DE1007252B - Luftverdichtungs- oder Wasserversorgungsanlage mit Pumpe und Druckkessel - Google Patents

Luftverdichtungs- oder Wasserversorgungsanlage mit Pumpe und Druckkessel

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DE1007252B
DE1007252B DEJ6754A DEJ0006754A DE1007252B DE 1007252 B DE1007252 B DE 1007252B DE J6754 A DEJ6754 A DE J6754A DE J0006754 A DEJ0006754 A DE J0006754A DE 1007252 B DE1007252 B DE 1007252B
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Germany
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pressure vessel
pump
pump housing
water supply
supply system
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Application number
DEJ6754A
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English (en)
Inventor
Heinrich Jung
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/16Pumping installations or systems with storage reservoirs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Luftverdichtungs- oder Wasserversorgungsanlage mit Pumpe und Druckkessel Die Erfindung bezieht sich auf Luftverdichtungs-oder Wasserversorgungsanlagen, insbesondere auf Hauswasserversorgungsanlagen mit mechanisch angetriebener Pumpe und Druckkessel und besteht zunächst darin, daß der Druckkessel an der Unterseite eine Öffnung aufweist und mit dieser Öffnung unmittelbar an das Pumpengehäuse angeflanscht ist. Vorzugsweise wird der Flansch des Druckkessels mittels eines im Pumpengehäuse befestigten zentralen Stehbolzens gegen den entsprechend geformten oberen Flansch des Pumpengehäuses angepreßt.
  • Diese Anordnung hat bei Wasserversorgungsanlagen zunächst den Vorteil, daß die von der Pumpe geförderte Luft unbehindert in den oberen Teil des Druckkessels entweichen, sich also nicht in der Pumpe »aufhängen« kann, wie es bei den bekannten Wasserversorgungsanlagen mit seitlich neben dem Druckkessel angeordneter Pumpe häufig vorkommt. Ferner kann der unmittelbar an das Pumpengehäuse angeflanschte Druckkessel gleichzeitig die Funktion eines Druckwindkessels ausüben, so daß ein besonderer Druckwindkessel an der Pumpe erspart wird. Schließlich ermöglicht diese Anordnung des Druckkessels eine besonders einfache Unterbringung der automatischen Steuereinrichtung für den Luftinhalt im Innern des Druckkessels bzw. des Pumpengehäuses.
  • Es sind zwar schon Wasserversorgungsanlagen mit seitlich an dem Druckkessel angeflanschtem Pumpengehäuse bekannt, jedoch lassen sich mit den bekannten Anordnungen die vorstehend angeführten Vorteile nicht erzielen.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Seitenansicht einer nach der Erfindung ausgebildeten Wasserversorgungsanlage, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Druckkessel und das Pumpengehäuse der Anlage nach Anspruch 1.
  • Nach der Erfindung ist der Druckkessel a der Anlage an seiner Unterseite mit einem vorzugsweise zylindrischen Ansatz b versehen, der einen oder mehrere seitliche Stutzen c zum Anschluß der Druckwasserleitung d aufweist und an seinem unteren Ende einen ringförmigen Flansch e trägt, der auf einem entsprechend geformten Flansch f des Pumpengehäuses g ruht. Die Befestigung des Druckkessels a erfolgt mittels eines im Pumpengehäuse g befestigten, zentral zu den Flanschen e und f angeordneten Stehbolzens h, der durch die Mitte des Druckkessels a hindurchgeführt ist und auf seinem außerhalb des Kessels a liegenden oberen Ende eine Kappmutter i trägt.
  • Diese Befestigungsart ermöglicht es, den Druckkessel a gegenüber dem Pumpengehäuse g beliebig zu verdrehen und den Anschlußstutzen c in die für die Leitungsmontage jeweils günstigste Richtung einzustellen.
