DE106086C - - Google Patents

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DE106086C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • G11B3/095Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record
    • G11B3/0952Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means
    • G11B3/0955Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means using mechanical means for detecting the end of the recording

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
GUSTAV KORYTOWSKI in LEIPZIG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1899 ab.
Die Bewegung des Schallträgers eines Sprechapparates (Phonograph oder dergl.) kann von Hand oder mittelst anderer Antriebsvorrichtung geschehen. Soll das Werk selbstthätig wirken, d. h. durch Druck auf einen Hebel oder Einwurf eines Geldstückes ausgelöst werden, so ist eine Vorrichtung zu schaffen, welche den Griffel nach vollendeter Wiedergabe von den Schallaufzeichnungen oder dem Tonregister entfernt und an den Ausgangspunkt zurückführt. Dies kann z. B. durch eine Feder, eine Schraubspindel, eine schräge Ebene, das eigene Gewicht des Resonanzkörpers oder dergl. geschehen, während dieser durch eine Gleitbahn vom Register abgehoben wird. Hierzu pflegt eine sogenannte Automatenscherbe, d. h. eine von dem Triebwerk bewegte Scheibe zu dienen, deren Um-' laufszeit einer einmaligen Wiedergabe entspricht und die durch Aussparungen, Daumen und dergl. die erforderlichen einzelnen Verrichtungen ausführt. AVäre die Spieldauer stets gleich, wie z. B. bei Schweizer Spieluhren, so wäre eine derartige Einrichtung vollkommen ausreichend. Bei den hier in Frage kommenden Apparaten, welche gesprochene und gesungene Laute, instrumentale Vorträge, sowie Töne und Geräusche aller Art wiedergeben, genügt dies jedoch nicht. Die aufgenommenen und wiederzugebenden Tonregister enthalten z. B. oft lange Instrumentalconcerte, zuweilen nur wenige Worte, und da naturgemäß die Umdrehungszeit des Automatenrades den längsten Vorträgen angepaßt sein muß, so folgt hieraus, daß der Schallkörper nach einer nur kurzen Wiedergabe so lange todten Gang hat, bis das Automatenrad seine Umdrehung gänzlich vollendet hat. Während dieser ganzen Zeit gleitet der Griffel auf dem Schallträger und erzeugt ein unangenehmes, kratzendes und knatterndes Geräusch.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorkehrung, vermittelst welcher der Schallkörper mit seinem Griffel nach der Wiedergabe der letzten Schallwelle, unabhängig von dem Automatenrad, sofort von dem Schallträger entfernt und in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
Die Fig. ι bis 4 geben eine schematische Darstellung der Erfindung, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 die Anordnung bei Phonographen und ähnlichen, mit walzenförmigem Schallträger versehenen, Fig. 3 die Anordnung bei Grammophonen und ähnlichen mit scheibenförmigem Schallträger versehenen Apparaten. Fig. 4 zeigt einen solchen scheibenförmigen Schallträger in Oberansicht mit dem Diaphragma.
In den Fig. 1 bis 3 ist A der Schallträger, b' b" b'" das Triebwerk, B das Automatenrad, i die Membrane bezw. der Schallkörper mit dem Griffel h; k ist das Schallrohr. Während bei den Fig. 1 und 2 die im Durch-
(2, Auflage, ausgegeben am 12. Dezember 1903.)
schnitt dargestellten walzenförmigen Schallträger A um die horizontale Welle a a rotiren, dreht sich bei Fig. 3 der im Durchschnitt dargestellte scheibenförmige Schallträger A um die verticale Achse a. e e e e sind die Tonregister, in denen der Griffel h gleitet, indem er sich, der Spirallinie folgend, von links nach rechts bewegt. Hierdurch wird die Feder y gespannt und führt, sobald der Schallkörper i mit dem Griffel /2 aus e gehoben wird, diesen nach links in die Anfangsstellung zurück.
Dieses Ausheben des Griffels h aus dem Register e geschieht auf nachfolgend beschriebene Weise: Am Ende des Registers e χ (Fig. 4) ist eine Aussparung f angeordnet, welche auch die Fig. 1 bis 3 im Querschnitt zeigen. In diese Aussparung f sinkt nach Wiedergabe der letzten Tonwelle der Schallkörper i mit seinem Griffel h. Diese gegen den Schallkörper gerichtete Bewegung dient dazu, mittelst Hebelübertragung oder auf eine andere geeignete Weise ein Gesperre auszulösen, welches eine Gleitbahn freigiebt, die den Schallkörper i vom Register abhebt. Im vorliegenden Falle wird die Abwärtsbewegung des Schallkörpers i in die Aussparung f auf einen um 0 drehbaren, zweiarmigen Hebel η ρ übertragen. Gegen das untere Ende des Hebelarmes ρ stützt sich bei s die um r schwingende, unter dem Druck der Feder t stehende Gleitbahn q, welche mittelst der mit Gleitrolle m versehenen Stütze I den Schallkörper i emporheben kann. Die Fig. 1 bis 3 zeigen ferner den sogenannten Automatenhebel u ν w, der um ν schwingt und mit dem hakenförmigen Ende ic in der Aussparung c des Automatenrades B eingreifen und es sperren kann, während er am anderen Ende eine Schaufel w oder dergl. zur Aufnahme eines Geldstückes G trägt. Das Automatenrad B hat einen Daumen d, der dazu dient, die Gleitbahn q soweit niederzudrücken , bis sie von dem Ende s des Hebelarmes ρ arretirt ist und die Stütze I freihängt.
