DE101461C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62H—CYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
- B62H1/00—Supports or stands forming part of or attached to cycles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
i Bi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE : 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
Stützvorrichtung für Zweiräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1898 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Zweirädern, um solche im Bedarfsfalle
frei aufstellen zu können, sowie um ein Besteigen des Fahrrades ohne vorherige Ingangsetzung
und ein Langsamfahren, auch sogar ein Anhalten ohne Abspringen zu ermöglichen. Im Wesentlichen besteht die Erfindung in der Anbringung von Stütz- oder
Sicherungsorganen seitlich am Rade , die mittelst Nürnberger Scheeren und einer geeigneten
Zug- oder Trittvorrichtung in Thätigkeit gesetzt bezw. eingezogen werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen:
Fig. ι ein Herrenrad mit durch Hebelzug betätigtem Stützmittel (Feststeller),
Fig. 2 den vom Rade getrennten Feststeller nebst Einstellvorrichtung,
Fig. 3 ein Damenrad mit durch Schnurzug bethätigtem Feststeller,
Fig. 4 einen Theil des zugehörigen Feststellers,
Fig. 5 eine Trittvorrichtung zur Bethätigung des Feststellers und
Fig. 6 eine dazugehörige Einzelheit.
Bei dem Herrenrad in Fig. 1 ist an der Stange α des Gestelles ein Führungsstück b
geeignet befestigt (s. Fig. 2), das die beiden waagrechten Schlitze bl besitzt, in denen sich
die Zapfen c1 einer Nürnberger Scheere c verschieben.
An dem obersten Gelenkzapfen d der Scheere sitzt ein Kloben e mit Stange f,
die sich in dem röhrenförmigen Theil b'2 des Führungsstückes b verschiebt und von einer
Spiralfeder g zum Herabdrücken des Klobens e umgeben ist. Unten trägt die Scheere c die
Gabel h mit der Gummirolle i und oben ist die Stange / bei f1 an den Handhebel k angelenkt,
der bei, k1 an der Hinterradgabel drehbar angebracht ist und in irgend einer geeigneten
Weise festgelegt werden kann.
Die Feder g wird nun für gewöhnlich den Kloben e mit Stange / herabdrücken und
damit die Scheere c zusammenschieben bezw. die Rolle i hochheben. Das Fahrrad ist dann
in hergebrachter Weise benutzbar.
Wünscht dagegen der Fahrer das Zweirad gegen seitliches Umfallen zu sichern, sei es
beim Hinstellen oder beim Aufspringen, sei es bei Langsamfahren oder dergl., so wird der
Handgriff des Hebels k herabgedrückt und damit der Kloben e unter Ueberwindung der
Feder g nach oben gezogen und die Scheere c gestreckt. Die Rolle i ist dann gegen den
Erdboden gedrückt und dient als dritter Stützpunkt bezw. als drittes Laufrad.
In vielen Fallen wird man zweckmä'fsig an jeder Seite des Rades einen derart beschaffenen
Feststeller anbringen, welche aber beide mit demselben Handhebel k in Verbindung stehen.
Bei dem Damenrad Fig. 3 ist die Wirkung des Feststellers im Wesentlichen dieselbe, wie
vorbeschrieben, nur laufen die Zapfen c1 der Scheere c in Schlitzen b* (Fig. 4) der Gestellstange
α leibst, und zur Bethätigung dient eine Zugvorrichtung,, welche darin besteht, dafs die
Stange f mit einer Schnur f* verbunden ist, die über Rollen I1 P P /4 nach der Vordergabel
läuft, also vom Fahrer leicht mit der Hand ergriffen und dann entweder festgehalten oder
mittelst Knöpfe, Haken, Klemmen festgelegt werden kann. Aufser der Feder g zum Zusammenlegen
der Scheere ist noch — wie aus
Fig. 3 erkennbar — eine über eine in die Schnur/* eingeknüpfte Metallstange geschobene
und gegen einen Ansatz des Gestelles wirkende Feder g° vorhanden, deren Zweck' ist, das
Zurückziehen der über die Rollen geführten Schnur/* zu erleichtern.
Statt dafs die Schnur /* mit der Hand ergriffen werden mufs, kann dieselbe auch durch
eine Trittvorrichtung nach Fig. 5 angespannt werden. Der Fufstritt m ist dort mit den
beiden Hebeln nl und n2 verbunden, von
denen n1 um den Zapfen 0 der auf Stange a
befestigten Strebe ρ drehbar ist, w2 dagegen
mit seinem gabelartigen unteren Theil auf der zwischen Streben ρ und q, befestigten Füh-y
rung r gleitet und bei n° mit der Schnur/* verbunden ist. Bei Herabdrücken des Fufstrittes
ψ verschiebt sich die Gabel des Hebels n2
unter Spannung der Schnur nach links, bis sie in die Sperrklinke s eingreift (Fig. 6. zeigt dies
von oben gesehen) und damit festgelegt wird.
Das Auslösen der Sperrklinke s erfolgt durch Druck auf den Hebel t, worauf die Feder u
die Hebel n1 und n2 in die vorige Lage zurückbringt.
;.·:;■-;: j ,| ; · ι \
In gewissen Fällen kann statt der Laufrollen i ein blofses Stützmittel (Gummipflock)
angebracht sein, dann dient die Vorrichtung lediglich zum Stützen der stehenden Fahrräder;
sind dagegen L,aufrollen i vorhanden, so dienen
dieselben zugleich \ als Sicherung gegen Umfallen während des Fahrens oder Autspringens.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:JSine Stützvorrichtung; für Zweiräder, . dadurch gekennzeichnet, dafs die eigentliche Stütze (Laufrollen i) sich an einer Nürnberger Scheere (c) befindet j weiche für. gewöhnlich durch eine Feder im geschlossenen' Zustande gehalten und , durch eine Zugvorrichtung (f) gestreckt wird.'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101461C true DE101461C (de) |
Family
ID=372164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101461D Active DE101461C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101461C (de) |
-
0
- DE DENDAT101461D patent/DE101461C/de active Active
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