DE1056364B - Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Schaumkautschuk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Schaumkautschuk

Info

Publication number
DE1056364B
DE1056364B DEC13176A DEC0013176A DE1056364B DE 1056364 B DE1056364 B DE 1056364B DE C13176 A DEC13176 A DE C13176A DE C0013176 A DEC0013176 A DE C0013176A DE 1056364 B DE1056364 B DE 1056364B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
rubber
dispersions
dispersion
foam rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC13176A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Wenning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Chemische Werke Huels AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Huels AG filed Critical Chemische Werke Huels AG
Priority to DEC13176A priority Critical patent/DE1056364B/de
Priority to GB1167757A priority patent/GB808964A/en
Priority to FR1174924D priority patent/FR1174924A/fr
Publication of DE1056364B publication Critical patent/DE1056364B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F279/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of monomers having two or more carbon-to-carbon double bonds as defined in group C08F36/00
    • C08F279/02Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of monomers having two or more carbon-to-carbon double bonds as defined in group C08F36/00 on to polymers of conjugated dienes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F36/00Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds
    • C08F36/02Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds
    • C08F36/04Homopolymers and copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/30Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof by mixing gases into liquid compositions or plastisols, e.g. frothing with air
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L21/00Compositions of unspecified rubbers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2309/00Characterised by the use of homopolymers or copolymers of conjugated diene hydrocarbons
    • C08J2309/06Copolymers with styrene
    • C08J2309/08Latex

