DE101697C - - Google Patents

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DE101697C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/02Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols
    • G09F7/08Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols the elements being secured or adapted to be secured by means of grooves, rails, or slits

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Liedernummerntafel ist aus beweglichen Theilen mit Nummernfächern hergestellt.
In jedem dieser Fächer sind diejenigen Zifferbrettchen enthalten, welche an betreffender Stelle in Gebrauch kommen können.
Hierbei ist das sächsische Landesgesangbuch, welches 686 Liednummern und 187 Intonationsnummexn enthält, als Anhalt genommen worden.
Die jetzt gebräuchlichen Tafeln enthalten unbewegliche, äufserlich sichtbar abgegrenzte Nummernfelder. Die Ziffern müssen von der Seite eingeschoben werden, wobei das Auswechseln jeder Nummer die Beseitigung der vorherigen Nummer erfordert und die Ziffern selbst einem besonderen für jede Tafel nöthigen Zifferkasten, circa 80 Zifferbrettchen enthaltend, entnommen werden müssen.
Dies fällt bei der vorliegenden Tafel weg, weil die Felder durch bewegliche Theile mit den die nöthigen Zifferbrettchen enthaltenden Nummernfächern ersetzt sind, so dafs die Ziffern nur innerhalb des einzelnen Faches auszuwechseln sind.
Dieses Auswechseln wird noch dadurch erleichtert, dafs oben an jedem Zifferbrettchen ein kleiner Henkel mit Zifferbezeichnung sich befindet. Diese Henkel sind so angebracht, dafs sie bei keiner Auswechselung der Zifferbrettchen sich decken können.
Das Wegfallen eines Zifferkastens bedeutet neben grofser Bequemlichkeit auch viel Zeitersparnifs, weil alles Suchen nach Ziffern aus einem besonderen Kasten aufhört, und fördert geräuschloses Auswechseln.
Die nähere Construction der Tafel wird in Folgendem beschrieben.
Die Zifferfächer stehen zu je vier auf Querleisten a, welche mit Zapfen b in die die Tafel in zwei Theile trennende senkrechte Mittelleiste c und in die Randrahmen d der Tafel waagrecht eingelagert sind.
Auf der Mittelleiste c befindet sich eine Schiebestange e, welche, in einer Nuth geführt, auf dieser Leiste c um etwa 1 cm auf- und abwärts verschiebbar ist.
In diese unten mit einem Sperrhebel f versehene Schiebestange e sind die Querleisten a noch mit einem vorderen Zapfen g eingelassen.
Durch das Lagern der Querleisten a, auf denen die Zifferfächer stehen, mit ihren hinteren Zapfen b in der Mittelleiste c, mit ihren vorderen Zapfen g in der Schiebestange e, sind diese Theile beweglich mit einander verbunden.
Diese Beweglichkeit geschieht dadurch, dafs man die Schiebestange c mittelst des unten an ihr befindlichen, in einer Oese η geführten Sperrhebels f sinken läfst oder hebt.
Durch Sinkenlassen neigen sich die auf den Querleisten α stehenden Zifferfächer nach vorn. Durch Heben treten diese wieder in den Tafelrahmen zurück. Bei dem Heben der Schiebestange e mittelst des Sperrhebels f schaltet letzterer, durch Nachlinksbewegen auf der Oese η aufsitzend, die Theile in die Tafel ein. Durch Nachrechtsbewegen des Sperrhebels f erfolgt
die Ausschaltung; die Schiebestange senkt sich infolge des auf sie einwirkenden Druckes der Zifferfä'cher von selbst um ι cm, bewegt die Querleisten um ihre hinteren Zapfen b entsprechend nach abwärts und stützt sich auf die hintere Fläche der Oese n.
Der Erfolg ist daher dieser, dafs die Zifferfächer, nach vorn getreten, zugänglich werden und so ein bequemes Auswechseln der Zifferbrettchen stattfinden kann.
Wird nun die Schiebestange e mittelst des Sperrhebels f wieder gehoben und letzterer gleichzeitig nach links eingeschaltet, so befinden sich die Zifferfächer wieder innerhalb des Tafelrahmens und stehen senkrecht.
Auf der rechten Seite der Tafel befinden sich, was hier nur ergänzend angeführt werden soll, zwei Intonationsnummernabtheile.
Die erste Zifferstelle der Intonationsnummernabtheile h bedarf nur der Ziffer i. Der übrige Raum dieses Faches enthält die selten gebrauchten hohen Liederversziffern. Sie sind im .Bedarfsfalle in jeder Versreihe bequem zu verwenden.
In jedem Zifferfache befindet sich noch das nöthige, an der oberen Kante mit Kerbeinschnitt gekennzeichnete zifferlose Brettchen Z, welches die Farbe der Tafel hat und die nicht benutzten Ziffern deckt.
In der Rückwand der Tafel befinden sich drei Schrauben für die Mittelleiste, durch deren Entfernung die ganze Tafel leicht aus einander genommen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Liedernummerntafel für Kirchen u. s. w., dadurch gekennzeichnet, dafs die mit Zahlen versehenen Einzelplatten, aus denen die betreffenden Liedernummern zusammengesetzt werden, hinter bezw. neben einander liegend, in Fächern untergebracht sind., welche in den Längsleisten einer Umrahmung auf den Drehachsen b eine hintere feste Unterstützung finden, während sie vorn auf einer Drehachse α angeordnet sind, die in einer senkrecht verschiebbaren und feststellbaren Leiste e gelagert ist, derart, dafs beim Senken dieser Leiste sich die Fächer mit ihrem Obertheil nach vorn neigen und so ein leichtes Auswechseln und Umstellen der Zahlenplatten ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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