DE101478C - - Google Patents

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DE101478C
DE101478C DENDAT101478D DE101478DA DE101478C DE 101478 C DE101478 C DE 101478C DE NDAT101478 D DENDAT101478 D DE NDAT101478D DE 101478D A DE101478D A DE 101478DA DE 101478 C DE101478 C DE 101478C
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ratchet
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C22/00Measuring distance traversed on the ground by vehicles, persons, animals or other moving solid bodies, e.g. using odometers, using pedometers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
Kf
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE
isenbahnbetrieb.
ANISSIM LEDOWSKY in MOSKAU. Stationsmelder mit Umschalter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Stationsmelder mit Druckluftbetrieb; das Wesen der Anordnung besteht in einer Vorrichtung, vermittelst welcher das die Stationsaufschriften oder sonstige Vermerke tragende Band bewegt wird. Diese Vorrichtung ,gestattet nach einer bestimmten Zeit das selbsttätige Umschalten der Anzeigevorrichtung, so dafs nach einer gewissen Anzahl von Stationsnamen diese Stationen in umgekehrter Reihenfolge wiederkehren können. Derartige Apparate sind zweckmäfsigerweise in jedem Wagen oder Wagenabtheil eines Zuges angeordnet und werden dieselben mit einer für alle Apparate gemeinschaftlichen Luftleitung in Verbindung gesetzt, in welche von der Lokomotive oder einem Dienstabtheil des Wagens aus Druckluft durch Drücken auf einen Knopf oder Bewegen eines Hebels eingelassen wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Apparat dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Ansicht von oben, wobei der Schutzkasten im Schnitt dargestellt ist.
: Fig. 4 bis 21 sind Einzeltheile der Vorrichtung.
Die Druckluft tritt durch Röhre α in einen elastischen Balg c, hebt den Deckel und damit eine an ihm befestigte Stange b, bis der verdickte Theil e gegen den im Gehäuse angeordneten Anschlagwinkel g von unten sich anlegt. Auf der Stange b ist eine Verzahnung k angebracht, in welche ein Zahnrad f eingreift, dessen Theilkreisumfang die doppelte Länge des Stangenhubes b hat, so dafs bei einem Hub letzterer sich ein halbes Mal um die Achse dreht. In der emporgehobenen Stellung wird die Stange b so lange gehalten, als Prefsluft auf den Balg c wirkt; hört der Druck auf, so wird die Stange von einer Feder i niedergedrückt, bis ein Stift d derselben von oben sich auf den Bügel g anlegt. Diese abwärtsgehende Bewegung wird durch eine auf b angeordnete Spiralfeder i übertragen. Bei dieser Abwärtsbewegung macht das Zahnrad wieder eine halbe Drehung, aber in umgekehrtem Sinne.
Das Zahnrad f (Fig. 4, 20 und 21) ist lose drehbar auf eine für zwei rechts und links desselben angeordnete Sperrrädchen / und m gemeinschaftliche, auf der Spindel η verschiebbare Nabe n1 (Fig. 19 und 14) aufgesteckt. Die Sperrrädchen / und m (Fig. 14, 15, 18 und 19) haben zwei Kränze I I1 und, m m1 und auf jedem derselben nur zwei Zähne (s. Fig, 5, 13 und 18). Diese Zähne befinden sich in diametral entgegengesetzter Richtung und die Zähne je eines Sperrrädchens sind entgegengesetzt zu denjenigen des anderen gerichtet. Die Klinken m2 bezw. /2 dieser Sperrrädchen / und m (Fig. 5, 11 und 12) sind rechts und links an den Seitenflächen des Zahnrädchens f einander gegenüberstehend angebracht, während die Sperrrädchen selbst mit ihrer gemeinschaftlichen Nabe n1 auf dem glatten, mit einer vorstehenden Längsrippe oder Leiste q (Fig. 4, 5 und 9) versehenen Theil der Spindel η axial verschiebbar und an der Drehung um die Achse durch die Leiste q verhindert sind. In
der der Leiste q entsprechenden Längsnuth f2 der Nabe n1 ist eine Blattfeder mit hakenförmiger Spitze oder Zahn■ f1, wie die Fig. 4, ■ 9, 13 und 14 zeigen, so befestigt, dafs bei einer bestimmten axialen Verschiebung y3 der Nabe n1 auf Leiste q bezw. Spindel η der Zahn /' bei Linksverschiebung in einen 'auf Leiste q angebrachten Einschnitt ^1 und bei Rechtsverschiebung in einen gleichen q2 einschnappt und die Nabe n1 festlegt (Fig. 16 und 17).
