DE10036498A1 - Verfahren zur Datenübertragung von einer kabellosen Tastatur mit einem Trackball - Google Patents
Verfahren zur Datenübertragung von einer kabellosen Tastatur mit einem TrackballInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Datenübertragung von einer kabellosen Tastatur mit Trackball, durch das Trackball- und Tastaturdaten effektiver übertragen werden, wobei die Datenverarbeitung im Empfangsgerät vereinfacht und der Stromverbrauch der Tastatur verringert wird. Bei dem erfindungsgemäßen Datenübertragungsverfahren der kabellosen Tastatur mit Trackball wird ein aus fünf Bits bestehendes Anfangssignal übertragen, wobei die ersten drei aufeinander folgenden Niedrigpegelsignale (0-Signale) von einem Hochpegelsignal (1-Signal) und einem Niedrigpegelsignal gefolgt werden. Anschließend werden Daten übertragen, die Trackball- und Tastaturabtastdaten enthalten, die in demselben Datenformat vorliegen und anstelle einer Prüfsumme wird der Komplementärwert der Datenwerte des dritten Bytes (Byte 3) in dem vierten Byte (Byte 4) abgelegt und übertragen, so dass ein Übertragungsfehler durch einfaches Vergleichen des dritten Bytes mit dem vierten Byte festgestellt werden kann, so dass der Stromverbrauch der Tastatur verringert und die Datenverarbeitung im Computer vereinfacht wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Datenübertragung von einer kabellosen
Tastatur mit einem Trackball, die als Eingabegerät für einen Personal-Computer
dient. Insbesondere betrifft sie ein Verfahren zur Datenübertragung von einer ka
bellosen Tastatur mit einem Trackball, das in der Lager ist, gleichzeitig Tastatur-
und Trackballdaten effektiver zu übertragen.
Eine Tastatur und eine Maus sind typische Eingabegeräte eines Personal-
Computers. Zur Lösung der bei einer Tastatur und/oder Maus, die über ein Kabel
mit dem Hauptgehäuse des Computers verbunden ist, auftretenden Probleme,
sowie zur Lösung der Kosten- und Installationsprobleme, die bei einer Maus oder
Tastatur auftreten, die vom Hauptgehäuse des Computers getrennt angeordnet
sind, wurde in jüngster Zeit mit hochentwickelter Technologie eine kabellose Tas
tatur mit einem Trackball entwickelt, bei der eine Maus in einer Tastatur (73) in der
Art eines Trackballs (732) integriert ist. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, führt die kabellose
Tastatur eine Datenübertragung zu einem Personal-Computer (72) über drahtlose
bzw. Funksignale wie z. B. Infrarot- oder Hochfrequenzsignale durch.
Die oben genannte kabellose Tastatur, die in Fig. 7 gezeigt ist, weist den Vorteil
auf, dass die Anbringung und Bedienung sehr einfach sind, da zur Datenübertra
gung zu dem Computer (72) kein Kabel erforderlich ist, und da mehrere Benutzer
einen Computer gleichzeitig benutzen können, indem mehrere Tastaturen mit dem
Computer verbunden werden. Im Vergleich mit einer über ein Kabel verbundenen
Tastatur ist es jedoch nachteilig, dass Abfragedaten der Tasten und/oder Track
balldaten leicht durch elektromagnetische Störungen aus der Umgebung und/oder
andere Einflüsse fehlerhaft übertragen werden können.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm und zeigt ein allgemeines Datenübertragungsverfah
ren einer kabellosen Tastatur. Eine Tastaturabfrage wird mit einer bestimmten Pe
riodendauer durchgeführt, die abgefragten Daten werden paketweise übertragen.
Die Übertragungsdauer (T1) des Datenpakets beträgt beispielsweise 25 ms (Milli
sekunden) und ein Datenpaket umfasst ein Anfangssignal, das mit anderen Wor
ten auch als Einleitungssignal bezeichnet wird. Dieses löst die synchronisierte
Datenübertragung zum Hauptgehäuse des Computers aus. Nach dem Anfangs
signal werden nacheinander vier Datenbytes übertragen, die Tastatur- und/oder
Trackballdaten enthalten.