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, daß man Gegenstände aus Scliaumkautschuk herstellen kaum, indem man Kautschukdispersionen verschäumt, diesen Schaum dann in Formen bringt, dort koagulieren läßt und schließlich vulkanisiert. Das Verschäumen geschieht durch kräftiges Einrühren von Luft bis zur Erzeugung eines Schaumes gewünschter Konsistenz und spezifischen Gewichtes. Die Koagulation tritt erst naoh dem Einfüllen des Schaumes in eine Form ein, meist durch die Einwirkung von koagulierend wirkenden Mitteln, die vor, während oder nach dem Verschäumen, aber νοτ dem Einfüllen in die Form zugesetzt werden. Ebenso müssen die für die Vulkanisation erforderlichen Zusätze sowie gegebenenfalls weitere Zusätze an Farbstoffen, Pigmenten, Füllstoffen, Stabilisatoren usw. vor oder während des Verschäumens, aber vor dem Einfüllen des Schaumes in die Form zugegeben werden. Wenn der Schaum in der Form koaguliert ist, kann anschließend, beispielsweise durch Erwärmen, vulkanisiert werden. Die so erhaltenen Gegenstände besitzen zum größten Teil offene, d. h. miteinander in Verbindung stehende Zellen.
Entscheidend für den Gebrauchswert dieser Gegenstände aus Schaumkautschuk ist der Widerstand, den sie dem Zusammendrücken entgegensetzen. Dieser Widerstand steigt mit zunehmenden spezifischen Gewichten. Da der Bedarf an Kautschukdispersionen für die Herstellung des Schaumkautschuks proportional mit dem spezifischen Gewicht dieses Schaumkautschuks ansteigt, ist man jedoch bestrebt, Schaumkautschuk mit dem erwünschten Druckwiderstand bei möglichst geringem spezifischem Gewicht herzustellen. Bei Verwendung reiner Natur- oder Synthesekautschukdi'Spersionen befriedigt der bei geringen spezifischen Gewichten des Schatimkautschuks erreichbare Druckwiderstand nicht, er kann auch durch Veränderung der Vulkanisationsbedingungen nicht verbessert werden, ohne daß andere schwerwiegende Nachteile in Kauf genommen werden müssen. Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, für die Herstellung von Gegenständen aus Schaumkautsoh.uk Mischungen einer natürlichen oder synthetischen Kautschukdispersion mit der Dispersion eines Harzes, das durch Polymerisation einer Mischung aus 80 bis 85 Gewichtsprozent einer aromatischen Vinylverbindung und 20 bis 15 Gewichtsprozent eines konjugierten monomeren Dienkohlenwasserstoffes erhalten worden ist, zu verwenden. Die aus diesen Mischungen hergestellten Gegenstände aus Scbaumkautschuk besitzen zwar auch bei geringen spezifischen Gewichten einen verhältnismäßig hohen Druckwiderstand, können jedoch nicht voll befriedigen.
Es wurde gefunden, daß man Gegenstände aus Schaumkautschuk durch Schäumen von Kautschuk-Verfahren zur Herstellung,
von Gegenständen aus Schaumkautsch.uk
Anmelder:
Chemische Werke Hüls Aktiengesellschaft, Marl (Kr. Recklinghausen)
Dr. Heinrich Wenning, Marl (Kr. Recklinghausen),
ist als Erfinder genannt worden
dispersionen, Einfüllen des erhaltenen Schaumes in Formen, Koagulieren und anschließendes Vulkanisieren vorteilhafter erhalten kann, wenn man Dispersionen verwendet, die durch Pfropfpolymerisation in wäßriger Emulsion erhalten worden sind, indem zuerst ein Monomerengemisch von 75 bis, 100% Styrol und 25 bis 0% Butadien, vorzugsweise 85 bis 95% Styrol und 15 bis 5% Butadien, in wäßriger Emulsion bis zu einem Umsatz von 5 bis 20'%, vorzugsweise 8 bis 12%, anpolymerisiert und dann nach Zugäbe von soviel monomerem Butadien, daß das Gewichtsverhältnis des insgesamt vorhandenen Butadiene zu Styrol 50 :50 bis 70 :30, vorzugsweise 55 :45 beträgt, bis zu einem Umsatz von 60 bis 85 %, vorzugsweise 60 bis 70% weiterpolymerisiert wurde, worauf die Polymerisation durch Abkühlen und Entfernen, der restlichen Monomeren mit Wasserdampf im \~akuum und Zusatz von Alterungsschutzmittel ab-. gebrochen wurde. Diese Pfropfpolymerisation von Butadien und Vinylverbindungen in wäßriger Emulsion ist als solche bereits bekannt (vgl. C. E. Schildknecht, »Polymer Processes«, High Polymers, Bd. X, New York [1956], S. 134, sowie die USA.-Patentschrift 2 745 818). Die so erhaltenen Dispersionen fallen im allgemeinen nach dem Entfernen der nicht polymerisierten Monomeren mit einem Feststoffgehalt von 32 bis 36 Gewichtsprozent an und enthalten noch die bei der Polymerisation verwendeten Hilfsstoffe. Sie sind stabil und besitzen eine Oberflächenspannung von 30 bis 35 dyn/cm, der pH-Wert