Der Vorgang der Tonwiedergabe mit selbstthätiger Auslösung vollzieht sich wie folgt: Das Automatenrad B wird zunächst in seiner Aussparung c durch den Haken ic dergestalt gesperrt, daß der Daumen d die Gleitbahn q noch nicht berührt. Diese wird also von der Feder t nach oben gedrückt und trägt mittelst der Stütze / den Schallkörper i derart, daß der Griffel h über dem Anfangspunkt des Registers steht. Sobald auf die Schaufel )i> ein Geldstück G geworfen wird, giebt das Hakenende u die Aussparung c des Automatenrades B frei, welches vom Triebwerk b' b" b'" in der Pfeilrichtung gedreht wird und mit seinem Daumen d zunächst die Gleitbahn q so weit niederdrückt, daß sie von dem einfallenden Hebelarm ρ gesperrt wird. Infolge dessen hat sich der Griffel h in das Tonregister e der vom Uhrwerk b' b" b'" in Drehung gesetzten Walze A gesenkt. Diesen Moment stellt die Fig. 1 dar. Der Griffel h verfolgt nun das eine Spirallinie bildende Register e e e ... nach rechts, wodurch die eingravirten Schallwellen im Hörrohr k erklingen. Die Umdrehungszeit des Automatenrades B ist so berechnet, daß sie vollendet wäre in dem Augenblicke, wo der Griffel h ein über · die ganze Länge der Walze A reichendes Register passirt hätte. Da jedoch im vorliegenden Falle z. B. das Register nur bis/reicht, so müßte ohne dje Anordnung vorliegender Erfindung" der Griffel h so lange auf dem freien Walzenrade χ gleiten, bis der Haken ic wieder in die Aussparung c des Automatenrades B eingriffe und es sperrte. Sobald jedoch im vorliegenden Falle der Griffel h die Register e e e . . . verläßt, fällt er und mit ihm der Schallkörper i in die Aussparung f des Schallträgers A, wodurch der Arm η des um 0 schwingenden Doppelheb'eis η ρ niedergedrückt wird. Diesen Augenblick stellt Fig. 2 dar. Darauf schnellt die Gleitbahn q, welche bei s frei geworden ist, unter dem Druck der Feder t aufwärts und hebt mittelst der Stütze 7 den Schallkörper i mit seinem Griffel h aus dem Register heraus, so daß er, mit seiner Laufrolle m auf der Gleitbahn gleitend, von der Feder y in die Ausgangsstellung zurückgezogen wird. Das Triebwerk b' b" b'" dreht nun den vom Griffel i nicht mehr berührten Schallkörper A so lange, bis das Automatenrad B bei seiner Aussparung c von dem Haken 11 wieder arretirt wird, wonach eine neue selbstthätige Auslösung erfolgen kann.
Die in Fig. 3 dargestellte Anordnung mit einem scheibenförmigen, statt eines walzenförmigen Schallträgers A ist nach Vorgesagtem ohne Weiteres verständlich. Dargegestellt ist der gleiche Moment wie in Fig. 2. Das in Fig. 4 gezeigte Register des scheibenförmigen Schallträgers A bildet eine vom Umfang zur Mitte fortschreitende Spirallinie, an deren innerem· Ende die Aussparung angeordnet ist.
An Stelle dieser Aussparung/ kann natürlich bei beiden Formen des Schallträgers auch eine passende Erhöhung angeordnet werden, welche den Griffel h mit dem Schallkörper i emporhebt. Es ist nur nötig, in diesem Falle den Schallkörper i unter den Hebelarm η fassen zu lassen und die Gleitbahn q mit einem Ansatz \ zu versehen (Fig. 5)·
Ueberhaupt ist die Anordnung der einzelnen Hebel Sache der Zweckmäßigkeit und wird
je nach den räumlichen Verhältnissen des Gehäuses und anderen Umständen entsprechend zu wählen sein. Auch die Art der Zurückführung kann statt der hier gewählten Gleitbahn q und Feder x, wie eingangs gezeigt, eine beliebig andere sein.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Apparat zur mechanischen Wiedergabe von Lauten mit selbstthätiger Zurückführung des Sprechwerkzeuges in die Anfangslage, gekennzeichnet dadurch, daß durch eine am Ende des Tonregisters e angeordnete Aussparung und Erhöhung f eine Aenderung der Lage des Schallkörpers i zum Schallfurchenträger A herbeigeführt wird, um dadurch unmittelbar nach Beendigung der Wiedergabe selbstthätig und unabhängig vom Triebwerk eine Rückführung des Sprechwerkzeuges in die Ausgangsstellung zu veranlassen, so daß dieser Rückführung kein Leerlauf des Phonographen vorausgeht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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