DE1007369B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit voreinstellbaren Rufnummernsendeeinrichtungen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit voreinstellbaren RufnummernsendeeinrichtungenInfo
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Description
nahmeeinrichtung her übertragenes Zeichen an der Teil- as genommen werden muß. Damit die Schnelligkeit des
nehmerstelle eintrifft und diese Sperrung aufhebt. Verbindungsaufbaues bei diesen Einrichtungen auch
Zum Abgriff einer voreingestellten Rufnummer bedarf ausgenutzt werden kann, werden bei bekannten Anlagen
es einer Abtriebskraft, die die Abgreifarme bewegt und die aus der voreingestellten Rufnummernsendeeinrichdadurch
die Aussendung der einzelnen Kennzeichen ver- tung auszusendenden Kennzeichen nicht in Form mehreanlaßt.
Da motorgetriebene Antriebsorgane infolge ihrer 30 rer Impulsreihen übertragen, sondern der Übertragungs-Kostspieligkeit
für einen Einsatz bei den einzelnen Teil- Vorgang wird durch eine codierte Kennzeichenübertragung
nehmerstellen nicht in Frage kommen, arbeiten die zwischen Teilnehmerstelle und Speichereinrichtung webekannten
voreinstellbaren Rufnummernsendeeinrich- sentlich beschleunigt. Bei derartig schnell schaltenden
tungen in der Weise, daß durch Niederdrücken eines Systemen wirkt aich nun der oben geschilderte Nachteil
Hebels eine Feder gespannt wird und damit die Antriebs- 35 der bekannten Rufnummernsendeeinrichtungen besonkraft
speichert, die den nachfolgenden Abgreifvorgang ders aus, weil jede Verzögerung im Verbindungsaufbau
bewirken kann. in beträchtlichem Maße ins Gewicht fällt. Steht an sich
Bei den bekannten Anordnungen ist nun keine Zwang- zur Übertragung der Rufnummernkennzeichen von der
läufigkeit in den verschiedenen notwendigen Bedienungs- Teilnehmerstelle zu der diese Zeichen aufnehmenden
vorgängen zur Belegung und Einstellung von Ver- 40 Speichereinrichtung des Amtes auch bei mehrstelligen
bindungseinrichtungen der Vermittlungsstelle gegeben, Rufnummern lediglich etwa eine Sekunde zur Verfügung,
vor allen Dingen ist nicht gewährleistet, daß dann, wenn so ist es nicht tragbar, daß nach der Bereitstellung einer
ein meist hochwertiger Speicher zur Aufnahme der Ruf- solchen Speichereinrichtung ein Vielfaches dieser Zeit
nummernkennzeichen in der Vermittlungseinrichtung verstreicht, bis mit der Aussendung der codierten Zeichen
bereitgestellt ist, auch unmittelbar nach dieser Bereit- 45 begonnen wird, weil nämlich im Augenblick der Bereitstellung
die Durchgabe der eingestellten Rufnummer stellung der Speichereinrichtung die Antriebskraft zur
erfolgt. Bei allen bekannten Anordnungen dieser Art Ingangsetzung des Abgreifers noch gar nicht zur Verbesteht
die Möglichkeit, daß ein Aufnahmespeicher zwar fügung steht.
belegt wird, daß aber der Abgreifvorgang noch nicht Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil der bekannten
stattfinden kann, weil die zum Abgreifvorgang notwendige 50 Anordnungen dadurch, daß die wirksame Schließung des
Antriebskraft an der Teilnehmerstelle noch nicht einge- über die Anschlußleitung verlaufenden Belegungsstromspeichert
wurde. kreises der den Zugang zu dem die Rufnummernkenn-
Dieser Nachteil macht sich besonders dann bemerkbar, zeichen aufnehmenden und auswertenden Schaltglied
wenn es sich um schnell schaltende Verbindungseinrich- herstellenden Verbindungsorgane der Vermittlungsein-
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richtung von der vorherigen Bereitstellung der zum Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung der Bandbeschrif-
Abgriff der voreingestellten Rufnummemsendeeinrich- tung,
tung notwendigen Antriebskraft bei der TeilnehmeKtelle Fig. 7 ein Beispiel für die Verschlüsselung der einzelnen
abhängig ist. Damit kann das Schaltorgan, das in der Ziffern,
Vermittlungseinrichtung das die Rufnummernkennzeichen 5 Fig. 8 eine Seitenansicht mit Schnitt für die Rückstellaufnehmende
Schaltglied bereitstellt, nämlich das Vor- einrichtung züt gemeinsamen Rückstellung der Einstellwahlorgan,
nur belegt werden, wenn tatsächlich seitens glieder,
des Benutzers der Teilnehmerstelle kein weiterer Schalt- Fig. 9 eine Vorderansicht dieser Rückstelleinrichtung,
Vorgang mehr zu steuern ist, dessen Zeitablauf von der Fig. 10 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt eines
Tätigkeit des Benutzers abhängt. Zweckmäßig verläuft io Abgreifers zur Weitergabe der eingestellten Ziffernwerte,
der Belegungsstromkreis des Vorwahlorgans in der Teil- Fig. 11 eine Vorderansicht dieses Abgreifers im Schnitt,
nehmerstelle über einen nur nach erfolgter Bereitstellung Fig. 12 ein Prinzipstromlaufschema der Schaltungs-
der Antriebskraft geschlossenen Kontakt. Durch An- anordnung der Rufnummernsendeeinrichtung und
legung von Erde an eine Ader der Anschlußleitung wird Fig. 13 die Schaltungsanordnung der Vermittlungs-
der Belegungsstromkreis, der nur über diese eine Ader 15 einrichtung, soweit sie zum Verständnis der Erfindung
verläuft, geschlossen, wenn der von der Bereitstellung notwendig ist.
