DE1017635B - Waermebehandlung bei der Herstellung von Betonformstahl - Google Patents
Waermebehandlung bei der Herstellung von BetonformstahlInfo
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Description
- Wärmebehandlung bei der Herstellung von Betonformstahl Das Patent 1004 212 schlägt vor, einen Stahl, bei welchem in bekannter Weise ringförmige Querrippen durch Kaltwalzen unter Einhalten einer Dickenabnahme des stabförmigen Stahles zwischen den Ringen von mehr als 30°/o aufgebracht wurden, nach dem Kaltwalzen einer Anlaßbehandlung oberhalb 450 und unterhalb 600° C so lange zu unterwerfen, daß die Kerbzähigkeitswerte wieder ansteigen, ohne daß ein wesentlicher Abfall der Streckgrenze bzw. Festigkeit eintritt.
- Des weiteren ist vorgeschlagen worden, gehört jedoch ebenfalls nicht zum Stand der Technik, dieses Verfahren auf durch Verdrillen zweier Stahlstäbe miteinander kaltverfestigte Betoneinlagen mit der Maßgabe abzustellen, daß das Verdrillen so weit durchgeführt wird, daß die Steigung der Verdrillungsspiralen zwischen dem Zwei- und Sechsfachen des Durchmessers, des Einzelstabes liegt. Es hat sich niimlich erwiesen, daB durch die Tordierung bzw. das Verdrillen dieselbe Wirkung wie durch das eingangs er-,lahmen v filinte # Kaltwalzem erfolgt eine ausschlaggebende erreicht wird. Durch Verformung beide Maß- des Korns. Es gibt nun auch Betonstäbe, die in an sich bekannter Weise mit Rippen versehen sind, und hierauf bezieht sich die vorliegende Erfindung.
- Sie betrifft die Anwendung des Verfahrens zur Wärmebehandlung von Betonformstahl nach dem in der Einleitung genannten Patent 1004 212 auf nur mit Längsrippen versehene, durch Verwinden kaltverfestigte Betoneinlagen mit der Maßgabe, daß ein Stahl mit vier bis acht gleichmäßig auf den Umfang verteilten Rippen so weit verwunden wird, daß die Steigung der Verwindungsspiralen zwischen dein Drei- und Sechsfachen des Stabkerndurchmesseers liegt.
- Der Abstand der Rippen beträgt in Längsrichtung des Stabes etwa 0,7 d (d bedeutet Kerndurchmesser des Stabes).
- Es wird also zunächst ein Stahl warmgewalzt mit so viel Längsrippen, daß bei dem vorgesehenen Verwinden der Abstand der Rippen in Längsrichtung des Stabes etwa 0,7 d beträgt. Bei einer Ganghöhe von z. B. 3 d sind also vier Rippen und bei Einer Ganghöhe von 4d sechs Rippen erforderlich. Diese Stäbe werden alsdann verwunden und bei .oberhalb 450 und unterhalb 600° C während einer bestimmten Zeit, z. B. 45 Minuten, angelassen, so daß bei praktisch gleichbleibender Festigkeit auch die Zähigkeitswerte verbessert werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für einen solchen Stab dargestellt, dessen Ganghöhe nach der Tordierung 4 d beträgt und der dementsprechend mit sechs Rippen versehen ist.
- Abb. 1 zeigt einen Querschnitt des Stabes mit den sechs Rippen im Ausgangszustand und Abb. 2 den tordierten Stahl in Längsansicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anwendung des Verfahrens zur Wärmebehandlung von Betonformstahl nach Patent 1004 21.2 auf nur mit Längsrippen versehene, durch Verwinden kaltverfestigte Betoneinlagen mit der Maßgabe, daB ein Stahl mit vier bis acht gleichmäßig auf den Umfang verteilten Rippen so weit verwunden wird, daß die Steigung der Verwindungsspiralen zwischen dem Drei- und Sechsfachen des Stabkerndurchmesse.rs liegt.
Priority Applications (1)
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| DEW14947A DE1017635B (de) | 1954-09-22 | 1954-09-22 | Waermebehandlung bei der Herstellung von Betonformstahl |
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| DEW14947A DE1017635B (de) | 1954-09-22 | 1954-09-22 | Waermebehandlung bei der Herstellung von Betonformstahl |
Publications (1)
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| DE1017635B true DE1017635B (de) | 1957-10-17 |
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ID=7595395
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|---|---|---|---|
| DEW14947A Pending DE1017635B (de) | 1954-09-22 | 1954-09-22 | Waermebehandlung bei der Herstellung von Betonformstahl |
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1954
- 1954-09-22 DE DEW14947A patent/DE1017635B/de active Pending
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