DE101407C - - Google Patents

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DE101407C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/06Slaughtering stands or spreaders for cattle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
f PATENTSCHRIFT
KLASSE 66 ΰ\ ScHLÄCHTEREt.
FRANZ SCHNELL in KASSEL Schlachtspreize.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1897 ab.
Die Erfindung erstreckt sich darauf, bei Schlachtspreizen, wie sie in bekannter Weise zum Aufhängen der auszuschlachtenden Thiere in Spreizstellung dienen, das Abnehmen der Fleischtheile bezw. der Thierhälften zum Zwecke des schliefslichen Transportes nach dem Kühlraum oder dergl. zu erleichtern bezw. in einfacher, bequemer und schneller Weise zu ermöglichen.
Bei den meisten bisher gebräuchlichen, für ähnliche Zwecke bestimmten. Einrichtungen wurde der vorgenannte Transport der Thierhälften gemeinsam mit der Schlachtspreize bewirkt, indem letztere an den Transporthaken einer Laufkatze aufgehängt wurde. Diese Einrichtung mufs als unzweckmäfsig insofern bezeichnet werden, weil der Transport der Schlachtspreize nicht nur einen grofsen Raum beanspruchte, sondern auch es nöthig machte, dafs die Spreize zwecks weiterer Verwendung wieder zurückgeholt werden mufste.
Nach dieser Erfindung sollen die auf der Schlachtspreize befindlichen Thierhälften bezw. Fleischtheile vor dem Transport von der Spreize abgenommen, also ohne Spreize weiter transportirt werden. Um hierbei die oben angedeuteten Vortheile zu erreichen, werden die getrennt von einander auf dem Tragbalken der Schlachtspreize hängenden Fleischtheile zwecks gemeinsamen Transportes, und um das Abnehmen bezw. Uebertragen auf den Transporthaken zu erleichtern und schneller ausführen zu können, einander genähert. Hierzu war es nöthig, die Thierträger der Schlachtspreize derart zu wählen und anzuordnen, dafs sie in der Arbeitsstellung, nämlich sofern das Thier ausgeschlachtet wird, zwecks Spreizung des letzteren von einander entfernt gehalten werden, danach aber zwecks Abnahme bezw. Transportes der einzelnen Thierhälften einander genähert werden können. Diese Vorbedingung hat zur Folge, dafs die Thierträger leicht fahrbar auf der für den vorgenannten Zweck als Laufschiene ausgebildeten Traverse angeordnet sind und in der Arbeitsstellung durch ein Sperrwerk gehalten werden, welches, sofern die Thierträger sich nähern sollen, leicht und, bequem ausgerückt werden kann. Hierbei ist zu berücksichtigen, dafs, wie es der Betrieb in einem Schlachthause mit sich bringt, die Schlachtspreize selbst in bedeutender Höhe sich befindet und die Thierträger durch die Schlachtthiere eine bedeutende Belastuug erfahren, welche einestheüs eine sichere Festhaltung der Thierträger durch das Sperrwerk und andererseits ein bequemes Auslösen des letzteren, sowie ein leichtes Verschieben der Thierträger nach der gemeinschaftlichen Entnahmestelle bedingt, sofern der eingangs angedeutete Erfindungszweck in vollkommener Weise erreicht werden soll.
Diesen Umständen wird, wie in beiliegender Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt ist, in nachbeschriebener Weise Rechnung getragen.
In der Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι eine Vorderansicht der Schlachtspreize in Verbindung mit einem in Stirnansicht gezeichneten Lauf krahn, während Fig. 2 dasselbe in Seitenansicht darstellt.
