DE1005259B - Verschluss eines Notausstiegschachtes, insbesondere fuer Bunker und Luftschutzraeume - Google Patents

Verschluss eines Notausstiegschachtes, insbesondere fuer Bunker und Luftschutzraeume

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DE1005259B
DE1005259B DEZ4116A DEZ0004116A DE1005259B DE 1005259 B DE1005259 B DE 1005259B DE Z4116 A DEZ4116 A DE Z4116A DE Z0004116 A DEZ0004116 A DE Z0004116A DE 1005259 B DE1005259 B DE 1005259B
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DE
Germany
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shaft
closure
emergency exit
bunkers
shelter
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Application number
DEZ4116A
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English (en)
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Josef Zeitler
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H9/00Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate
    • E04H9/04Buildings, groups of buildings or shelters adapted to withstand or provide protection against abnormal external influences, e.g. war-like action, earthquake or extreme climate against air-raid or other war-like actions
    • E04H9/10Independent shelters; Arrangement of independent splinter-proof walls
    • E04H9/12Independent shelters; Arrangement of independent splinter-proof walls entirely underneath the level of the ground, e.g. air-raid galleries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

  • Verschluß eines Notausstiegschachtes, insbesondere für Bunker und Luftschutzräume Die Erfindung betrifft den Verschluß eines Notausstiegschachtes, insbesondere für Bunker und Luftschutzräume, der mit einem seitlichen Zugang vom Schutzraum versehen ist und dessen Sohle unter die Sohle des Schutzraumes reicht. Bekannte Notausstiegschächte haben den Nachteil, daß sie beim Auftreffen einer Bombe in der Nähe der Schachtmündung zum Einsturz gebracht werden können, wodurch der Zugang vom Schutzraum verschüttet wird. Dem soll durch die Erfindung abgeholfen werden, die darin besteht, daß der oberhalb des seitlichen Zuganges liegende Schachtteil mit einer von einem entfernbaren Boden getragenen rollfähigen Feststoffmasse gefüllt und der darunterliegende Schachtteil so bemessen ist, daß er die nach Entfernen des Bodens herunterfallende Feststoffmasse aufnehmen kann.
  • Die auf dem entfernbaren Boden ruhende, in dem oberhalb des seitlichen Zuganges liegenden Schachtteil befindliche Feststoffmasse gibt dem Notausstiegschacht eine wirksame Aussteifung, so daß auch beim Auftreffen einer Bombe in der Nähe der Schachtmündung die dadurch in Richtung der Schachtachse und quer dazu auftretenden Kräfte den Schacht nicht zum Einsturz bringen können. Allenfalls würde ein Herunterfallen der Feststoffmasse in den unteren Schachtteil eintreten, wodurch der Notausstieg jedoch nicht verschlossen, sondern freigelegt wird.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch den Notausstiegschacht und seinen seitlichen Zugang nach der Linie b-b in Fig. 2 mit im oberen Schachtteil befindlicher Feststoffmasse, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie a-7 in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt entsprechend Fig. 1 mit in den unteren Schachtteil heruntergefallener Feststoffmasse und geöffneter Verbindungstür zwischen dem Notausstiegschacht und dem seitlichen Zugang und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie a-a in Fig. 3. Der Bunker, Luftschutzraum od. dgl. steht durch einen seitlichen Zugang 1 und eine Öffnung 2, die durch eine zweckmäßig aus Beton bestehende Tür 3 verschlossen werden kann, mit einem im wesentlichen senkrechten, als Notausstieg dienenden Schacht 4 in Verbindung. Dieser Schacht 4 ist für gewöhnlich in seinem oberhalb des seitlichen Zuganges 1 gelegenen Teil mit einer Feststoffmasse 5, welche auf einen entfernbaren Boden 6 ruht, gefüllt und somit verschlossen. Die Feststoffmasse kann aus Kies, Schotter oder sonstigem rollfähigem Material bestehen, so daß die Massenteile keine Neigung haben, sich gegenseitig in dem Schacht 4 zu verkeilen. Der Boden 6 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Klappe ausgebildet, die durch eine sich an einem Widerlager 7 abstützende Strebe 8 in waagerechter Stellung gehalten ist, wie dies Fig. 1 zeigt. Das Widerlager kann mittels einer Spindel mit Handrad 9 vorgeschoben oder zurückgezogen werden.
  • Trifft nun eine Bombe oder ein Geschoß in der Nähe des Bunkers oder Luftschutzraumes auf und die Insassen sind zum Verlassen des Schutzraumes gezwungen, so besteht keine Gefahr, daß bei verschüttetem Hauptausgang auch der Notausstieg unpassierbar sein könnte. Durch die Feststoffmasse 5 am oberen Ende des Schachtes wird dieser gegen einen Einsturz oder Zusammenbruch wirksam abgestützt. Andererseits braucht man zur Öffnung des oberen Schachtendes nur den Boden 6 zu entfernen, also z. B. das Widerlager der Strebe 8 zu beseitigen, so daß die den Boden bildende Klappe 6 in die Stellung nach Fig. 3 herumklappt, wodurch die Feststoffmasse 5 in den unterhalb des Zuganges 1 gelegenen Teil des Schachtes 4 fällt, dessen Sohle so tief unter der Sohle des Schutzraumes bzw. des seitlichen Zuganges 1 liegt, daß die Feststoffmasse darin Platz findet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verschluß eines Notausstiegschachtes, insbesondere für Bunker und Luftschutzräume, der mit einem seitlichen Zugang vom Schutzraum versehen ist und dessen Sohle unter die Sohle des Schutzraumes reicht, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb des seitlichen Zuganges (1) liegende Schachtteil (4) mit einer von einem entfernbaren Boden (6) getragenen, rollfähigen Feststoffmasse (5) gefüllt und der darunterliegende Schachtteil so bemessen ist, daß er die nach Entfernen des Bodens (6) herunterfallende Feststoffmasse (5) aufnehmen kann.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoffmasse (5) aus rundkörnigem Material, z. B. Rollkies, besteht.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der entfernbare Boden aus einer Klappe (6) besteht, die durch eine sich an einem Widerlager (7) abstützende Strebe (8) in waagerechter Stellung gehalten wird.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (7) durch eine Spindel mit Handrad (9) vorschiebbar und zurückziehbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung T4895 V/37f.
DEZ4116A 1954-03-29 1954-03-29 Verschluss eines Notausstiegschachtes, insbesondere fuer Bunker und Luftschutzraeume Pending DE1005259B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3155057A (en) * 1962-05-02 1964-11-03 Raymar Construction Co Inc Secondary escape hatch attachment for underground fallout or blast shelters

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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US3155057A (en) * 1962-05-02 1964-11-03 Raymar Construction Co Inc Secondary escape hatch attachment for underground fallout or blast shelters

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