DE925805C - Spannfutter fuer Drehbaenke, das ein Auswechseln der Werkstuecke ohne Unterbrechung des Antriebes ermoeglicht - Google Patents

Spannfutter fuer Drehbaenke, das ein Auswechseln der Werkstuecke ohne Unterbrechung des Antriebes ermoeglicht

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DE925805C
DE925805C DEE3210A DEE0003210A DE925805C DE 925805 C DE925805 C DE 925805C DE E3210 A DEE3210 A DE E3210A DE E0003210 A DEE0003210 A DE E0003210A DE 925805 C DE925805 C DE 925805C
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DE
Germany
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chuck
gear
sleeve
chuck according
spindle
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Expired
Application number
DEE3210A
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English (en)
Inventor
Ambrogio Attilio Bottani
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/16004Jaws movement actuated by one or more spiral grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Spannfutter für Drehbänke, das ein Auswechseln der Werkstücke ohne Unterbrechung des Antriebes ermöglicht Die bekannten Spannfutter dieser Art sind infolge ihrer Bauart (Differentialgetriebe mit Kegelrädern) nicht für hohe Spindeldrehzahlen geeignet. Die Ursache ist darin zu suchen, daß die Ausgleichkegelräder zwischen zwei gleich großen Tellerrädern laufen, die im Durchmesser um so kleiner gehalten werden müssen, je gedrungener die Baulänge des Futters gefordert wird; diese Forderung ist gerade bei schnell laufenden Spannfuttern höchster Präzision von Bedeutung. Je kleiner aber die Ausgleichkegelräder im Verhältnis zu den Tellerrädern sind, um so höhere Umfangg.eschwindigkeiten ergeben sich zwangläufig an den Ausgleichkegelrädern sowie deren Träger -um die Spindelachse. Die Folge sind Geräuscherscheinungen, Verschleiß, Erwärmung und Unruhe im Lauf. Diese Erscheinungen treten in noch verstärkterem Maße auf, wenn die Spannbacken des Futters während des Laufens verstellt werden, da hierzu eine weitere bedeutende Erhöhung der Umfanggeschivindigkeiten der eben genannten Triebteile erforderlich ist. Hinzu kommt noch der durch die Kegelräder erzeugte Axialdruck auf die Lagerungen, der ebenfalls während des Spannvorganges an Größe zunimmt. Der dadurch hervorgerufene schlechte Wirkungsgrad dieser Futter, der bis. zur Selbsthemmung führen kann ('Stillstand der Maschine), ist ein weiterer Nachteil der bisherigen Ausführung.
  • Durch die Erfindung ist ein Spannfutter zum Auswechseln der Werkstücke ohne Unterbrechung des Antriebes der Drehbank geschaffen, bei dem ein ruhiger, geräuscharmer Lauf bei kürzester Baulänge, gutem Wirkungsgrad und einfachster Bauart in sich vereinigt werden.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die durch ein Plangewinde zu betätigenden Spannbacken gleichachsig neben einem feststehenden Teil des Spannfutters so angeordnet sind, daß beide `Teile durch ein Stirnraddifferentialgetriebe verbunden sind. Durch ein drittes, von Hand verstellbares Teil kann während.sich drehender Drehbankspindel ein öffnen oder Schließen der Spannbacken bewirkt werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben'sich aus der folgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispiels. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch das Futter und Fig. 2 einen Querschnitt desselben nach Linie A-A der Fig. i.
  • Das Spannfutter besteht demgemäß aus einer durch Gewinde mit der Arbeitsspindel verbundenen Hülse i, in der stirnseitig die Spannbacken 2 ge: führt sind. Diese werden in an sich bekannter Weise mittels eines Plangewindes 3 verstellt, das mit dem Mittenvollrad 4 in fester Verbindung steht. Das ebenfalls auf der Hülse i angeordnete Afittenvollrad 8 ist gegen Drehung gesichert, während das Mittenvollrad ¢ drehbar gelagert ist. Die gleich großen Umlaufräder 9 und i o sind in dem umlaufenden zweiteiligen Gehäuse 5a, 5b auf der Achse i i drehbar gelagert. Das Inrnenhohlrad 12 ist mit dem Gehäuseteil 6a verschraubt, das durch den in dem Maschinenständer befestigten Stehbolzen 7 ein ständig feststehendes Teil bildet. Das mit dem Umlaufrad i o kämmende Innenhohlrad 13 trägt eine Schneckenverzahnung, in die die Schnecke 16 eingreift, die von außen durch den Hebel i9 zu betätigen ist, von dem die Spannbackenverstellung ausgeht.
  • Die Wirkungsweise des Spannfutters ist wie folgend: Mit der DTehb:ankspindela dreht sich die Hülse i mit den Spannbacken 2. Durch das mit der Hülse i fest verbundene Afittenvollrad 8 wird das Umlaufrad io angetrieben, das mit dem Zahnkranz 13 kämmt und dadurch das Gehäuse 5a, 5b im gleichen Drehsinn mit der Hülse i verdreht. Da` sich hierbei das in den festen Zahnkranz 12 @eingreifende Umlaufrad 9 um seine Achse i i dreht, wird auch das Afittenvollrad ¢ angetrieben und läuft im gleichen Drehsinn und .mit der gleichen Umdrehungszahl mit der Hülse i um, so daß die Plangewindescheibe ohne Wirkung auf die Spannbacke 2 bleibt.
