DE1007245B - Geraet zur Pruefung des Ganges von Uhrwerken - Google Patents

Geraet zur Pruefung des Ganges von Uhrwerken

Info

Publication number
DE1007245B
DE1007245B DEM22563A DEM0022563A DE1007245B DE 1007245 B DE1007245 B DE 1007245B DE M22563 A DEM22563 A DE M22563A DE M0022563 A DEM0022563 A DE M0022563A DE 1007245 B DE1007245 B DE 1007245B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribbon
rocker
flanges
hammer
pivotable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM22563A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Marti
Georges Braunschweig
Jean Schaad
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1007245B publication Critical patent/DE1007245B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D7/00Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
    • G04D7/12Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard
    • G04D7/1207Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard only for measuring
    • G04D7/1214Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard only for measuring for complete clockworks
    • G04D7/1221Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard only for measuring for complete clockworks with recording, e.g. vibrograph

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Gerät zur Prüfung des Ganges von Uhrwerken Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Prüfung des Ganges von Uhrwerken, welches ein mit Markierrippen versehenes, durch einen Synchronmotor als Zeitnormal angetriebenes Glied, einen durch die verstärkten Ticktöne des zu prüfenden Uhrwerkes betätigten Elektromagneten und einen durch diesen bewegten Schlaghammer sowie eine Druckvorrichtung aufweist, die die aufeinanderfolgenden Kreuzpunkte der Markierrippen und des Hammers auf ein Registrierband aufzeichnet.
  • Erfindungsgemäß ist dieses Gerät dadurch gekennzeichnet, daß der Registriermechanismus, der die Druckvorrichtung mit ihrem Farbbandumschaltmechanismus, den Schlaghammer, den Elektromagneten und eine zum Einspannen des Registrierbandes bestimmte Rolle umfaßt, in an sich bei Registriergeräten bekannter Weise zwischen Flansche, die durch Querstücke auf Abstand gehalten werden, angeordnet und verschwenkbar ist, und zwar der Grundplatte entgegen, zu welchem Zweck die Flansche an einem Ende um eine horizontale Achse gelenkig und am anderen Ende abnehmbar (mittels Schrauben) auf der Grundplatte angebracht sind, während der Synchronmotor und das mit Markierrippen versehene Drehglied unter der Grundplatte unbewegbar befestigt sind. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß das Ganze ein schwenkbares Aggregat bildet, so daß das Einsetzen des Registrierbandes und das Auswechseln des Farbbandes erleichtert ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Gerätes, und es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Registriergerätes und Fig. 2 eine Draufsicht auf dasselbe.
  • In der Zeichnung bezeichnet 1 die obere Geräteplatte, unter welcher ein Synchronmotor und eine mit schraubenartig gewundenen Markierrippen versehene und durch diesen Motor angetriebene Drehtrommel angeordnet sind, die in der Zeichnung nur angedeutet ist. Die Platte 1 dient als Führungsfläche zu einem Registrierpapierband 2, dessen Förderglieder nicht veranschaulicht sind, das durch eine unter Federwirkung liegende und mit einer Handhabe 4 (Fig. 2) versehene Spannrolle 3 (Fig. 1) gegen die Führungsfläche gepreßt wird. Zwei senkrecht angeordnete Flansche sind aus konstruktiven Gründen je zweiteilig, nämlich als Vorder- und Hinterflansche, ausgeführt; die beiden Vorderflansche 5a liegen näher zueinander als die Hinterflansche 5b. Die Flansche, von denen jeder aus einem einzigen Stück hergestellt werden könnte, sind durch Querstücke 6, 7, 8 und 9 zueinander starr verbunden und dienen als Stützorgane verschiedener Glieder des Registriermechanismus, nämlich eines Elektromagneten 10 mit Polschuhen 11, eines Schlaghammers 12 mit seinerArmatur 13 und einer Druckvorrichtung mit ihrem Farbband 18 und ihrem später ausführlicher beschriebenen Umschaltmechanismus.
  • Beide Flansche 5 sind durch ihre Hinterenden 5b mit der Platte 1 gelenkig verbunden, und zwar mittels einer Achse 14, die durch zwei mit der Platte 1 aus einem Stück hergestellte Ansätze 15 getragen wird. Anderseits sind durch ihr vorderes Ende 5a beide Flansche an der Platte 1 mittels zweier in die erwähnte Platte eingeschraubte, mit Schraubenfedern 17 versehene Schrauben 16 abnehmbar befestigt, wobei diese die Höheneinstellung des von beiden Flanschen 5 getragenen Registrieraggregates gestatten. Durch Lösen der Schrauben 16 kann somit die gesamte Registriereinheit um die Achse 14 nach hinten zu geschwenkt werden, um das Einführen des Papierbandes 2 und das Auswechseln des Farbbandes 18 zu erleichtern.
  • An beiden Enden seiner Schleife wird das Farbband auf zwei Spulen 19 und 20 aufgewickelt, die mit den Zahnrädern 21, 22 starr verbunden sind. Letztere können wechselweise mit einem Ritzel23 oder mit einem Zwischenritzel 24 in Eingriff gelangen, die ununterbrochen ineinandergreifen. Zu diesem Zwecke sind beide Spulen 19, 20 und ihre Zahnräder 21, 22 zwischen den Flanschen 25 einer ersten Wippe angeordnet, die um eine die röhrenförmige Querstrebe 9 durchsetzende Achse 26 schwenkbar gelagert ist. Diese Querstrebe trägt eine drehbare Muffe, die dem unteren Trumm des Farbbandes 18 als Führungsrolle dient.
