DE101405C - - Google Patents
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- DE101405C DE101405C DENDAT101405D DE101405DA DE101405C DE 101405 C DE101405 C DE 101405C DE NDAT101405 D DENDAT101405 D DE NDAT101405D DE 101405D A DE101405D A DE 101405DA DE 101405 C DE101405 C DE 101405C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B7/00—Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams
Landscapes
- Finger-Pressure Massage (AREA)
Description
fAW .ve*'tr&
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittelst der auf Fässern, Tonnen und
dergl. Zeichen eingebrannt werden sollen.
Der Zweck dieser Erfindung ist, die Her-, stellung von eingebrannten Zeichen auf Fässern
dadurch zu erleichtern und zu beschleunigen, .dais der Brandstempel mit dem Brenner zusammen
an einem Gestell vereint und in beliebiger Höhe, je nach der Gröfse der Fässer, einstellbar sind, wobei die Arbeit mit dem
Brandstempel durch Anordnung eines verschieblichen Ausgleichgewichtes wesentlich erleichtert
wird.
Die neue Vorrichtung ist auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die ganze Maschine schaubildlich.
Fig. 2 zeigt die Maschine ebenfalls schaubildlich, aber in etwas veränderter Stellung.
Fig. 3 zeigt den unteren Theil der Maschine im Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 1, von oben
gesehen.
Fig. 4 zeigt einen Theil der Maschine in Seitenansicht.
Auf dem Ständer A ist senkrecht und drehbar beweglich ein Halsring 11 angeordnet, der
zwischen seinen Armen 12 einen Brenner trägt, wie in Fig. 2 angedeutet ist. Der Brenner,
dessen Form beliebig ist, wird aus dem Gefäfs 17 durch ein Rohr mit Brennstoff gespeist
und dient zur Erhitzung des Brandstempels. Um den Brenner in verschiedenen Höhen einstellen
zu können, sind in dem Ständer A in bestimmten Abständen unter einander Löcher 31
vorgesehen, in die man Stifte 32 einstecken kann, auf denen der Halsring 11 mit seinen
zur Verhinderung unbeabsichtigter Drehung vorgesehenen Kerben 33 aufliegt (Fig. 4).
Ueber den Halsring 11 ist gleichfalls senkrecht
und drehbar beweglich eine Muffe 34 auf dem Ständer A angeordnet; an der Muffe 34
sitzt drehbar ein aus zwei Armen bestehender Hebel 35, dessen Arme an dem äufseren Ende
durch eine Platte 37 verbunden sind und eine als Laufgewicht dienende Kugel 39 tragen, für
welche an der Platte 37 ein Gummiprellkissen vorgesehen ist. Am anderen Ende des Hebels
35 sind dessen Arme durch eine Platte 41 verbunden, in welcher ein Träger 43, der aus
zwei mit einander verbundenen Armen besteht, sich mittelst des Zapfens 46 drehen kann. In
der Mitte ist der Träger 43 gespreizt, um den Brandstempel 49 aufnehmen zu können,
welcher an dem Träger 43 in beliebiger Weise, jedoch leicht beweglich befestigt ist, so dafs er
zwecks genauen Aufpassens auf ein Fafs gegen den Träger 43 verdreht werden kann. Der
Stempel besteht aus einer kreisförmigen Scheibe, welche die einzubrennenden Zeichen erhaben
trägt. An den Armen 12 des Brenners sind Führungssfangen 62 befestigt, durch welche
der Stempel genau auf den Brenner geführt wird. Zur gleichmäfsigen Erhitzung des Brandstempels
dient ein an einem drehbaren Hebel sitzender Deckel 69 mit centralem Schornstein.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise verwendet: Man dreht den Träger 43 so, dafs
die Brandplatte 49 mit den Buchstaben nach oben zeigt, und schwingt den Hebel 35 herum,
so dafs das vordere Ende vom Träger 43 zwischen den Führungsstangen 62 und der
Brandstempel 49 auf den-Brenner trifft; Ueber die Brandplatte stülpt man den Deckel 69 und
erhitzt so den Stempel. Nach genügender Erhitzung, während der man mittelst der Arme 7
und 8 und ihrer Stützen 9 das oder die zu stempelnden Fässer festgestellt hat, schwingt
man den Deckel 69 zurück, hebt den Brandstempel 49 durch Zurückschwingen des Hebels
35 vom Brenner ab, bringt unter Seitwärtsdrehen dieses Hebels den Brandstempel über das Fafs und dreht den Träger 43, so
dafs der Stempel 49 die Buchstaben nach unten kehrt, worauf man den Stempel auf das
Fafs senkt, um ihn nach erfolgtem Brennen wieder aufzuheben.
Die Bewegung des Hebels 35 wird durch die Kugel 39, die zwischen den Armen laufen
kann, erleichtert, da sie bei Anheben des Stempels nach aufsen läuft, um das Gewicht
des Stempels auszugleichen, beim Brennen aber nach dem Drehpunkt des Hebels rollt,
um das volle Gewicht des Stempels wirken zu lassen. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Einbrennen von Zeichen auf Fässern, dadurch gekennzeichnet, dafs der Brandstempel an einem in jeder Richtung beweglichen Hebel mit verschieblichem Ausgleichgewicht befestigt ist und auf einem verstellbar an dem Ständer angeordneten Brenner erhitzt wird; um dann auf eines der festgehaltenen Fässer gedruckt zu werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101405C true DE101405C (de) |
Family
ID=372113
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101405D Active DE101405C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101405C (de) |
-
0
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