Auf dem zweckmäfsig mittelst Endstreben c c1 an den Seilen g gl einer Aufzugswinde oder
dergl. aufgehängten Tragbalken b der Schlachtspreize sind die aus Bügel α al und Oesen ο ol bestehenden Thierträ'ger mittelst Rollen r r1 derart aufgesetzt, dafs sie leicht und bequem nach der Mitte zu verschoben werden können. Zu diesem Zweck ist Balken b als Laufschiene ausgebildet, was nach der zeichnerischen Darstellung durch zwei Schienen b b1 erreicht ist, aber auch in einer beliebigen anderen Weise, z. B. durch eine Vollschiene, oder aber durch ein Rohr ermöglicht werden kann, wobei in letzterem Falle die Rollen r rl innerhalb des Rohres Aufnahme finden und mit ihren Achsen durch seitliche Längsschlitze hindurchtreten. Die Oesen ο ο1 dienen zur Aufnahme der zweckmäfsig als Drillingshaken . ausgebildeten Haken II1, in welche das Schlachttier unmittelbar eingehängt wird. Die Thierträger müssen, wie bereits angedeutet, in ihrer Arbeitsstellung (Fig. ι) durch eine leicht lösbare Sperrung festgehalten werden. Nach dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel geschieht dieses mittelst der Kipphebel h h1, die mit mehreren Sperröffnungen oder -Zähnen oder dergl. versehen sind, welche die Achsen der Laufrollen r r1 umgreifen.
Das Lösen dieser Kipphebel erfolgt, indem das über den Drehpunkt hinaus verlängerte Ende nach unten gezogen oder gedrückt wird, so dafs die Rollen der Thierträger frei werden.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist kurz folgende:
Nachdem das Schlachtthier ausgeschlachtet und getrennt ist, wird die Schlachtspreize von ihrer niedrigen Arbeitsstellung hochgezogen, um -in den Bereich der aus Zweckmäfsigkeitsgründen möglichst hoch angeordneten Trans-. portschiene H zu gelangen. Jetzt erfolgt mit vorliegender Erfindung ein vollkommen automatisches Uebertragen der an den Thierträgern hängenden Fleischtheile auf den Transporthaken G in der Weise, dafs die Kipphebel h h1 durch Anschlag ihrer über den Drehpunkt hinaus verlängerten Enden ausgelöst und dadurch die Thierträger freigegeben werden. Um auch letzteren ein selbstthätiges Gleiten nach der Entnahmestelle bezw. nach dem gegen die Mitte der Schlachtspreize zu stehenden Transporthaken G zu ermöglichen, ist die Lauffläche der Traverse b von den Enden pach der Mitte zu geneigt. Jetzt wird die Schlachtspreize um so viel gesenkt, dafs die oberhalb des Transporthakens G zum Eingriff mit ihm bereitstehenden Drillingshaken /11 auf den vorher genügend weit gegen jene Haken geschobenen Transporthaken G sich auflegen.
Zum besseren Versländnifs vergegenwärtige man sich, von der Fig. 2 der Zeichnung ausgehend, dafs der an der Laufkatze T befindliche Transporthaken G gegen die Schlachtspreize zu gefahren wird, so dafs der gegen jene Haken gerichtete Schenkel jedes Drillingshakens / bezw. ll mit dem zutreffenden Schenkel des Transporthakens G in Eingriff gelangt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Schlachtspreize, dadurch gekennzeichnet, dafs die Thierträ'ger auf dem als Laufschiene ausgebildeten Tragbalken fahrbar angeordnet sind und m der Arbeitsstellung auf diesem Balken durch leicht lösbare Kipphebel festgehalten werden, derart, dafs nach dem Ausschlachten des Thieres die einzelnen Fleischtheile in einfacher und bequemer Weise gemeinsam von der Mitte des Tragbalkens aus abgenommen und auf das Transportmittel gebracht werden.
2. Eine Schlachtspreize der im Anspruch 1 gekennzeichneten Art, sofern bei derselben die Sperrvorrichtung durch mit Sperröffnungen oder -zahnen versehene Kipphebel gebildet wird, welche die Thierträger durch Uebergreifen festhalten,^dagegen nach dem Hochwinden der Spreize in die für den Transport der Fleischtheile geeignete Stellung durch Anschlag sich selbstthätig auslösen und so die Thierträger freigeben.
3. Eine Schlachtspreize der unter i. und 2. gekennzeichneten Art, sofern die Lauffläche des Tragbalkens von den Enden desselben nach der Mitte zu geneigt ist, um ein selbstthätiges Fahren der Thierträger nach der gemeinschaftlichen Entnahmestelle zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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