DE101407C - - Google Patents
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- DE101407C DE101407C DENDAT101407D DE101407DA DE101407C DE 101407 C DE101407 C DE 101407C DE NDAT101407 D DENDAT101407 D DE NDAT101407D DE 101407D A DE101407D A DE 101407DA DE 101407 C DE101407 C DE 101407C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B5/00—Accessories for use during or after slaughtering
- A22B5/06—Slaughtering stands or spreaders for cattle
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
f PATENTSCHRIFT
KLASSE 66 ΰ\ ScHLÄCHTEREt.
FRANZ SCHNELL in KASSEL Schlachtspreize.
Die Erfindung erstreckt sich darauf, bei Schlachtspreizen, wie sie in bekannter Weise
zum Aufhängen der auszuschlachtenden Thiere in Spreizstellung dienen, das Abnehmen der
Fleischtheile bezw. der Thierhälften zum Zwecke des schliefslichen Transportes nach dem Kühlraum
oder dergl. zu erleichtern bezw. in einfacher, bequemer und schneller Weise zu ermöglichen.
Bei den meisten bisher gebräuchlichen, für ähnliche Zwecke bestimmten. Einrichtungen
wurde der vorgenannte Transport der Thierhälften gemeinsam mit der Schlachtspreize bewirkt,
indem letztere an den Transporthaken einer Laufkatze aufgehängt wurde. Diese Einrichtung
mufs als unzweckmäfsig insofern bezeichnet werden, weil der Transport der Schlachtspreize nicht nur einen grofsen Raum
beanspruchte, sondern auch es nöthig machte, dafs die Spreize zwecks weiterer Verwendung
wieder zurückgeholt werden mufste.
Nach dieser Erfindung sollen die auf der Schlachtspreize befindlichen Thierhälften bezw.
Fleischtheile vor dem Transport von der Spreize abgenommen, also ohne Spreize weiter transportirt
werden. Um hierbei die oben angedeuteten Vortheile zu erreichen, werden die getrennt
von einander auf dem Tragbalken der Schlachtspreize hängenden Fleischtheile zwecks
gemeinsamen Transportes, und um das Abnehmen bezw. Uebertragen auf den Transporthaken
zu erleichtern und schneller ausführen zu können, einander genähert. Hierzu war es
nöthig, die Thierträger der Schlachtspreize derart zu wählen und anzuordnen, dafs sie in
der Arbeitsstellung, nämlich sofern das Thier ausgeschlachtet wird, zwecks Spreizung des
letzteren von einander entfernt gehalten werden, danach aber zwecks Abnahme bezw. Transportes
der einzelnen Thierhälften einander genähert werden können. Diese Vorbedingung hat zur Folge, dafs die Thierträger leicht fahrbar
auf der für den vorgenannten Zweck als Laufschiene ausgebildeten Traverse angeordnet
sind und in der Arbeitsstellung durch ein Sperrwerk gehalten werden, welches, sofern die
Thierträger sich nähern sollen, leicht und, bequem ausgerückt werden kann. Hierbei ist
zu berücksichtigen, dafs, wie es der Betrieb in einem Schlachthause mit sich bringt, die Schlachtspreize
selbst in bedeutender Höhe sich befindet und die Thierträger durch die Schlachtthiere
eine bedeutende Belastuug erfahren, welche einestheüs eine sichere Festhaltung der
Thierträger durch das Sperrwerk und andererseits ein bequemes Auslösen des letzteren, sowie
ein leichtes Verschieben der Thierträger nach der gemeinschaftlichen Entnahmestelle bedingt,
sofern der eingangs angedeutete Erfindungszweck in vollkommener Weise erreicht werden
soll.
Diesen Umständen wird, wie in beiliegender Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt ist, in nachbeschriebener Weise
Rechnung getragen.
In der Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι eine Vorderansicht der Schlachtspreize in Verbindung mit einem in Stirnansicht gezeichneten
Lauf krahn, während Fig. 2 dasselbe in Seitenansicht darstellt.
Auf dem zweckmäfsig mittelst Endstreben c c1
an den Seilen g gl einer Aufzugswinde oder
dergl. aufgehängten Tragbalken b der Schlachtspreize
sind die aus Bügel α al und Oesen ο ol
bestehenden Thierträ'ger mittelst Rollen r r1
derart aufgesetzt, dafs sie leicht und bequem nach der Mitte zu verschoben werden können.