  • Auf der ersten Wippe 25 ist in 27 eine zweite, durch zwei Verbindungsstangen 28 gebildete Wippe schwenkbar gelagert. Zwischen diesen Verbindungsstangen ist eine drehbar angeordnete Rolle 29 angebracht, die sich wechselweise gegen das auf die eine oder auf die andere Spule 19 und 20 aufgewickelte Farbband zu stützen bestimmt ist. Eine Schraubenfeder 30 ist mit dem einen Ende an der Achse der Rolle 29 und mit dem anderen Ende an einem Bügel befestigt, der unmittelbar über der Schwenkachse der Wippe 25 am Flansch 5b sitzt. Die Feder 30 drückt die Rolle 29 gegen die führende Farbbandaufwicklung, solange der Durchmesser dieser Aufwicklung nicht ihren Grenzwert erreicht hat, bei welchem die sich durch die Achse der Rolle 29 und die Drehachse 27 der Wippe 28 erstreckende Ebene durch die Drehachse 26 der ersten Wippe hindurchgeht. Sobald die Aufwicklung des antreibenden Farbbandes diesen Grenzwert erreicht, bewirkt die Zugfeder 30 das Umkippen der Rolle 29 gegen die andere Aufwicklung des Farbbandes, und das Gewicht dieser Rolle bewirkt dann das Umkippen der ersten Wippe 25, die die Trommeln 19 und 20 und ihre Zahnräder 21, 22 trägt, und das Eingreifen der betreffenden Antriebsritzel 23 oder 24 mit demjenigen der Zahnräder 21, 22 das mit der leeren Spule verbunden ist. Die Farbbandbewegung ist somit umgeschaltet, so daß die bis dahin getriebene Spule von nun an zur treibenden Spule wird.
  • Das Farbband wird folgendermaßen durch das Gerät geführt: Das Farbband 18 bewegt sich von der Spule 19 aus unterhalb des Querstückes 8, dann über eine Querstange, die unterhalb der Armatur 13 liegt und an dieser befestigt ist, und umläuft weiterhin von oben das Ende des Schlaghammers 12. Das nun zurücklaufende, unten liegende Trumm des Farbbandes 18 gleitet in Fortführung seines Weges wiederum über die Querstange der Armatur 13, wobei es zwischen dem hinlaufenden Trumm des Farbbandes und der Querstange liegt. Weiterhin gleitet das rücklaufende Trumm des Farbbandes 18, auf dem hinlaufenden Trumm liegend, über das Querstück 8, dann über das Querstück 9 und wird nunmehr auf die Trommel 20 aufgewickelt. Der Farbband 18 hat beim Rücklauf entgegengesetzte Laufrichtung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gerät zur Prüfung des Ganges von Uhrwerken, welches ein mit Markierrippen versehenes, durch einen Synchronmotor als Zeitnormal angetriebenes Glied, einen durch die verstärkten Ticktöne des zu prüfenden Uhrwerkes betätigten Elektromagneten und einen durch diesen bewegten Schlaghammer aufweist sowie eine Druckvorrichtung, die die aufeinanderfolgenden Kreuzpunkte der Markierrippen und des Hammers auf ein Registrierband aufzeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß der Registriermechanismus, der die Druckvorrichtung mit ihrem Farbbandumschaltmechanismus, den Schlaghammer (12), den Elektromagneten (10) und eine zum Einspannen des Registrierbandes (2) bestimmte Rolle (3) umfaßt, in an sich bei Registriergeräten bekannter Weise zwischen Flansche (5a, 5b), die durch Querstücke (6 bis 9) auf Abstand gehalten werden, angeordnet und verschwenkbar ist, und zwar der Grundplatte (1) entgegen, zu welchem Zweck die Flansche am einen Ende um eine horizontale Achse (14) gelenkig und am anderen Ende abnehmbar (mittels Schrauben 16) auf der Grundplatte angebracht sind, während der Synchronmotor und das mit Markierrippen versehene Drehglied unter der Grundplatte (1) unbewegbar befestigt sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbare Registrieraggregat am Ende der den Schlaghammer (12) tragenden Flansche (5a) durch mit Schraubenfedern (17) belastete Schrauben (16) befestigt ist, wodurch das Aggregat in der Höhe eingestellt werden kann.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbbandumschaltvorrichtung zwei Wippen aufweist, eine erste Wippe (25), die um eine in den Flanschen (5b) gelagerte Achse (26) schwenkbar ist und zwei mit Zahnrädern (21, 22) versehene Spulen (19, 20) zum Aufwickeln des Farbbandes (18) trägt, und eine, auf der ersten schwenkbar gelagerte zweite Wippe (28), die eine sich wechselweise gegen das (auf die eine oder auf die andere Spule [19, 201 aufgewickelte) Farbband (18) stützende Rolle (29) trägt, bei derartiger Anordnung, daß die Rolle (29) gegen die andere Farbbandaufwicklung umkippt und die erste Wippe mit ihr verschwenkt, sobald die antreibende Farbbandaufwicklung einen bestimmten Durchmesser erreicht, wobei das mit der leeren Spule starr verbundene Zahnrad (21, 22) mit dem betreffenden Antriebsritzel (23, 24) in Eingriff gebracht wird.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die zweite Wippe (28) getragene Rolle (29) durch eine Zugfeder (30) gegen die antreibende Farbbandaufwicklung angedrückt wird, solange diese den vorbestimmten Durchmesser nicht erreicht hat, und danach ruckartig gegen die andere Aufwicklung v erschwenkbar ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (26) der ersten Wippe (25) sich durch eine röhrenförmige Querstrebe (9) erstreckt, wobei eine als Führungsrolle für das Farbband (18) dienende Muffe auf der Querstrebe (9) drehbar gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 897 329; schweizerische Patentschrift Nr. 229 237; A. Palm, Registrierinstrumente, Berlin (Springer), 1950, S. 28, 29.
DEM22563A 1953-04-10 1954-03-30 Geraet zur Pruefung des Ganges von Uhrwerken Pending DE1007245B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1007245X 1953-04-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1007245B true DE1007245B (de) 1957-04-25

