DE1009268B - Drucktastenschalter, insbesondere fuer Rundfunkgeraete - Google Patents

Drucktastenschalter, insbesondere fuer Rundfunkgeraete

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Publication number
DE1009268B
DE1009268B DEP12518A DEP0012518A DE1009268B DE 1009268 B DE1009268 B DE 1009268B DE P12518 A DEP12518 A DE P12518A DE P0012518 A DEP0012518 A DE P0012518A DE 1009268 B DE1009268 B DE 1009268B
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DE
Germany
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spring
button
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push
stroke
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Pending
Application number
DEP12518A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Hinkelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Preh GmbH
Original Assignee
Preh GmbH
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Publication date
Application filed by Preh GmbH filed Critical Preh GmbH
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Publication of DE1009268B publication Critical patent/DE1009268B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/24Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection
    • H03J5/26Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with a number of separate pretuned tuning circuits or separate tuning elements selectively brought into circuit, e.g. for waveband selection or for television channel selection operated by hand
    • H03J5/32Stationary tuning circuits or elements selected by push-button

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Drucktastenschalter, insbesondere für Rundfunkgeräte Zusatz zur Patentanmeldung P 10224 VIII b /21 c (Auslegeschrift 1001374) Die Patentanmeldung P 10224 V I I I b / 21c bezieht sich auf einen insbesondere für Rundfunkgeräte geeigneten Drucktastenschalter, bei dem eine oder mehrere aus Schwenkhebel und Tastenknopf bestehende Tasten so eingerichtet sind, da.ß diese durch einen ersten Tastendruck in gedrückter Stellung arretiert und durch einen zweiten Tastendruck aus der arretierten Stellung gelöst werden. Sein wesentliches Merkmal besteht darin, daß der den Tastenknopf tragende Schwenkhebel außer der eigentlichen Sperrklinke eine von dieser durch einen Mitnehmer gesteuerte zusätzliche Klinke aufweist, die als Auslöseklinke bei dem zweiten Tastendruck die Sperrschiene des Schalters so weit anhebt und in dieser Stellung festhält, daß die Sperrklinke in die Ausgangsstellung zurückzuweichen vermag, die bei dieser Rückwärtsbewegung auch die Auslöseklinke in die Ausgangsstellung zurückführt.
  • Diese Bauweise, die die Möglichkeit gilt, mehrere Tasten unabhängig voneinander zu betätigen, ist an sich von der Funktion der Tasten unabhängig, kann infolgedessen auch für die Netztaste gewählt werden, mit der das Gerät oder ein anderer Verbraucher eir-und ausgeschaltet wird. In diesem Falle ergeben sich aber, wiedieErfahrungen gezeigt halx@n, gewisse Schwierigkeiten, die darauf zurückzuführen sind. daß die als Netzschalter benutzten Schalter ein Sprungscha.ltwerk besitzen, dessen Feder beim Niederdrücken der Taste gespannt wird, um sich anschließend schlagartig zu entspannen. Die Wirkung dieser Feder addiert sich zu der der für die Rückführung der Taste in die Ausgangslage benutzten Feder. 13cim Druck auf die Taste nimmt im Verlaufe des ersten Schaltschrittes daher die Kraft, die zum Niederdrücken erforderlich ist. zunächst zu, fällt in dem Augenblick sprungartig ab, in dem der Netzschalter umgelegt wird, und steigt im Verlaufe des zweiten Schaltschrittes wieder allmählich an. Infolgedessen kann es geschehen, daß die Taste weiterdurchgedrückt wird, als es für den ersten Schaltschritt - die Arretierung - notwendig wäre, so ciaß die Taste nicht zum Halten kommt und in die Ausgangsstellung zurückweicht.