der Antriebskraft abhängige Kontakt umgelegt wurde. Das Ausführungsbeispiel verwendet eine voreinstell-
Damit unmittelbar nach der Bereitstellung eines die bare Rufnummernsendeeinrichtung, die die einzelnen
Rufnummernkennzeichen aufnehmenden Schaltgliedes Kennzeichen in codierter Form über die zweiadrige Verauch
mit der Aussendung der einzelnen Rufnummern- 20 bindungsleitung aussendet. In der Zentrale wird über ein
kennzeichen begonnen wird, werden gemäß einer weiteren Vorwahlorgan ein Speicherwerk angeschaltet, das diese
Ausgestaltung der Erfindung in diesem Zeitpunkt Schalt- codierten Rufnummernkennzeichen aufnimmt und sie in
mittel des die Rufnummernkennzeichen aufnehmenden irgendeiner Weise zum Verbindüngsaufbau auswertet.
Schaltgliedes über die Teilnehmeranschlußleitung ein Die Ausbildung des Speichers und die weitere Steuerung
Kennzeichen zur Teilnehmerstelle senden, das die bis zu 25 des Verbindungsaufbaues nach Erreichen der Speicherdiesem Zeitpunkt bestehende Sperrung der Abgreif- einrichtung ist in den Zeichnungen nicht dargestellt, weil
einrichtung der voreinstellbaren Rufnummernsende- dies für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung ist.
einrichtung aufhebt und den Abgriff der voreingestellten Die voreinstellbare Rufnummernsendeeinrichtung entRufnummer
einleitet. Dieses Kennzeichen wird gemäß hält eine der Zahl der im Höchstfall auszusendenden
einem weiteren Vorschlag der Erfindung über dieselbe 30 Ziffern einer Rufnummer entsprechende Zahl endloser
Leitungsader übertragen, über die auch der Belegungs- Einstellbänder, die mit einer Lochung versehen sind,
Stromkreis für die ein freies Schaltglied bereitstellende damit sie mittels eines Einsteilstiftes verstellt werden
Schalteinrichtung verläuft. Zweckmäßig ist an die können. Dabei werden Nockenscheiben um bestimmte
Arbeitsseite des bei Einspeicherung der Antriebskraft für Winkelbeträge gedreht, und die verdrehten Nockenden
Abgreifer geschlossenen Kontaktes der Teilnehmer- 35 scheiben kennzeichnen durch ihre jeweilige Stellung die
stelle über einen Gleichrichter bestimmter Durchlaß- auszusendende Rufnummer.
richtung direkte Erde und über einen Gleichrichter ent- In Fig. 1 ist die Einstelleinrichtung im Ruhezustand
gegengesetzter Durchlaßrichtung Erde über einen ent- aller Einstellglieder gezeigt. Im Vorderteil des Gehäuses 1
sprechenden Magneten angeschaltet. Das bedingt, daß eines Sprechapparates erscheinen für jede Stelle Zifferü-
zur Kennzeichnung der Bereitstellung eines freien, die 40 streifen 2, die in der Form endloser Metallbänder äus-Rufnummernkennzeichen
aufnehmenden Schaltgliedes geführt sind. Jeder Streifen enthält die Ziffern 1 bis 0
durch Schaltmittel dieses Gliedes bei seiner Belegung ein und darunter ein zugeordnetes Transportloch 3, in welches
dem üblichen Betriebspotential entgegengerichtetes Po- ein Transportstift 4 eingreift (Fig. S), wie dies bei einigen
tential an die betreffende Teilnehmerader angelegt wird. Rechenmaschinen bereits bekannt ist. Fig. 2 zeigt eine
Die Zwangläufigkeit im Ablauf der durch einen Teil- 45 eingestellte Rufnummer, deren höchste Steilenzahl die
nehmer auszuübenden Vorrichtungen wird noch dadurch Ziffer 3 am linken Rand des Einstellfeldes und in den
gewährleistet, daß die Rufnummernsendeeinrichtung, die folgenden Stellen die Ziffern 0-0-1-1-2-9-1 erscheinen.
