DE100706C - - Google Patents
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- DE100706C DE100706C DENDAT100706D DE100706DA DE100706C DE 100706 C DE100706 C DE 100706C DE NDAT100706 D DENDAT100706 D DE NDAT100706D DE 100706D A DE100706D A DE 100706DA DE 100706 C DE100706 C DE 100706C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H1/00—Acetylene gas generators with dropwise, gravity, non-automatic water feed
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
CH-
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gasbereitung und -Beleuchtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. November 1896 ab.
Bei der nachstehend beschriebenen Acetylenlampe wird die Gasproduction durch die
Schwankungen einer Flüssigkeitssäule in einem Sicherheitsrohr geregelt. Letzteres . läfst einen
erhöhten Druck zu und entfernt gleichzeitig das überschüssig erzeugte Gas aus dem Apparat;
es bietet daher vollkommene Sicherheit gegen Explosionen. Endlich wird durch die besondere
Anordnung des Sicherheitsrohres auch eine Verschwendung von Gas ausgeschlossen, da sich nie mehY entwickeln kann, als verbraucht
wird, wenn man für einen nicht allzu raschen Zuflufs des Wassers durch geeignete
Einstellung des zu diesem Zwecke vorhandenen Ventiles Sorge trägt.
A ist ein von dem übrigen Apparat abgeschlossener Wasserbehälter, welcher mit dem
Carbidbehälter B nur durch den Heber C C1 in üblicher Weise, wie dies unter anderen die
Schweizer Patentschrift Nr. 11702 zeigt, communicirt.
Der längere Zweig C1 dieses Hebers ist weiter als der kürzere Zweig C und an
der Stelle, welche sich im Wasserbehälter A befindet, von letzterem durch eine Hülse D
vollständig getrennt. Zwischen der Hülse D und dem Zweig C1 bleibt ein Raum E frei.
Die Hülse D durchdringt den Wasserbehälter A von unten nach oben und erweitert sich oben
zu einem Sammelbehälter f, auf welchen ein Brenner mit zwei Mundstücken aufgeschraubt ist.
, In den Zweig C1 des Hebers ist ein Sicherheitsrohr H eingesetzt, welches an seinem
oberen Ende h nach innen umgebördelt ist. Dieses Rohr H taucht mit seinem unteren
Ende d in das Wasser ein, welches naturgemäfs das Knie des Hebers bis zur Oeffnung
c anfüllt, jedoch nur so weit, als es zur guten Function des Apparates nöthig ist; das
obere Ende des Sicherheitsrohres H communicirt mit einer Hohlkugel 7, welche in. der
oberen Erweiterung f der Hülse D angeordnet ist; diese Kugel / ist mit einem Auslafs,
u. U. mit einem dritten Brenner versehen.
Ein Ventil α, dessen Spindel K in einer in dem oberen Theil des Wasserbehälters A
sitzenden Stopfbüchse geführt ist, pafst in die obere Oeffnung des Heberzweiges C, welche
sich an derjenigen Stelle, wo der Heber mit dem Behälter A communicirt, befindet.
Der Wasserbehälter A ist mit einer durch eine Muffe m verschliefsbaren Oeffnung h1
versehen, durch welche man Wasser einfüllen kann. Die Muffe m ist mit einem kleinen
Loch versehen, gegen welches eine Gummioder Kupfermembrane O sich von innen anlegt,
die den Eintritt von Staub verhindert, aber dem Luftdruck nachgiebt.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Nachdem man den Wasserbehälter A abgeschraubt
hat, bringt man das Calciumcarbid in den Behälter B ein. Nachdem man den Behälter A wieder aufgeschraubt und die Oeffnung
α durch Niederschrauben des Ventils K verschlossen hat, füllt man Wasser durch die
Oeffnung m in den Behälter A ein, schraubt alsdann die Muffe h1 wieder auf und öffnet
das Ventil a. Ist das letztere einmal eingestellt, dann bleibt das in dem Heber C C1 befindliche
Wasser stationär an dem unteren Rande der Oeffnung c stehen und fällt nur tropfenweise
durch diese Oeffnung auf das Calcium-
Claims (1)
- carbid, und zwar um so regelmäfsiger, je mehr der Druck dem normalen gleich kommt. Alsdann öffnet man die Brennerhähne und entzündet das den beiden Hauptbrennern durch den freien Raum E zuströmende Gas. An dem eventuell angebrachten Hülfsbrenner kann dagegen keine Flamme erscheinen, da die Kugel /, mit welcher derselbe communicirt, von jeder Verbindung mit dem Behälter B abgesperrt ist, so lange das Rohr H in das im Heber C C1 befindliche Wasser eintaucht. Der .Druck des Gases im Behälter B, welcher durch das Loch c hindurch auf dieses Wasser· einwirkt, treibt dasselbe in der Röhre H so weit aufwärts, bis das Gewicht der Wassersäule mit dem herrschenden Druck im Gleichgewicht steht. Wenn nun infolge zu starker Gasentwickelung der Gasdruck wächst, dann wird das im; unteren Theil des Hebers CC1 befindliche Wasser fallen, in dem Sicherheitsrohr H dagegen steigen, und der Ausfiufs durch das Loch c wird aufhören, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Wenn der Druck soweit steigt, dafs das untere Ende des Rohres H vom Wasser vollständig freigelegt wird, dann wird das Gas in das Rohr H eindringen, in Blasen durch die. in demselben befindliche Wassersäule emporsteigen und aus der Kugel / entweichen, um sich event, an der Mündung des Hülfsbrenners zu entzünden. Das Gleichgewicht wird somit rasch wieder hergestellt und die Erscheinung der Flamme am Sicherheitsbrenner anzeigen, dafs der Durchgangsquerschnitt des Ventils a verringert werden mufs. Sobald die Druckvergröfserung aufgehört hat, steigt das im Rohr C1 befindliche Wasser durch Zuflufs aus dem Behälter A und Kugel I bis zur Oeffnung c, und das Sicherheitsrohr H nimmt seine Function als Regler wieder auf. Wenn ,der Druck sinkt, wird das in dem Sicherheitsrohr H befindliche Wasser die in dem Heber enthaltene Wassernienge' vergröfsern und der Ausfiufs durch die Oeffnung c sich entsprechend verstärken.Es ist klar, dafs der dritte Brenner in allen Fällen entbehrlich ist, wo es mit keiner Gefahr oder keinem Uebelstand verbunden ist, das überschüssige Gas ins Freie entweichen zu lassen.Pate ν τ-Ansprüche:Acetylenlampe, bei welcher ein oberhalb eines Calciumcarbidbehälters (B) angeordneter Wasserbehälter (A) mit dem Carbidbehälter durch einen Heber (C C1). communicirt, gekennzeichnet durch ein Sicherheitsrohr (H), welches mit seinem unteren Ende in das; im unteren Theil des Hebers befindliche Wasser eintaucht und das überschüssig erzeugte Gas ins Freie führt. Ausführungsform der Acetylenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das überschüssig erzeugte Gas einem Hülfs^ brenner zugeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100706C true DE100706C (de) |
Family
ID=371493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100706D Active DE100706C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100706C (de) |
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0
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