  • Wird nun mittels des Hebels i9 die im Lagerbock 18 drehbare Schneckenradspindel 17 verstellt, z. B. derart, daß sich der Zahnkranz 13 im gleichen Sinn mit der Hülse i verdreht, so verlangsamt sich die Umdrehung des Umlaufrades io und somit des Gehäuses 5a, 5b gegenüber der Hülse i, so daß auch das Mittenvollrad ¢ durch das Umlaufrad mit einer geringeren Drehzahl angetrieben wird. Die geringere Drehzahl des Mittenvollrades 4 und somit der Plangewindescheibe 3 bewirkt durch die mit den Spannbacken kämmenden Gewindegänge ein öffnen der Spannbacken, so daß ein Werkstück eingeführt bzw. ausgetauscht werden kann, ohne den Antrieb des Drehbankfutters zu unterbrechen. Durch entgegengesetztes Verdrehen des Handhebels i 9 und ;somit des Zahnkranzes 13 wird in gleicher Weise das Schließen der Spannbacken um das Werkstück bewirkt.
  • Die dargestellte und beschriebene Ausführung des Spannfutters ist nur ein Ausführungsbeispiel und kann dasselbe z. B. auch als ein Teil des Spindelstockes ausgebildet sein. Es ist aber auch denkbar, das Spannfutter auswechselbar oder als Einheit mit der Arbeitsspindel bei senkrechten Spindellagerungen, wie z. B. bei Bohrmaschinen, Karusselldrehbänken usw., zu verwenden, wobei die Spannfutteröffnungsowohl nach oben als auch nach unten gerichtet ;sein kann und es nur notwendig ist, eine der Arbeitslage entsprechende Dichthaltung vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannfutter für Drehbänke, dadurch gekennzeichnet, daß in dem aus ;einem feststehenden bzw. von Hand verstellbaren und einem mit der Drehbankspindel umlaufenden Teil bestehenden Futter ein beide Teile kuppelndes Stixnräderdifferentialgetriebe angeordnetist, das, durch das von Hand verstellbare Teil in seiner Drehzahl gegenüber der Maschinenspindel beeinflußt, öffnend oder schließend auf die Spannbacken wirkt. z. Spannfutter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer mit der Maschinenspindel (a) umlaufenden, die Spannbacken (2) tragenden Hülse (i) ein Mittenvollrad (8) verbunden ist, das auf ein Umlaufrad (i o) wirkt, das in einem auf der Hülse (i) drehbaren Gehäuse (5a, 5b) umläuft und sich an einem von Hand verdrehbaren Zahnkranz (13) abwälzt, wobei auf der gleichen Achse (i i) des Umlaufrades (io) ein gleich großes Umlaufrad (9) umläuft, das einerseits mit einem Mittenvollrad (4) im Eingriff ,steht, das mit dem Plangewinde (3) verbunden ist, und beim Ändern der Drehzahl des Mittenvollrades (¢) auf die Spannbacken wirkt. 3. Spannfutter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein feststehendes Gehäuseteil (6a) und ein Innenhohlrad (12) einen geschlossenen Hohlraum bilden, in dem das dem Zwecke dienende Getriebe eingeschlossen ist, so daß eine Getriebeölfüllung auch bei höchsten Beanspruchungen den Verschleiß in normalen Grenzen hält. 4. Spannfutter nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem feststehenden Teil und dem von der Arbeitsspindel mitgenommenen Teil der -Vorrichtung gelegenen Gleitlagerstellen zur Vermeidung hoher Gleitgeschwindigkeiten .auf die kleinstmöglichsten Durchmesser, also auf die Hülse (i) und die das Mittenvollrad (4) tragende Hülse, verlegt sind. 5. Spannfutter nach Anspruch i, z, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweiteilige feststehende Gehäuse (6a, 6b) auf zwei möglichst weit voneinander entfernten Lagerstützen ruht, was einen ruhigen und präzisen Lauf sowie eine günstige Kraftverteilung gewährleistet. 6. Spannfutter nach Anspruch i, z, 3, ¢ oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zweiteilige umlaufende Gehäuse (5a, 5b) als Träger der Umlaufräder (9 und i o) mit der Achse (i i) eine doppelte; weitgespannte Lagerung aufweist, die auch bei hohen Drehzahlen der Arbeitsspindel einen ruhigen Lauf gewährleistet. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 232 684.
DEE3210A 1951-01-09 1951-01-09 Spannfutter fuer Drehbaenke, das ein Auswechseln der Werkstuecke ohne Unterbrechung des Antriebes ermoeglicht Expired DE925805C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120839B (de) * 1956-08-02 1961-12-28 Gustav Espey G M B H Selbstspannendes Backenfutter
FR2583665A1 (fr) * 1985-06-24 1986-12-26 Werkzeugmasch Okt Veb Mandrin a mors comportant des mors de serrage mobiles radialement au moyen d'une spirale plane
FR2583666A1 (fr) * 1985-06-24 1986-12-26 Werkzeugmasch Okt Veb Mandrin a mors comportant dans le carter de mandrin une spirale plane entrainee par des pignons

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH232684A (de) * 1940-12-07 1944-06-15 Evangelista Mario Spannfutter an Drehbänken.

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