DE101702C - - Google Patents
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- DE101702C DE101702C DENDAT101702D DE101702DA DE101702C DE 101702 C DE101702 C DE 101702C DE NDAT101702 D DENDAT101702 D DE NDAT101702D DE 101702D A DE101702D A DE 101702DA DE 101702 C DE101702 C DE 101702C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H1/00—Propulsive elements directly acting on water
- B63H1/30—Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
- B63H1/36—Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type swinging sideways, e.g. fishtail type
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
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- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Antriebsflosse für Wasserfahrzeuge,
welche von anderen Vorrichtungen dieser Art sich durch ihre eigenartige Versteifung vortheilhaft
unterscheidet, welche ermöglicht, 1. der Flosse eine ganz glatte Aufsenfläche zu geben,
so dafs dieselbe sich im Wasser sehr leicht bewegen läfst, und 2. dieselbe in Bezug auf
Biegsamkeit und Kraftvertheilung derart zu gestalten, dafs sie hinsichtlich der Wirkungsweise
dem ausgeschnittenen Schwanz eines Fisches möglichst nahekommt.
Diese neue Antriebsflosse ist in der Zeichnung in einer Aufsenansicht (Fig. 1), einer Innenansicht
(Fig. 2), einem Querschnitt (Fig. 3) und zwei Längsschnitten (Fig. 4 und 5) dargestellt.
Die Gestalt der Flosse ist schaufelförmig. Die
Construction derselben ist folgende: In der Verlängerung der Ruderstange sind zwischen
zwei Querschienen i (Fig. 1, 4 und 5) zwei dünne Stahlblätter α α befestigt. Zu beiden
Seiten dieser letzteren ist je ein ebenso dünnes Stahlblatt b von etwas gröfserer Breite parallel
zu α zwischen den Schienen i befestigt, und zwar sind diese so gelagert, dafs sie mit ihren
Innenrändern die Ränder von α etwas überdecken (Fig. ι und 3). Die derart beschaffenen
Seitenflächen der Flosse sind deshalb dreitheilig gemacht, damit die Flosse in dem durch den
strichpunktirten Bogen (Fig. 1 und 2) eingeschlossenen mittleren Theil biegsamer ist, als
in dem übrigen halbmondförmigen Theil, welcher dem ausgeschnittenen Schwanz eines
Fisches entspricht.
Die Versteifung der Flosse ist zwischen die Blätter α b verlegt und dabei so ausgeführt,
dafs die Flosse gegen die Basis i zu, sowie von dieser aus an den beiden Seitenrändern
steifer ist als bei α in Fig. 1. Zu diesem Zweck ist zwischen die Blätter α eine etwas
kürzere Doppelzunge c eingefügt, welche etwas schmäler als a und ebenfalls aus ganz dünnem
Stahlblech hergestellt ist. Zu beiden Seiten von c ist wiederum je eine etwas kürzere und
schmälere Doppelzunge d aus gleichem Material angesetzt und zu beiden Seiten von d je eine
gleichfalls kürzere und schmälere Stahlblechdoppelzunge e (Fig. 2 und 4). Diese Blechzungen
liegen alle lose an einander und sind nur an der Basis zusammengeschraubt.
An den Seitenrändern der Flosse sind ganz schmale, aber wesentlich stärkere Stahlrippen/
zwischen die Blätter b eingesetzt und zu beiden Seiten dieser Rippen f etwas längere und
schwächere Blechzungen k (Fig. 2 und 5), welche nach innen zu eine zweite, etwas
kürzere Zunge besitzen. An die Zunge k schliefst sich beiderseits eine kürzere Doppelzunge
g von gleicher Stärke an und an diese letztere beiderseits je eine wiederum kürzere
Doppelzunge h. Auch diese Versteifungsblätter liegen nur lose an einander und sind dieselben
nur an der Basis mit einander verschraubt. Auf diese Weise ist die Flosse an den Seitenrändern,
sowie an der Basis i am meisten versteift und nimmt die Versteifung gegen die äufseren Enden
der Seitenränder, sowie gegen die Mitte (nach aufsen zu) ab, ganz wie dies bei einem ausgeschnittenen
Fischschwanz der Fall ist. Dadurch, sowie durch den Umstand, dafs die Blätter α b parallel zur Ruderstange stehen und
aufsen ganz glatt sind, besitzt die Flosse alle
Claims (1)
- Eigenschaften des Fischschwanzes und ist dieselbe daher von allen Antriebsvorrichtungen dieser Art am besten geeignet, durch hin- und herschlagende Bewegungen ein Wasserfahrzeug vorwärts zu treiben, da besagte Bewegungen der Flosse infolge der eigenthümlichen Versteifung sich beweglich gestalten, was zur Folge hat, dafs die Flosse, elastisch wirkend, kräftige Schläge auf das Wasser ausübt, und dabei bei der Hin- und Herbewegung dem Wasser keine unnachgiebige Fläche entgegensetzt und demnach zu ihrer eigenen Bewegung nur wenig Kraft verbraucht. An den Seitenrändern können die Blätter b durch in Schlitzen j gelagerte Stifte zusammengeheftet sein, wobei die Schlitze durch Deckplättchen abgeschlossen sind.Praktische Versuche mit dieser Antriebsflosse haben ergeben, dafs die Form, Stärke und Elasticität derselben je nach der Schwere und Gröfse des Fahrzeuges innerhalb gewisser Grenzen verändert werden mufs; ebenso dafs die beiden Oberflächen der Flosse für ein Fahrzeug von bestimmter Gröfse der Oberfläche einer diesem Fahrzeug entsprechenden dreiflügeligen Schiffsschraube proportional, ist und dafs bei derselben wie bei den Schiffsschrauben die Gröfse mit der zunehmenden Gröfse eines Fahrzeuges abnimmt.Bei Anwendung der Flosse für Spielzeuge wird die Construction . derselben natürlich diesem Zweck entsprechend variirt.Pa τ ε nt-Anspruch:Antriebsflosse für Wasserfahrzeuge, gekennzeichnet durch parallel zur Ruderstange stehende, an dieser letzteren befestigte, sonst aber lose an einander liegende Stahlblätter, welche durch zwei aufsen liegende, ganz glatte Stahlplatten (ab) überdeckt und so geschnitten sind, dafs mehrere spitze Zungen von verschiedener Form und Stärke entstehen, wodurch eine Versteifung der Flosse an der Basis und an den Seiten erzielt wird, welche nach der Mitte und den Enden zu abnimmt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101702C true DE101702C (de) |
Family
ID=372379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101702D Active DE101702C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101702C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2611321A (en) * | 1946-08-29 | 1952-09-23 | Homer J Shafer | Vessel and fluid propelling device |
-
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- DE DENDAT101702D patent/DE101702C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2611321A (en) * | 1946-08-29 | 1952-09-23 | Homer J Shafer | Vessel and fluid propelling device |
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