DE102822C - - Google Patents

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DE102822C
DE102822C DE1898102822D DE102822DA DE102822C DE 102822 C DE102822 C DE 102822C DE 1898102822 D DE1898102822 D DE 1898102822D DE 102822D A DE102822D A DE 102822DA DE 102822 C DE102822 C DE 102822C
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lantern
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft die Anwendung von Gasglühlicht bei Mastenbeleuchtung im Freien. Da bekanntlich die Laterne für Reinigungszwecke und eventuell auch beim Anzünden herabgelassen werden mufs, so ist in erster Linie ein selbsttätiges Schliefsen bezw. Oeffnen der Gaszuleitung erforderlich, und ferner ist es wegen der Empfindlichkeit des Glühkörpers nothwendig, dafs keine Erschütterungen vorkommen, d.h. das Ablassen und Aufziehen elastisch vollzogen wird.
In den Zeichnungen ist in Fig. 1 und 2 ein Mast, mit Gasglühlichtlaterne in zwei verschiedenen Verticalansichten und für ein Aufzugsseil gedacht dargestellt. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen , in gröfserem Mafsstab gezeichnet, Verticalschnitte durch die selbsttätige Gasabschlufsvorrichtung beim Herablassen der Laterne, wobei im einen Fall (Fig. 3) ein Aufzugsseil , im anderen (Fig. 4) zwei Seile verwendet sind.
Die Laterne B ist an einem über die Leitrollen/geführten Drahtseil F, Kette oder dergl. gehalten und kann mittels einer Aufzugsvorrichtung in bekannter Weise abgelassen bezw. aufgezogen werden.
Die Laterne hängt mittels membranartigen, federnden Gehäuses C und Federn g am Aufzugsseil F und ist in bekannter Weise an einer Stange bl geführt, um Schwankungen der Laterne beim Herablassen derselben zu vermeiden. Die Gaszuleitung erfolgt mittels des im Mast A aufsteigenden verticalen Rohres P und Querrohres P1, das in ein festliegendes Ventilgehäuse E (Fig. 3) bezw. T (Fig. 4) mündet, die, je nachdem eine oder zwei Aufzugsketten bezw. Seile F bezw. F1 (Fig. 4) verwendet werden, eine etwas abweichende Form erhalten.
In Fig. 3 ist beispielsweise ein Ventilgehäuse E für ein Aufzugsseil F dargestellt. Dasselbe hat kreisringförmige, unten glockenartig erweiterte Form und ist aus zwei Theilen, dem eigentlichen Ventilgehäuse E und dem Deckel e, hergestellt. Das Ventil E1 selbst ist ringförmig und wird durch eine oder eine Anzahl Federn e1 gegen seinen Sitz angedrückt. Die Durchgangsöffnungen bestehen aus einer Anzahl concentrisch liegender Oeffnungen e2, welche bei geschlossenem Ventil durch den Ventilring E1 bedeckt und abgeschlossen sind; wenn dagegen das Gas in die Laterne einströmen soll, communiciren diese mit den Oeffnungen d des Laternenanschlufsrohres D, welch letzteres am obersten Theil der Laterne B angebracht und an dessen Ansatz a?2 die Laterne an Seil oder Kette aufgehängt ist. Im Rohrstück D sind einige Stifte d1 so angebracht, dafs nach beendetem Hochziehen der Laterne, wobei das Rohr D in die Glocke E pafst und letztere als Führung für D dient, die Stifte d1 den Ventilring ,E1 heben und das Gas dann unbehindert aus P1 nach JD, d. h. zur Laterne B strömen kann, indem das Rohr D an der Glocke E abdichtet. Wird die Laterne herabgelassen, so drücken die Federn e1 den Ventilring E1 zu und schliefsen den Gaszuflufs in die Laterne sofort ab (Fig. 3).
