DE617113C - Freiausloesung fuer UEberstromschalter, insbesondere Installationsselbstschalter - Google Patents

Freiausloesung fuer UEberstromschalter, insbesondere Installationsselbstschalter

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DE617113C
DE617113C DEH135773D DEH0135773D DE617113C DE 617113 C DE617113 C DE 617113C DE H135773 D DEH135773 D DE H135773D DE H0135773 D DEH0135773 D DE H0135773D DE 617113 C DE617113 C DE 617113C
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DE
Germany
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switch
lever
pushbutton
spring
switches
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Application number
DEH135773D
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Hauser & Co GmbH
Original Assignee
Hauser & Co GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/22Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
    • H01H73/30Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

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  • Breakers (AREA)

Description

  • Freiauslösung für überstromschalter, insbesondere Installationsselbstschalter Die Erfindung bezieht sich auf eine Freiauslösung für Üfiberstromschalter, insbesondere Installationsselbstschalter, bei der ein unter der Wirkung einer Ausschaltfeder stehender Kontaktbolzen und ein mit diesem koaxial angeordneter, ebenfalls 'unter der Wirkung einer Ausschaltfeder stehender Einschaltdruckknopf durch einen entweder mit dein Kontaktbolzen oder mit dein Einschaltdruckhnopf lösbaren Kupplungshebel miteinander verbunden sind und bei der der Einschaltdruckknopf durch einen Verriegelungshebel in der Einschaltstellung gesperrt wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Feder des Einschaltdruckknopfes gleichzeitig unmittelbar oder mittelbar dazu benutzt wird, den Verriegelungshebel oder den Kupplungshebel oder auch diese beiden Hebel in ihre Sperrlage zu bringen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung erspart bei der Herstellung der Freiauslösung an Federn und setzt damit die Herstellungskosten der Freiauslösung herab. Sie vereinfacht weiter infolge Verringerung der Anzahl der zu verwendenden Einzelteile den Aufbau der Freiauslösung und ermöglicht deren Unterbringung auf einem kleinen Raum. Freiauslösungen gemäß der Erfindung sind daher ganz besonders geeignet für Installation.sselbstschalter, die auf einen an und für sich schon sehr beschränkten Raum untergebracht werden müssen:.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. ' Fig. i zeigt eine Freiauslösung, wie sie für sehr kleine Schalter mit unmittelbarer thermischer Auslösung Verwendung finden soll, in der Ausschaltstellung und Fig. 3 in der Einschaltstellung.
  • Fig. 2 und q. veranschaulichen in der Aus-und Einschaltstellung eine Freiauslösung. auch für größere Schalter, bei der außerdem noch eine Handauslösung vorgesehen ist.
  • Fig: 5 zeigt einen Schnitt der Fig. q. nach der Linie V-V und Fig.6 eine besondere Ausführungsform der Druckknopfschraubenfeder.
  • In Fig. i und 3 bezeichnet i einen Druckknopf, der mittels Gewinde auf einem Bolzen 2 befestigt ist. Der Bolzen 2 bewegt sich in einer Bohrung einer feststehenden, mit dem Schaltergehäuse verbundenen Brücke 3, die mit einem Ansatz q. versehen ist. Zwischen der Brücke 3 als festem Widerlager und dem Druckknopf i ist eine Schraubenfeder 5 vorgesehen, die dien Absatz q. umgibt und in eine Bohrung 6 des Druckknopfes i hineinragt. Durch diese Feder wird der Druckknopf gewöhnlich in seiner Ausschaltstellung gehalten. Zwischery der Schraubenfeder 5 und dem Widerlager 3 ist eine Platte 7 finit einem rechtwinkligen Ansatz 8 vorgesehen, auf dessen Zweck noch eingegangen, werden soll.
