DE10058855C1 - Firstelement aus Kupfer - Google Patents

Firstelement aus Kupfer

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Firstelement aus Kupfer zum Verhindern der Bewuchsbildung auf Dächern, bei dem mit einem geringen konstruktiven Aufwand und auch bei ungünstiger Witterung die Bildung von Moos und Bewuchs auf dem Dach schnell und nachhaltig zu bekämpfen ist. DOLLAR A Das Firstelement weist einen flachen in Form einer Firsthaube gekanteten oder gebogenen Streifen aus Kupferblech mit in Abflußrichtung geneigten Seitenflächen (4) auf. Firstseitig ist im Scheitelbereich der Seitenflächen (4) eine Firstkrone (8) angeordnet, wobei am traufseitigen Endabschnitt der Seitenflächen (4) durch Blechaufkanten eines Kantenstreifens (13) eine in Längsrichtung sich erstreckende Auffangrinne (14) für Feuchtigkeit gebildet ist, wobei zwischen der Auffangrinne (14) und der Firstkrone (8) jeweils parallel zur Oberfläche der Seitenfläche (4) ein feuchtigkeitsführendes Kapillarblech (15) unter Ausbildung einer Kapillarspalte (16) zwischen der Oberseite der Seitenfläche (4) und der Unterseite des Kapillarbleches (15) angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Firstelement aus Kupfer zum Verhindern der Bewuchsbildung auf Dächern. Bekannt sind Dachziegel mit bewuchshemmenden Beschichtungen oder Dachdeckungen, die bewuchshemmende Substanzen enthalten sowie Blechstreifen, die aufgrund der Verwitterung Substanzen zur Moosvernichtung abgeben.
Die DE 298 04 136 U enthält, soweit aus der Zeichnung und der Beschreibung mit den Ansprüchen erkennbar ist, einen mehrschaligen Kupferfirst mit einer metallischen gelochten Firsthaube, die sich in Form eines Blitzableiters über die gesamte Länge des Daches erstrecken soll. Zwischen der Firsthaube und der Abdeckung für den Dachfirst befindet sich ein saugfähiges Material zur Bewuchshemmung, das nicht näher bezeichnet ist. Auf diese Weise soll die Oberfläche des Kupfers vergrößert und die Wirkung der Bewuchshemmung verbessert werden. Nachteilig ist, daß bei trockener Witterung die Bildung von Ionen nicht möglich ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin ein Firstelement aus Kupfer zu konzipieren, bei dem mit einem geringen konstruktiven Aufwand und auch bei ungünstiger Witterung die Bildung von Moos und Bewuchs auf dem Dach schnell und nachhaltig zu bekämpfen ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Firstelement aus Kupfer gelöst, das zum Verhindern der Bewuchsbildung auf Dächern einen flachen in Form einer Firsthaube gekanteten oder gebogenen Streifen aus Kupferblech mit in Abflußrichtung geneigten Seitenflächen aufweist, wobei firstseitig im Scheitelbereich der Seitenflächen eine Firstkrone angeordnet und am traufseitigen Endabschnitt der Seitenflächen durch Blechabkanten eines Kantenstreifens eine in Längsrichtung sich erstreckende Auffangrinne für Feuchtigkeit gebildet ist, wobei zwischen der Auffangrinne und der Firstkrone jeweils parallel zur Oberfläche der Seitenfläche ein feuchtigkeitsführendes Kapillarblech unter Ausbildung einer Kapillarspalte zwischen der Oberseite der Seitenfläche und der Unterseite des Kapillarbleches angeordnet ist.
