DE100401C - - Google Patents

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DE100401C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B33/00Calibers
    • G04B33/12Calibers for extremely long running times

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Die bisher bekannt gewordenen Uhren mit langer Gangdauer (sogen. Jahresuhren) haben durchgehende eine mehr oder weniger verwickelte Bauart, was nicht nur die Herstellung wesentlich vertheuert, sondern auch häufige Störungen und Unregelmäßigkeiten bedingt. Der vorliegenden Erfindung liegt nun das Bestreben zu Grunde, mit möglichst einfachen Mitteln ein Uhrwerk von aufsergewöhnlich langer Gangdauer, welches die übliche um ein Vielfaches übertrifft und nicht unter ein Jahr betragen soll, herzustellen. Dieser Zweck wird in der Weise zu erreichen gesucht, dafs einerseits als Kraftquelle eine sehr kräftige Feder mit entsprechend gestaltetem Federhaus, wie sie bei Grofsuhren benutzt werden, andererseits jedoch ein kleines, nur sehr wenig Kraft erforderndes Räderwerk nebst Hemmung, wie solche bei Taschenuhren gebräuchlich sind, zur Verwendung gelangt. Da nun diese beiden gewissermafsen einen Gegensatz darstellenden Bestandtheile nicht direct in Verbindung gebracht werden können, so ist die Anordnung getroffen, dafs die Kraft der Feder zuerst auf ein entsprechend starkes, zur Aufnahme und Uebertragung dieser Kraft befähigtes Räderwerk wirkt. Letzteres wird sodann in geeigneter Weise mit dem kleinen Räderwerk verbunden, so dafs die starke Feder mittelbar und ohne Nachtheil auf das feine Taschenuhrwerk wirken kann und eine lange Gangdauer erzielt wird.
Durch die Fig. 1 bis 5 der beiliegenden Zeichnung ist ein in dieser Weise eingerichtetes Uhrwerk in verschiedenen Ansichten und Schnitten dargestellt. Es weist folgende Beschaffenheit auf:
Das durch eine Aussparung B1 der Vollplatine B hindurchtretende und mit seiner Achse α einerseits in der Platine A, andererseits in der Halbplatine C gelagerte Federhaus b überträgt mittelst des an seinem Umfange befindlichen Zahnkranzes O1 die ihm von Seiten der starken Feder c mitgetheilte Drehbewegung auf ein zwischen den Platinen A und B angeordnetes kräftiges Räderpaar d e. Auf der Platine B ist ein feines Taschenuhrhemmwerk W festgeschraubt, dessen mit dem Grofsbodenrad fx verbundene Antriebsachse f nach der einen Seite hin verlängert, durch die beiden Platinen B und A hindurchgeführt (bezw. in letzterer gelagert) ist und auf ihrem freien Ende ein mit dem Zeigerwerk Z der Zifferblattseite in Verbindung stehendes Rädchen g trägt. Zwischen den beiden Platinen A und B ist auf der Achse des Grofsbodenrades ein Trieb h angebracht, mit dessen Verzahnung das Uebersetzungsrad e des starken Räderwerkes c &, d in Eingriff" steht, wodurch eine mittelbare Kraftabgabe an das weniger widerstandsfähige Werk W bewirkt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Uhrwerk mit langer Gangdauer, dadurch gekennzeichnet, dafs das grobe Laufwerk (Räderwerk O1 d e mit Feder c) einer Grofsuhr (Wanduhr) durch ein Zwischengetriebe (Hf1J mit dem feinen Räderwerk eines Taschenuhrhemmwerkes (W) verbunden ist, so dafs die Kraft der starken Triebfeder nur mittelbar und ohne Nachtheil auf das feine Taschenuhrwerk einwirkt und zugleich eine aufsergewöhnlich lange Gangdauer erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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