die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung steuert, mit Nicht beteiligte Stellen erscheinen zweckmäßig mit be"-Verriegelungsvorrichtungen
ausgestattet ist, die eine sonderer Färbung des nicht benutzten Feldes, beispiels-
Voreinstellung der gewünschten Rufnummer nur bei auf- 50 weise ausgelegt. Die Felder oberhalb der verstellten
gelegtem Handapparat ermöglichen und andererseits eine Streifen werden zweckmäßigerweise durch eine andere
Verstellung des die Antriebskraft für den Abgreifer bereit- Farbgebung unterschieden. Die Sichtkontrolle ergibt sich
stellenden Hebels von einer vorherigen Betätigung des also in der untersten Zeile 5, wo ein bequemes Ablesen1
Gabelumschalters abhängig machen. Der Entsperr- zur Kontrolle möglich ist, ehe die Ziffern zur Wahl ausge-
magnet, der durch das die Rufnummenücennzeichen auf- 55 wertet werden. In Fig. 3 ist im Gehäuse 1 des Apparates
nehmende Schaltglied, erregt werden kann, verschwenkt die Lage der Bänder 2 dargestellt und durch den Schnitt
bei seiner Erregung einen. Klinkenhebel,, der den Ablauf bei 6 die Führung der einzelnen Bänder sichtbar gemacnt.
des Abgreifers freigibt. Der Führungskörper 6 enthält beiderseits der Streifen
In der Zeichnung: ist ein Ausführungsbeispiel der Er- Führungsleisten 7 und am oberen und unteren Ende eine
findung dargestellt. Es zeigt 60 rollenfÖrmige Umlenkung 8 für das endlose Band 2.
Fig. 1 das Ziffernfeld eines voreinstellbaren Ruf- Fig. 5 läßt diese Führungsleisten 7 erkennen und zeigt
nummernsenders im Ruhestand aller Einstellglieder für weiterhin die unter den Bändern vorgesehene Nut Öj
sechzehn Ziffern, in welche die Spitze des Transportstiftes 4 eintrete»
Fig. 2 den voreinstellbaren Rufnummernsender in kann.
Vorderansicht und 65 Wie die Fig. 3 zeigt, wird eine Bewegung der Zrffern-
Fig.. 3 denselben Sender in Seitenansicht mit teil- bänder auf ein Zackenrad 10 übertragen, da die Transweisem Schnitt, pörtzackenräder Il dieses Rades in entsprechende
Fig.-4 eine· Vorderseite der Nockenscheiben zur Be- Löcher 12* auf der Rückseite der Bänder 2 eingreifen,
tätigung von Signalkantakten, Fig. 4 zeigt die Anordnung der nebeneinanderliegendtefi
Fig. 5 einen vergrößerten Teilschnitt durch Fig. 4„ 7o Zackenräder, die mit je einem Nöckenrad 13 verbunden
5 9"-
sind, deren verschiedene Nocken 14 die Zeichensende- welches in einer durch das Speichersystem, das die
kontakte 15 betätigen. Eine Verstellung der einzelnen einzelnen Kennzeichen aufnimmt, bestimmten Zeitfolge
Ziffernbänder ist aber nur dann möglich, wenn der Gabel- die durch den Einsteiler festgelegten Kombinationen
Umschalterkontakt des betreffenden Sprechapparates nacheinander auf die zweiadrige Übertragungsleitung
noch nicht betätigt ist. In diesem nicht betätigten Zu- 5 gibt. Wie die Fig. 10 zeigt, handelt es sich dabei um
stand drückt nämlich die mit dem Gabelumschalter- einen durch ein Federwerk angetriebenen Drehschalter,
kontakt in Verbindung stehende Stange 19 auf das freie welcher mit etwa zehn bis zwölf Schritten pro Sekunde
Ende eines zweiarmigen Hebels 16 und hält damit die am seine Arme sta 1 bis sta 4 über die vierteilige Kontaktbank
anderen Hebelarm angebrachte Nase 18 aus dem Bereich schleifen läßt. In der Nullstellung schalten die beiden
der Transportlöcher der Einstellbänder 2. Wird der io Arme sta 1 und sta 4 die beiden Sprechadern zur Sprech-Gabelumschalter
betätigt, so gibt die Stange 19 den garnitur durch, während bei der Aussendung der einge-Hebel