  • Der Bonzen 2 ist an seinem unteren Ende geschlitzt und dient zur Aufnahme eines Kupplungshebels 9, der durch einen Stift 1o beweglich mit dem Bolzen 2 verbunden ist. Der Kupplungshebel 9 hat die Gestalt eines rechten Winkels und ist mit einem Schlitz r i versehen, der in: eine Aussparung z2 ausläuft. In dieser Aussparung liegt in der Eingriffsstellung des Kupplungshebels ein Stift 13, der fest mit einem Kontaktbolzen 1q. verbunden ist. Der Stift 13 bewegt sich in Schlitzen 2a von besonderen Führungsschienen 2i. Der Kontaktbolzen wird in an- sich bekannter Weise durch eine Feder 15 nach oben gedrückt. Um den Druckknopf i in der Eingriffsstellung zu verriegeln, ist ein Verriegelungshebel 16 vorgesehen, der mit einer Nase 17 in eine Aussparung 18 des Bolzens 2 eingreift und diesen Bolzen in dieser Stellung festhält. Um aber den. Verriegelungshebel 16 und ebenso den Kupplungsbebel9 in ihrer Eingriffsstellung zu halten, bedarf es einer Federkraft. Dafür wird die Feder 5 benutzt, die über die Scheibe 7 und deren! Ansatz 8 auf den Kupplungshebel 9 und den Verriegelungs--hebel 16 einwirkt. In; der ausgeschalteten Stellung des Schalters (Fig. @) wirkt nur der Ansatz 8 auf den Kupplnngshebel 9. Wird aber der Kupplungshebel nach unten gedrückt, so legt sich die Scheibe 7 auf die spitze Kante des Verriegelungshebels 16 und bringt diesen in die bzw. hält ihn in der Eingriffsstellung (Fig. 3). Wichtig ist; da.ß bei niedergedrücktem Druckknopf i die federnde Funktion der Platte 7 und des Ansatzes 8 nicht beeinträchtigt wird. Zu diesem Zweck sind feste Anschläge vorgesehen, die den Weg :des Druckknopfes i begrenzen. Diese Anschläge werden im einfachsten Falle durch die Führungsschienen 21 des Stiftes 13 gebildet, die um einen entsprechenden Betrag nach oben verlängert werden.
  • Die Auslösung geschieht mittels eines Bimetallstreifens i9; der mit einem Wärmeschutz 2o versehen und in üblicher Weise durch den elektrischen Strom .geheizt wird.
  • In Fig. 2 und 4 bezeichnen 3o einen . Drucktnopf, 3 1 einen damit verbundenen Bolzen, 32 eine Schraubenfeder für die Betätigung des Druckknopfes, 33 eine als Widerlager dienende feste Brücke mit einem Ansatz 34 und 35 eine- zwischen der Feder 32 und dem Widerlager 33 angeordnete Scheibe mit einem rechtwinklig abgebogenen Ansatz 36. Ein, Kontaktbolzen 37 arbeitet mit einer Druckfeder 38 zusammen. und ist an seinem oberen Ende in axialer Richtung über die Hälfte hinaus weggeschnitten. Der stehenbleibende Teil ist mit einem gehärteten Ansatz 39 versehen - (v g1. insbesondere Fig. 5). Dieser Ansatz 39 wirkt nun zusammen mit einem besonders ausgebildeten Kupplungshebel 4o, der durch einen Stift 41 am Bolzen -3 1 drehbar befestigt ist. Der- Kupplungshebel 4o wird durch den Ansatz, 36 der Seheibe 35 in seine Eingriffsstellung gebracht. Beim Niederdrücken des Druckknopfes 30 legt sich dann der Hebel 40 mit einem Ansatz 42 gegen den Ansatz 39 des Kontaktbolzens 37 und bringt den Kontaktbolzen in seine Einschaltstellung (Fig.4).
  • Die Verriegelung geschieht in ähnlicher Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel durch einen Verriegelungshebel 43, der mit einer Nase 44 mit einer Aussparung 45 des Bolzens 31 zusammenarbeitet. Der Verriegelungshebel 43 wird durch die Scheibe 35 in seine Eingriffsstellung gebracht bzw. darin -festgehalten. Die Auslösung des Kupplungshebels 4o geschieht mit Hilfe -eines Gliedes 46, das magnetisch oder thermisch betätigt werden kann. Außerdem ist eine gestrichelt gezeichnete, von Hand zu betätigende Auslösevorrichtung 47 vorgesehen, die aus einem um einen Zapfern48 drehbaren Winkelhebel besteht, dessen einer Hebelarm mit einem besonderen Ansatz 49 hinter einen Ansatz 50 des Kupplungshebels 40 greift. Wird der .andere Hebelarm von Hand durch einen Stift, einen Drückk nopf o. dgl. nach unten bewegt, so löst der Ansatz 49 durch Anschlag an dem Ansatz 5o die Verbindung des Kupplungshebels 40 mit dem Kontaktbolzen 37.
  • Die -Begrenzung des Druckknopfweges nach unten erfolgt durch die Stirnseiten von Leisten 5 i, die zur Führung des, Ansatzes 39 dienen, der den s.tehengebliebenen Teil des Kontaktbolzens 37 seitlich überragt.
  • Anstatt .eine besondere Scheibe mit einem Ansatz zwischen der Schraubenfeder 32 und dem Widerlager 33 vorzusehen, genügt es, die Schraubenfeder tangential zu verlängern und mit einem rechtwinklig albgebogenen Ende zu versehen, (Fig. 6). Das tangentiale Stück kann dann zur Beeinflussung des Verriegelungshebels 43 und das rechtwinklig abgebogene Ende als Anschlag für den Kupplungshebel 4o benutzt werden.
  • Wichtig ist ferner noch die richtige Beinessung des aus dem Widerlager 33 hervorstehenden Endes des Anschlagges 36. Der. Anschlag 36 muß, wie Fig. 4 zeigt, vollständig im Widerlager 33 verschwunden sein, wenn der Kupplunghebel4o seine Eingriffsstellung erreicht hat.