Vor allem durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Schwefeldioxid und Stickoxide, die bei einer Reaktion mit Luftsauerstoff und Wasser Säuren bilden, bei denen die Kupferionen in Lösung gehen. Durch Sauberhaltung der Luft ist die Reinigungswirkung des Firstes aus Kupfer auf diese Weise entsprechend den klimatischen Bedingungen unterschiedlich. Um das mit zunehmendem Alter von Flechten und Moosen befallene Hausdach durch natürlichen Niederschlag zu reinigen, ist eine vermehrte Bereitstellung von Kupferionen erforderlich, was durch ein feuchtigkeitsführendes Kapillarblech konstruktiv einfach und besonders nachhaltig bewerkstelligt werden kann. Durch die Kapillarwirkung wird Feuchtigkeit aus der Auffangrinne gesaugt, die zur zunehmenden Bildung von Kupferionen erforderlich ist. Dadurch werden vermooste und verschmutzte Dächer tiefgreifend gesäubert. Die Erfindung bewirkt eine schnelle und andauernde Reinigung des Daches, auch bei bereits stark verschmutzten und bemoosten Dächern.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 ein Gebäude mit einem Firstelement aus Kupfer,
Fig. 2 ein Firstelement mit einer mit Sicken versehenen Firstkrone,
Fig. 3 ein Firstelement nach Fig. 2 mit einer vorderen Firstendscheibe,
Fig. 4 ein Firstelement mit einer muldenförmigen Firstkrone,
Fig. 5 ein direkt auf der Gratlatte befestigtes Firstelement und
Fig. 6 eine Einzelheit X aus Fig. 5 in schematischer Darstellung
Fig. 1 zeigt ein mit einer Dachdeckung versehenes Gebäude 1 mit einem Schrägdach mit einem länglichen Firstelement 2 aus Kupfer, das mit seinen über die Gratlatte 3 hinabreichenden Seitenflächen 4 die firstseitigen Enden von Eindeckungsplatten oder Dachziegeln 5 übergreift und gegen diese dichtend anliegt. In Firstrichtung kann das Firstelement 2 sowohl einteilig als mehrteilig ausgebildet werden, wobei sich Teile der Elemente überlappen und die einzelnen Elemente mit an sich bekannten Mitteln dichtend untereinander verbunden sind, was aus Gründen der Übersichtlichkeit im einzelnen nicht weiter zeichnerisch verdeutlicht ist. Auf den Dachziegeln 5 befinden sich unterhalb des Firstelements 2 störende Moose oder eine Bewuchsbildung 6 in Form von Flechten.
Nach Fig. 2 wird das Firstelement 2 aus einem flachen in Form eines Firstziegels 7 gekanteten oder gebogenen Streifen aus Kupferblech mit in Traufrichtung geneigten Seitenflächen 4 hergestellt. In Fig. 2a sind die Seitenflächen gekrümmt. Firstseitig weist das Firstelement 2 im Scheitelbereich der Seitenflächen 4 eine Firstkrone 8 auf, die im Ausführungsbeispiel durch eine Mittelsicke 9 und durch symmetrisch angeordnete Randsicken 11 gebildet wird. Die Randsicke 11 und der Mittelsicke 9 bilden Mulden 12, in denen Feuchtigkeit aus Niederschlag und Tau gesammelt werden kann. Die sich in den Mulden 12 aufstauende Feuchtigkeit wird zur Bildung von Kupferionen herangezogen, die bei Überstau in den Mulden 12 an den geneigt angeordneten Seitenflächen 4 herausläuft. Am traufseitigen Endabschnitt der Seitenflächen 4 weist das Firstelement 2 durch Blechaufkanten eines Kantenstreifens 13 eine in Längsrichtung sich erstreckende Auffangrinne 14 für den Rückhalt von Feuchtigkeit auf.
Zwischen der Auffangrinne 14 und der Firstkrone 8 ist jeweils parallel zur Oberfläche der Seitenfläche 4 ein feuchtigkeitsführendes Kapillarblech 15 unter Ausbildung eine Kapillarspalte 16 zwischen der Oberseite der Seitenfläche 4 und der Unterseite des Kapillarbleches 15 angeordnet, dessen Funktion im nachfolgenden erläutert werden soll.
Wenn man eine Kapillare in eine Flüssigkeit eintaucht, werden die Innenflächen vollständig mit Feuchtigkeit benetzt, wobei die Flüssigkeit über den Flüssigkeitsspiegel hinaus bis zu einer Höhe steigt, die von der Größe der Kapillarspalte 16 abhängig ist. Bewegen sich die Oberflächen zweier Stoffe aneinander vorbei, laden sich diese Stoffe durch Reibung an ihren Grenzschichten entgegengesetzt elektrisch auf. Hat dabei der eine Stoff eine größere Leitfähigkeit für elektrische Energie als der Andere, so lädt sich der erste positiv, der zweite negativ elektrisch auf. Auf diese Weise wird der Kreislauf von Wasser, bedingt durch den osmotischen Druck, von unten nach oben und hier durch Verdunsten nach außen geführt. Durch diesen ständigen durch Verdunsten bedingten ständigen Wassertransport wird ein elektrisches Feld in Richtung der aufsteigenden Feuchtigkeit aufgebaut. Dieses elektrische Feld wirkt als Pumpe. Dabei steigt das Wasser in der Kapillarspalte 16 um so langsamer, aber auch um so höher, je enger dieser ist. Die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit verdunstet an der Oberkante 17 der Seitenfläche 4. Bei der Verdunstung kristallisieren Salze und Sulfate aus, die in der in der Firstkrone 8 enthaltenen Feuchtigkeit angereichert werden. Da aufgrund der Sonneneinstrahlung die Feuchtigkeit in der Firstkrone 8 schneller verdunstet als in der Auffangrinne 14, resultiert daraus ein ständiger Transport von Feuchtigkeit und eine wesentlich höhere Bildungsrate von Kupferionen. Darüber hinaus können durch das elektrische Feld auch in neutraler Umgebung Ionen gebildet werden.