16 frei, und unter Wirkung der Feder 17 fällt die stellten Nummernkombination diese Arme die Sprech-Nase
18 in eines der Transportlöcher 12 des Bandes 2 ein garnitur zweipolig abtrennen. Die konstruktive Aüs-
und verhindert dessen Verstellung. führung des Abgreifers ist in den Fig. 10 und 11 wieder-Wie
die Fig. 8 und 9 zeigen, sind die Einstellbänder 15 gegeben. Die in der Fig. 12 dargestellte loteilige Kontaktoberhalb
der Bezifferung 0 mit Rückführstiften 20 ver- bank mit den Kontakten Ϊ bis XII sowie die Schältarme
sehen, und eine beiderseits über ähnlich gelochte Bänder 21 stal bis si«4 sind aus der Fig. 10 deutlich erkennbar,
geführte Rücksteüeiste 22 nimmt beim Drehen der Die Kontaktlamellen bestehen jeweils aus zwei leitenden
Welle 23 um Knopf 24 die verstellten Bänder in die Elementen 37 (Fig. 11) und 38, die durch ein zwischeii-Ruhestellung
zurück. Die Zackenräder 25 sitzen fest auf 20 liegendes Isolierstück 39 voneinander getrennt sind,
der Welle 23 und übertragen so die Drehung des Knopfes 24 Während die einzelnen Lamellen 37 schrittweise unterauf
die Bänder 21, so daß bei einer Verstellung dieser teilt sind, bildet die Lamelle 38 einen durchlaufende^
Bänder die Rückstelleiste mitgenommen wird. Bei der Viertelkreisbogen und dient als Schleifzuführung. Diese
Drehung der Welle durch Betätigen des Knopfes 24 wird Schleifzuführungen entsprechen im Schaltbild der Fig. 12
eine nicht dargestellte Spiralfeder gespannt, welche nach 25 den Drehpunkten der Schaltarme sta 1 bis sta 4.
Loslassen die Rückstellschiene 22 wieder nach unten in Die in Fig. 13 dargestellte Schaltungsanordnung der den
ihre Normalstellung unterhalb der Ablesezeile verstellt. Rufnummernspeicher enthaltenden Vermittlungsstelle
Die einzelnen Einstellglieder brauchen daher keine eigene enthält zwei Vorwahlorgane ASl und ^4SIi, wobei den
Rückstellkraft zu besitzen, und dann, wenn ein Verbin- einzelnen Vorwahlorganen ^4SI ein mehreren Vorwähldungsaufbau
nicht zum gewünschten Erfolg führt, kann 30 organen gemeinsamer Speicher Sp zugeordnet ist. Dieser
die Einstellung der Bänder aufrechterhalten werden, so kann über eine Wähleinrichtung W mit einem belegten
daß eine voreingestellte Rufnummer zu beliebigen Malen Vorwahlorgan ^4SI verbunden werden, um die einabgegriffen
werden kann. laufenden Rufnummernkennzeichen aufzunehmen und Die beschriebene Einstellung der Ziffernbänder mit der für einen weiteren Verbindungsaufbau auszuwerten. Der
Übertragung ihrer Bewegung auf die ihnen individuell 35 Belegungsstromkreis für das Vorwahlorgan .4SI verüäitfi
zugeordneten Nockenscheiben 13 dient dazu, für jede zu lediglich über die δ-Ader, da das Anruf relais i? mit Minusübertragende Ziffer einer mehrstelligen Rufnummer potential an dieser δ-Ader liegt und diese über den Konbestimmte
Kombinationselemente zur Kennzeichnung takt k in der Teilnehmerstelle an Erde geschaltet werden
der zu übertragenden Ziffer bereitzustellen. Wie die kann. Der Kontakt k ist in seiner Anordnung in der
Fig. 3 zeigt, sind jeder Nockenscheibe 14 vier Kontakte 15 40 Teilnehmersteile in der Fig. 10 dargestellt und wird bezugeordnet,
um die Verstellung der einzelnen Nocken- tätigt, wenn nach Freigabe der vom Gabelumschalter
scheiben zur Bildung codierter, die jeweilige Ziffer einer betätigten Stange 44 der die Antriebskraft für den Aneingestellten
Rufnummer darstellender Kennzeichen aus- trieb des Abgreifers bereitstellende Hebel 40' in der einzuwerten.
Ein Ausführungsbeispiel einer möglichen gezeichneten Pfeilrichtung verstellt wird.