  • Um diese Schwierigkeiten zu beseitigen, die beim Vorhandensein eines Netzschalters besonders auffällig sind, im übrigen aber in gewissem Umfange auch bei der normalen Umschaltung auftreten, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, dem Schwenkhebel zwei Federn anzuordnen, die in der Weise angebracht sind, daß die zweite erst zu dem Zeitpunkt zur Wirkung gelangt, in dem der erste Schaltschritt vollendet ist, während die erste über den gesamten Hub des Schwenkhebels wirksam ist. Mit dieser Aufteilung läßt sich erreichen, daß die für die Ein-Leitung des zweiten Schaltschrittes erforderliche Kraft größer ist als diejenige, die zur Durchführung des ersten Schaltschrittes notwendig ist. Es wird also, mit anderen Worten, ein ausgeprägter Druckpunkt geschaffen, der den Zwang für eine stufenweise Betätigung des Schalters deutlich erkennbar werden läßt, so daß die Gefahr einer Fehlbedienung mit hinreichender Sicherheit ausgeschaltet ist.
  • Im Prinzip ist es möglich, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, die zwei Federn durch eine einzige Feder zu ersetzen, deren Kraft-Weg-Diagramm einen unstetigen Verlauf besitzt. Aus fertigungstechnischen Gründen erscheint jedoch die erstere Lösung empfehlenswerter, bei der z. B. zur Erzeugung der über den Gesamthub des Schwenkhebels wirkenden Kraft eine Haarnadenfeder und zur Erzeugung der Zusatzkraft eine Wendelfeder benutzt wird. Diese Wendelfeder kann in einem Blechwinkel gefaßt werden, der auf die die Seitenwände des Schalterrahmens verbindende Profilleiste aufgeschoben ist, so daß sich der bisherige Aufbau des Drucktastenschalters praktisch nicht ändert und lediglich die Haarnadelfeder hinzukommt, deren Unterbringung im Bereich der Lagerung der Schwenkhebel keine Schwierigkeiten bereitet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und weitere Einzelheiten derselben werden im nachfolgenden an Hand der Abbildungen näher erläutert. Abb. 1 zeigt deal neuen Schalter im Schnitt, Abb. 2 und 3 in der Ansicht von vorn bzw. in der Draufsicht.
  • Ein Teilausschnitt aus Abb. 1 ist in der Abb. 4 in vergrößertem Maßstab dargestellt.
  • Der Schalter besteht im wesentlichen aus einem Rahmen, dessen rechte Seitenwand 1 mit der zugerhörigen, hier nicht sichtbaren linken Seitenwand durch Profilleisten 2, 3 verbunden ist, in die die Isolierstoffstanzteile4 eingesetzt sind, die dieTräger der Schalterkontakte 5 bilden. O_uer durch den Rahmen hindurch ist eine Achse 6 geführt, auf der die Schwenkhebel 7 mit den Tastenknöpfen 8 gelagert sind. Das freie Ende 7' der Schwenkhebel besitzt einen rechtwinkligen Umbug 9, der den Mitnehmer für die von den Leisten 2, 3 getragenen Schaltschienen 10 bildet und dessen Verlängerung 9' die eigentliche Sperrklinke darstellt. Die, Kontaktkrücken der Schaltschienen 10 sind mit 11 bezeichnet. Die Schwenkhebel selbst, deren gegenseitiger Abstand durch Hülsen 6' bestimmt sind, sind in den Schlitzen 12 einer Leiste 13 geführt, die den Tastenhub und damit die Bewegung der Schaltschienen begrenzen. Zur Rückführung der Schwenkhebel in die Ausgangslage dienen Haarnadelfedern 14, die um die Achse 6 bzw. die Hülse 6' herumgreifen und sich einerseits an den Schwenkhebeln 7, andererseits an der Leiste 13 abstützen. Das freie Ende 7' des gezeichneten Schwenkhebels trägt ferner einen Zapfen 15 (vgl. Abb. 2 und 4), der in die Gabel 16 eines Kipphebelschalters 17 eingreift, der seinerseits mit Hilfe einer Lasche 18 auf der Profilleiste 3 befestigt ist.