Im Allgemeinen werden die Daten der kabellosen Tastatur durch das bekannte
4PPM-Verfahren (Pulse Position Modulation = Impulsphasenmodulation) übertra
gen.
Gemäß dem Stand der Technik wird ein Code 0001110 als Anfangssignal mit sie
ben Bits übertragen. Da die Länge eines Einzelsignals 321,4 µs beträgt, besitzt
das Anfangssignal eine Länge von 2,249 ms (321,4 ms × 7 = 2,249 ms).
Im Allgemeinen besteht die Hauptfunktion eines Anfangssignals darin, einem
Empfangsgerät eines Personal-Computers anzukündigen, dass die nachfolgenden
Daten zu empfangen sind. Das Eingabegerät und der Computer werden auf diese
Weise einfach synchronisiert. Falls ein Anfangssignal länger ist, als zuvor be
schrieben wurde, ist es für das Empfangsgerät vorteilhaft, dass es einen großen
Rauschwiderstand hat. Auf der Seite des Senders, der fortlaufend Daten mit einer
bestimmten Periodendauer überträgt, entstehen Probleme durch die schwierige
Datenverarbeitung, durch die Länge der Datensignale und den hohen Strom
verbrauch.
Falls die kabellose Tastatur einen Trackball aufweist, sollten Trackball- und Tas
taturdaten gemeinsam übertragen werden. Wenn die Datenstrukturen der Tasta
tur- und Trackballdaten sich voneinander unterscheiden, sollte das Empfangsgerät
so konstruiert sein, dass es beide unterschiedlichen Formate handhaben kann.
Dadurch wird jedoch das Programm des Empfangsgeräts groß und es wird unef
fektiv.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Datenübertragung von einer kabellosen
Tastatur mit einem Trackball, das Trackball- und Tastaturdaten effektiver überträgt
und dabei die Datenverarbeitung im Empfangsgerät vereinfacht sowie den Strom
verbrauch der Tastatur verringert. Bei dem erfindungsgemäßen Datenübertra
gungsverfahren der kabellosen Tastatur mit Trackball wird ein aus fünf Bits zu
sammengesetztes Anfangssignal übertragen, bestehend aus drei ersten aufeinan
der folgenden 0-Signalen, einem darauf folgenden 1-Signal und einem 0-Signal.
Anschließend werden Daten übertragen, die Trackballdaten und Tastaturabfrage
daten enthalten, die in demselben Datenformat vorliegen. Anstelle einer Prüfsum
me wird der Komplementärwert des Signalwerts des dritten Bytes (Byte 3) in das
vierte Byte (Byte 4) übernommen und übertragen, so dass die Übertragung auf
einen Fehler überprüft werden kann, indem einfach das dritte Byte und das vierte
Byte miteinander verglichen werden. Auf diese Weise wird der Stromverbrauch
der Tastatur verringert und der Empfang und die Datenverarbeitung im Computer
vereinfacht.
Die oben beschriebene Aufgabe und weitere Vorteile der Erfindung werden durch
die genaue Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezug
nahme auf die Figuren erläutert, wobei:
Fig. 1 ein Blockdiagramm ist und ein allgemeines Datenübertragungsver
fahren einer kabellosen Tastatur zeigt.
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm und zeigt den Aufbau eines Anfangssignals
einer kabellosen Tastatur gemäß dem Stand der Technik.
Fig. 3a
und 3b stellen den Aufbau von Daten einer kabellosen Tastatur und eines
Trackballs gemäß dem Stand der Technik dar.
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm und zeigt den Aufbau eines Anfangssignals
einer kabellosen Tastatur gemäß der Erfindung.
Fig. 5a
und 5b zeigen Ausführungsbeispiele des Aufbaus der Tastatur- und Track
balldaten gemäß dem erfindungsgemäßen Datenübertragungsver
fahren.
Fig. 6a
und 6b zeigen weitere Ausführungsbeispiele des Aufbaus von Tastatur- und
Trackballdaten gemäß dem erfindungsgemäßen Datenübertragungs
verfahren.
Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht und zeigt den allgemeinen Aufbau
eines Computersystems mit einer kabellosen Tastatur mit einem
Trackball.
