DE105286C - - Google Patents

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DE105286C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/22Apparatus, e.g. dry box purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

!l^SETETf'SSHS^tlS'Ji»·'151"»«'51"»'=»;^
KAIS ERLTUH ES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gasbereitung und -Beleuchtung.
EMIL MERZ in KASSEL. Gas-Reiniger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. September 1898 ab.
Bei Gasreinigerbetrieben pflegt man in die Reinigerkasten Holzhorden einzubauen, auf denen die Reinigungsmasse in Schichten liegt. Das Bestreben hierbei geht dahin, die Reinigergrundfläche direct wirksam zu machen und eine möglichst grofse Angriffsfläche dem Gase zu bieten. Um die Masse leicht erneuern zu können, setzt man in den Reinigerkasten als fest zusammengefügte Kasten ausgebildete einzelne Einsätze ein und hebt dieselben sammt der darin liegenden Masse an Tragzapfen durch das Reinigerdeckelzeug aus dem Reinigerkasten heraus (vergl. Schilling's Journal für Gasbeleuchtung 1898, S. 593 und 594).
Die bekannten Gas-Reiniger haben viereckige Kasten mit ziemlich hohen Seitenwänden, die an den oberen Theilen eine Wasserabschlufstasse tragen, in welche die Verschlufsdeckel tauchen. Es ist also nothwendig, die Einsätze mit grofsem Zeitaufwand aus dem tiefen Kasten herauszuwinden, und das erschwert den Betrieb.
Um dies langwierige Emporwinden, der Einsatzkasten zu vermeiden, ist beim vorliegenden Reiniger der feststehende hohe Kasten durch einen Boden ersetzt, und eine auf dem Boden abschliefsende Glocke vertritt die Stelle des Deckels und Kastens. Diese Glocke kann daher leicht weggenommen werden, um den Einsatzkasten in einfachster und bequemster Weise herausbringen bezw. einbringen zu können, da störende Seitenwände nicht vorhanden sind.
Fig. ι und 2 zeigen je in ihrem links- und rechtsseitigen Theile zwei Ausführungsformen der Einrichtung in senkrechtem Schnitt bezw. in Oberansicht mit Schnitt.
Das Gehäuse des Reinigers ist aus einem Boden α ohne Seitenwä'nde und aus einer auf dem Boden α abschliefsenden, die Stelle des Deckels vertretenden Glocke i zusammengesetzt.
Bei der einen im linksseitigen Theil der Figuren dargestellten Ausführungsform befindet sich am Boden α ein Wasserverschlufs b, bei der anderen ein Flantschänschlufs c für den unteren Rand der Glocke i.
Auf den Trageeisen d liegt ein Boden mit den Gasabgangsöffnungen e, welche den Ausgangsöffnungen der auf diesem Boden ruhenden Einsatzkasten entsprechen.
Der Gasausgangsstutzen ist mit f, der Gaseingangsstutzen mit g bezeichnet. Oben um den Gaseingangsstutzen g ist ein Wasserverschlufs h angebracht, in welchen das bis unter die Glocke i reichende Gaseingangsrohr k eingesetzt ist. Dadurch ist dieses mit · wegnehmbar, so dafs auch über den Wasserverschlufs h hinweg ein unbehindertes Aus- und Einbringen der Einsatzkasten möglich ist.
Das Rohr k kann entweder mit der Glocke i fest verbunden sein, wird dann also zugleich mit der Glocke i gehoben, oder es steht lose in dem Wasserverschlufs h und wird nach dem Wegschaffen der Glocke i besonders entfernt. In beiden Fällen ist jedes Hindernifs für die Bewegung der Einsatzkasten beseitigt.
Da besondere Seitenwä'nde, wie sie sämmtliche jetzt gebräuchliche Gas-Reiniger haben, nicht vorhanden sind, ist man in der ■ Lage, durch einen einzigen Zug an der Kette des
Flaschenzuges den Einsatzkasten, in welchem sich die Reinigungsmasse befindet, so hoch zu heben, dafs er sich mit seiner Unterkante über dem oberen Rand des Wasserverschlusses b befindet, somit seiner Weiterbewegung nichts im Wege steht. Ebenso einfach ist das Wiedereinbringen der Reservekasten. Bei Verwendung des Flantschanschlusses c bedarf es einer nennenswerthen Hebung des Einsatzkastens überhaupt nicht. Für den Gas-Reinigerbetrieb ist also die beschriebene Einrichtung von grofser Wichtigkeit.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gas - Reiniger, dessen zur Aufnahme der Einsatzkasten mit der Reinigungsmasse dienendes Gehäuse aus einer auf. einem Boden (a) abschliefsenden, die Stelle des Deckels und der Kastenseitenwände vertretenden Glocke (i) besteht, die leicht weggenommen werden kann, um Einsatzkasten leicht herausbringen bezw. einbringen zu können.
    Ausführungsform des zu i. bezeichneten Gas-Reinigers, bei welcher sich am Boden (a) ein Wässerverschlufs (b) bezw. ein Flantschanschlufs (c) für den unteren Rand der Glocke (i) befindet und oben um den Gaseingangsstutzen (g) ein Wässerverschlufs (h) zum Einsetzen des bis unter die Glockendecke reichenden Gaseingangsrohres (k) angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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