Hegt bei 10 bis 11. Die Dispersionen werden nach bekannten Methoden, beispielsweise durch AufrahmuMg· mit 0,2 bis 0,4% Alginat öldjar polyacrylsauren Salzen oder durch Wasserverdampfung in Dünnschichtverdampfern, aufkonzentriert.
909 EOa/461
Diese Pfropfpolymerisatdispersionen werden durch Einrühren von Luft oder gegebenenfalls auch anderen inerten Gasen in an sich für die Herstellung von Schaumkautschuk bekannten Vorrichtungen verschäumt, bis der erhaltene Schaum die gewünschte Konsistenz und insbesondere das gewünschte Volumen besitzt.
Vor oder während des Verschäumens müssen die Zusätze zugegeben werden, die das Koagulieren der Dispersion bewirken, die bei der Vulkanisation erforderlich sind und die gegebenenfalls zur Verbesserung des Aussehens und der Eigenschaften im Endprodukt zugegen sein sollen. Als Koagulationsmittel verwendet man vorzugsweise solche, die nicht unmittelbar, sondern erst nach einer gewissen Zeit wirken, wie beispielsweise die Salze der Kieselfluorwasserstoffsäure, wie Natriumsilicofluorid. Die Menge der Koagulationsmittel beträgt im allgemeinen 0,6 bis 1,6 Gewichtsprozent, wobei mit steigender Menge die Zeit zwischen Zugabe und Koagulation verkürzt wird. Im einzelnen wird man zweckmäßig durch einen einfachen Vorversuch eine solche Menge auswählen, daß man zwischen Zugabe und Koagulation eine Zeit von 5 bis 10 Minuten zur Verfügung hat, um das Koagulationsmittel gleichmäßig in dem Schaum zu verteilen und diesen dann in eine Form zu füllen. Gegebenenfalls läßt sich die Koagulation auch durch. Einwirkung erhöhter Temperatur beschleunigen. Zusammen mit den Koagulationsmitteln oder auch unabhängig davon, jedoch vor dem Homogenisieren des Schaumes, setzt man Vulkanisationsmittel zu. Als Vulkanisationsmittel verwendet man beispielsweise 3 % Schwefel zusammen mit 5 % Zinkoxyd und 1 % Ultrabeschleuniger, bezogen auf das Gewicht des eingesetzten Kautschuks. Die Vulkanisation wird dann anschließend an die Koagulation durch Erhitzen des in Formen gefüllten Schaumes auf 80 bis 120° C, vorzugsweise 110 bis 120° C, bewirkt und. erfordert je nach der Größe der Formen Zeiten, von 20 bis 50 Minuten. Die Vulkanisation kann auch ohne Anwendung von Druck erfolgen.
Weiterhin können vor dem Einfüllen des Schaumes in die Formen noch weitere Zusätze, wie Farbpigmente, Füllstoffe und Stabilisatoren, in Mengen von 0 bis 15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Kautschuks, zugegeben werden, ohne daß die Herstellung des Schaumes bzw. die Koagulation oder die Vulkanisation dadurch gestört würden.
Mit besonderem Vorteil lassen sich die Dispersionen der oben näher beschriebenen Pfropfpolymerisate zur Herstellung von Gegenständen aus Schaumgummi verwenden, wenn sie im Gemisch mit Dispersionen von Naturkautschuk eingesetzt werden. Das Mischungsverhältnis der Pfropfpolymerisatdispersion zu der Naturkautschukdispersion beträgt dabei 60 :40 bis 25:75. Schon bei Zusatz von 10% der Pfropfpolymerisatdispersion zur Naturkautschukdispersioii beobachtet man eine deutliche Verbesserung der Eigenschaften der erhaltenen Gegenstände aus Schaumkautschuk. Bei einem Mischungsverhältnis von etwa 30:70 ergibt sioh ein ausgesprochenes Maximum der Eigenschaften des erhaltenen Schaumkautschuks.
Die unter Verwendung der genannten Pfropfpolymerisatdispersionen hergestellten Gegenstände aus Schaumkautschuk sind den bekannten aus natürlichen oder synthetischen Kautschukdispersionen oder auch aus Mischungen von Kautschukdispersionen mit Harzdispersionen hergestellten Gegenständen aus Schaumkautschuk bezüglich des Druckwiderstandes deutlich überlegen. Bei gleichem Raumgewicht steigt der Druckwiderstand von 18 kg/dm2 für Schaumkautschuk aus einer Naturkautschukdispersion auf 25 für S'dhaumkaurtsehuk aus 70% Naiturkautsehukdispersion und130% Pfropfpolymiarisatdispersioin, auf 30 für Schaumkautschuk aus 30%Naturkautschukdispersion und 70% Pfropfpolymerisatdispersion und auf nahezu 40 für Schaumkautschuk aus 100% Pfropfpolymerisatdispersion. Vergleicht man Proben der
ίο verschiedenen Dispersionsgemisohe, die jeweils einen gleichen Druckwiderstand besitzen, so beträgt das Raumgewicht von ,Schaumkautschuk aus 100% Naturkautschukdispersion 0,108, von Sohaumkautschuk aus 70 % Naturkautschukdispersion und 30% Pfropfpolymerisatdispersion 0',106 und von Schaumkautschuk aus 30% Naturkautschukdispersion und 70 % Pfropfpolymerisatdispersion 0,104.
Beispiel 1