Damit die Feuchtigkeit nicht seitlich abfließen kann ist das Firstelement 2 nach Fig. 3 mit einer vorderen Firstendscheibe 18 und einer hinteren Firstendscheibe 19 versehen, was in Fig. 4 und Fig. 5 zeichnerisch verdeutlicht ist. Entsprechend Fig. 3a können die Firstendscheiben 18, 19 halbkreisförmig oder nach Wahl in der Form eines Firstziegels 7 ausgebildet werden. Die Firstendscheiben 18, 19 sind derart ausgebildet, daß die Firstkrone 8 und die Auffangrinne 14 jeweils giebelseitig randbündig verschlossen ist. Die zwischen den Oberkante 17 der Seitenfläche 4 und der Firstendscheibe gebildete Mulde 12 kann eine oder mehrere in Richtung des Firstes verlaufende Randsicken 11 und eine Mittelsicke 9 aufweisen, durch welche die Verdunstung beschleunigt und die Oberfläche der Firstkrone 8 vergrößert wird. Darüber hinaus geben die Sicken der Firstkrone 8 eine höhere Stabilität, was für die Haltbarkeit und beim Verlegen von besonderem Vorteil ist. Die Firstkrone kann aber auch durch zwei gegenüberliegende Kapillarbleche 15 gebildet werden.
Nach Fig. 4 und Fig. 5 kann die Firstkrone 8 mit einer tiefergelegten, wannenförmig ausgestalteten flachen Mulde 12 versehenen werden, die randseitig von der Oberkante 17 der Seitenfläche 4 begrenzt ist. Die muldenförmige Ausbildung der Firstkrone 8 bietet Vorteile beim Befestigen. Nach Fig. 2 ist das Firstelement 2 bei einem bereits bestehenden Gebäude 1 auf dem Firstziegel 7 angeordnet, der zur Überdeckung der jeweils letzten Ziegelreihe auf der Gratlatte 3 des Firstes befestigt und vermörtelt ist.
Nach Fig. 5 kann das Firstelement 2 bei einer Neudeckung des Gebäudes 1 direkt auf der Gratlatte 3 befestigt werden, die ihrerseits mit dem Gratlattenhalter 21 am Gratsparren 22 gehalten wird. Der bisher mit Firstziegeln 7 aus Beton oder Ton abgedeckt First von Schrägdächern kann dadurch wesentlich einfacher hergestellt werden. Eingespart wird die bisher erforderliche Mörteleinbettung, die auf die Dachziegel 5 oder Pfannen aufgesetzt wird. Auf diese Weise kann die zeitraubende Arbeit der Firstabdeckung beschleunigt werden. Ferner werden erhebliche Mengen an Mörtel eingespart.
Damit die in der Auffangrinne 14 gesammelte und überlaufende Feuchtigkeit auf den Dachziegeln 5 besser verteilt werden kann, ist der Kantenstreifen 13 der Auffangrinne 14 randseitig mit zackenförmigen Ausnehmungen 23 versehen, was in Fig. 6 verdeutlicht ist. Durch eine Tropfkante mit den zackenförmigen Ausnehmungen 23 werden die Kupferionen gleichmäßig auf dem Dach verteilt und die Dachfläche bewuchsfrei gehalten.
Eine weitere Verbesserung der Dachreinigung kann durch eine Befeuchtungseinrichtung erhalten werden, durch die an bestimmten Tagen oder in regelmäßigen Abständen dem Firstelement 2 bei trockener Witterung Feuchtigkeit zugeführt wird. Hierzu sind in der vorderen Firstendscheibe 18 oder in der hinteren Firstendscheibe 19 Stutzen 24 für die Zuführung von Flüssigkeit vorgesehen, die mit einer zu einer Fördereinrichtung 25 führenden Leitung 26 verbunden sind. Alternativ kann nach Fig. 4 ein Bodenstutzen 27 im Bodenbereich der Mulde 12 oder ein Stutzen im Bereich einer Sicke oder im Bereich der Firstkrone 8 angeordnet werden, wenn die Leitung 26 im Innenbereich des Daches verlegt werden soll.