Schaltungsanordnung zur Bildung solcher codierter 45 Die Bedienungsweise der dargestellten Rufnummern-Zeichen
ist in der Fig. 12 dargestellt. Sendeeinrichtung und die sich bei dieser Bedienung hx des,
Die Anordnung nach Fig. 12 bezieht sich auf einen Schaltungsanordnungen und in der Mechanik- abwiokela-Rufnummerngeber
für löziffrige Rufnummern. Die bei den Vorgänge sind folgende:
der Einstellung der einzelnen Ziffern betätigten Feder- Wird die in Fig. 12 dargestellte Teilnehmerstelle T
sätze sind in Fig. 7 dargestellt, und diese Federsätze 5° ankommend gerufen und hebt sie ihr Mikrotelefon ab, so
werden durch die Nocken 14 der einer bestimmten Ziffer schließt der Hakenumsehalterkontakt Hu die Sprechzugeordneten
Nockenscheibe nach deren Verstellung schleife über die Teilnehmerleitung ajb sowie die vom
betätigt. Leitungswähler ankommenden Leitungen akjbk. Dieser
Ist beispielsweise durch Einbringen des Einstell- Schleifenschluß bewirkt in bekannter Weise im nicht dargriffels
4 (Fig. 5) in das Ziffernband dieses so verstellt 55 gestellten Leitungswähler die Beendung der Rufausworden,
daß in der untersten Reihe die Ziffer 9 erscheint, Sendung.
so werden, da nach Fig. 7 die Ziffer 9 der Kombination 3 Will die betreffende Sprechstelle abgehend ein Ge-
und 4 entspricht, die durch die eingestellten Nocken 14 sprach führen, so bleibt ein Abheben des Mikfotelefons
betätigten Kontakte sowohl mit der Vielfachschiene 3 zunächst wirkungslos, da die Wicklung I des Anrufais
auch mit der Vielfachschiene 4 verbunden. In Fig. 12 60 relais R mit Minuepotential an der δ-Äder liegt und an
ist dies so dargestellt, daß die Bezugsziffern 1 bis Ö jeweils die as-Ader über einen entsprechend dimensionieYferi
angeben, welche der Kontakte 15 bei der Einstellung des Widerstand Wi ebenfalls Minuspotential geschaltet ist.
Einsteilstreifens auf eine bestimmte Ziffer geschlossen Wollte die betreffende Sprechstelle versuchen, bei abwerden.
Wurde die Ziffer 9 eingestellt, so werden die in gehobenem Hörer die EinsteÜbänder zu verstellen, so
dieser Reihe außenliegenden und mit 9 bezeichneten Kon- 65 könnte eine Verstellung dieser Bänder nicht stattfinden,
takte geschlossen, und diese legen über Gleichrichter GL weil die Nase 18 des Verriegelungshebels 16 in ein Loch
unterschiedlicher Polung Erdpotential an die Vielfach- des betreffenden EinstetlBandes eingegriffen hat (Fig. 3).
schienen 3 und 4 des Abgreifers. Der Abgreifer selbst Im eingehängten 2/astaiid sind die Einst'eUglieder
wird beim Ausführungsbeispiel durch ein 16schrittiges jedoch frei beweglich, während der Abgreifet gesperrt ist,
und mit vier Armen versehenes Schaltglied dargestellt, 70 weil bei noch geschlossenem Hakenumschalterkoritakt
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der Sperrhebel 41 hinter den Stift 42 des Betätigungs- in die Kerbe 81 unter Wirkung der Feder 83 einfallen
hebeis 40 greift und eine Verschwenkung des Hebels kann. Dabei wird der Kontakt k so betätigt, daß in
damit verhindert (Fig. 10). Fig. 12 seine Ruheseite geöffnet und seine Arbeitsseite
Die Bedienung der Teilnehmerstation T führt ent- geschlossen wird. Dadurch erfolgt über den Gleichsprechend
der Anordnung nach Fig. 5 einen Einstell- 5 richterG2 die Anlegung von Erde über den Schaltarm sto 4
griffel 4 in das einer gewünschten Ziffer zugeordnete des Abgreifers an die δ-Ader, und in der Anschluß-Transportloch
3, worauf mit dem Griffel in der bei schaltung kommt das Anrufrelais R zum Ansprechen.
Rechenmaschinen bereits bekanntgewordenen Weise das Dieses schließt mit seinem Kontakt r3 den Anlaßstrom-Ziffernband
bis zum Anschlag des Griffels an der unteren kreis zur Ingangsetzung eines freien Anrufsuchers, und
Feldkante verschoben wird. In einer unteren Ablese- io über eine weiter nicht dargestellte Kettenschaltung wird
zeile, die in Fig. 9 ersichtlich ist, erscheinen sodann zur das Relais AN eines solchen freien I. Anrufsuchers erregt.