Family

ID=4552293

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM22563A Pending DE1007245B (de) 1953-04-10 1954-03-30 Geraet zur Pruefung des Ganges von Uhrwerken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1007245B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH229237A (fr) * 1942-09-23 1943-10-15 Marti Fritz Machine de contrôle rapide des montres, pendules, etc.
DE897329C (de) * 1949-05-14 1953-11-19 Siemens Ag Registriergeraet fuer Messzwecke

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH229237A (fr) * 1942-09-23 1943-10-15 Marti Fritz Machine de contrôle rapide des montres, pendules, etc.
DE897329C (de) * 1949-05-14 1953-11-19 Siemens Ag Registriergeraet fuer Messzwecke

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1007245B (de) Geraet zur Pruefung des Ganges von Uhrwerken
DE948493C (de) Spulenhalter fuer Spulmaschinen
DE761309C (de) Maschine zum Bewickeln der genuteten Staender von elektrischen Maschinen
DE243531C (de) Vorrichtung zum kreuzweisen verschnüren von paketen o. dgl. sowie zum verknüpfen und abschneiden der verschnürung
AT108789B (de) Selbsttätige Regelvorrichtung der Spulenbremsung an Spinnmaschinen.
DE3320256C2 (de)
DE155353C (de)
DE1145527B (de) Spulenhalter
DE949725C (de) Stillsetzvorrichtung fuer Etagenzwirnmaschinen, insbesondere solche mit Doppeldraht-Zwirnspindeln
DE92580C (de)
DE35273C (de) Ueberspinnmaschine
DE480585C (de) Spinnmaschinenanordnung
DE278449C (de)
DE368469C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Umkehren der Laengsbewegungsrichtung des Farbbandes
DE711431C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten der Laengsbewegung des Farbbandes an Schreibmaschinen
DE239806C (de)
DE133814C (de)
DE423166C (de) Vorrichtung zum Entfernen der Garnreste auf Vorgarnspulen
DE482655C (de) Schallaufnahme- oder Schallwiedergabevorrichtung
DE269537C (de) Vorrichtung für Spulmaschinen zum Befestigen des Fadenendes an fertig gewickelten Schiffchenspulen für Stickmaschinen
AT206174B (de) Maschine zur kontinuierlichen Herstellung von biegesteifen Leichtbauplatten aus Schilfrohr oder andern Rohstoffen von langfasriger Struktur
DE505666C (de) Vorrichtung zur Erzeugung kreuzartiger Windungen auf Spulen, insbesondere Flaschenspulen
DE224632C (de)
DE270514C (de)
AT228375B (de) Fadenführerwechseleinrichtung für Motorflachstrickmaschinen