a durch Vermittlung eines einerseits an der Achse 3'befestigten und andererseits an einen in dem La, ngschlitz 7 der Kuppelstange geführten Bolzen 5a angelenkten Arm 2'.
Die Hinterachse 3 des Wagens a wird von dem nachfolgenden Wagen b und die Vorder-
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heider Wagen eine derartige Verschiebung der beiden unabhängig voneinander einstellbaren Bolzen 5a und 5h bewirkt. dass die Räder der gesteuerten Achsen in die gewünschte Bahn eintreten.
Diese Lenkeinrichtung ist, wie ersichtlich, für beide Fahrtrichtungen benutzhar, ohne eine Umstellung oder andere Einstellung der Lenkorgane vornehmen zu müssen.
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Achsschenkellenkung Verwendung finden kann, in welchem Falle die Lenker an die Lenk- schenkel bzw. au deren Verbindungsstange angelenkt werden.
Die letzte Achse des Zuges muss an der Plattform des letzten Wagens festgestellt oder zwa. lgIdufig mit der vorletzten Achse gekuppelt werden, so dass sie sich im gleichen Sinne radial stellt, wie die vorletzte Achse.
Für den Fall, dass die letzte Wageni1ehse des Zuges nicht festgestellt wird (für die Rück- wärtsfahrt erfolgt die Lenkung des Zuges von der jeweilig letzten Zugachse, die, wenn fest- gestellt, fuir die Rückwärtsfahrt freigemacht werden muss), ist es erforderlich, auch für diese Achse eine Steuerung gemäss der Erfindung vorzusehen.
In diesem Falle wird an den Zug ein mit einer feststehenden Achse 30 versehener Karren d (Fig. 4) angehängt, der die Steuerung der letzten beweglichen Zugachse J bewirkt.
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