Sichtkontrolle die eingestellten Ziffern. Geht die Zahl Mit dem Kontakt an2 hält sich das Relais, das im übrigen
der zur Verfügung stehenden Einstellbänder über die auf nicht dargestellte, bekannte Weise den Anruf-Zahl
der Ziffern der gewünschten Rufnummer hinaus, so sucher .4SI in Gang setzt und ihn damit zur Einstellung
bleiben die nicht benötigten Ziffernbänder in ihrer Ruhe- 15 auf die anrufende Teilnehmerleitung veranlaßt. Hat er
stellung, und es erscheint hinter der eingestellten Zahl ein diese durch den Kontakt r4 gekennzeichnete Leitung
freies Feld, das durch eine besonders auffallende Färbung gefunden, so spricht das Relais P im Prüfstromkreis an,
deutlich markiert werden kann. das mit dem Kontakt ft 4 die betreffende Leitung gegen
Bei der Verschiebung der einzelnen Auswählbänder um ankommende Belegung sperrt und mit den Kontakten ft 1
den den Ziffern der gewünschten Rufnummer ent- 20 und ft2 die Sprechadern im I. Anrufsucher durchschaltet,
sprechenden Betrag wird das rückwärtige Bandteil, Der Kontakt ftS macht das Anlaßrelais AN stromlos,
welches mit Transportlöchern 12 (Fig. 3) in die Zacken 11 während der Kontakt ft3 die Kettenschaltung zu dem
eines Zackenrades 10 eingreift, im Gegensinne bewegt nächsten freien Anrufsucher durchschaltet,
und nimmt so das Zackenrad und das fest mit diesem ver- Beim Finden der anrufenden Sprechstelle spricht in
bundene Nockenrad 13 mit. Die Bänder verlaufen über 25 der Teilnehmeranschlußschaltung zusätzlich zum Relais R
kreisförmige Kopfstücke 8 eines aus Isohermaterial ge- noch das Trennrelais T über seine Wicklung II an und
preßten Führungskörpers 6. Die Bewegung der Bänder schaltet mit seinen Kontakten ti und t2 die Sprechist
sowohl nach oben als auch nach unten begrenzt, und ädern. durch.
zwar dadurch, daß ein am Band angebrachter Stift 65 Der Kontakt t3 unterbricht den Anlaßstromkreis,
an entsprechende Widerlager 66 und 67 des Führungs- 30 Mit dem Ansprechen des Relais AN im I. Anrufsucher
körpers 6 stößt (Fig. 3). erfolgt über den Kontakt an3 die Erregung des Relais Y,
Nach der Verstellung der Bänder zur Voreinstellung das der Wähleinrichtung W zugeordnet ist und in dieser
der gewünschten Rufnummer hat die Bedienung der als Anlaßrelais für den Wähler W dient. Bei Erregung
Sprechstelle T den Hörer abzunehmen und entsperrt dieses Relais Y wird somit in bekannter, nicht dargedamit
über den Hebel 41 (Fig. 10), der vom Gabel- 35 stellter Weise der Wähler W in Gang gesetzt und sein
Umschalterkontakt freigegeben wird, den Aufzugshebel 40 Prüfstromkreis über den Kontakt y vorbereitet,
für das Federspeicherwerk. Der Aufzugshebel 40 sitzt, Findet der Wähler W den den Anruf entgegennehmen-
wie die Fig. 11 zeigt, lose auf einer Achse 57 und wird den Anrufsucher ASI, der durch Schließen des Kondurch
eine daneben angeordnete Schraubenfeder 63 in taktes ft 6 gekennzeichnet ist, so spricht das Relais S
der oberen Normallage gehalten. Nach einer Ver- 40 an und schließt seine Kontakte si bis s3. Durch Schließen
Schwenkung des Hebels dient diese Schraubenfeder 63 des Kontaktes s4 wird zunächst das Relais C eines dem
auch zur Rückführung des Einstellhebels 40 in seine Wähler W zugeordneten freien Speichers erregt und
Ausgangsstellung. Wird der Hebel aus der vertikalen in öffnet mit seinem Kontakt c3 nach etwa 20 msec den
die horizontale Stellung verschwenkt, so erfaßt ein Mit- Kurzschlußkreis für das Relais D. Dieses schließt mit
nehmerstift 45 die Nase 46 eines segmentartigen Mit- 45 seinem Kontakt d das Relais C wieder kurz, so daß
nehmerstückes. Dieses wird um etwa 90° verdreht, wobei dieses nach weiteren 50 msec wieder abfällt. Über die
ein auf diesem Stück befestigter Klinkenhebel 52, der Kontakte s3 und c2 liegt somit für die Dauer von etwa
drehbar gelagert ist und durch eine Feder zur Achsen- 70 msec eine Hilfsspannung von + 50 V an der bis zur
mitte gedrückt wird, in die gestrichelte Lage gebracht Teilnehmerstelle durchgeschalteten δ-Ader. Für diese
wird. In dieser Lage greift er hinter den Zahn 53 einer 50 Plusspannung ist der Gleichrichter Gl der Teilnehmer-Mitnehmerscheibe
50. Bei der Rückbewegung des stelle durchlässig, und der Entsperrmagnet E spricht
Schwenkhebels durch die Feder 63 wird die Mitnehmer- vorübergehend an. Dieser zieht die Klinke 82 wieder
scheibe mitgenommen; damit die Mitnehmerscheibe, die aus der Kerbe 81 (Fig. 10), so daß der Ablauf des Abzwangläufig
das Armsystem verstellt, bei der Aufzugs- greifers nun stattfinden" kann. Nach dem Abfall des
bewegung durch Reibung aus ihrer Stellung nicht ver- 55 Relais C liegen die Adern α und δ über die Ruheseite der
schwenkt wird, ist an der Kerbe 55 ein Sperrzahn 56 Kontakte el und c2 an den Zugängen zum nicht dareingelegt,
der die Rückwärtsbewegung verhindert. Aus gestellten Speicher Sft, der nun die durch die Schaltder
Seitenansicht in Fig. 11 ist ersichtlich, daß die Mit- arme stal bis si«4 beim· Teilnehmer abgegriffenen Kennnehmerscheibe
50 über eine auf der Achse 57 drehbare zeichen aufnimmt und zur weiteren Verbindungsherstel-Buchse
54 mit einem Schneckenrad 58 und über eine 60 lung auswertet.