Durch die Erfindung sollen die vorgenannten Probleme gelöst werden. Der Erfin
dung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Datenübertragung von
einer kabellosen Tastatur mit einem Trackball anzugeben, das Trackball- und
Tastaturdaten effektiver überträgt, die Datenverarbeitung im Empfangsgerät ver
einfacht und den Stromverbrauch der Tastatur verringert.
Zur Lösung umfasst das Datenübertragungsverfahren einer kabellosen Tastatur
mit Trackball erfindungsgemäß die Schritte, ein aus fünf Bits bestehendes An
fangssignal zu übertragen, wobei die ersten drei aufeinander folgenden Signale 0-
Signale sind, gefolgt von einem 1-Signal und einem 0-Signal, sowie den Schritt,
nach dem Anfangssignal Daten zu übertragen, die Trackball- und Tastaturabfra
gedaten enthalten.
Das erfindungsgemäße Datenübertragungsverfahren der kabellosen Tastatur mit
Trackball wird unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert.
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm und zeigt den Aufbau eines Datenpakets, das von
der kabellosen Tastatur gemäß dem erfindungsgemäßen Datenübertragungsver
fahren übertragen wird. Das Datenpaket umfasst ein Anfangssignal und vier Bytes
mit Trackball- und/oder Tastaturdaten, wobei das Anfangssignal aus den fünf Bits
"00010" besteht. Wie vorher ausgeführt wurde, sind die von der kabellosen Tas
tatur übertragenen Daten gemäß dem 4PPM-Verfahren moduliert, bei dem keine
drei Niedrigpegelsignale ("0-Signale") aufeinander folgen können.
Die Erfindung macht von dieser Eigenschaft Gebrauch und es werden drei aufein
ander folgende Niedrigpegelsignale übertragen, die als Anfangssignal erkannt
werden, und es wird ein Hochpegelsignal ("1-Signal") übertragen, um das Emp
fangsgerät zu synchronisieren und es wird ein Niedrigpegelsignal übertragen, um
das Ende des Anfangssignals anzukündigen, wodurch die Dauer des Anfangssig
nals verringert wird. Falls die Dauer eines einzelnen Bits wie üblich 321,4 µs be
trägt, hat ein gemäß dem beschriebenen Verfahren aufgebautes Anfangssignal
eine Dauer von 1,607 ms (5 × 321,4 µs), da es aus fünf Bits besteht. Die Länge
des Anfangssignals wird im Vergleich zum Stand der Technik um 579 µs reduziert,
d. h. die Länge eines jeden Datenpakets wird um diesen Betrag verringert. Bei der
kabellosen Tastatur, die Trackball- und Tastaturdaten in den erwähnten Datenpa
keten nacheinander mit einer bestimmten Periodendauer (25 ms) überträgt, kann
ein beträchtlicher Teil des Gesamtstromverbrauchs eingespart werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Datenübertragungsverfahren der kabellosen Tasta
tur mit Trackball sind die vier Datenbytes, die nach dem Anfangssignal hinterein
ander übertragen werden wie in Fig. 5 dargestellt aufgebaut. Dem ersten Byte
(Byte 1) wird ein Wert zugewiesen der anzeigt, ob es sich um Tastatur- oder
Trackballdaten handelt. Zusätzlich werden eine Gerätekennung und eine Benut
zerkennung zugewiesen, um dem Empfangsgerät mitzuteilen, von welchem Be
nutzer die Daten übertragen werden. Entsprechend dem Datentyp (Tastatur- oder
Trackballdaten) werden Tastaturabfragedaten und/oder die abgefragten Daten der
Trackballposition dem zweiten Byte (Byte 2) zugewiesen, ebenso dem dritten Byte
(Byte 3). Dem vierten Byte (Byte 4) wird eine Prüfsumme zugewiesen, um zu ü
berprüfen, ob ein Übertragungsfehler vorliegt oder nicht.
Wie in Fig. 5a gezeigt ist, wird im Falle von Tastaturdaten in dem ersten Byte
(Byte 1) den zwei höchsten Bits (BIT7, BlT6) ein Codewert ("00") zugewiesen, der
Tastaturdaten anzeigt. Den beiden nächsten Bits (BIT5, BIT4) wird ein Wert zu
gewiesen der angibt, ob der übertragene Code eine gedrückte Taste (MAKE) oder
eine losgelassene Taste (BREAK) ist. Für den MAKE-Wert wird beispielsweise
"00" gesetzt, für den BREAK-Wert wird "11" gesetzt. Den verbleibenden vier Bits
(BIT3-BIT0) wird die Benutzerkennung zugewiesen und übertragen, um jeden
Benutzer bei einem Mehrbenutzersystem zu identifizieren.