Ist der Zahn fl in q1 eingesprungen, dann ist der mit Zähnen versehene Kranz des Sperrrädchens / mit der zugehörigen, an der Seitenfläche von/rechts befestigten Klinke P (Fig. 1 1 und 1 2) in Eingriff gekommen, während beim Sperrrädchen m die zugehörige, an der Seitenfläche von m links befestigte Klinke m2 von dem mit Sperrzähnen versehenen Kranze weg- und auf den glatten Kranz aufgeschoben wurde, so dafs die Sperrklinke lose darauf gleitet.
Bei einer solchen axialen Stellung der Nabe n1 der Sperrräder Im der Spindel η mufs letztere bei jeder Hebung der Stange b eine halbe Drehung machen, während die Senkung derselben keine Drehung der Spindel η veranlafst. Die Drehung der Spindel η wird durch ein auf dieselbe gekeiltes Zahnrad O auf zwei Zahnräder O1 und O2 übertragen, welche auf Walzen ρ bezw. ρΛ gekeilt sind, auf denen das die Aufschriften tragende Band sich aufbezw. abwickelt '(Fig. 6 und 10). Auf der unteren Walze sitzt das Rad O2 frei auf seiner Achse. Eine Uhrfeder ist mit einem Ende an der Achse der Walze, mit dem anderen am Umfange des Zahnrades befestigt (Fig. 6 und 7), so dafs das Band beim Auf- und Abwickeln auf den Walzen ρ bezw. p1 durch diese Feder stets gespannt ist; r und rl sind Rundstangen zur Führung des Bandes.
Wenn das Band von einer Walze auf die andere abgewickelt ist, und wenn es nöthig ist, dafs nach einer gewissen Anzahl von Stationen diese Stationen in umgekehrter Reihenfolge wiederkehren, so mufs man die Drehungsrichtung der Walzen verändern, was, wie oben erklärt, durch eine Veränderung der axialen Lage der Nabe der Sperrräder erreicht wird. Zu diesem Behufe wird der Zahn der Feder/1 in den Einschnitt g2 der Leiste q einspringen, so dafs das Sperrrad / ausgeschaltet wird und das Sperrrad m - dagegen mit seiner zugehörigen Klinke m2 in Verbindung kommt, wodurch die Spindel η und also auch die Walzen ρ und pl sich in umgekehrter Richtung drehen, und zwar bei Senkung der Stange b. Damit diese Umschaltung der Sperrrädchen Im selbsttha'tig vor sich gehe, ist folgende Anordnung getroffen. Auf der Spindel η ist auf dem mit Gewinde versehenen Theil links ein Querstück t und auf dem glatten Theil rechts ein Querstück tl angeordnet (Fig. 3, 4 und 9). Beide Querstücke sind durch .Stangen S zu einer Gabel vereinigt und beim Verschieben in der Achsrichtung auf Stäben u geführt.
