DE106937C - - Google Patents

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DE106937C
DE106937C DENDAT106937D DE106937DA DE106937C DE 106937 C DE106937 C DE 106937C DE NDAT106937 D DENDAT106937 D DE NDAT106937D DE 106937D A DE106937D A DE 106937DA DE 106937 C DE106937 C DE 106937C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/02Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles
    • B05C1/027Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles only at particular parts of the articles

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
AS?
KLASSE 50: Papiererzeugnisse, Reclame.
EWALD SIMSHÄUSER in WATTENSCHEID. Vorrichtung zum Gummiren von Etiketten u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. November 1898 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Gummiren von Etiketten, bei welcher diese durch eine Vorrichtung nach Art "der bekannten Buchdruckerpressen (Patentschrift 6477, Kl. 15) durch Andrücken. an zwei Leisten an zwei Rändern gummirt werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 eine Seitenansicht und in Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung dargestellt.
Fig. 3 ' ist ein Schnitt nach der Linie A-B (von den Klebestoffbehältern aus gesehen).
Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell a, an welchem einerseits mittels eines Scharniers ein Druckdeckel b, andererseits ein Behälter c für den Klebestoff angebracht ist. Auf dem Gestell α befinden sich ferner zwei lagerartige Träger d, welche in geeigneten Schlitzen eine Achse führen, die zwei Leisten e e trägt. Diese Leisten e e ruhen auf Federn ff ff und können durch geeignete Schrauben g g (mit Rechtsund Linksgewinde) gegen einander verstellt werden.
Ueber die Leisten e e werden elastische Stoffe (Tuch, englisch- Leder, Gummi etc.) gezogen, welche an den Leisten e e mittels festschraubbarer Klemmschienen h befestigt werden können.
Unterhalb des Druckdeckels b befinden sich Federn i i zum Festhalten des Stapels der zu gummirenden Etiketten. Der Druckdeckel b ist durch Arme k k mit einer Rolle / verbunden, welche auch getheilt sein kann, und welche gleichfalls mit einem elastischen Stoff überzogen ist. Der Klebestoffbehälter c kann durch einen Deckel verschlossen, und so die Gummiauftragung regulirt werden.
Nachdem man unter dem Druckdeckel b eine Anzahl Etiketten befestigt hat, drückt man den Deckel auf die Leisten e e nieder. Dabei läuft die Rolle / vorwärts und taucht in den Klebestoffbehälter c ein. Beim Anheben des Druckdeckels b läuft die Rolle / nach hinten und vertheilt den aufgenommenen Klebestoff auf die Leistenoberflächen, welche etwas nach innen geneigt sind, damit die Etiketten nach den Rändern zu in innigere Berührung mit den Leisten e e kommen als nach innen. Beim jetzt erfolgenden Niederdrücken des Deckels b läuft die Rolle / wieder nach vorn und taucht in das Klebestoffgefäfs e ein. Die unterste Etikette legt sich auf die nun mit Klebestoff versehenen Leistenoberflächen und wird so gummirt.
Nach dem Wiederaufrichten des Druckdeckels b wird die gummirte Etikette der Vorrichtung entnommen.
Sollte so viel Klebestoff auf den Leisten e e vertheilt sein, als zur Gummirung mehrerer Etiketten hinter einander genügt, so schliefst man den Deckel des Klebestoffbehälters c", worauf die Rolle I über den Deckel rollt und somit nicht mit frischem Klebestoff versehen wird.
Um Etiketten verschiedener Breite gummiren zu können, sind die Leisten e e gegen einander
verstellbar angeordnet, welche Verstellung durch die Schrauben g g geschieht.
Damit die veränderliche Dicke des unter dem Druckdeckel b befindlichen Etikettenstapels nicht störend auf die gleichmäfsige Vertheilung des Klebestoffes auf den Etiketten einwirken wird, ruhen die Leisten e e auf den Federn ff ff.
Der Druckdeckel kann mit Ausschnitten zum Ergreifen der Etiketten, mit Schaulöchern und mit einem Handgriff versehen sein. Die Rolle / kann zur Vermeidung des Abtropfens des Klebestoffes aus zwei Theilen bestehen. Ferner kann event, die Einrichtung getroffen werden, dafs die Etiketten auf der ganzen Fläche gummirt werden, indem statt zweier Leisten eine breite Leiste verwendet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff auf Etiketten u. dgl., bei welcher nach Art der bekannten Buchdruckhandschnellpressen die an der Druckplatte angeordnete Rolle beim Hochgehen der Druckplatte den einem Leimgefä'fs entnommenen Klebstoff auf eine Unterlage aufträgt, dadurch gekennzeichnet, dafs diese Unterlage aus zwei gegen einander verstellbaren, mit einem elastischen Ueberzug versehenen Leisten (e e) besteht, die eine nach innen geneigte Oberfläche besitzen, so dafs beim Niederdrücken der Druckplatte (b) mit den Etiketten diese nach den Rändern zu in innige Berührung mit den Leisten (e e) kommen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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