DE1029068B - Verfahren zum Verbinden der Hohlleiter oelgefuellter elektrischer Kabel - Google Patents

Verfahren zum Verbinden der Hohlleiter oelgefuellter elektrischer Kabel

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DE1029068B
DE1029068B DEF8962A DEF0008962A DE1029068B DE 1029068 B DE1029068 B DE 1029068B DE F8962 A DEF8962 A DE F8962A DE F0008962 A DEF0008962 A DE F0008962A DE 1029068 B DE1029068 B DE 1029068B
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DE
Germany
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oil
intermediate piece
waveguides
pipe section
piece
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Pending
Application number
DEF8962A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Ditgens
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Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B9/00Power cables
    • H01B9/06Gas-pressure cables; Oil-pressure cables; Cables for use in conduits under fluid pressure
    • H01B9/0611Oil-pressure cables

Landscapes

  • Gas Or Oil Filled Cable Accessories (AREA)
  • Processing Of Terminals (AREA)

Description

Zur Herstellung der Muffen ölgefüllter elektrischer Hochspannungskabel, deren hohle Leiter gleichzeitig als Ölleitung dienen, ist es bekannt, die Leiterenden in den Muffen mittels hohlzylindrischer Zwischenstücke zu verbinden. Diese Zwischenstücke sollen es gestatten, die Hohlräume der angrenzenden Kabelleiter bis zur Beendigung der Verbindungsarbeit gegeneinander abzuschließen. Je nach Bedarf soll auch der Hohlraum des einen oder des anderen Leiters von außen zugänglich sein, um ihn vor dem Nachfüllen des Öles zur Entfernung etwa eingedrungener Luft und Feuchtigkeit evakuieren zu können.
Weiterhin ist vorgeschlagen worden, die zu verbindenden Hohlleiterenden über einem hohlzylindrischen Verbindungsstück zusammenzuschieben und über diesem zu verschweißen. Das genannte Verbindungsstück ist zunächst mit Luft gefüllt und an seinen Enden durch Kappen verschlossen, die nach dem Verschweißen der Hohlleiter zur Verbindung der Leiterhohlräume auf gebohrt werden. Es kann aber hierbei sehr leicht vorkommen, daß aus dem Verbindungsstück nach dem Aufbohren der Kappen Luft in das öl gelangt und das Isolieröl verschlechtert.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verbinden der Hohlleiter solcher ölgefüllter Kabel durch Schweißen oder Löten mittels eines hohlzylindrischen Zwischenstückes, mit dessen Enden die Hohlleiter verbunden werden. Dabei soll, wie eingangs beschrieben, der ölfluß zwischen den zu verbindenden Hohlleitern vorübergehend gesperrt werden können. Es wird aber gleichzeitig Wert darauf gelegt, während der Verbindungsarbeit aus dem jeweils anzuschließenden Leiterende öl durch das Zwischenstück hindurch abströmen zu lassen. Dies ist einerseits wichtig, um das Eindringen von Luft und Feuchtigkeit in die Leiterenden überhaupt zu vermeiden. Andererseits läßt sich dadurch, daß das Zwischenstück während der Verbindungsarbeit von öl durchflossen wird, wirksam verhindern, daß das Öl unter der Verbindungsstelle durch die beim Schweißen oder Löten auftretende Hitze festhaftende Zersetzungsrückstände bildet, zumal sich das öl hierbei infolge seiner Strömungsgeschwindigkeit nur mäßig erwärmt und auch diese erhitzten ölmengen immer wieder durch nachströmendes frisches öl aus der Leiterverbindung herausgespült werden.
Die Erfindung besteht darin, daß in das Zwischenstück an jeder Seite ein mit seinem rückwärtigen Ende überstehendes Rohrstück axial eingesetzt ist, das durch eine verschließbare Bohrung im Zwischenstück nach außen mündet, und von denen das eine Rohrstück in das andere Rohrstück mittels eines zunächst dicht verschlossenen Verlängerungsstückes Verfahren zum Verbinden der Hohlleiter ölgefüllter elektrischer Kabel
Anmelder:
Feiten & Guilleaume Carlswerk
Aktiengesellschaft,
Köln-Mülheim, Schanzenstr. 24
