DE101092C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F3/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
- G04F3/02—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
- G04F3/04—Additional arrangements in connection with ordinary non-electric clocks for this purpose
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B23/00—Arrangements producing acoustic signals at preselected times
- G04B23/02—Alarm clocks
- G04B23/025—Signal triggering
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Weckeruhr, welche mit Stunden- und
Minutenwecker derart versehen ist, dafs bei Einschaltung der einen Weckvorrichtung die
andere ausgeschaltet wird.
Eine derartige Weckeruhr ist bereits durch die Patentschrift Nr. 78695, Kl. 83, bekannt
geworden. Bei dieser Einrichtung sind der Stunden- und der Minutenwecker durch einen
Rechenhebel mit einander gelenkig verbunden, wodurch es erforderlich wird, die Schalthebel
der Weckvorrichtungen durch Federwirkung mit den zugehörigen Stellscheiben in Eingriff
zu bringen. Diese Anordnung zeigt den Uebelstand, dafs infolge Nachlassens der Federspannung
die Schalthebel bald unsicher wirken, so dafs das Wecken nicht zur richtigen Zeit erfolgt.
Dieser Uebelstand wird bei dem Erfindungsgegenstande dadurch, vermieden, dafs
die Einschaltung des Minutenweckers durch einen Hebel· erfolgt, welcher bestrebt ist, sich
durch sein Eigengewicht in die wirksame Lage einzustellen. Dieser Hebel ist mit der Schaltvorrichtung
für den Stundenwecker durch eine Schnur oder Kette derart verbunden, dafs er bei eingeschaltetem Stundenwecker ausgerückt
gehalten wird. Wird dagegen . infolge der Ausschaltung des Stundenweckers die Schnur
oder Kette gelockert, so erfolgt selbsttätige Einschaltung durch das Eigengewicht.
In den Zeichnungen ist eine derartige Einrichtung dargestellt:
Fig. ι ist die Vorderansicht, :
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie χ-.χ der
Fig. ι und
Fig. 3 die Hinteransicht des Werkes.
Die mit dem Stundenzeiger: zusammenwirkende Sperrung erhält die übliche Anordnung.
Die Auslösung wird hierbei durch ein Rad 1 bewirkt, welches auf einer Welle 2 beweglich
befestigt und dessen curvenartige Nabe durch einen federnden Hebel 5 an einen Stift 4 der
Welle 2 gelegt wird. Auf der hinteten Seite des Federhebels 5 sitzt ein Stift 25, der den
Arm 26 des Klöppels 15 sperrt. Gelangt die tiefste Stelle 3 der curvenartig ausgebildeten
Nabe vor den Stift 4, so wird durch den federnden Hebel das Rad 1 plötzlich vorgeschoben
und die Sperrung für die Weckvorrichtung ausgelöst, indem der Stift 25 den Arm 26 des Klöppels 1 5 freigebt.
Der federnde Hebel 5 liegt λ seinem oberen
Ende auf einer Curvenscheibe 6, die auf einer Welle 7 sitzt. An ihrem hinter der Platine
8 liegenden Ende ist die Welle 7 durchbohrt, und in diese Bohrung 9 ist ein am oberen Ende rechtwinklig gebogener Stift 10
eingesetzt, der eine Kette 11 trägt. Diese Kette 11 ist am unteren-Ende an einem bei13
drehbaren Doppelhebel 12 befestigt, der . an seinem oberen Ende einen Stift 14 hat, der
mit einem Ann 27 des Klöppels 15 in Eingriff
gebracht werden kann und ihn alsdann sperrt. Das andere Ende des Hebels 12
schleift an einer Daumenscheibe 16, deren Daumen 18 einen Stift 17 trägt, welcher beim
Umlauf der Daumen.scheibe 16 den Hebel 12
nach oben umlegt, wodurch der von dem Stift 14 gesperrte Arm des Klöppels freigegeben
wird, so dafs das Glockenzeichen erfolgt.
Die Scheibe 16 sitzt auf einer Achse 19,
welche durch die Kleinbodenradwelle 20 hindurchtritt und am vorderen Ende ein Zahnrad
21 trägt, das in ein zweites auf der Welle 22 sitzendes Zahnrad 23 greift. Die
Welle 22 trägt aufserdem am vorderen Ende einen Zeiger 24, welcher zur genauen Einstellung
des Zeitabschnittes, nach dessen Ablauf das Wecksignal ertönen soll, dient.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende:
In der Regel ist die durch den Stundenzeiger beeinflufste Sperrung für die Weckvorrichtung
eingeschaltet, während die zusätzliche Sperrung in der durch punktirte Linien dargestellten
' Weise ausgerückt ist. Um letztere in Wirksamkeit zu setzen, wird die Welle 7 derart gedreht, dafs der Hebel 5 durch die
Curvenscheibe 6 angehoben wird, so dafs der Stift 25 den Arm 26 des Klöppels 15 freigiebt.
Bei Drehung der Welle 7 wird aber zugleich der Stift 10 aus der in Fig. 3 punktirt
gezeichneten Stellung in die in vollen Linien dargestellte Lage gebracht und dabei
die Kette 11 gelockert, so dafs sich der Hebel 12, getrieben durch sein Eigengewicht, mit
seinem unteren Ende auf die Daumenscheibe 16 legt, während der Stift 14 den zweiten Arm 27
des Klöppels ι 5 sperrt und somit die Klöppel wieder abfängt. Nun wird der Zeiger 24 und
mit ihm die Scheibe; 16 auf die Anzahl der Minuten bezw. Secuhden, nach deren Ablauf
das Wecken erfolgen soll, eingestellt. Durch den Gang der Uhr dreht sich die Scheibe 16,
wobei der an dem Ansatz 18 befindliche Stift 17 den Doppelhebel 12 so. weit umlegt,
dafs der Stift 14 den Arm 27 des Klöppels 15
freigiebt, und das Glockenzeichen ertönt.
Die Ausschaltung der zusätzlichen Sperrung für die Weckvorrichtung erfolgt durch Drehung
der Welle 7, wobei gleichzeitig die übliche Sperrung wieder eingerückt wird.
Claims (1)
- Patent-AnsPRUCH:Weckeruhr mit einem bei Ausschaltung des Stundenweckers einstellbaren Minutenwecker, dadurch gekennzeichnet, dafs der Minutenwecker mittels eines durch sein Eigengewicht umlegbaren Hebels 12 eingeschaltet wird, der mit der Ausschaltvorrichtung 5, 6, 7 für den Stundenwecker durch eine Schnur oder Kette 11 derart verbunden ist, dafs er bei eingeschaltetem Stundenwecker ausgerückt gehalten wird, bei der durch Ausschaltung, des Stundenweckers bewirkten Lockerung der Schnur oder Kette 11 dagegen selbstthä'tig in die wirksame Lage herabfällt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE101092C true DE101092C (de) |
Family
ID=371841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT101092D Active DE101092C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE101092C (de) |
-
0
- DE DENDAT101092D patent/DE101092C/de active Active
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