Zu diesem Zweck ist Balken b als Laufschiene ausgebildet, was nach der zeichnerischen Darstellung
durch zwei Schienen b b1 erreicht ist, aber auch in einer beliebigen anderen Weise,
z. B. durch eine Vollschiene, oder aber durch ein Rohr ermöglicht werden kann, wobei in
letzterem Falle die Rollen r rl innerhalb des Rohres Aufnahme finden und mit ihren Achsen
durch seitliche Längsschlitze hindurchtreten. Die Oesen ο ο1 dienen zur Aufnahme der
zweckmäfsig als Drillingshaken . ausgebildeten Haken II1, in welche das Schlachttier unmittelbar
eingehängt wird. Die Thierträger müssen, wie bereits angedeutet, in ihrer Arbeitsstellung
(Fig. ι) durch eine leicht lösbare Sperrung festgehalten werden. Nach dem in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel geschieht dieses mittelst der Kipphebel h h1,
die mit mehreren Sperröffnungen oder -Zähnen oder dergl. versehen sind, welche die Achsen
der Laufrollen r r1 umgreifen.
Das Lösen dieser Kipphebel erfolgt, indem das über den Drehpunkt hinaus verlängerte
Ende nach unten gezogen oder gedrückt wird, so dafs die Rollen der Thierträger frei werden.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist kurz folgende:
Nachdem das Schlachtthier ausgeschlachtet und getrennt ist, wird die Schlachtspreize von
ihrer niedrigen Arbeitsstellung hochgezogen, um -in den Bereich der aus Zweckmäfsigkeitsgründen
möglichst hoch angeordneten Trans-. portschiene H zu gelangen. Jetzt erfolgt mit
vorliegender Erfindung ein vollkommen automatisches Uebertragen der an den Thierträgern
hängenden Fleischtheile auf den Transporthaken G in der Weise, dafs die Kipphebel h h1
durch Anschlag ihrer über den Drehpunkt hinaus verlängerten Enden ausgelöst und dadurch
die Thierträger freigegeben werden. Um auch letzteren ein selbstthätiges Gleiten nach
der Entnahmestelle bezw. nach dem gegen die Mitte der Schlachtspreize zu stehenden Transporthaken
G zu ermöglichen, ist die Lauffläche der Traverse b von den Enden pach der Mitte
zu geneigt. Jetzt wird die Schlachtspreize um so viel gesenkt, dafs die oberhalb des Transporthakens
G zum Eingriff mit ihm bereitstehenden Drillingshaken /11 auf den vorher
genügend weit gegen jene Haken geschobenen Transporthaken G sich auflegen.
Zum besseren Versländnifs vergegenwärtige man sich, von der Fig. 2 der Zeichnung ausgehend,
dafs der an der Laufkatze T befindliche Transporthaken G gegen die Schlachtspreize
zu gefahren wird, so dafs der gegen jene Haken gerichtete Schenkel jedes Drillingshakens / bezw. ll mit dem zutreffenden Schenkel
des Transporthakens G in Eingriff gelangt.
Claims (3)
1. Eine Schlachtspreize, dadurch gekennzeichnet,
dafs die Thierträ'ger auf dem als Laufschiene ausgebildeten Tragbalken fahrbar
angeordnet sind und m der Arbeitsstellung auf diesem Balken durch leicht lösbare
Kipphebel festgehalten werden, derart, dafs nach dem Ausschlachten des Thieres die
einzelnen Fleischtheile in einfacher und bequemer Weise gemeinsam von der Mitte des Tragbalkens aus abgenommen und auf
das Transportmittel gebracht werden.
2. Eine Schlachtspreize der im Anspruch 1 gekennzeichneten
Art, sofern bei derselben die Sperrvorrichtung durch mit Sperröffnungen
oder -zahnen versehene Kipphebel gebildet wird, welche die Thierträger durch Uebergreifen festhalten,^dagegen nach
dem Hochwinden der Spreize in die für den Transport der Fleischtheile geeignete Stellung
durch Anschlag sich selbstthätig auslösen und so die Thierträger freigeben.
3. Eine Schlachtspreize der unter i. und 2.
gekennzeichneten Art, sofern die Lauffläche des Tragbalkens von den Enden desselben nach der Mitte zu geneigt ist,
um ein selbstthätiges Fahren der Thierträger nach der gemeinschaftlichen Entnahmestelle
zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101407C true DE101407C (de) |
Family
ID=372115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101407D Active DE101407C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101407C (de) |
-
0
- DE DENDAT101407D patent/DE101407C/de active Active
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