Nach Fig. 1 kann die Leitung 26 im Außenbereich des Gebäudes 1 angeordnet werden, wobei mit der Leitung 26 ein Vorratsbehälter 28 für Flüssigkeit verbunden ist. Dem Vorratsbehälter 28 nachgeschaltet ist eine Fördereinrichtung 25, die mittels Zeitschaltuhr 29 gesteuert werden kann.
Die nach Vorwahl gesteuerte Zeitschaltuhr 29 ist mit dem elektrischen Antrieb der Fördereinrichtung 25 verbunden, damit nach Ablauf einer festgelegten Nachlaufzeit die Förderung von Flüssigkeit abgeschaltet wird. Bei Erreichen eines vorgewählten Zeitpunktes wird die Nachlaufzeit gestartet und die Fördereinrichtung 25 eingeschaltet, bis die für die Reinigung erforderliche Feuchtigkeitsmenge zur vollständigen Benetzung des Daches erreicht ist. Anstelle an eine Fördereinrichtung 25 kann die Leitung 26 auch mit einem Wasseranschluß zum Beispiel an eine Trinkwasserleitung versehen werden.
Um die Reinigungswirkung zu erhöhen, kann die Flüssigkeit zusätzlich mit bewuchshemmenden oder moosvernichtenden Substanzen angereichert werden. Anstelle oder zusammen mit moosvernichtenden Substanzen können der Flüssigkeit in dem Vorratsbehälter 28 Substanzen zur Bildung von Kupferionen zugegeben werden. Auf diese Weise kann unabhängig von den Witterungsbedingungen und in Abhängigkeit von dem Moosbefall eine perfekte Reinigung der Dachziegel 5 ermöglicht werden.

Claims (8)

1. Firstelement aus Kupfer zum Verhindern der Bewuchsbildung auf Dächern aus einem flachen, in Form einer Firsthaube gekanteten oder gebogenen Streifen aus Kupferblech mit in Abflußrichtung geneigten Seitenflächen und einer firstseitig im Scheitelbereich der Seitenflächen angeordneten Firstkrone, dadurch gekennzeichnet, dass am traufseitigen Endabschnitt der Seitenflächen (4) durch Blechaufkanten eines Kantenstreifens (13) eine in Längsrichtung sich erstreckende Auffangrinne (14) für Feuchtigkeit gebildet ist, wobei zwischen der Auffangrinne (14) und der Firstkrone (8) jeweils parallel zur Oberfläche der Seitenfläche (4) ein feuchtigkeitsführendes Kapillarblech (15) unter Ausbildung einer Kapillarspalte (16) zwischen der Oberseite der Seitenfläche (4) und der Unterseite des Kapillarbleches (15) angeordnet ist.
2. Firstelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Firstkrone (8) eine oder mehrere in Richtung des Firstes verlaufende Mulden (12) oder Mittelsicken (9) und Randsicken (11) aufweist.
3. Firstelement nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Firstelement (2) mit einem vorderen Firstendscheibe (18) und einer hinteren Firstendscheibe (19) versehen und die Mulde (12) in der Firstkrone (8) und die Auffangrinne (14) jeweils giebelseitig mit den Firstendscheiben (18, 19) randbündig verschlossen ist.
4. Firstelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Firstendscheibe (18) und/oder die hintere Firstendscheibe (19) mit einem Stutzen (24) für die Zuführung von Flüssigkeit mit einer zu einer Fördereinrichtung (25) führenden Leitung (26) und mit einem an der Leitung (26) vorhandenen Vorratsbehälter (28) für Flüssigkeit oder einem Wasseranschluß für eine Versorgungsleitung versehen ist.
5. Firstelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (24) im Bodenbereich einer Mulde (12) oder im Bereich einer Sicke oder im Bereich der Firstkrone (8) angeordnet ist.
6. Firstelement nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangrinne (14) randseitig mit einer Tropfkante mit zackenförmigen Ausnehmungen (23) versehen ist.
7. Firstelement nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit in dem Vorratsbehälter (28) mit ionenbildenden und/oder bewuchshemmenden und/oder moosvernichtenden Substanzen angereichert ist.
8. Firstelement nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (25) mittels Zeitschaltuhr (29) gesteuert ist.
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