Dipl.-Ing. Karl Ditgens, Köln-Mülheim,
ist als Erfinder genannt worden
hineinragt, das zur Herstellung einer durchgehenden Verbindung des ölkanals durch die eine Bohrung des Zwischenstückes aufgebohrt wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer Leiterverbindung nach der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch im Längsschnitt dargestellt.
Es bezeichnen 1 die zu verbindenden Enden der Kabelleiter mit dem in deren Inneren befindlichen ölkanal 2. Mit 3 ist das hohle Zwischenstück bezeichnet. In dieses sind von beiden Seiten her die axialen Rohrstücke 4 und 5 eingesetzt. Das Rohrstück 4 besitzt an seinem Ende ein zunächst dicht verschlossenes dünneres Verlängerungsstück 6, das innerhalb des Zwischenstückes 3 in das Rohrstück 5 hineinragt. In das Zwischenstück 3 sind die Gewindelöcher 7 und 8 eingeschnitten, die zum Anschluß von Röhren für den ölabfluß dienen können. Das Zwischenstück 3 wird zunächst mittels der über seine Enden vorstehenden Rohrstücke 4 und 5 auf eines oder gleichzeitig auf beide Enden der zu verbindenden Kabelleiter 1 aufgesteckt. Alsdann kann über den Rohrstücken 4 und 5 das Verlöten oder Verschweißen des Zwischenstückes 3 mit den Leiterenden 1 vorgenommen werden, während das öl aus dem ölkanal 2 der Kabelleiter 1 unter den Lot- oder Schweißstellen hindurch durch die Rohrstücke 4 und 5 in das Zwischenstück 3 einströmt und durch dessen öffnungen 7 und 8 abfließt. Zur Steuerung der bei 7 und 8 austretenden ölmengen können noch in den Kabelleitern bei 9 Bohrungen für den Abfluß eines Teiles des Öles angeordnet sein.
Nach beendigter Verbindungsarbeit wird das Verlängerungsstück 6 des Rohrstückes 4 durch das Gewindeloch 8 des Zwischenstückes hindurch aufgebohrt, womit ein durchgehender zentraler ölkanal zwischen
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den beiden Leiterenden 1 hergestellt ist. Die Gewindelöcher 7 und 8 des Zwischenstückes können alsdann durch Gewindestopfen verschlossen werden.
Das Verfahren nach der Erfindung eignet sich mit besonderem Vorteil zum Verbinden von Kabelhohlleitern aus Aluminium, ist jedoch auch bei Hohlleitern aus anderen Metallen, z. B. Kupfer, vorteilhaft anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zum Verbinden der Hohlleiter ölgefüllter elektrischer Kabel durch Schweißen oder Löten mittels eines hohlzylindrischen Zwischenstückes, mit dessen Enden die Hohlleiter verbunden werden, und wobei das Zwischenstück vorübergehend den Ölfluß zwischen den zu verbindenden Leiterenden zu sperren gestattet, es aber ermöglicht, während der Verbindungsarbeit aus dem jeweils anzuschließenden Leiterende Öl durch das Zwischenstück abströmen zu lassen, dadurch gekennzeichnet, daß in das Zwischenstück (3) an jeder Seite ein mit seinem rückwärtigen Ende überstehendes Rohrstück (4,5) axial eingesetzt ist, das durch eine verschließbare Bohrung (7, 8) im Zwischenstück nach außen mündet, und von denen das eine Rohrstück (4) in das andere Rohrstück (5) mittels eines zunächst dicht verschlossenen Verlängerungsstückes (6) hineinragt, das zur Herstellung einer durchgehenden Verbindung des Ölkanals durch die eine Bohrung (8) des Zwischenstückes aufgebohrt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 593 796, 942 819.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 508/249 4.58
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE593796C (de) * 1929-01-16 1934-03-05 Aeg Vorrichtung zum Verbinden oelgefuellter Hohlleiterkabel
DE942819C (de) * 1942-06-17 1956-05-09 Aeg Verfahren zur Verbindung oelgefuellter Hohlleiter von Starkstromkabeln

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE593796C (de) * 1929-01-16 1934-03-05 Aeg Vorrichtung zum Verbinden oelgefuellter Hohlleiterkabel
DE942819C (de) * 1942-06-17 1956-05-09 Aeg Verfahren zur Verbindung oelgefuellter Hohlleiter von Starkstromkabeln

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