' 30 Gewichtsteile einer durch Pfropfpolymerisation erhaltenen, aufkonzentrieirten Pfropfpolymerisatdispersion, die durch Anpolymerisieren einer Mischung von 5 kg Styrol und 0,55 kg monomerem Butadien bis zu einem Umsatz von 15% und Weiterpolymerisieren nach Zugabe von weiteren 4,45 kg monomerem Butadien bis zu einem Umsatz von 70% 'und anschließendes Entfernen der verbliebenen Monomeren, Zugeben von 2 % Alterungsschutzmitteln und Aufkonzentrieren hergestellt worden war, werden mit 70 Gewichtsteilen einer Naturkautschukdispersion mit
- einem Feststoff gehalt von 57% vermischt und nach Zugabe von 1 % Natriumsilicofluorid, 3% Schwefel, 5% Zinkoxyd und 1 % Ultrabeschleuniger (auf Kautschuk bezogen) durch Einrühren von Luft verschäumt, bis der Schaum ein bestimmtes Volumen besitzt. Der erhaltene Schaum wird in eine Form gefüllt und koaguliert in dieser etwa 10 Minuten nach Zusatz des Natriumsilicofluorids zur Dispersion. Nach Beendigung der Koagulation wird durch Erhitzen der Form auf eine Temperatur von 120° C während 25 Minuten vulkanisiert. Der erhaltene Formling aus S'chaumkautschuk besitzt einen Druckwiderstand von 25 bis 27 kg/dm2 bei einem spezifischen Gewicht von 0,106.
Beispiel 2
Eine Pfropfpolymerisatdispersion, die durch Anpolymerisieren von 20 kg monomerem Styrol, in etwa 40 kg Wasser emulgiert, bis zu einem Umsatz von 12% und weiteres Polymerisieren nach Zugabe von 20 kg monomerem flüssigem Butadien bis zu einem Umsatz von 80% erhalten worden war und die nach Entfernen der monomeren Kohlenwasserstoffe eine Oberflächenspannung von 36 dyn/cm, einen pH-Wert von 11,7 und einen Feststoffgehalt von 35% besitzt, wird im Gewichtsverhältnis 50:50 mit einer Naturkautschukdispersion mit einem Feststoffgehalt von 57% vermischt. Dann werden 2 Gewichtsprozent eines Alterungsschutzmittels, 3 Gewichtsprozent Schwefel, 5 Gewichtsprozent Zinkoxyd und 1 Gewichtsprozent Ultrabeschleuniger, die mit einem wasserlöslichen Verdickungsmittel, wie Polyvinylalkohol, und wenig Wasser zu einer Paste ängeteigt sind, sowie 1 Gewichtsprozent Natriumsilicofluorid in wäßriger Suspension zugesetzt. Anschließend wird unter Einrühren von Luft gemischt, bis der Schaum gleichmäßig ist. Dann wird in Formen gegossen, in denen der Schaum etwa 10 Minuten nach der Zugabe des Natriumsilicofluorids koaguliert. Nach der Koagulation werden die Formen 20 Minuten auf 120° C erhitzt, wobei die
Vulkanisation erfolgt. Der Druckwiderstand des erhaltenen Formlinge liegt bei etwa 28 kg/dm2, das spezifische Gewicht bei 0,108.
Der Druckwiderstand des unter gleichen Bedingungen aus Naturkautschukdispersionen erhaltenen Formlinge liegt dagegen bei 18 kg/dm2. Stellt man unter sonst gleiohen Bedingungen Formlinge aus unverschnittenen Pfropfpolymerisatdispersionen her, so erzielt man einen Druckwiderstand von nahezu 40 kg/dm2.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Schaumkautschuk durch Schäumen von Kautschukdispersionen, Einfüllen des erhaltenen Schaumes in Formen, Koagulieren und anschließendes Vulkanisieren, dadurch gekennzeich-
net, daß man Dispersionen verwendet, die durch Pfropfpolymerisation in wäßriger Emulsion erhalten worden sind, indem zuerst ein Monomerengemisch von 75 bis 100% Styrol und 25 bis 0% Butadien in wäßriger Emulsion bis zu einem Umsatz von 5 bis 20% polymerisiert und. dann nach Zugabe von so viel monomerem Butadien, daß das Gewichtsverhältnis des insgesamt vorhandenen -Butadiens zu Styrol 50 :50 bis 70 :30 beträgt, bis zu einem Umsatz von 60 bis 85 °/o weiterpolymerisiert wurde.
2. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Schaumkautschuk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die durch Pfropfpolymerisation in wäßriger Emulsion erhaltenen Dispersionen im Gemisch mit Naturkautschukdispersionen verwendet.
DEC13176A 1956-06-09 1956-06-09 Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Schaumkautschuk Pending DE1056364B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC13176A DE1056364B (de) 1956-06-09 1956-06-09 Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Schaumkautschuk
GB1167757A GB808964A (en) 1956-06-09 1957-04-10 Improvements in the production of articles of expanded rubber
FR1174924D FR1174924A (fr) 1956-06-09 1957-05-10 Procédé de fabrication d'objets en caoutchouc-mousse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC13176A DE1056364B (de) 1956-06-09 1956-06-09 Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Schaumkautschuk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1056364B true DE1056364B (de) 1959-04-30