In dem zweiten Byte (Byte 2), das an zweiter Stelle übertragen wird, werden alle
acht Bits (BIT7-BIT0) benutzt; um Tastaturcodes der gedrückten oder losgelas
senen Tasten zu übertragen.
In dem dritten Byte (Byte 3), das an dritter Stelle übertragen wird, werden jedem
Bit Daten zugewiesen, die anzeigen, dass eine Sondertaste gedrückt oder losge
lassen wird. Diese Information könnte ansonsten leicht durch Hindernisse wäh
rend der Infrarot-Übertragung verloren gehen. Das bedeutet, jedes Bit wird für die
linke und rechte SHIFT-Taste, die STRG-Tasten, CTRL-Tasten, usw. benutzt und
zeigt durch seinen Zustandswert an, ob die dazugehörige Sondertaste gedrückt ist
oder nicht.
In dem vierten Byte (Byte 4), das zuletzt übertragen wird, sind vier Bits (BIT3-
BIT0) für eine Prüfsumme reserviert, um einen Übertragungsfehler festzustellen.
Die restlichen vier Bits werden benutzt, um die Daten zu übertragen, die die Zu
stände der übrigen Sondertasten (L-WIN, R-WIN) anzeigen, die nicht in dem drit
ten Byte (Byte 3) enthalten sind.
Wenn Trackballdaten übertragen werden, wie in Fig. 5b gezeigt ist, wird in dem
ersten Byte (Byte 1) wie bei der Übertragung von Tastaturdaten gemäß Fig. 5a
zwei Bits (BIT7, BIT6) ein Gerätecode zugewiesen, der anzeigt, dass es sich bei
den Daten um Trackballdaten (z. B. "11") handelt. Vier Bits (BIT3-BIT0) werden
benutzt, um die Benutzerkennung zu übertragen.
In dem zweiten Byte (Byte 2) und dem dritten Byte (Byte 3) werden die Positions
änderungen des Trackballs in X- und/oder Y-Achsenrichtung übertragen. Schließ
lich wird in dem vierten Byte (Byte 4) vier Bits (BIT3-BIT0) eine Prüfsumme zu
gewiesen, um einen Übertragungsfehler zu überprüfen. Den restlichen vier Bits
(BIT7-BIT4) werden Daten zugewiesen, die anzeigen, ob die mittlere, die linke
oder die rechte Maus-Taste (M-Taste, L-Taste, R-Taste) gedrückt ist.
Wenn Trackballdaten und Tastaturdaten in dem oben beschriebenen Datenformat
übertragen werden, kann der Computer beim Empfangsvorgang nach dem Emp
fang eines Anfangssignals und der folgenden vier Datenbytes den Benutzer iden
tifizieren und anhand des ersten Bytes herausfinden, ob es sich bei den Daten um
Trackballdaten oder Tastaturdaten handelt. Gemäß der Identifizierung werden die
kodierten Daten in den restlichen Bytes gelesen, um die Tastaturdaten und/oder
die Trackballdaten zu bestätigen und durch Überprüfung der Prüfsumme in dem
vierten Byte wird entschieden, ob ein Übertragungsfehler vorliegt oder nicht. Da
her kann das Programm für den Datenempfang sehr einfach aufgebaut sein.
Zuvor wurde gesagt, dass einige Bits zur Übertragung der Benutzerkennung bei
einem Mehrbenutzersystem verwendet werden. Wenn man jedoch bedenkt, dass
an einem Personal-Computer üblicherweise nur eine Tastatur angeschlossen ist,
so dass eine Benutzerkennung üblicherweise nicht erforderlich ist, kann anstelle
der Benutzerkennung der Komplementärwert des dritten Bytes in das vierte Byte
übertragen werden, um einen Übertragungsfehler ohne eine Prüfsummenberech
nung auf einfache Weise festzustellen. Bei dieser Alternative belegt der Sender
einfach das vierte Byte mit dem Komplementärwert des dritten Bytes, anstelle eine
zusätzliche Prüfsummenberechnung durchzuführen. Das Empfangsgerät ver
gleicht ebenfalls den Wert des dritten Bytes mit dem vierten Byte, ohne eine zu
sätzliche Prüfsummenberechnung durchzuführen, um einen Übertragungsfehler
festzustellen.
