DE1023948B - Vorrichtung zum Entgraten der Kanten eines Zahnrades - Google Patents

Vorrichtung zum Entgraten der Kanten eines Zahnrades

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DE1023948B
DE1023948B DEB41707A DEB0041707A DE1023948B DE 1023948 B DE1023948 B DE 1023948B DE B41707 A DEB41707 A DE B41707A DE B0041707 A DEB0041707 A DE B0041707A DE 1023948 B DE1023948 B DE 1023948B
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DE
Germany
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gear
grinding tool
axis
holder
shaft
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Pending
Application number
DEB41707A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Frey
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MAG IAS GmbH Eislingen
Original Assignee
Gebrueder Boehringer GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/10Chamfering the end edges of gear teeth
    • B23F19/12Chamfering the end edges of gear teeth by grinding
    • B23F19/125Chamfering the end edges of gear teeth by grinding the tool being a grinding worm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum. Entgraten der Kanten eines Zahnrades Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entgraten der Kanten eines Zahnrades mit Hilfe eines mit der Kante der Verzahnung kämmenden schneckenförmigen Schleifwerkzeuges.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist das Schleifwerkzeug ortsfest angeordnet und setzt seinerseits mittels seines, schneckenförmigen Schleifprofils das Zahnrad in Umlauf. Diese Vorrichtung eignet sich aber nicht für große Zahnräder, die, infolge ihrer Lagerreibung nur durch ein relativ großes Drehmoment in Umlauf gesetzt werden können.; denn wenn das schneckenförmige Schleifwerkzeug dieses Drehrnoment auf das Zahnrad ausüben, muß, dann führt das dazu, ciaß die Kanten: beiderseits jeder Zahnlücke verschieden stark abgeschliffen, werden und, die eine Kante unter Umständen nicht völlig von, dem Grat befreit wird.
  • Der Erfindung liegt die Anfgahe zugrunde, die Vorrichtung so auszugestalten, daß sie auch schwere und große Zahnräder einwandfrei zu entgraten gestattet. Erfindungs elnäß wird das Schleifwerkzeug von einem um die Achse des stillstehenden. Zahnrades unilaufenden Halter getragen.. Vorzugsweise ist der Halter des Schleifwerkzeuges um eine zum Zahnrad radiale Achse schnvenlcb.a,r angeordnet. Das bietet den Vorteil, daß die Achse des Schleifwerkzeuges windschief zur Werkstückach:se eingestellt werden kann, wenn dieses mit einer Schrägverzahnung versehen, ist.
  • Am besten ist ein bezüglich des Zahnrades, radialer Schaft des Halters des- Schleifwerkzeuges in, einer Buchse längs verschiebbrar und drehbar gelagert, welche um die Zahnradachse drehbar ist. Dann kann man in einfachster Weise das Schleifwerkzeug so, einstellen, da,ß es ordnungsgemäß mit dem U erkstück kämmt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. In diesen zeigt Fig. 1 einen teilweise im Schnitt gehaltenen: Aufriß der Entgratungs.vorrichtung, Fig. 2 den. Schnitt nacli der Linie II-II der Fig. 1, Fig.3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer anderen Aus,führungs-form der Vorrichtung und die Fig. 4 und 5 die in, Fig. 3 gezeigte Vorrichtung in Anwendung auf ein Kegelrad.
  • Das Werkstück W, das zu entgraten. ist, ruht auf einem runden Tisch 10, zentriert durch Backen 11 eines Dreibackenfutters. In dem mittleren Fuß 12 des Tisches läuft in Wälzlagern 13 eine lotrechte Spindel 14, die oben über diie Tischplatte hinaus in die mittlere Bohrurig des Werkstückes hineinragt und dem Zweck dient, einen abnehmbaren Kopf 15 zu tragen, der mit einer waagerechten Buchsee 16 versehen, ist. In dieser Buchse ist verschiebbar der radiale Schaft 17 des Halters 18 des. Schleifwerkzeuges 19' geführt. Der Kopf 15 hat einen abwärts gerichteten kegeligen Zapfen20, der in eheentsprechende Kegelbohrung der Spindel 14 einigepaßt ist.
