DE106086C - - Google Patents
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- DE106086C DE106086C DENDAT106086D DE106086DA DE106086C DE 106086 C DE106086 C DE 106086C DE NDAT106086 D DENDAT106086 D DE NDAT106086D DE 106086D A DE106086D A DE 106086DA DE 106086 C DE106086 C DE 106086C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/02—Arrangements of heads
- G11B3/08—Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
- G11B3/095—Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record
- G11B3/0952—Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means
- G11B3/0955—Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means using mechanical means for detecting the end of the recording
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- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
GUSTAV KORYTOWSKI in LEIPZIG.
Die Bewegung des Schallträgers eines Sprechapparates (Phonograph oder dergl.)
kann von Hand oder mittelst anderer Antriebsvorrichtung geschehen. Soll das Werk
selbstthätig wirken, d. h. durch Druck auf einen Hebel oder Einwurf eines Geldstückes
ausgelöst werden, so ist eine Vorrichtung zu schaffen, welche den Griffel nach vollendeter
Wiedergabe von den Schallaufzeichnungen oder dem Tonregister entfernt und an den
Ausgangspunkt zurückführt. Dies kann z. B. durch eine Feder, eine Schraubspindel, eine
schräge Ebene, das eigene Gewicht des Resonanzkörpers oder dergl. geschehen, während
dieser durch eine Gleitbahn vom Register abgehoben wird. Hierzu pflegt eine sogenannte
Automatenscherbe, d. h. eine von dem Triebwerk bewegte Scheibe zu dienen, deren Um-'
laufszeit einer einmaligen Wiedergabe entspricht und die durch Aussparungen, Daumen
und dergl. die erforderlichen einzelnen Verrichtungen ausführt. AVäre die Spieldauer
stets gleich, wie z. B. bei Schweizer Spieluhren, so wäre eine derartige Einrichtung
vollkommen ausreichend. Bei den hier in Frage kommenden Apparaten, welche gesprochene
und gesungene Laute, instrumentale Vorträge, sowie Töne und Geräusche aller Art wiedergeben, genügt dies jedoch nicht.
Die aufgenommenen und wiederzugebenden Tonregister enthalten z. B. oft lange Instrumentalconcerte,
zuweilen nur wenige Worte, und da naturgemäß die Umdrehungszeit des Automatenrades den längsten Vorträgen angepaßt
sein muß, so folgt hieraus, daß der Schallkörper nach einer nur kurzen Wiedergabe
so lange todten Gang hat, bis das Automatenrad seine Umdrehung gänzlich vollendet
hat. Während dieser ganzen Zeit gleitet der Griffel auf dem Schallträger und erzeugt
ein unangenehmes, kratzendes und knatterndes Geräusch.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorkehrung, vermittelst welcher der
Schallkörper mit seinem Griffel nach der Wiedergabe der letzten Schallwelle, unabhängig
von dem Automatenrad, sofort von dem Schallträger entfernt und in seine Ausgangsstellung
zurückgeführt wird.
Die Fig. ι bis 4 geben eine schematische Darstellung der Erfindung, und zwar zeigen
die Fig. 1 und 2 die Anordnung bei Phonographen und ähnlichen, mit walzenförmigem
Schallträger versehenen, Fig. 3 die Anordnung bei Grammophonen und ähnlichen mit
scheibenförmigem Schallträger versehenen Apparaten. Fig. 4 zeigt einen solchen scheibenförmigen
Schallträger in Oberansicht mit dem Diaphragma.
In den Fig. 1 bis 3 ist A der Schallträger, b' b" b'" das Triebwerk, B das Automatenrad,
i die Membrane bezw. der Schallkörper mit dem Griffel h; k ist das Schallrohr. Während
bei den Fig. 1 und 2 die im Durch-
(2, Auflage, ausgegeben am 12. Dezember 1903.)
schnitt dargestellten walzenförmigen Schallträger A um die horizontale Welle a a rotiren,
dreht sich bei Fig. 3 der im Durchschnitt dargestellte scheibenförmige Schallträger A
um die verticale Achse a. e e e e sind die Tonregister, in denen der Griffel h gleitet,
indem er sich, der Spirallinie folgend, von links nach rechts bewegt. Hierdurch wird
die Feder y gespannt und führt, sobald der Schallkörper i mit dem Griffel /2 aus e gehoben
wird, diesen nach links in die Anfangsstellung zurück.
Dieses Ausheben des Griffels h aus dem Register e geschieht auf nachfolgend beschriebene
Weise: Am Ende des Registers e χ (Fig. 4) ist eine Aussparung f angeordnet,
welche auch die Fig. 1 bis 3 im Querschnitt zeigen. In diese Aussparung f sinkt nach
Wiedergabe der letzten Tonwelle der Schallkörper i mit seinem Griffel h. Diese gegen
den Schallkörper gerichtete Bewegung dient dazu, mittelst Hebelübertragung oder auf eine
andere geeignete Weise ein Gesperre auszulösen, welches eine Gleitbahn freigiebt, die
den Schallkörper i vom Register abhebt. Im vorliegenden Falle wird die Abwärtsbewegung
des Schallkörpers i in die Aussparung f auf einen um 0 drehbaren, zweiarmigen Hebel
η ρ übertragen. Gegen das untere Ende des Hebelarmes ρ stützt sich bei s die um r
schwingende, unter dem Druck der Feder t stehende Gleitbahn q, welche mittelst der mit
Gleitrolle m versehenen Stütze I den Schallkörper i emporheben kann. Die Fig. 1 bis 3
zeigen ferner den sogenannten Automatenhebel u ν w, der um ν schwingt und mit
dem hakenförmigen Ende ic in der Aussparung c des Automatenrades B eingreifen
und es sperren kann, während er am anderen Ende eine Schaufel w oder dergl. zur
Aufnahme eines Geldstückes G trägt. Das Automatenrad B hat einen Daumen d, der
dazu dient, die Gleitbahn q soweit niederzudrücken , bis sie von dem Ende s des
Hebelarmes ρ arretirt ist und die Stütze I freihängt.
