DE1069096B - Streckenausbau - Google Patents
StreckenausbauInfo
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- DE1069096B DE1069096B DENDAT1069096D DE1069096DA DE1069096B DE 1069096 B DE1069096 B DE 1069096B DE NDAT1069096 D DENDAT1069096 D DE NDAT1069096D DE 1069096D A DE1069096D A DE 1069096DA DE 1069096 B DE1069096 B DE 1069096B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/15—Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
- E21D11/155—Laggings made of strips, slats, slabs or sheet piles
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Description
Der Leitgedanke der übergeordneten Patentanmeldung besteht darin, die zwischen benachbarten Ausbaurahmen
angeordneten, den Verzug bildenden Verkleidungsglieder beiderseits durch Kupplungen von
vergleichsweise geringem Verformungswiderstand mit den Ausbaurahmen derart zu verbinden, daß die Verkleidungsglieder
gegen den von den Kupplungen gebildeten Widerstand relativ zum Ausbaurahmen zum Streckeninneren hin verschiebbar sind. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform der übergeordneten Zusatzpatentanmeldung sollen die als besondere Teile ausgebildeten
und gegen die Ausbaurahmen abgestützten Kupplungen an den Verkleidungsgliedern auf einer
etwa dem Entspannungsweg des Gebirges entsprechenden Länge verschieblich geführt sein und können in
einfacher Weise aus stab- oder bandartigen Verformungselementen bestehen. Die vorteilhafte Wirkung
der Erfindung der übergeordneten Zusatzpatentanmeldung besteht darin, daß die Verkleidungsglieder unter
entsprechender Verformung der Kupplungsteile im wesentlichen parallel zu sich selbst zum Streckeninneren
verschiebbar sind, ohne daß sie selbst stärkeren Beanspruchungen durch detiGebirgsdruck ausgesetzt sind.
Auf diese Weise bilden diese sich streckeneinwärts verschiebenden Verkleidungselemente eine Art »Sicherheitsventil«,
welches dieAusbaurahmen selbst während der Phase des größten Gebirgsdruckes weitgehend entlastet.
Bei den Ausführungsbeispielen der übergeordneten Zusatzpatentanmeldung befindet sich hinter den Ausbaurahmen
und den Verkleidungen ein Polster aus körnigem Füllstoff, eine Anordnung, die überall dort von
Vorteil ist, wo der Streckenausbruchrand aus stark differenzierten Schichten mit unterschiedlichem Verformungsgrad
besteht oder wo ein harter, ungleich geformter Ausbruch während eines längen Weges gegen
den Ausbau drückt. Ein solches körniges Polster hat dabei lediglich die Aufgabe, für eine möglichst gleichmäßige
Übertragung des Gebirgsdruckes auf die Verkleidungsglieder Sorge zu tragen und örtliche Überlastungen
zu verhindern und hat darüber hinaus den Vorteil, daß man vielfach mit einem geringen »Hub«
der Verkleidungsglieder auskommt, weil zunächst das sich entspannende Gebirge die Arbeit der Verdichtung
des Polsters zu leisten hat.
Während bei plastischer Beschaffenheit des Gebirges weder ein aus körnigem Füllstoff bestehendes Polster
noch überhaupt ein Pufferraum hinter den Ausbaurahmen und Verkleidungsgliedern erforderlich ist, ist
bei elastischem, in Richtung zur Streckenmitte vorschiebendem Gestein zweckmäßig ein Pufferraum hinter
diesen Teilen vorzusehen, während eineAusfüllung mit einem Füllstoff nicht unbedingt erforderlich ist.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der über-
Zusatz zur Zusatz-Patentanmeldung M21005 VlJ5c
(Auslegeschrift 1 064903)
(Auslegeschrift 1 064903)
Anmelder:
F. W. Moll Söhne Maschinenfabrik,
Witten, Augustastr. 85
Witten, Augustastr. 85
geordneten Zusatzpatentanmeldung und kennzeichnet sich dadurch, daß die unter Verwendung nachgiebiger
Kupplungen mit den Segmenten des Ausbaurahmens verbundenen und gegenüber diesen in Richtung zum
Streckeninnern hin verschieblichen Verkleidungsglieder — gegebenenfalls nur auf einem Teil ihrer zwischen
den Segmenten liegenden Länge — in Richtung auf das Gebirge relativ zu den Ausbaurahmen um ein wesentliches
Maß vorspringende Druckflächen besitzen, wobei diese durch besondere Druckstücke gebildet sein
können, die von den Verkleidungsgliedern getragen und vorteilhaft an beiden Enden derselben vorzusehen sind.