Fig. 6 zeigt weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung mit Datenstrukturen ge
mäß dem Datenübertragungsverfahren der kabellosen Tastatur mit Trackball. Fig.
6a zeigt in einem Diagramm den Datenaufbau für die Übertragung der Tastatur
daten und Fig. 6b für die Übertragung der Trackballdaten.
Wie in Fig. 6 für den Fall der Übertragung der Tastaturdaten gezeigt ist, umfasst
das Signal das erste Byte (Byte 1), das für Abfragedaten von WINDOW-Tasten
benutzt wird, sowie Daten zur Anzeige von Tastaturdaten. Das zweite Byte (Byte
2) wird für Daten benutzt, die anzeigen, ob Funktionstasten gedrückt sind. Das
dritte Byte (Byte 3) wird für die entsprechenden Tastencodes der normalen ge
drückten Tasten benutzt. Das vierte Byte (Byte 4) wird für die Komplementärwerte
der Tastencodes benutzt, die in dem dritten Byte (Byte 3) gespeichert sind.
Dementsprechend überträgt der Sender der Tastaturdaten bei jeder Übertragung
eines Datenpakets ein Anfangssignal, gefolgt von einer Übertragung des ersten
Bytes, das einen Auswahlcode zur Anzeige von Tastaturdaten enthält, sowie Da
ten, die den gedrückten Zustand von WINDOW-Tasten anzeigen. Bei dem zweiten
übertragenen Byte zeigen die Flag-Werte den gedrückten bzw. nicht gedrückten
Zustand von verschiedenen Funktionstasten an. Das dritte Byte enthält codierte,
den übrigen gedrückten Tasten entsprechende Werte und wird übertragen. An
schließend wird das vierte Byte übertragen, das die Komplementärwerte der
Werte des dritten Bytes enthält. Das Empfangsgerät empfängt das Anfangssignal
und die folgenden vier Bytes und prüft, ob die Werte in dem dritten Byte und die
Werte des vierten Bytes zueinander komplementär sind. Wenn sie komplementär
sind, wird daraus geschlossen, dass kein Übertragungsfehler vorliegt und die
empfangenen Daten werden verarbeitet. Andernfalls wird geschlossen, dass ein
Übertragungsfehler vorliegt und es werden dementsprechende Schritte durchge
führt, wie eine Aufforderung zu einer nochmaligen Datenübertragung usw.
Bei Trackballdaten, die in der Art eines Zeigers aufgebaut sind, umfassen die Da
ten, wie in Fig. 6b dargestellt ist, ein erstes Byte (Byte 1), das eine Trackballdaten
anzeigende Information enthält, sowie die Abfragedaten der Trackballtaste. Die
Daten umfassen auch das zweite und das dritte Byte (Byte 2, Byte 3), die für den
Wert der X-Position und den Wert der Y-Position des Zeigers benutzt werden so
wie das vierte Byte (Byte 4), das für den Komplementärwert des Wertes der Y-
Position benutzt wird, der in dem dritten Byte (Byte 3) enthalten ist.
In diesem Fall kann der Empfangsgerät einen Übertragungsfehler prüfen, indem
die Werte des dritten Bytes und des vierten Bytes einfach miteinander verglichen
werden. Dementsprechend ist ein Programm für eine zusätzliche Prüfsummenbe
rechnung nicht erforderlich.
Wie zuvor beschrieben wird bei der Datenübertragung von einer kabellosen Tas
tatur mit Trackball gemäß der Erfindung der Stromverbrauch der kabellosen Tas
tatur durch die Verkleinerung der Datenlänge reduziert. Dadurch wird eine Ener
gieeinsparung erzielt und die Größe der erforderlichen Programmkapazität des die
Daten empfangenden Computers wird verkleinert, indem das Auswerteprogramm
durch die Übertragung von Trackballdaten und Tastaturdaten in demselben Da
tenformat vereinfacht wird. Zusätzlich wird das Vorliegen eines Übertragungsfeh
lers ohne eine zusätzliche Prüfsummenberechnung geprüft. Damit entfällt der
Vorgang der Prüfsummenberechnung sowohl bei dem Übertragungs- als auch bei
dem Empfangsprogramm, so dass beide Programme vereinfacht werden.