  • Um zu erreichen, daß die gedrückte Taste 8 durch einen weiteren Druck auf die Taste in die, Ausgangsstellung zurückgeführt werden kann, steuert der Hebel 7 im Sinne des Hauptpatents eine zweite Klinke 20 (vgl. Abb. 4), die gleichfalls auf der Achse 6 gelagert ist und mit einem hakenförmigen Ansatz 19 versehen ist, der beim Verschwenken des Hebelendes 7' von dessen Kante 21 mitgenommen wird. Bei dieser Bewegung gelangt zunächst die Sperrklinke 9' in den Einflußbereich einer Sperrschiene 22. die von der Leiste 3 getragen und durch eine (nicht gezeichnete) Feder vorgespannt ist. Im Verlaufe des ersten Schaltschrittes wird daher die Taste in der gedrückten Stellung arretiert, wobei die Sperrklinke 9' hinter der einfallenden Sperrschiene 22 einrastet. Im weiteren Verlauf der Bewegung - beim zweiten Schaltschritt - hebt die Klinke 20 mit einer Nase 23 die Sperrschiene 22 wieder an. Wird jetzt der Tastenknopf 8 losgelassen, so legt sich der Umbug 9 gegen die Klinke 20. - Die Sperrklinke 9' kann daher, da die Nase 23 nicht einzurasten vermag, zusammen mit der Klinke20 unter der Sperrschiene 22 hinweggleiten, so daß die Ausgangslage wieder hergestellt ist.
  • Bei dieser Betrachtung blieb das Vorhandensein des gleichfalls von dem Hebelende 7' gesteuerten Kipphebelschalters 17 unberücksichtigt. Dieser Hebelschalter besitzt ein Sprungschaltwerk, dessen Feder beim Niederdrücken der Taste gespannt wird und sich beim Überschreiten des Totpunktes entspannt. Die Wirkung dieser Feder addiert sich zu der der Haarnadelfeder 14. Um diese Wirkung zu kompensieren, die, die eingangs beschriebenen Schwierigkeiten im Gefolge hat, ist im Sinne der vorliegenden Erfindung außer der Haarnadelfeder 14 eine Wendelfeder 24 als Druckfeder vorgesehen, die erst zu dem Zeitpunkt zur Wirkung gelangt, in dem der erste Schaltschritt vollendet ist. Diese Feder ist, wie die Abb.3 erkennen läßt, in einem Blechwinkel 25 gefaßt, der auf die Leiste 13 aufgeschoben ist. Dieser Winkel besitzt einen T-förmigen Ausschnitt, so daß der Hub der Feder begrenzt ist, der Schwenkhebel 7 also einen gewissen Weg zurücklegen muß. ehe die Feder24 wirksam wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß trotz der Entspannung des Sprungschaltwerkes, die im Verlaufe des ersten Schaltschrittes einsetzt, die zum vollständigen Durchdrücken des Tastenhebels erforderliche Kraft zunimmt. Es wird also, mit anderen Worten, ein ausgeprägter Druckpunkt geschaffen, der den Zwang für eine stufenweise Betätigung des Tastenknopfes 8 deutlich erkennbar werden läßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Drucktastenschalter, insbesondere für Rundfunkgeräte, bei dem eine oder mehrere aus Schwenkhebel undTastenknopf bestehendeTasten so, eingerichtet sind, daß diese durch einen ersten Tastendruck in gedrückter Stellung arretiert und durch einen zweiten Tastendruck aus der arretierten Stellung gelöst werden, nach Patentanmeldung P 10224 VIII b/ 21 c, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schwenkhebel (7) zwei Federn (14, 24) in der Weise zugeordnet sind, daß die zweite Feder (24) erst zu dein Zeitpunkt zur Wirkung gelangt, in dem der erste Schaltschritt vollendet ist, während die erste (14) über den Gesamthub des Schwenkhebels (7) wirksam ist.
  2. 2. Drucktastenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Feder eine um die Lagerachse (6) der Schwenkhebel (7) greifende Haarnadelfeder (14) darstellt, während die zweite Feder von einer in ihrem Hub begrenzten Wendelfeder (24) gebildet wird, die an dem freien Ende (7') des Schwenkhebels (7) angreift.
  3. 3. Drucktastenschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelfeder (24) von einem Blechwinkel (25) getragen ist, der auf eine die Seitenwände (1) des Schalterrahmens verbindende Profilleiste (13) aufgeschoben ist und einen Ausschnitt besitzt, durch den der Hub der Feder festgelegt ist.
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