Family

ID=7015379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC13176A Pending DE1056364B (de) 1956-06-09 1956-06-09 Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Schaumkautschuk

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1056364B (de)
FR (1) FR1174924A (de)
GB (1) GB808964A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0187905A3 (en) * 1984-12-28 1987-07-29 Huls Aktiengesellschaft Styrene-butadiene graft copolymer latex and heat-vulcanisable composition containing this latex as a reinforcing agent for the production of latex foam
US6624207B2 (en) 2000-12-18 2003-09-23 Basf Aktiengesellschaft Aqueous polymer dispersion comprising rubber particles and polymer particles having a reinforcing action
US8158691B2 (en) 2005-04-04 2012-04-17 Polymer Latex Gmbh & Co. Kg Aqueous reinforced rubber dispersions and their use for making latex foams
US8222362B2 (en) 2006-08-10 2012-07-17 Polymerlatex Gmbh Latex with reduced odor
US8399105B2 (en) 2004-09-09 2013-03-19 Polymer Latex Gmbh & Co., Kg Polymer latex suitable for the preparation of dip-molded articles

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6458491B1 (en) 2000-09-15 2002-10-01 Microporous Products, Lp Separator for energy storage cells

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0187905A3 (en) * 1984-12-28 1987-07-29 Huls Aktiengesellschaft Styrene-butadiene graft copolymer latex and heat-vulcanisable composition containing this latex as a reinforcing agent for the production of latex foam
US6624207B2 (en) 2000-12-18 2003-09-23 Basf Aktiengesellschaft Aqueous polymer dispersion comprising rubber particles and polymer particles having a reinforcing action
US8399105B2 (en) 2004-09-09 2013-03-19 Polymer Latex Gmbh & Co., Kg Polymer latex suitable for the preparation of dip-molded articles
US8158691B2 (en) 2005-04-04 2012-04-17 Polymer Latex Gmbh & Co. Kg Aqueous reinforced rubber dispersions and their use for making latex foams
US8222362B2 (en) 2006-08-10 2012-07-17 Polymerlatex Gmbh Latex with reduced odor

Also Published As

Publication number Publication date
FR1174924A (fr) 1959-03-18
GB808964A (en) 1959-02-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1645298A1 (de) Blockmischpolymerisat mit Kautschukeigenschaften
DE1694918C3 (de) Herstellen eines trockenen, nicht klebenden und nicht zusammen backenden Pulvers aus festen EIa stomerprodukten
DE602004005749T2 (de) Verfahren zur herstellung von kautschuk aus kautschuklatex
DE2460661A1 (de) Verfahren zur herstellung von harzen des abs-typs
DE69313037T2 (de) Kieselsäure enthaltender Kautschuk und Reifen mit daraus bestehender Lauffläche
DE898676C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwammkautschuk aus natuerlicher oder synthetischer Kautschukmilch
DE2402958C3 (de) Verfahren zum Koagulieren von synthetischen Latices aus Homopolymeren von Butadien und Styrol sowie Copolymeren von Butadien Styrol
DE895974C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwammkautschuk aus Kautschukmilch
DE2144273B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Pfropfpolymerisates und Verwendung desselben in Formmassen auf Polyvinylchlorid-Basis
DE68901882T2 (de) Verfahren zur herstellung von polychloropren.
DE2744872A1 (de) Verfahren zur herstellung von frei fliessenden kautschukteilchen und die dabei erhaltenen produkte
DE2219708A1 (de) Formmassen auf der Basis von kautschukmodifizierten Nitril-Copolymerisaten, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung zur Herstellung von Verpackungsmaterialien für Lebensmittel
DE917148C (de) Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus Kautschukmilchschaum
DE602005001051T2 (de) Verstärkte wässrige Kautschuk-Dispersionen und ihre Verwendung zur Herstellung von Latex Schäumen
DE60034583T2 (de) Verfahren zur herstellung einer elastischen fluorcopolymerzusammensetzung
DE623351C (de)
DE2728979A1 (de) Nichtklebrige formteile und verfahren zu ihrer herstellung
AT242359B (de) Verfahren zur Behandlung von wässerigen Dispersionen
DE2355419A1 (de) Chloroprenlatex mit hohem feststoffgehalt
EP0187905B1 (de) Styrol/Butadien-Pfropfcopolymerisat-Latex und diesen als Verstärkerlatex enthaltende, in der Wärme vulkanisierbare Masse zur Herstellung von Latexschaum
DE863415C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichem Kautschuk durch Emulsions-polymerisation von Isopren mit Vinylaethinylalkylcarbinol
AT231702B (de) Verfahren zur Behandlung von Kautschuk- oder einem Polymer- oder Copolymerlatex
AT264826B (de) Formmasse zur Verarbeitung auf schlagfeste Produkte
DE570980C (de) Verfahren zur Herstellung von kautschukartigen Mischpolymerisaten
AT224899B (de) Verfahren zur Behandlung synthetischer Kautschuklatices