Diese vorspringenden Druckflächen bzw. Druckstücke können unmittelbar am Gebirge anliegen, oder es kann
ein Abstand zu dem Gebirge verbleiben.
Durch die von der Erfindung vorgesehenen, vorspringenden Druckflächen bzw. Druckstücke wird im
wesentlichen die Übertragung des Gebirgsdruckes auf die Verkleidungsglieder bei Entlastung der Ausbaurahmen
übernommen.
Die Druckstücke können mit den Verkleidungsgliedern aus einem Stück bestehen oder als besondere
Aufsatzstücke ausgebildet sein. Im letzteren Falle ist es zweckmäßig, sie leicht auswechselbar mit den Aufsatzstücken
zu verbinden derart, daß man — je nach
♦5 den örtlichen Verhältnissen — Druckstücke verschiedener
Länge und/oder Höhe an den Verkleidungsgliedern anbringen kann. Diese Druckstücke können
aus beliebigem Werkstoff, z. B. Holz oder Beton oder Stahl, bestehen. In Betracht kommen auch geeignete
Kunststoffe.
Am vorteilhaftesten ist es, wenn der zwischen den Aufsatzstücken liegende Raum hinter den Ausbaurahmen
leer bleibt, also nicht mit irgendwelchen Füllstoffen ausgefüllt wird, damit der Ausbaurahmen selbst
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3 4
zu einem möglichst spaten Zeitpunkt unter die Ein- vorrichtung 5 versehen, die mittels des Schraubenwirkung
des Gebirgsdruckes gelangt. bolzens 8 lösbar am Verkleidungsglied befestigt ist. In
Ob der hinter den Verkleidungsgliedern liegende, diesem Bügel liegen die freien Enden der benachbarten
beiderseits von den Druckstücken begrenzte Hohlraum Kupplungsbänder 3 übereinander. Die Schraube wird
mit einem körnigen oder kleinstückigen Polstermaterial 5 zweckmäßig neben den Bändern angeordnet. Wenn es
ausgefüllt wird, hängt ebenfalls von der jeweiligen Be- gewünscht wird, können die Haltevorrichtungen so ausschaffenheit
des Gebirges ab. Eine solche Ausfüllung gebildet werden, daß sie einen zusätzlichen Reibungsist nur dann notwendig oder zweckmäßig, wenn ohne widerstand zwischen den Kupplungen einerseits und
die durch das Polster bedingte gleichmäßige Druck- den Verkleidungsgliedern andererseits erzeugen,
verteilung örtliche Überlastungen durch das Gestein zu io Fig. 8 zeigt ein balkenartiges Verkleidungsglied 2 erwarten sind. Wie bereits erwähnt, kann dieser Hohl- mit Löchern 9, von denen das mittelste zur Durchraum bei elastischem, in Richtung zur Streckenmitte führung einer Befestigungsschraube einer Haltevorvorschiebendem Gestein unausgefüllt bleiben. richtung (etwa gemäß Fig. 6 und 7) dient, während
verteilung örtliche Überlastungen durch das Gestein zu io Fig. 8 zeigt ein balkenartiges Verkleidungsglied 2 erwarten sind. Wie bereits erwähnt, kann dieser Hohl- mit Löchern 9, von denen das mittelste zur Durchraum bei elastischem, in Richtung zur Streckenmitte führung einer Befestigungsschraube einer Haltevorvorschiebendem Gestein unausgefüllt bleiben. richtung (etwa gemäß Fig. 6 und 7) dient, während
Die besondere Ausgestaltung der Verkleidungs- die beiden äußeren für die Durchführung von Befestiglieder
gemäß der vorliegenden Erfindung hat den 15 gungsmitteln für die Aufsatzstücke 5 gemäß Fig. 3 und 4
weiteren Vorteil, daß die eigentlichen Ausbaurahmen bestimmt sind.
