DE18014C - Neuerungen an Aufzuguhren - Google Patents

Neuerungen an Aufzuguhren

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DE18014C
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DE
Germany
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elevator
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DENDAT18014D
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English (en)
Original Assignee
F. VUILLEM1N in Paris
Publication of DE18014C publication Critical patent/DE18014C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/02Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means
    • G04B27/04Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means with clutch wheel
    • G04B27/045Changing the winding position to the setting position and vice versa is done with an independant part of the winding or setting mechanism

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
F. VUILLEMJN in PARIS. Neuerungen an Aufzuguhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. September 1881 ab.
Die Neuerungen beziehen sich hauptsächlich auf die Verbindung der Aufzugachse mit der Feder vermittelst eines Zwischenrades, sowie auf die Befestigung dieses letzteren und auf das damit in Eingriff stehende Kronrad.
Es bezeichnet 1 das Kronrad mit flacher und kegelförmiger Verzahnung; 2 die Deckscheibe mit Schraube mit rechtsgeschnittenem Gewinde zur Befestigung des Rades 1; 3 das Zwischenrad mit gerader Verzahnung; 4 die Deckscheibe mit Schraube mit linksgeschnittenem Gewinde zur Befestigung des Rades 3; 5 das Federhausrad;
6 Schraubenmutter zum Befestigen des Rades 5;
7 die Aufzugachse, welche die Triebe 8 und 9 trägt und durch einen Anschlag von der Schraube 2 geführt wird; 8 Trieb mit konischer Verzahnung und mit nach zwei Seiten abgeschrägten Zähnen; 9 Trieb mit nach zwei Seiten abgeschrägten Zähnen zum Eingriff in diejenigen des Triebes 8 auf der Achse 7 gleitend; 10 eine Feder, welche mit ihrem beweglichen Ende in eine Nuth des Triebes 9 eingreift, behufs Verschiebung desselben; 11 eine seitliche Auslösungsfeder, aus einem Stück von gleicher Dicke hergestellt; 12 der Drücker, welcher durch die Feder 10 das Laufwerk ausrückt, wenn die Zeiger gestellt werden; 13 das Rohr für den Drücker 12, welches am Gehäuse der Uhr festgelöthet ist; 14 eine zum Bremsen der Feder dienende, in einer Nuth der Federhauswand angenietete Schiene, welche den bisher üblichen Haken ersetzt.
Auf der Aufzugachse 7 sitzt der verschiebbare Trieb 9 mit nach zwei Seiten abgeschrägten Zähnen zum Mitnehmen des Triebes 8, welcher unten mit ebensolchen Zähnen versehen ist.
Befindet sich 9 in seiner gewöhnlichen oberen Stellung, so kann die Uhr aufgezogen werden, indem durch das Drehen der Achse 7 der Trieb 9 den Trieb 8 bewegt und dieser durch die Räder 1, 3 und 5 die Feder aufwindet.
Sollen die Zeiger gestellt werden, so drückt man durch den Drücker 12 auf die Feder 10, wodurch das Laufwerk des Aufzugmechanismus ausgerückt wird, indem die Zähne von 9 nicht mehr in die Zähne von 8 eingreifen. Dagegen ist 9' mit dem Minutenrad in Eingriff gekommen und die Zeiger können durch Drehen der Aufzugachse gestellt werden, während das Laufwerk stillsteht.
Durch die neue Anordnung der beweglichen Theile, namentlich durch die Einschaltung eines Zwischenrades 3, bietet die neue Aufzuguhr grofse Vortheile gegenüber den bisher üblichen Constructionen.
Infolge der erwähnten Einschaltung ist es auch möglich geworden, den Trieb 8 zwischen die Gestellplatte und das Kronrad 1 zu setzen, eine Neuerung, die erlaubt, die Uhr durch Drehen von links nach rechts aufzuziehen.
Da ferner infolge der neuen Anordnung das Minutenrad nahe am Federhause liegt, so kann die Zeigerstellung direct durch das Minutenrad bewirkt werden. Man spart hierdurch die Wechselräder mit Zapfen und Schrauben, welche auf den Gang der Uhr nur störend einwirken.
Es ist auch durch die neue Anordnung ein vom Laufwerk vollständig getrennter Aufzugmechanismus entstanden, welcher also auf den Gang der Uhr nicht störend wirken kann. .
Ein anderer Vorzug der neuen Uhr ist, dafs man das Laufwerk einer gewöhnlichen Aufzug-
uhr mit Glas, an welcher die Neuerungen angebracht sind, auch fur eine Jagduhr verwenden kann, wenn man nur das Zifferblatt wechselt, indem der Verschlufs des Gehäuses der Jagduhr durch das Rohr 13 hergestellt wird.
Endlich spart man durch die neue Befestigungsart der Räder 1 und 3 durch Deckscheiben mit Schrauben eine Anzahl von Theilen und Befestigungsschrauben, welche letzteren bei den bisher üblichen Aufzuguhreri den Fehler haben, dafs die Gewinde, welche am meisten in Anspruch genommen werden, nur in dünnen Platten eingeschnitten sind und sich daher leicht verschrauben, während durch die neuen Deckscheiben mit Schrauben nur starke Gewinde von gröfserer Länge, in dickere Theile geschnitten, vorkommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einer Aufzuguhr die Anordnung der drei Zahnscheiben 1, 3 und 5 in Verbindung mit der Aufzugachse 7 mit dem Treibrad 8 und dem verschiebbaren Rad 9, sowie dem Hebel 10 und Drücker 12.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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