Claims (1)

  1. PATENTANPPRÜCHE: i. Freiauslösung für Überstromschalter, insbesondere Installationsselbstschalter, bei der ein unter der Wirkung einer Ausschaltfeder stehender Kontaktbolzen und ein mit diesem koaxial angeordneter, ebenfalls unter der Wirkung einer Ausschaltfeder stehender Einschaltdruckknopf durch einen entweder mit dem Kontaktbolzen oder mit dem Einschaltdruckknopf lösbaren Kupplungsnebel miteinander verbunden: sind und bei der der Einschaltdruckknopf durch einen Verriegelungslrebel in der Einschaltstellung gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (5 bzw. 32) des Einschaltdruckknopfes (i bzw. 30) gleichzeitig unmittelbar oder mittelbar dazu benutzt wird, den Verriegelungshebel (i6 bzw. 43) oder den Kupplungshebel (9 bzw. 40) oder auch diese beiden Hebel in ihre Sperrlage zu bringen. z. Freiauslösung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (5 bzw. 32) des Einschaltdruckknopfes (i bzw. 30) mit einem tangential verlängerten und rechtwinklig abgebogenen Ende versehen ist, dessen tungentialer Teil, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Blechplatte, auf den Verriegelungshebel (i6 bzw. 43) und dessen rechtwinklig abgebogener Teil auf den Kupplungshebel (9 bzw. 40,) einwirkt. 3. Freiauslösung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen :der Schraubenfeder (5 bzw. 3a) des Einschaltdruckknopfes (i bzw. 30) und ihrem festen Widerlager (3 bzw. 33) eine Scheibe (7 bzw. 35) mit einem rechtwinklig abgebogenen Ansatz (8 bzw. 36) angeordnet ist, die hebelartig auf dien Verriegelungshebel (i6 bvw. 43) unmittelbar und auf den Kupplungshebel (9 bzw. 40) mittelbar mittels des Ansatzes (8 bzw. 36) einwirkt. 4. Freiauslösung mach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß feste Anschläge (2i bzw. 5i) die Druckknopfbewegung nach unten so begrenzen, daß auch bei niedergedx-ficktem Druckknopf eine Bewegung des verlängerten Federeides bzw. des Scheibenansatzes (8, 36) stattfinden kann.
DEH135773D 1933-03-30 1933-03-31 Freiausloesung fuer UEberstromschalter, insbesondere Installationsselbstschalter Expired DE617113C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880164C (de) * 1949-06-18 1953-06-18 Busch Jaeger Luedenscheider Me Schalter mit Selbstausloesung durch Stromwaerme
DE974573C (de) * 1954-04-21 1961-02-16 Licentia Gmbh Kleinselbstschalter mit thermischer UEberstrom- und magneitischer Kurzschlussausloesung, insbesondere fuer Fernsprech-Selbstwaehlaemter
DE1126014B (de) * 1960-04-08 1962-03-22 Licentia Gmbh Thermischer Ausloeser, insbesondere Temperaturbegrenzer fuer elektrische Raumheizoefen
DE1137113B (de) * 1961-05-04 1962-09-27 Zentralinstitut Fuer Automatis Freiausloeseschloss fuer elektrische Selbstschalter, insbesondere in Kleinstbauweise

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