durch die sich allmählich zum Streckeninneren vor- Fig. 9 zeigt ein ähnliches, aus Beton bestehendes
schiebenden Druckstücke beiderseits flankiert und in Verkleidungsglied mit einer Führungsrille 10 für die
zunehmendem Maße gegen Verkanten geschützt werden. bandförmigen Kupplungsglieder 3.
Die Ausbaurahmen nach der Erfindung sind nicht 20 Fig. 10 zeigt ein aus Blech gebogenes Verkleidungsnurfür
den Ausbau von Strecken und Tunnels, sondern glied 2, an dessen rückwärtiger Stegfläche die Kuppauch
für Luftschutzräume mit Vorteil verwendbar, da lungsbänder 3 mittels der Halteglieder 5 α geführt oder
sie hierbei geeignet sind, stoßartige Belastungen als festgeklemmt sind, derart, daß die Relativverschiebung
Folge einer Explosionswelle aufzufangen, ohne daß die ermöglicht wird. 9 sind Löcher zur Aufnahme der Beeigentlichen
Rahmen selbst zerstört werden. 25 festigungsmittel für Aufsatzstücke.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung Fig. 11 zeigt ein ausBetonbestehendes Verkleidungs-
an verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. glied 2, bei welchem die bandförmige Kupplung einen
Fig. 1 und 2 zeigen im horizontalen Schnitt eine Aus- Längsschlitz 11 besitzt, in welchen ein drehbarer
führungsform in zwei verschiedenen Stellungen der Riegel 5 b eingreift.
Verkleidungsglieder; 30 Während bei Fig. 11 der Riegel des Verkleidungs-
Fig. 3 und 4 zeigen die gleichen Stellungen bei einer gliedes2 angebracht ist, zeigt Fig. 12 eine Ausführungsetwas geänderten Ausführungsform; form mit mittlerer Anordnung dieses Riegels 5b.
Fig. 5 bis 17 zeigen weitere Ausführungsformen. Fig. 13 zeigt ein Verkleidungsglied aus armiertem
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind Beton, in welchem das Kupplungsband 3 in einer rück-
zwischen den aufeinander folgenden, durch Doppel- 35 seitigen Nut geführt und durch den Haltebügel 5 c fest-
T-Eisen gebildeten Ausbaurahmen 1 Verkleidungs- gehalten ist. Der. Bügel kann in verschiedenem Abstand
glieder 2 angeordnet, welchen die bandförmigen Kupp- vom Ende des Verkleidungsgliedes 2 eingestellt werden.
Iungsteile3zugeordnet sind, die mit ihrem hakenartigen Fig. 14 und 15 zeigen ein Verkleidungsglied, das aus
Ende 4 einen Flansch des Ausbaurahmens 1 umfassen einem Blechkörper etwa gemäß Fig. 10 besteht, aber
und im übrigen in einer Öse5 des Verkleidungsgliedes2 40 mit hölzernen Aufsatzstücken 2' versehen ist. Zum
(gegebenenfalls unter einer gewissen Klemmung) ver- Festhalten der Kupplungsglieder 3 werden hölzerne
schieblich geführt sind. Die nur schematisch dargestell- Druckstücke 5 ei vorgesehen.