Fig. 4 veranschaulicht ebenfalls einen selbstthätigen Gasabschlufs beim Herablassen der Laterne, wobei zwei Aufzugsseile F1 verwendet sind, deren Enden in Oesen w einen Bügel W tragen, an dem die Laterne B ebenfalls mittels
Zwischenschaltung .eines Federgehäuses C befestigt ist. Die Gaszuleitung aus dem Rohr P1 erfolgt hier aus dem umgebogenen Rohrendeρ1 des Rohres P1 in einen daselbst eingeschraubten, kapselartigen Rohrstutzen S, an dem der Doppelventilsitz T festgeschraubt ist. Gegen dessen konische, untere Ventilsitzfläche preist sich das am obersten Ende der Laterne sitzende, ebenfalls konische Ventil U der Laterne ein und dichtet daselbst ab. In dem Hohlraum der Kapsel S bezw. des Ventilsitzes T liegt ein bewegliches, mittels Feder s1 angedrücktes Scheibenventil s2, dessen Ventilstange bei ge-,öffhetem Gaszuflufs zur Laterne auf dem Ventil U der Laterne aufsitzt, wobei Ventil s2 geöffnet ist und das Gas durch die Oeffnungen s der Kapsel S t des Ventilsitzes T und u des Hohlventils U zur Laterne gelangt. Wird letztere herabgelassen, so drückt die Feder s1 die Ventilscheibe s2 auf ihren Sitz und schliefst die Oeffnungen t ab.
Das Anzünden der Laterne geschieht mittels auf einer Stange von entsprechender Länge sitzender Anzündlaterne von dem Mastkorb a aus, indem der Anzünder den Gaszuleitungshahn b der Laterne öffnet und die Lampe in bekannter Weise anzündet.
In das Gasleitungsrohr P wird vorteilhafter Weise noch ein Abschlufshahn ρ (Fig· ι) eingeschaltet, um den Gaszuflufs eventuell auch ganz abstellen zu können, so lange die Laterne herabgelassen wird.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Aufzug für Gaslaternen, namentlich für Mastenbeleuchtung, gekennzeichnet durch die Anordnung einer beim Aufziehen und beim Herablassen der Laterne selbsttätig in Wirkung tretenden Gasabschlufsvorrichtung an der Laterne.
  2. 2. Ausführungsform des durch Anspruch t geschützten Aufzugs, dadurch gekennzeichnet, dafs der selbsttätige Gasabschlufs durch ein ringförmiges, mittels Federn (e) angedrücktes Ventil (E1) erfolgt, welches beim Ablassen der Laterne die concentrisch liegenden Ausströmöffnungen (e2) des Ventilgehäuses (E) selbstthätig schliefst und das beim Anschlufs der Laterne (B) an die Gasleitung oben durch die Stifte (d1) des Laternenanschlufsrohres (D) gehoben wird, so dafs der Gaszuflufs durch die Oeffnungen (e2) von (E) und (d) von (D) in die Laterne stattfinden kann (Fig. 3).
  3. 3. Ausführungsform des durch Anspruch 1 geschützten Aufzugs unter Benutzung zweier Aufzugsseile, dadurch gekennzeichnet, dafs der Gasabschlufs mittels eines mit kleinen Oeffnungen (u) versehenen, am obersten Theil der Laterne angebrachten, aufsen konisch gestalteten Hohlventils (U) bewirkt wird, das in einen entsprechend geformten Ventilsitz (T) pafst, welcher durch Verbindungsstück (S) mit dem Ende (p1) des Gaszuleitungsrohrs (P1) in Communication steht, wobei im geöffneten Zustande des Ventils (U) das Gas durch die Oeffnungen (s, t und u) in die Laterne (B) gelangt und beim Herablassen der Laterne das Scheibenventil (s2) durch die Feder (s1) herabgedrückt, d. h. verschlossen wird (Fig. 4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1898102822D 1898-05-09 1898-05-09 Expired - Lifetime DE102822C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT8075D AT8075B (de) 1898-05-09 1901-01-11 Verfahren zur Gewinnung von Metallsulfaten.
AT11044D AT11044B (de) 1898-05-09 1902-03-20 Verfahren zur Herstellung von Metallsulfaten aus Metallsulfiden.
AT16960D AT16960B (de) 1898-05-09 1903-11-23 Verfahren zur Darstellung von Metallsulfaten aus Metallsulfiden.

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