DE66453C - Zähl- nnd Theilapparat, besonders für Weberei2wecke - Google Patents

Zähl- nnd Theilapparat, besonders für Weberei2wecke

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DE66453C
DE66453C DENDAT66453D DE66453DA DE66453C DE 66453 C DE66453 C DE 66453C DE NDAT66453 D DENDAT66453 D DE NDAT66453D DE 66453D A DE66453D A DE 66453DA DE 66453 C DE66453 C DE 66453C
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DE
Germany
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counting
threads
lines
dividing apparatus
vertical
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66453D
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English (en)
Original Assignee
E. menzel in Ober-Tannhausen, Kr. Waldenburg
Publication of DE66453C publication Critical patent/DE66453C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H7/00Marking-out or setting-out work
    • B25H7/02Plates having a flat surface
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H13/00Details of machines of the preceding groups
    • D02H13/16Reeds, combs, or other devices for determining the spacing of threads
    • D02H13/18Reeds, combs, or other devices for determining the spacing of threads with adjustable spacing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.^
. KLASSE 42: Instrumente.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Zähl- und Theiiapparat, der'in der Buntweberei und dem Kleingewerbe Verwendung finden soll und sich namentlich für Blatt-'geschirrstricker und Musterzeichner eignet.
Der Apparat besteht, wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich, aus einer Platte A, Fig. ι, die aus Holz, Pappe oder jedem anderen passenden Material gefertigt sein kann, und einer schieberartigen (mittelst Gummiband B l gehaltenen) Schiene B, welche auf der Platte verstellbar angeordnet ist. Die Platte A trägt eine Eintheilung, deren horizontale und fortlaufend numerirte Linien um je 2 mm von einander abstehen, während die senkrechten Linien immer einen Zwischenraum von 5 cm einschliefsen. Entsprechend den senkrechten Theillinien ist die Schiene B mit Ansätzen b versehen, deren Spitzen beim Verstellen der Schiene genau über den senkrechten Linien hingleiten. Aufserdem haben die Ansätze b Durchlochungen b1, durch welche schwarze Seidenfaden α in der in der Fig. 1 angegebenen Weise hindurchgezogen werden. Diese Fäden λ sind mit dem einen Ende bei c befestigt, mit dem anderen Ende werden sie um den unteren Rand der Tafel A herumgeführt und an die auf der Rückseite von A befindlichen Gummibänder e, Fig. 2, angeknüpft. Die oberen Enden der Gummibander sind immer genau über dem nächstfolgenden Punkt c bei d an der Tafel A festgelegt. Aufser den genannten Fäden α gehen noch vom ersten Punkte c zwei weitere Fäden a1 aus, die der besseren Unterscheidung wegen von anderer (z. B. rother) Farbe zu wählen sind als die Fäden a. Die Fäden a1 laufen durch Oeffnungen b" der Schienenansätze b und werden dann in ähnlicher Weise wie die Fäden α weitergeführt und befestigt.
Die Handhabung des Apparates läfst sich nun am besten an einem Beispiel erläutern. Angenommen, es soll die Rapportbreite bezw. Fadenzahl eines gegebenen Musters (Fig. 3) gefunden werden, so verfährt man auf folgende Weise:
Man ermittele zunächst mit der Centimeterlupe die Fadenzahl pro Centimeter und finde z. B. 12. Dann vervielfältige man die Zahl mit 5, d. h. mit dem Abstand, um den die Spitzen b von einander abstehen = 5 cm; man erhält dann die Zahl 60. Jetzt wird der Schieber B auf die der Zahl 60 entsprechende Horizontallinie eingestellt, und zwar so, dafs die Löcher b1 sich genau über den Schnittpunkten dieser Linie mit den senkrechten Theillinien befinden. Die Fäden α und αλ ziehen sich beim Einstellen des Schiebers B durch ihre betreffenden Löcher b1 oder b". Hierauf greife man mit einem Zirkel die Breite des ersten Streifens des Rapportes ab und sehe nach, welcher Schnittpunkt des Fadens α und der horizontalen Linien um die abgegriffene Streifenbreite von der ersten senkrechten Theillinie absteht. Man wird finden, dafs dies bei Linie 10 der Fall ist, welche Linienzahl dann gleichzeitig die Zahl der Fäden, also 10, für den ersten Streifen des Rapportes ergiebt. Für
die übrigen Streifen findet man auf gleiche Weise die Fadenzahlen 15, 29 bezw. 20, so dafs die Fadenzahl des Rapportes zusammen 74 beträgt.
Als Theilapparat gestaltet sich die Verwendung der Tafel folgendermafsen:
Angenommen, man soll 40 in 12 gleiche Theile theilen, so multiplicirt man 1 2 wiederum mit dem Spitzenabstand, 5 cm, und erhält die Zahl 60, auf welche nun der Schieber B in der bereits erläuterten Weise eingestellt wird. Dann messe man mit Hülfe eines Zirkels und Centimetermafses die Entfernung auf Linie 40 von der ersten Verticalen bis zum Schnittpunkt mit de"m Faden a, was 3,3 cm als den zwölften Theil von 40 ergiebt.
Die Fäden a' sind zum Abgreifen gröfserer Theilungen bestimmt. Soll z. B. 40 in 6 Theile getheilt werden, so multiplicirt man 6 mit dem doppelten Spitzenabstand, 10 cm, und erhält dann die Zahl 60. Hierauf wird der Schieber B wieder auf 60 eingestellt, aber so, dafs jetzt die Löcher b" sich über der Linie 60 befinden; dann messe man die Linie 40 bis zum Schnittpunkt mit dem Faden al. Das Mafs dieser Linie, welches 6,66 cm oder für die Praxis genau genug 6,6 bezw. 6,7 cm beträgt, ist die gesuchte Theilzahl von 40.
Um das Abgreifen zu erleichtern und die Mafse der Horizontallinien unmittelbar aus der Tafel ablesen können, empfiehlt sich die Eintragung von verticalen Millimeterlinien.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zähl- und Theilapparat, besonders für Webereizwecke, bestehend aus einer mit Theilung versehenen Tafel (A) und · einer Schieberschiene (B), durch deren Verstellung elastisch an A befestigte und durch die Einstellspitzen (b) geführte Fäden (a bezw. as) in gröfseren oder kleineren, von der jeweiligen Stellung der Schiene (B) abhängigen Winkeln zu den Verticallinien der Theilung eingestellt werden, so dafs auf Grund dieser Beziehung die Mafse der zwischenliegenden Horizontallinien der Theilung, von der Ausgangsverticalen bis zum Schnittpunkt mit dem zugehörigen Faden, unmittelbar aus der Tafel abgegriffen werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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