weitere Buchse 71 mit den vier Armen stal bis sta4 so Bei der Verstellung der Schaltarme stal bis sta4 über
fest verbunden ist, daß die Bewegung der Mitnehmer- die Kontakte I bis XVI der einzelnen Kontaktreihen
scheibe 50, welche zum Abgriff der eingestellten Ruf- werden die Adern α und b entsprechend den jeweils einnummer
eine Viertelumdrehung ausführen muß, von gestellten Ziffern über die Gleichrichter GL mit unterdiesen
Armen mitgenommen wird. Den Kraftantrieb 65 schiedlicher Polung und unterschiedlichen Widerliefert
. eine Spiralfeder 48, welche einerseits an einem ständen Wv% an Erde gelegt. Wie man ohne nähere
Bolzen 72 des Mitnehmerstückes 50 und andererseits an Erläuterung aus der Fig. 12 ersehen kann, entstehen damit
einem feststehenden Bolzen 73 befestigt ist. an beiden Sprechadern beim Auftreffen auf jeweils einen
Bei der Verstellung des Speicherhebels 40 gelangt die der Kontakte I bis' XVI unterschiedliche Strom- und
Kerbe 81 in den Bereich der Sperrklinke 82, so daß diese 70 Spannungsverhältnisse, die die eingestellte Rufnummer
kennzeichnen und deren Auswertung im Speicher Sf erfolgt.
Nach der Einstellung des gewünschten Verbindungsweges erfolgt durch ein rückwärts gegebenes Kennzeichen
die Erregung des nicht dargestellten Relais X, das den Prüfstromkreis für den Wähler W am Kontakt χ öffnet
und damit den betreffenden Speicher für eine neue Belegung freigibt.
Die Verbindungsauslösung erfolgt in bekannter Weise und zwar ist im Ausführungsbeispiel eine rückwärtige
Verbindungsauslösung vorgesehen, bei welcher das nicht dargestellte Relais U zum Abfallen kommt und den
Prüfstromkreis mit dem Kontakt u öffnet. Dadurch werden die Wicklungen II der Relais R und T stromlos,
und da das Relais R schneller abfällt als das Relais T, entsteht über die Wicklungen I und III des Relais T
ein Fangstromkreis, über den in bekannter Weise dem Teilnehmer ein Besetztzeichen übermittelt werden kann,
um ihn aufzufordern, daß er seinen Hörer ebenfalls einhängt. In dieser Stellung wird auch die Rufnummernsendeeinrichtung
wieder entsperrt, so daß sie erneut voreingestellt werden kann, um einen neuen Verbindungsaufbau zu steuern. Beim Aufhängen des Hörers fällt auch
das Relais T durch Unterbrechung der Schleife am Kontakt hu ab.