Claims (7)
1. Verfahren zur Datenübertragung von einer kabellosen Tastatur mit einem
Trackball, umfassend die folgenden Schritte:
Übertragen eines aus fünf Bits zusammengesetzten Anfangssignals, beste hend aus drei ersten aufeinander folgenden 0-Signalen, einem darauf fol genden 1-Signal und einem 0-Signal, und
Übertragen von Daten, die Trackballdaten und Tastaturabfragedaten ent halten und die nach der Übertragung des Anfangssignals nacheinander ü bertragen werden.
Übertragen eines aus fünf Bits zusammengesetzten Anfangssignals, beste hend aus drei ersten aufeinander folgenden 0-Signalen, einem darauf fol genden 1-Signal und einem 0-Signal, und
Übertragen von Daten, die Trackballdaten und Tastaturabfragedaten ent halten und die nach der Übertragung des Anfangssignals nacheinander ü bertragen werden.
2. Verfahren zur Datenübertragung nach Anspruch 1, wobei die in dem Ver
fahrensschritt der Datenübertragung zu übertragenden Daten zusammen
gesetzt werden durch:
Zuweisen einer Tastatur- oder Trackballdaten anzeigenden Gerätekennung in das erste Byte und Zuweisen einer den Benutzer anzeigenden Benutzer kennung,
Zuweisen der Positionsänderungen des Trackballs in X- und/oder Y- Achsenrichtung in das zweite und dritte Byte im Falle der Übertragung von Trackballdaten, oder Zuweisen der Werte von Sondertasten oder Tastatur codes im Falle der Übertragung von Tastaturdaten, und
Zuweisen einer Prüfsumme in das vierten Byte zur Überprüfung auf einen Übertragungsfehler.
Zuweisen einer Tastatur- oder Trackballdaten anzeigenden Gerätekennung in das erste Byte und Zuweisen einer den Benutzer anzeigenden Benutzer kennung,
Zuweisen der Positionsänderungen des Trackballs in X- und/oder Y- Achsenrichtung in das zweite und dritte Byte im Falle der Übertragung von Trackballdaten, oder Zuweisen der Werte von Sondertasten oder Tastatur codes im Falle der Übertragung von Tastaturdaten, und
Zuweisen einer Prüfsumme in das vierten Byte zur Überprüfung auf einen Übertragungsfehler.
3. Verfahren zur Datenübertragung nach Anspruch 2, wobei die zu übertra
genden Daten bei einer Übertragung von Trackballdaten umfassen:
ein erstes Byte, bestehend aus zwei Bits einer Trackballdaten anzeigenden Gerätekennung, zwei freien Bits und einer Benutzerkennung mit vier Bits; ein zweites und ein drittes Byte, bestehend aus den Werten der Positions änderungen des Trackballs in X- und/oder Y-Achsenrichtung, und
ein viertes Byte, bestehend aus drei Bits mit Tastendaten, einem freien Bit und einer Prüfsumme mit vier Bits.
ein erstes Byte, bestehend aus zwei Bits einer Trackballdaten anzeigenden Gerätekennung, zwei freien Bits und einer Benutzerkennung mit vier Bits; ein zweites und ein drittes Byte, bestehend aus den Werten der Positions änderungen des Trackballs in X- und/oder Y-Achsenrichtung, und
ein viertes Byte, bestehend aus drei Bits mit Tastendaten, einem freien Bit und einer Prüfsumme mit vier Bits.
