DE102417C - - Google Patents

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DE102417C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards
    • G10D3/09Fingerboards in the form of keyboards for zithers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
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Description

1 Ιπψηΐψιην
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. April i8g8 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anreifsen der Saiten mittelst sogenannter Rupfleisten. Die Rupfleisten sind quer über den Saiten gelagert und erhalten durch Hebel und Federn hin- und hergehende Bewegungen, um beim. Vorgehen mittelst Anreifszähne die Saiten anzureifsen, dagegen beim Rückwärtsgehen frei über den Saiten zurückzugelangen. Hierbei ist es von grofser Wichtigkeit, dafs die Leisten rechtzeitig in die untere Lage, in welcher sie anreifsen, und wieder in die obere Lage gebracht werden.
Diese Thä'tigkeit wird durch die nachbeschriebene Vorrichtung geleistet, welche sich dabei auch noch durch besondere Einfachheit auszeichnen soll.
Jede Rupf leiste α ist oberhalb der Besaitung auf Federn b und Führungsbolzen c gelagert und trägt unten neben den anzureihenden Saiten s die Anreifszähne d und Dämpferkissen e.
Die Leiste α umfafst die Führungsbolzen c c mittelst Schlitze, um in nachbeschriebener Weise über den Saiten fortbewegt werden zu können.
Die Bewegung der Leiste erfolgt durch einen Hebel f, welcher derart, nach Fig. ι bis 4, in einen Einschnitt a1 oder, nach Fig. 5, 6 oder 7 bis g, hinter einen Vorsprung der Leiste fafst, dafs zwischen Hebel und Rupfleiste vor einer Verschiebung der Leiste ein todter Gang auftritt, währenddessen die Leiste nur gesenkt bezw. gehoben wird, so dafs sie rechtzeitig in die untere bezw. obere Lage -zurückgelangt.
Fig. ι bis 4 der Zeichnung stellen die einzelnen Bewegungsstadien einer Ausführungsform dar.
Nach Fig. 1 befindet sich die Rupfleiste a in ihrer Anfangsstellung und wird in dieser durch die Federn b b und die Gegenfeder g des Hebels f gehalten.
Wird der Hebel niedergedrückt, so führt er zunächst insofern einen todten Gang aus, als er in den Schlitz der Leiste vorgleitet, ohne letztere in der Längsrichtung zu verschieben. Wohl aber wird durch diese Hebelbewegung die Leiste hinabgedrückt. Die Kissen e werden dabei zum Dämpfen gegen die Saiten s gelegt und die Zähne d hinter die Saiten gesenkt (Fig. 2).
Erst wenn der Hebel weiter niedergedrückt wird, schiebt er die Leiste vor, deren Zähne alsdann die Saiten anreifsen (Fig. 3).
Wird der Hebel losgelassen und durch die Gegenfeder g wieder gehoben, so macht er zunächst umgekehrt wie vorhin einen todten Rückgang im Schlitz der Leiste, derart, dafs die Leiste erst durch die Federn b b gehoben wird, ohne sich zurückzubewegen (Fig. 4). Erst hierauf drängt der sich weiter hebende Hebel die Leiste wieder zurück und führt sie frei über den Saiten fort.
Fig. 5 und 6 zeigen Beispiele dafür, dafs der Schubhebel, anstatt in einen Einschnitt, hinter einen Ansatz der Rupf leiste fassen kann.
Nach Fig. 7 bis 9 überfafst der Schubhebel f einen Ansatz a2 der Leiste mittelst eines Ausschnittes mit derart schäger oberer Fläche, dafs folgende Bewegungen auftreten.
Nach Fig. 7 liegt die Rupfleiste α in der hinteren Hochlage und der Ansatz a'2 der Leiste an der vorderen Seitenfläche des Hebelausschnittes. Wird der Hebel gesenkt, so schiebt die obere Schrägfläche seines Ausschnittes die Rupf leiste abwärts, und die hintere Seitenfläche des Hebelausschnittes legt sich hinter den Ansatz α2, während die Zähne d hinter die von den Leisten e gedämpften Saiten s zu liegen kommen (Fig. 8).
Beim weiteren Senken des Hebels reifsen die Zähne die Saiten an, hierauf kann der Ansatz a2 im Hebelausschnitt hochgleiten und, veranlafst durch diesen todten Gang zwischen Ansatz und Hebel, die Rupfleiste sich anheben, bevor sie vom Hebel 'zurückgeführt wird (Fig. 9). Oder auch die Rupfleiste wird beim Weitersenken des Hebels vor- und gleichzeitig etwas hochgeschoben, wenn sie in ihren Führungen genügend Reibung hat, um nicht für sich mit ihrem Ansatz a'2 im Hebelausschnitt vorzugleiten. In diesem letzteren Falle bleibt der Ansatz α 2 an der hinteren Seitenfläche des Hebelausschnittes beim Hochgehen der Leiste liegen, und der todte Gang tritt erst auf, wenn der niedergedrückte Schubhebel wieder hochgeht.
Die Ausführungsart nach Fig. 7 bis 9 soll besonders zweckmäfsig sein, weil der Hebelausschlag verhältnifsmäfsig gering sein kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anreifsvorrichtung für Saiteninstrumente mit Rupf leisten, welche durch Hebelwerke und Federn quer zu den Saiten hin- und herbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen jedem Hebel und der zugehörigen Leiste vor einer Längsverschiebung der letzteren ein todter Gang eintritt, währenddessen die Leiste gegen die Saiten gesenkt oder von diesen abgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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