  • Im oberen Teil des Druckkessels a ist auf dem Bolzen h ein Schwimmer j beweglich angeordnet, der durch eine Schubstange k mit einem Hebel m gekuppelt ist. Dieser Hebel m ist auf einem festen Zapfen n schwenkbar gelagert und bei o mit dem Schaft p eines Ventils gekuppelt, dessen Teller q bei ausreichendem Luftinhalt des Druckkessels a durch das Eigengewicht des an dem längeren Hebelarm angreifenden Schwimmers i gegen seinen Sitz r gepreßt wird. Das Ventilgehäuse a ist oberhalb des Sitzes y an einen Luftansaugstutzen t angeschlossen, der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine von außen eingeführte Schraube u verschließbar ist, jedoch normalerweise offen gehalten wird. Vom Ventilsitz r führt eine Leitung v in den Ansaugkanal w des Pumpengehäuses g.
  • Steigt nun das Wasser im Druckkessel a über das gewünschte Maß hinaus an, so hebt sich der Schwimmer j und damit auch der Ventilkegel q von seinem Sitz r, so daß die Pumpe durch den Stutzen t und die Verbindungsleitung v Luft ansaugt und sie in den Druckkessel fördert, bis der Schwimmer j nach dem Absinken des Wasserspiegels im Kessel wieder nach unten bewegt wird und damit den Ventilkegel q wieder fest auf seinen Sitz r preßt, so daß die Luftzufuhr unterbrochen wird.
  • Die zwischen dem Ventilschaft p und dem Ventilgehäuse s vorgesehene Membran x verhindert ein Überströmen von Wasser aus dem unter Druck stehenden Teil des Pumpengehäuses in den Ansaugkanal w.
  • Die vorstehend beschriebene Schwimmerausbildung und -anordnung wird nur durch die Anordnung des Druckkessels über dem Pumpengehäuse ermöglicht und zeichnet sich gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art durch besondere Einfachheit, Billigkeit und Betriebssicherheit aus, da keine Stopfbuchsen, Leitungen oder ähnliche zu Undichtigkeiten oder Funktionsstörungen Anlaß gebende Teile vorhanden und Beschädigungen durch äußere Einflüsse unmöglich sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Luftverdichtungs- oder Wasserversorgungsanlage mit Pumpe und Druckkessel, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkessel (a) an seiner Unterseite eine Öffnung aufweist und mit ihr unmittelbar auf das Pumpengehäuse (g) aufgeflanscht ist.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (e) des Druckkessels (a) mittels eines im Pumpengehäuse (g) befestigten zentralen Stehbolzens (h) gegen einen entsprechend geformten oberen Flansch (f) des Pumpengehäuses (g) angepreßt wird.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkessel (a) an seiner Unterseite mit einem Ansatz (b) versehen ist, der einen oder mehrere seitliche Stutzen zum Anschluß der Druckleitung (d) aufweist und am unteren Ende einen ringförmigen Flansch (e) trägt.
  4. 4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Druckkessels (a) ein Schwimmer (j) beweglich gelagert ist, der durch ein Hebelgestänge (k, 1n) ein im Innern des Pumpengehäuses (g) angeordnetes Lufteintrittsventil (q, r, s, t) steuert.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (j) auf dem zentralen Stehbolzen (h) beweglich angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 644 815, 615 678.
DEJ6754A 1952-12-22 1952-12-22 Luftverdichtungs- oder Wasserversorgungsanlage mit Pumpe und Druckkessel Pending DE1007252B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE615678C (de) * 1931-10-13 1935-07-10 Rudolf Knoll Selbsttaetiges Wasserpumpwerk mit einem Windkessel als Vorratsbehaelter
DE644815C (de) * 1935-12-10 1937-05-13 Sigmund Pumpen Brueder Sigmund Selbsttaetige Wasserversorgungsanlage

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE615678C (de) * 1931-10-13 1935-07-10 Rudolf Knoll Selbsttaetiges Wasserpumpwerk mit einem Windkessel als Vorratsbehaelter
DE644815C (de) * 1935-12-10 1937-05-13 Sigmund Pumpen Brueder Sigmund Selbsttaetige Wasserversorgungsanlage

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