4. Verfahren zur Datenübertragung nach Anspruch 2, wobei die zu übertra
genden Daten bel einer Übertragung von Tastaturdaten umfassen:
ein erstes Byte, bestehend aus zwei Bits einer Tastaturdaten anzeigenden Gerätekennung, zwei Bits zur Anzeige einer gedrückten (MAKE) bzw. einer losgelassenen Taste (BREAK), die anzeigen, ob die Übertragung bei ge drückter oder losgelassener Taste beginnt, sowie einer Benutzerkennung mit vier Bits,
ein zweites Byte, bestehend aus acht Bits mit den Tastaturdaten der jeweils gedrückten Tasten,
ein drittes Byte bestehend aus Tastaturcodes,
ein viertes Byte, bestehend aus zwei Bits mit den Daten von WINDOW- Tasten, zwei freien Bits und einer Prüfsumme mit vier Bits.
ein erstes Byte, bestehend aus zwei Bits einer Tastaturdaten anzeigenden Gerätekennung, zwei Bits zur Anzeige einer gedrückten (MAKE) bzw. einer losgelassenen Taste (BREAK), die anzeigen, ob die Übertragung bei ge drückter oder losgelassener Taste beginnt, sowie einer Benutzerkennung mit vier Bits,
ein zweites Byte, bestehend aus acht Bits mit den Tastaturdaten der jeweils gedrückten Tasten,
ein drittes Byte bestehend aus Tastaturcodes,
ein viertes Byte, bestehend aus zwei Bits mit den Daten von WINDOW- Tasten, zwei freien Bits und einer Prüfsumme mit vier Bits.
5. Verfahren zur Datenübertragung nach Anspruch 1, wobei der Komplemen
tärwert des Tastaturabfragewerts oder der Wert der Trackballposition an
stelle einer zusätzlich berechneten Prüfsumme als Prüfsumme übertragen
wird, um einen Übertragungsfehler bei der Datenübertragung festzustellen.
6. Verfahren zur Datenübertragung nach Anspruch 5, wobei die zu übertra
genden Daten bei einer Übertragung von Tastaturdaten umfassen:
ein erstes Byte, dem ein Tastaturdaten anzeigender Code zugewiesen wird und ein Code, der den gedrückten bzw. nicht gedrückten Zustand von WINDOW-Tasten anzeigt,
ein zweites Byte, dem Zustandswerte zugewiesen werden, die gedrückte Funktionstasten anzeigen,
ein drittes Byte, dem Tastaturabfragewerte der normalen gedrückten Tasten zugewiesen werden, und
ein viertes Byte, dem der Komplementärwert des dritten Bytes zugewiesen wird,
wobei die Daten des ersten bis vierten Bytes nach dem Anfangssignal ü bertragen werden.
ein erstes Byte, dem ein Tastaturdaten anzeigender Code zugewiesen wird und ein Code, der den gedrückten bzw. nicht gedrückten Zustand von WINDOW-Tasten anzeigt,
ein zweites Byte, dem Zustandswerte zugewiesen werden, die gedrückte Funktionstasten anzeigen,
ein drittes Byte, dem Tastaturabfragewerte der normalen gedrückten Tasten zugewiesen werden, und
ein viertes Byte, dem der Komplementärwert des dritten Bytes zugewiesen wird,
wobei die Daten des ersten bis vierten Bytes nach dem Anfangssignal ü bertragen werden.
7. Verfahren zur Datenübertragung nach Anspruch 5, wobei die zu übertra
genden Daten bei einer Übertragung von Trackballdaten umfassen:
ein erstes Byte, dem ein Trackballdaten anzeigender Code zugewiesen wird, und ein Code, der den gedrückten bzw. nicht gedrückten Zustand der Tasten anzeigt,
ein zweites Byte, dem die Werte der Trackballposition in X-Achsenrichtung zugewiesen werden,
ein drittes Byte, dem die Werte der Trackballposition in Y-Achsenrichtung zugewiesen werden,
ein viertes Byte, dem der Komplementärwert des dritten Bytes zugewiesen wird,
wobei die Daten des ersten bis vierten Bytes nach dem Anfangssignal übertragen werden.
ein erstes Byte, dem ein Trackballdaten anzeigender Code zugewiesen wird, und ein Code, der den gedrückten bzw. nicht gedrückten Zustand der Tasten anzeigt,
ein zweites Byte, dem die Werte der Trackballposition in X-Achsenrichtung zugewiesen werden,
ein drittes Byte, dem die Werte der Trackballposition in Y-Achsenrichtung zugewiesen werden,
ein viertes Byte, dem der Komplementärwert des dritten Bytes zugewiesen wird,
wobei die Daten des ersten bis vierten Bytes nach dem Anfangssignal übertragen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Family
ID=19605370
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