DE1035530B - Maschinenpistole - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A11/00—Assembly or disassembly features; Modular concepts; Articulated or collapsible guns
- F41A11/04—Articulated or collapsible guns, i.e. with hinged or telescopic parts for transport or storage
-
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- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/61—Magazines
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- F41A9/65—Box magazines having a cartridge follower
-
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- F41C23/04—Folding or telescopic stocks or stock parts
Landscapes
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Description
- Maschinenpistole Die Erfindung bezieht sich auf Maschinenpistolen und betrifft eine Ausführungsart, bei der die Blechfertigungstechnik weitgehend zurAnwendung gebracht ist. Es ist bei Maschinenpistolen bekannt, das Gehäuse aus Blech derart auszubilden, daß es sowohl das Mantelrohr als auch den Verschlußkasten umfaßt, wobei das die untere Schloßführung bildende Griffstück zwecks Ausbaues des Schlosses und der Schließfeder gemeinsam mit dem Schloß nach unten schwenkbar angeordnet ist.
- Die Waffe gemäß der Erfindung zeichnet sich von diesen bekannten Konstruktionen dadurch aus, daß das Schloß seitliche Nuten aufweist, die mit am Griffstück angebrachten Haken zusammenwirken. Das Ganze hat zur Folge, daß die genannten Haken das Schloß beim Abschwenken desselben nach unten mitnehmen und somit die Gewähr gegeben ist, daß beim Zerlegen des Schlosses ein Schuß versehentlich nicht ausgelöst werden kann.
- Die Waffe wird vorzugsweise so ausgebildet, daß am Mantelrohr ein Ausschnitt angebracht wird, der die seitlich nach unten gezogenen Wangen des Mantelrohres etwa bis zur Höhe der Unterkante des Verschlusstückes durchbricht und mit Führungen zum wahlweisen Einsetzen von Stangen- und Trommelmagazinen versehen ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt, Fig. 3 bis 6 Schnitte nach den Linien III-111, IV-IV. V-V bzw. VI-VI der Fig. 2.
- Die Waffe weist einen Lauf 1 auf, der mittels des Stiftes 2 mit dem Lauflager 3 verbunden ist. Um das letztere und den Lauf herum ist der Laufmantel 4 angeordnet, mit welchem vorn der Dämpfer 6 verbunden ist, der zugleich das vordere Lauflager 5 bildet und als Kornschutz dient. In bekannter Weise sind auf der Oberseite des mit dem Lauflager 3 durch Nieten und Schweißen verbundenen Mantelrohres 4, das mit Löchern 7 zur Kühlung des Laufes versehen ist, Kornträger und Korn 8 angeordnet. Auf seiner Unterseite ist das aus Blech gebildete Mantelrohr 4 mit Führungen 9 für ein nicht dargestelltes Magazin versehen. Dieses Magazin kann ein Stangen- oder Trommelmagazin sein. Eine federbelastete Klinke 10, die um den Stift 11 schwenkbar ist, dient zur Sicherung des in die Führungen 9 eingeführten Magazins.
- Das Mantelrohr 4 bildet einen Teil eines aus Blech gebildeten Gehäuses 12, das sich auf der Oberseite über die ganze Länge der Waffe erstreckt, an seinem vorderen Teil jedoch den Lauf 1 als Laufmantel umgibt. Der hintere Teil des Gehäuses 12 bildet den Verschlußkasten 14, auf welchem die Kimme 15 aufgesetzt ist. Diese Konstruktion gewährleistet eine sehr leichte und doch äußerst stabile Ausbildung der Waffe.
- Die dargestellte Waffe ist ein Rückstoßlader. Hinter dem Patronenlager 13 des Laufes 1 ist das Schloß 17 in der Längsrichtung der Waffe verschiebbar geführt, und zwar entgegen der Wirkung einer Schließfeder18, die sich mit ihrem hinteren Ende auf der Rückwand 19 des Gehäuses 12 und mit ihrem vorderen Ende auf dem Schloß 17 abstützt. Zur Führung der Schließfeder ist eine Führungsstange 20 vorgesehen.