Der Vorgang der Tonwiedergabe mit selbstthätiger Auslösung vollzieht sich wie
folgt: Das Automatenrad B wird zunächst in seiner Aussparung c durch den Haken ic
dergestalt gesperrt, daß der Daumen d die Gleitbahn q noch nicht berührt. Diese wird
also von der Feder t nach oben gedrückt und trägt mittelst der Stütze / den Schallkörper
i derart, daß der Griffel h über dem Anfangspunkt des Registers steht. Sobald
auf die Schaufel )i> ein Geldstück G geworfen
wird, giebt das Hakenende u die Aussparung c des Automatenrades B frei, welches vom
Triebwerk b' b" b'" in der Pfeilrichtung gedreht wird und mit seinem Daumen d zunächst
die Gleitbahn q so weit niederdrückt, daß sie von dem einfallenden Hebelarm ρ
gesperrt wird. Infolge dessen hat sich der Griffel h in das Tonregister e der vom Uhrwerk
b' b" b'" in Drehung gesetzten Walze A gesenkt. Diesen Moment stellt die Fig. 1
dar. Der Griffel h verfolgt nun das eine Spirallinie bildende Register e e e ... nach
rechts, wodurch die eingravirten Schallwellen im Hörrohr k erklingen. Die Umdrehungszeit des Automatenrades B ist so berechnet,
daß sie vollendet wäre in dem Augenblicke, wo der Griffel h ein über · die ganze Länge
der Walze A reichendes Register passirt hätte. Da jedoch im vorliegenden Falle z. B. das
Register nur bis/reicht, so müßte ohne dje Anordnung vorliegender Erfindung" der Griffel h
so lange auf dem freien Walzenrade χ gleiten, bis der Haken ic wieder in die Aussparung c
des Automatenrades B eingriffe und es sperrte. Sobald jedoch im vorliegenden Falle der
Griffel h die Register e e e . . . verläßt, fällt er und mit ihm der Schallkörper i in die
Aussparung f des Schallträgers A, wodurch der Arm η des um 0 schwingenden Doppelheb'eis
η ρ niedergedrückt wird. Diesen Augenblick stellt Fig. 2 dar. Darauf schnellt die
Gleitbahn q, welche bei s frei geworden ist, unter dem Druck der Feder t aufwärts und
hebt mittelst der Stütze 7 den Schallkörper i mit seinem Griffel h aus dem Register heraus,
so daß er, mit seiner Laufrolle m auf der Gleitbahn gleitend, von der Feder y in
die Ausgangsstellung zurückgezogen wird. Das Triebwerk b' b" b'" dreht nun den vom
Griffel i nicht mehr berührten Schallkörper A so lange, bis das Automatenrad B bei seiner
Aussparung c von dem Haken 11 wieder arretirt wird, wonach eine neue selbstthätige
Auslösung erfolgen kann.
Die in Fig. 3 dargestellte Anordnung mit einem scheibenförmigen, statt eines walzenförmigen
Schallträgers A ist nach Vorgesagtem ohne Weiteres verständlich. Dargegestellt
ist der gleiche Moment wie in Fig. 2. Das in Fig. 4 gezeigte Register des scheibenförmigen
Schallträgers A bildet eine vom Umfang zur Mitte fortschreitende Spirallinie, an
deren innerem· Ende die Aussparung angeordnet ist.
An Stelle dieser Aussparung/ kann natürlich bei beiden Formen des Schallträgers
auch eine passende Erhöhung angeordnet werden, welche den Griffel h mit dem Schallkörper
i emporhebt. Es ist nur nötig, in diesem Falle den Schallkörper i unter den
Hebelarm η fassen zu lassen und die Gleitbahn q mit einem Ansatz \ zu versehen
(Fig. 5)·
Ueberhaupt ist die Anordnung der einzelnen Hebel Sache der Zweckmäßigkeit und wird
je nach den räumlichen Verhältnissen des Gehäuses und anderen Umständen entsprechend
zu wählen sein. Auch die Art der Zurückführung kann statt der hier gewählten Gleitbahn
q und Feder x, wie eingangs gezeigt, eine beliebig andere sein.
Claims (1)
- Patent-An SPRU ch:Apparat zur mechanischen Wiedergabe von Lauten mit selbstthätiger Zurückführung des Sprechwerkzeuges in die Anfangslage, gekennzeichnet dadurch, daß durch eine am Ende des Tonregisters e angeordnete Aussparung und Erhöhung f eine Aenderung der Lage des Schallkörpers i zum Schallfurchenträger A herbeigeführt wird, um dadurch unmittelbar nach Beendigung der Wiedergabe selbstthätig und unabhängig vom Triebwerk eine Rückführung des Sprechwerkzeuges in die Ausgangsstellung zu veranlassen, so daß dieser Rückführung kein Leerlauf des Phonographen vorausgeht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106086C true DE106086C (de) |
Family
ID=376296
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106086D Active DE106086C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106086C (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4632807A (en) * | 1982-12-28 | 1986-12-30 | Avl Ag | Optical sensor for fluorescence measurements |
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| US5545567A (en) * | 1994-06-04 | 1996-08-13 | Orbisphere Laboratories Neuchatel S.A. | Luminoscopic analytic device and method |
-
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- DE DENDAT106086D patent/DE106086C/de active Active
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