Wenn das Sperrrädchen / mit seiner Klinke in Verbindung ist und der Moment eintritt, wo' die Bewegungsrichtung des Bandes geändert, d. h. das Sperrrädchen m eingeschaltet werden soll, so braucht man nur das rechte Querstück t1 auf der Stange 5 mittelst Schraube so einzustellen, dafs dasselbe beim Linksgange im gewünschten Zeitpunkt auf eine rechts von dem Sperrrädchen / auf der Spindel η angeordnete Spiralfeder ν (Fig. 1) drückt, welche dann die Nabe nl auf der Leiste q nach links verschiebt, bis der Zahn f1 von q1 nach ql kommt und dort einschnappt (Fig. 3, 4, 9, 16 und 17). Dann beginnt die Schraube sich in umgekehrter Richtung zu drehen, das Querstück i1 entfernt sich von den Sperrrädchen, das Querstück t aber nähert sich ihnen, und wenn es so nahe herangekommen ist, dafs es auf die Feder vl links der Sperrrädchen drückt, so geht die Nabe n1 nach rechts,- Zahn/1 greift in q'2 und die Sperrrädchen wechseln wieder ihre Stellung, so dafs die Spindel beginnt, sich in der früheren Richtung zu drehen.
Hieraus geht hervor, dafs man nur auf dem vorderen Stäbchen u (Fig. 1) eine Eintheilung anzubringen hat, welche direct anzeigt, in welcher Entfernung von dem Querstück t das Querstück f1 einzustellen ist, um die Veränderung der Walzendrehung nach einer bestimmten Anzahl Stationen selbsttätig erfolgen zu lassen.
Um ein neues Band einzusetzen, können beide Walzen ρpl aus ihren Lagern herausgenommen werden (Fig. 6 und 10).
In den Seitenplatten A (Fig. 1 und 3) sind Vertiefungen χ und x1 angebracht, in welche die Walzen eingelegt werden.
Damit sie aber an den bestimmten Stellen verbleiben, was wegen der Verbindung mit den Zahnrädern 0, o1 und o2 wichtig ist, sind an diesen Seitenplatten A die Stützvorrichtungen yyl angeordnet, welche seitlich bewegt werden können, um die Walzen herauszunehmen.
Will man in einen einzigen Apparat, ohne an den anderen zu rühren, d. h. ohne sich des Druckes der Prefsluft der gemeinschaftlichen Leitung zu bedienen, die Lage des Bandes um eine beliebige Anzahl Stationen verändern, so (braucht man nur mit einem auf das vierkantige Kopfstück £ der Spindel η (Fig. 4) zu steckenden Schlüssel diese Spindel umzudrehen, was die Anordnung der Sperrrädchen gestattet, wodurch dann das Band entsprechend verstellt wird.
Jede Veränderung der Lage des Bandes, die durch Heben und Senken der Stange b mittelst
Druckluft erfolgt, kann von einem Glockensignal begleitet werden. Die Vorrichtung zur Hervorrufung der Glockensignale kann beliebig ausgeführt sein, und zeigen Fig. ι und 2 eine Aüsführungsform derselben.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Wechseln der Drehrichtung bei Stationsmeldern mit einem über Walzen geführten Anzeigeband, gekennzeichnet durch auf einer Nabe 1) sitzende Sperrräder (Im), die, je nachdem diese verschiebbare Nabe (nl) in dem einen oder anderen der beiden Einschnitte (q1 q2) der Schraubenwelle (η) festgelegt ist, wechselweise in Thätigkeit treten.
    Eine Ausführungsform der Umschalteinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Verschiebung der Nabe 1) durch gabelförmig verbundene Querstücke (ttl) erfolgt, welche, auf der Spindel (n) gelagert, mittelst Federn (v bezw. vl) gegen die Nabe einwirken.
    Eine weitere Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Scala an dem vorderen der Stäbe (u), welche den die Ausschaltung der Sperrrädchen bewirkenden Querstücken (ttl) zur Führung dienen, vermittelst welcher Scala der Eintritt des Wechsels in der Drehungsrichtung nach einer bestimmten Anzahl von Stationen genau eingestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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