- Das Schloß 17 hat auf seiner Unterseite eine Rast 28 und enthält auf seiner Vorderseite den Schlagbolzen 21, der leicht auswechselbar eingesetzt ist. Mit dem Schlagbolzen 21 wirkt der durch eine Feder 22 belastete Auszieher 23 zusammen.
- Das Gehäuse 12 ist mittels eines Bolzens 24 schwenkbar mit dem Griffstück 25 verbunden, das in der dargestellten Lage durch den durch eine Feder 26 belasteten Riegel 27 gesichert ist. Das Griffstück enthält den ganzen Abzugsinechanismu: sowie die Sicherungseinrichtungen, und es bildet gleichzeitig die untere Schloßführung.
- Das Scbloß 17 läßt sieh finit einem Spamigriff 29 zurückziehen, der mit dem Schloß fest verbunden ist und seitlich über das Gehäuse 12 vorsteht. Wird das Schloß zurückgezogen. so rastet die Fangklinke 30 in die Rast 28 des Schlosses ein.
- Seitlich am Schloß 17 sind ferner beidseitig Nuten 31 vorgesehen. die mit zwei am Griffstück 25 angebrachten Haken 32 zusammenwirken. Treten diese letzteren bei zurückgezogenem Schloß in die Nuten31, so wird das Schloß beim Schwenken des Griffstückes um den Bolzen 24 festgehalten, so daß es nach unten mitgenommen wird und nicht nach vorn gleiten kann, obwohl es unter dem Druck der gespannten Schließfeder 18 steht.
- Die Fangklinke 30 ist über den Stift 33 mit dem Abzug 34 verbunden. Beide stehen unter der Wirkung der Feder 26, die auch bestrebt ist, die Fangklinke 30 in der Eingriffstellung mit der Rast 28 des Schlosses 17 zu halten. Diese Feder 26 ist die einzige Feder des gesamten Abzugsmechanismus.
- Vor dem Abzug ist der aus Blech gepreßte Sicherungshebel 35 angeordnet. Derselbe erfüllt eine doppelte Funktion. Er hinterstellt einmal des Schloß in seiner vorderen Stellung, so daß beim Aufstoßen der Waffe keine Patrone zugeführt und gezündet werden kann. Außerdem unterstellt der Hebel 35 auch über die Nut 36 die Fangklinke 30, so daß diese nicht betätigt werden kann.
- Am hinteren Ende des Gehäuses 12 ist eine Schulterstütze 37 um einen Bolzen 38 schwenkbar angeordnet. Die Stütze 37 ist im angeklappten Zustand wie auch in der Gebrauchslage mittels des federbelasteten Sperrbolzens 39 gehalten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschinenpistole mit einem zusammenhängenden, sowohl das Mantelrohr als auch den Verschlußkasten bildenden, aus Blech bestehenden Gehäuse, wobei das die untere Schloßführung bildende Griffstück zwecks Ausbaus des Schlosses und der Schließfeder gemeinsam mit dem Schloß nach unten schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß (17) seitliche Nuten (31) aufweist, die mit am Griffstück (25) angebrachten Haken (32) zusammenwirken.
- 2. Maschinenpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Mantelrohr (4) ein Ausschnitt (9) mit Führungen zum wahlweisen Einsetzen von Stangen- und Trommelmagazinen angebracht sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 745 798, 715 835, 645 927, 507 489; österreichische Patentschrift Nr. 137063; französische Patentschriften Nr. 1 020 871, 1015 431, 916 151, 911440, 894 054: belgische Patentschrift N r. 516339; britische Patentschriften Nr. 601581, 581820, 573464.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1035530X | 1953-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1035530B true DE1035530B (de) | 1958-07-31 |
Family
ID=4553955
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED15024A Pending DE1035530B (de) | 1953-04-17 | 1953-05-09 | Maschinenpistole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1035530B (de) |
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- 1953-05-09 DE DED15024A patent/DE1035530B/de active Pending
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