  • Der Schaft 17 ist in, der Buchse 16 längs verschiebbar und drehbar .gelagert. Seine Längsverschiebung kann durch Drehen eines Handrades 21 mit Hilfe einer Schraubsp-indel bewirkt werden. In, der jeweiligen Winkellage ist der Schaft 17 in der Buchse 16 festgekleimmt. Das Festklemmen und Lösen erfolgt m.ittels eines Griffes 22. Das Ende des Schaftes trägt eine lotrechte Gleitbahn 23, in welcher der Halter 18 geführt ist. Er kann in der Gleitbahn 23 durch. eine Schraubspindel mit einem Griff 24 verstellt werden.
  • Das Schleifwerkzeug besteht aus einer Schleifscheibe 19 mit einem schraubenförmigen: Schleifprofil 25, das mit der Kante der Verzahnung im Eingriff steht. Auf dein Halter 18 ist ein (nicht näher dargestellter) Antriebsmotor für die Schleifscheibe 19 a.ngebracht.
  • Um die Höh@enlag'e des Werkzeuges in. einem weiteren Bereich verstellen zu können, als es mit Hilfe der Gleitbahn 23 möglich ist, sitzen die Wälzlager 13 am besten an einem Tragkörper 26, der in dem Fuß 12 auf und ab, verschiebbur geführt und mit einer Z,ahnstangenverzah,nung 27 versehen ist. Diese kämmt mit einem Ritze l 28, dessen Welle 29 mittels eines Schneckenrades 30 und einer Schmecke gedreht werden kann, die durch eine Welle 31 mit einem Handrad 32 verbunden ist.
  • Das. Werkstück Wist also fest eingespannt, während sich der Halter- 18 des Schleifwerkzeuges 19 uni die lotrechte Achse des Zahnrades dreht. Mit Hilfe des Handrades 32 und dies Griffes 24 sowie mit Hilfe des Handrades 21 kann man diie Schleifscheibe 19 in diejenige Lage bringen, in der sie unter dem erforderlichen Druck mit der Kante der Verzahnung kämmt. Wenn diese; Einstellung vorgenommen ist, wird der Sohleifscheibenmotor in. Gang gesetzt.
  • Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von derjenigen. der Fig.1 und 2 durch Fortfall des Tisches 10 mit dem Fuß 12. Dort ist eine Spindel 114, die der Spindel 14 der Fig. 1 entspricht, in einem kegelförmigen Tragkörper 126 mittels Wälzlagern 113 gelagert. Der Tragkörper 126 ist seinerseits in einen Ring 34 eingepaßt, der in die Bohrung des Zahnrades TV eingesetzt ist. Die übrigen Teile, welche dieselben Beizugszah len tragen, wie sie in Fig. 1 eingeführt sind., bedürfen keiner näheren Erläuterung, sondern sind ebenso ausgeführt, wie oben erläutert.
  • Die Fig. 4 und 5 lassen erkennen, wie man die Einstellung des Werkstückhalters 18 vornimmt, wenn man die obere Kante 35 und die untere Kante 36 eines Kegelrades ' entgraten will.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Entgraten. eines Zahnrades mit Hilfe eines mit der Kante der Verzahnung kämmenden schneckenförmigen Schleifwerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, da,ß das Schleifwerkzeug von einem um die Achse des stillstehenden Zahnrades umlaufenden Halter getragen wird.
  2. 2. Vorrichtung mach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter um eine zum Zahnrad radiale Achse schwenkbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein bezüglich des Zahnrades radialer Schaft -des Halters des Schleifwerkzeuges in einer Buchse längs verschiebbar und drehbar gelagert ist, welche um die Zahnradachse drehbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse in Richtung der Zahnradachse verstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse in der Bohrung des Zahnrades drehbar gelagert ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Bohrung des Zahnrades einen Ring aufnimmt, in welchem der Schaft der Buchse durch Wälzlager gelagert ist. In. Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften. \7r. 857 881, 888 499.
DEB41707A 1956-09-11 1956-09-11 Vorrichtung zum Entgraten der Kanten eines Zahnrades Pending DE1023948B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE857881C (de) * 1944-03-09 1952-12-01 Boehringer Gmbh Geb Anordnung zum Entgraten der Stirnkanten verzahnter Werkstuecke
DE888499C (de) * 1937-07-08 1953-09-03 Erna Lindner Vorrichtung zum Entgraten bzw. Abschraegen der Stirnkanten gezahnter Werkstuecke mittels Schleifschnecke

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE888499C (de) * 1937-07-08 1953-09-03 Erna Lindner Vorrichtung zum Entgraten bzw. Abschraegen der Stirnkanten gezahnter Werkstuecke mittels Schleifschnecke
DE857881C (de) * 1944-03-09 1952-12-01 Boehringer Gmbh Geb Anordnung zum Entgraten der Stirnkanten verzahnter Werkstuecke

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