ten Verkleidungsglieder 2 haben eine Druckfläche 2a Fig. 16 und 17 zeigen in verschiedenen Stellungen
(vgl. die ausgezogenen Linien in Fig. 1 und 2), die eine Ausführungsform, bei welcher das aus Blech gegegenüber
der Rückseite der Ausbauelemente 1 um ein 45 bildete oder aus einem Profileisen bestehende Verwesentliches
Maß in Richtung auf das Gebirge vor- kleidungsglied 2 mit Auf satzstücken 2' versehen ist, die
steht. Die Druckfläche kann aber auch gemäß den ge- bereits in der Ausgangsstellung am Gebirge anliegen
strichelten Linien 2 & angeordnet sein, so daß also die (vgl. Fig. 3 und 4). Die Verkleidungsglieder 2 besitzen
Verkleidungsglieder bereits in der Ausgangsstellung an beiden Enden Führungsnasen 12, welche in der Ausganz
oder nahezu am Gebirge anliegen. 5° gangsstellung in die zwischen Flanschen und Stege ge-
Unter der Wirkung des Gebirgsdrucks werden die bildete Rinne 13 des Ausbauprofils eingreifen und die
Verkleidungsglieder 2 unter entsprechender Verfor- Einwärtsbewegung der Verkleidungsglieder begrenzen,
mung der Kupplungsbänder 3 allmählich in die Stel- In Fig. 17 ist mit ausgezogenen Linien die Stellung
lung nach Fig. 2 parallel zu sich selbst verschoben. veranschaulicht, in welcher die Führungsnasen sich
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 sind 55 auf den einwärtsgerichteten Flansch des Ausbauprofils 1
die Verkleidungsglieder 2 an beiden Enden mit Auf- auflegen; dabei soll nach diesem »Hub« der Versatzstücken
2' versehen, die entweder entsprechend den kleidungsglieder die Entspannung des Gebirges erreicht
ausgezogenen Linien Druckflächen 2a oder gemäß den sein. Sollte aber eine weitere Steigerung des Gebirgsgestrichelten
Linien Druckflächen 2 b besitzen. Der druckes eintreten, so wird der von den Nasen 12 geZwischenraum
ist mit einem körnigen oder kleinstücki- 60 bildete Verformungswiderstand ebenfalls überwunden,
gen Polstermaterial 6 ausgefüllt, während dieKammer 7 und es können sich die Verkleidungsglieder enthinter
den Ausbaurahmen zweckmäßig leer bleibt. sprechend den gestrichelten Linien in Fig. 17 noch
Die Aufsatzstücke können auch aus mehreren mit- weiter zum Streckeninneren hin vorschieben. Bei dieser
einander verbundenen Teilen bestehen. Bewegung findet eine allmähliche Vergrößerung des
Fig. 4 zeigt die Lage der Verkleidungsglieder nach 65 Verformungswiderstandes dieser Nasen statt. Die in
annähernder Erschöpfung der »Schlupflänge« zwischen gestricheltenLiniengezeigteStellungderVerkleidungs-
Knpplungen und Verkleidungsgliedern. glieder entspricht noch nicht der erreichbaren End-
Fig. 5 bis 7 zeigen eine Ausführungsform, die im stellung.
Prinzip der Fig. 1 entspricht. Das aus Holz bestehende Die Ausführungsform der Fig. 16 und 17 eignet sich
Verkleidungsglied 2 ist mit einer bügelartigen Halte- 70 insbesondere auch für die Verwendung für den Aus-
Claims (10)
1. Streckenausbau nach Patentanmeldung
M 21005 VI/5 c, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Verwendung nachgiebiger Kupplungen mit
den Segmenten des Ausbaurahmens verbundenen und gegenüber diesen in Richtung zum Streckeninnern
hin verschieblichen Verkleidungsglieder (2) — gegebenenfalls nur auf einem Teil ihrer So
zwischen den Segmenten liegenden Länge — in Richtung auf das Gebirge relativ zu den Ausbaurahmen
(1) um ein wesentliches Maß vorspringende Druckflächen (2 a, 2b) besitzen.
2. Streckenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen durch die
dem Gebirge zugekehrten Stirnflächen von besonderen Druckstücken (2') gebildet sind, die von den
Verkleidungsgliedern (2) getragen sind.
3. Streckenausbau nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Druckstücken
(2') verschiedener Länge und/oder Höhe und deren auswechselbare Befestigung an den Verkleidungsgliedern
(2).
4. Streckenausbau nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (2')
lediglich nahe den beiden Enden der Verkleidungsglieder (2) vorgesehen sind.
5. Streckenausbau nach Anspruch 1, 2 oder 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke
(2') aus Holz oder einem nachgiebigen Werkstoff bestehen.
6. Streckenausbau nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der äußeren Stirnfläche des Ausbaurahmens (1) und dem Gebirge ein beiderseits von den Stirnflächen
der Verkleidungsglieder und/oder deren Druckstücke begrenzter Hohlraum (7) vorgesehen
ist.
7. Streckenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächen (2a, 2V) der
Verkleidungsglieder (2) oder besonderer an diesen vorgesehener Aufsatzstücke (2') unmittelbar am
Gebirge anliegen.
8. Streckenausbau nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsglieder (3) durch Stahl- oder Metallbänder gebildet sind, die mit ihren hakenartigen
Enden (4) den Ausbaurahmen (1) umfassen und in einer lösbar und gegebenenfalls verschiebbar
am Verkleidungsglied befestigten Haltevorrichtung (5) längsverschieblich geführt sind.
9. Streckenausbau, insbesondere für den Ausbau von Luftschutzräumen, nach Anspruch 1 oder
folgenden und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungsglieder (2) verformbare Führungsnasen
(12) besitzen, welche bereits in der Ausgangsstellung in die zwischen Flanschen und Stege
gebildete Rinne (13) des Ausbauprofils (1) eingreifen, in dieser Rinne (13) um das Maß des
Abstandes der Profilflanschen verschieblich sind und vor der Verformung eine Teilstufe der Einwärtsbewegung
der Verkleidungsglieder (2) begrenzen.
10. Streckenausbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verformungswiderstand
der Führungsnasen (12) derart bemessen ist, daß in einer zweiten Belastungsstufe durch das Gebirge
die Verkleidungsglieder (2) um ein weiteres Maß zum Streckeninneren hin ausweichen können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 569 067, 582 681, 918, 849 539.
Deutsche Patentschriften Nr. 569 067, 582 681, 918, 849 539.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©909 649/57 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069096B true DE1069096B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069096D Pending DE1069096B (de) | Streckenausbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069096B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1217313B (de) * | 1961-03-22 | 1966-05-26 | Bochumer Eisen Heintzmann | Abstandshalter fuer die Ausbaurahmen von Grubenstrecken |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE569067C (de) * | 1930-04-06 | 1933-01-27 | Bergwerksunternehmungen | Auskleidung von in Eisen ausgebauten Strecken und anderen Grubenraeumen ohne Verschalung |
| DE582681C (de) * | 1933-08-18 | Hugo Herzbruch | Gebogener Keilverzug fuer Grubenausbau | |
| DE804918C (de) * | 1949-09-25 | 1951-05-04 | Emil Wachter | Verzugbolzen fuer den Grubenausbau |
| DE849539C (de) * | 1949-06-04 | 1952-09-15 | Baugesellschaft Westdeutschlan | Verzugdiele fuer den Grubenausbau |
-
0
- DE DENDAT1069096D patent/DE1069096B/de active Pending
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| DE569067C (de) * | 1930-04-06 | 1933-01-27 | Bergwerksunternehmungen | Auskleidung von in Eisen ausgebauten Strecken und anderen Grubenraeumen ohne Verschalung |
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