Claims (12)
1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, deren Teilnehmerstellen
mit voreinstellbaren Rufnummernsendeeinrichtungen ausgerüstet sind, die nach der Bereitstellung eines
eine ausgesendete Rufnummer aufnehmenden und auswertenden Schaltgliedes der Vermittlungseinrichtung
zur Aussendung der eine voreingestellte Rufnummer darstellenden Kennzeichen über die zur
Übertragung dieser Kennzeichen vorgesehene Leitung veranlaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
wirksame Schließung des über die Anschlußleitung verlaufenden Belegungsstromkreises der den Zugang
zu dem die Rufnummernkennzeichen aufnehmenden und auswertenden Schaltglied herstellenden Verbindungseinrichtung
der Vermittlungseinrichtung von der vorherigen Bereitstellung der zum Abgriff der voreingestellten
Rufnummernsendeeinrichtung notwendigen Antriebskraft bei der Teilnehmerstelle abhängig
ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belegungsstromkreis eines
den Zugang zu dem die Rufnummernkennzeichen aufnehmenden Schaltglied (Sp) herstellenden Vorwahlorgans
(^4SI) in der Teilnehmerstelle über einen nur
nach erfolgter Bereitstellung der Antriebskraft für den AbgreifVorgang geschlossenen Kontakt (k) verläuft.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Belegungsstromkreis
durch die Anlegung von Erde an eine Ader (ö-Ader) der Anschlußleitung über den bei Bereitstellung der
Antriebskraft für den Abgreifvorgang geschlossenen Kontakt (k) in der Teilnehmerstelle geschlossen wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Belegung eines
freien, die Rufnummernkennzeichen aufnehmenden Schaltgliedes (.«4SI) Schaltmittel (C) dieses Gliedes
über die Teilnehmeranschlußleitung ein Kennzeichen zur Teilnehmerstelle senden, das die bis zu diesem
Zeitpunkt bestehende Sperrung der Abgreif vorrichtung der voreinstellbaren Rufnummernsendeeinrichtung
aufhebt und den Abgriff der voreingestellten Rufnummer einleitet.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kennzeichen zur
Ingangsetzung des Abgreifers über dieselbe Leitungsader (δ-Ader) übertragen wird, über die auch der
Belegungsstromkreis für die ein freies Schaltglied (Sp) bereitstellende Schalteinrichtung (ASl) verläuft.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß an die Arbeitsseite des
bei der Einspeicherung der Antriebskraft für den Abgreifvorgang geschlossenen Kontaktes (k) der Teilnehmerstelle
über einen Gleichrichter (G2) direkte Erde und über einen Gleichrichter entgegengesetzter
Durchlaßrichtung sowie einen Entsperrmagneten (E) für den Abgreifer ebenfalls Erde angeschaltet ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kennzeichnung der
Bereitstellung eines freien, die Rufnummernkennzeichen aufnehmenden Schaltgliedes (Sp) durch Schaltmittel
(C) dieses Gliedes bei seiner Belegung ein dem üblichen Betriebspotential entgegengerichtetes Potential
an die den Belegungsanreiz für das Vorwahlorgan (^4SI) übertragende Ader (δ-Ader) angelegt
wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schleifenschluß über
die Teilnehmerstelle beim von dieser Stelle abgehenden Verkehr die Teilnehmeranschlußschaltung nicht beeinflußt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß über die Ruheseite des
bei der Einspeicherung der Antriebskraft für den Abgreifvorgang geschlossenen Kontaktes (k) sowie
über Schaltarme (sta 1 bis sta.4) des Abgreifers in dessen
Ruhestellung die Sprechadern (a- und δ-Ader) zum Teilnehmer durchgeschaltet sind.
10. Voreinstellbare Rufnummernsendeeinrichtung zur Steuerung einer Schaltungsanordnung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verriegelungsvorrichtungen (16, 17, 18, 19) vorgesehen sind,
die eine Voreinstellung der auszusendenden Rufnummer nur bei aufgelegtem Handapparat ermöglichen.
11. Voreinstellbare Rufnummernsendeeinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
die Antriebskraft für den Abgreifer bei seiner Verstellung bereitstellende Hebel (40) durch weitere
Verriegelungsvorrichtungen (41, 42, 43, 44) an seiner Verstellung so lange verhindert ist, als der Gabelumschalterkontakt
des Sprechapparates nicht betätigt wurde.
12. Voreinstellbare Rufnummernsendeeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein
über einen Entsperrmagneten (E) verschwenkbarer Klinkenhebel (61) bei aberregtem Magneten den
Ablauf des Abgreifers verhindert und bei erregtem Magneten freigibt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 936 879.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 709 507/154 4.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET12157A DE1007369B (de) | 1956-04-27 | 1956-04-27 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit voreinstellbaren Rufnummernsendeeinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET12157A DE1007369B (de) | 1956-04-27 | 1956-04-27 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit voreinstellbaren Rufnummernsendeeinrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1007369B true DE1007369B (de) | 1957-05-02 |
Family
ID=7546930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET12157A Pending DE1007369B (de) | 1956-04-27 | 1956-04-27 | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit voreinstellbaren Rufnummernsendeeinrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1007369B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936879C (de) * | 1952-07-15 | 1955-12-22 | Heinrich Dipl-Ing Gerwig | Selbstwaehlsystem |
-
1956
- 1956-04-27 DE DET12157A patent/DE1007369B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936879C (de) * | 1952-07-15 | 1955-12-22 | Heinrich Dipl-Ing Gerwig | Selbstwaehlsystem |
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