DE100273C - - Google Patents

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DE100273C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Metallpatronen, welche an ihrem vorderen, den Geschofsraum bildenden Ende eingezogen sind, zeigt sich sehr häufig der Uebelstand, dafs nach längerem Lagern der eingezogene Theil der Hülse rissig wird. Für die Aufbewahrung der Vorräthe an Kriegsmunition ist dieser Umstand von erheblicher Bedeutung, da, wie die Erfahrung gezeigt hat, schon nach verhältnifsmä'fsig kurzer Lagerzeit ein hoher Procentsatz der Patronen durch Rissigwerden unbrauchbar wird.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, hat Erfinder die vorliegende Einrichtung getroffen, welche darin besteht, dafs auf den vorderen eingezogenen Theil der Patronenhülse ein nach vorn schwach konisch verjüngter Metallring aufgesetzt wird, der an seiner Innenfläche eine oder mehrere zusammenhängende oder unterbrochene Nuthen oder Vertiefungen aufweist, in welche das Material der Hülse hineingeprefst wird. Dieses Einpressen kann entweder vor dem Füllen der Patrone durch mechanische Mittel geschehen, oder man kann die Patronen, ohne jenes Einpressen vorzunehmen, zunächst fertig laboriren, worauf dann beim Verfeuern durch den Druck der Treibmittelgase das Material der Hülse in die genannte Nuth oder Vertiefungen hineingedrückt wird. Es wird also auf die eine oder andere Weise eine feste Verbindung zwischen der Patronenhülse und dem aufgesetzten Ringe geschaffen, so dafs letzterer beim Ausziehen der Hülse sich nicht abstreifen und zu Ladehemmungen führen kann.
In der Zeichnung ist eine Ausfuhrungsform der Patrone in den Fig. 1 und 2 dargestellt.
Auf den den Geschofsraum bildenden Theil der Hülse ist der Ring α aufgesteckt, welcher auf seiner Innenseite eine Nuth b trägt. Nachdem das Material der Hülse durch mechanische Mittel oder beim Abfeuern durch Gasdruck in die genannte Nuth hineingedrückt ist, zeigt der vordere Hülsentheil die aus Fig. 2 ersichtliche Beschaffenheit. Das Material des Ringes a kann aus irgend einem geeigneten Metall, beispielsweise aus Kupfer, Messing oder Aluminium bestehen.
Mittelst der vorbeschriebenen Anordnung ist man in der Lage, rissig gewordene Patronenhülsen wieder brauchbar zu machen, denn selbst wenn der eingezogene Theil der Hülse stellenweise Undichtigkeiten aufweist, so schützt der Ring das Patronenlager vor dem Ausbrennen durch seitlich ausströmende Gase, und es können aufserdem keine Bruchstücke von der Hülse beim Ausziehen derselben losgerissen werden.
Als weitere Vortheile der Patrone sind noch hervorzuheben, dafs die gewählte Hülsenform eine erhebliche günstigere Ausnutzung des Rückslofses bei sogenannten Rückstofsladern ermöglicht und dafs dieselbe auch hart gezogen werden kann, was für Rückstofslader ebenfalls von wesentlicher Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Metallpatrone, dadurch gekennzeichnet, dafs der eingezogene vordere Theil der Hülse von einem Metallringe (a) umschlossen wird, der mit einer oder mehreren Nuthen oder Vertiefungen (b) versehen ist, in welche das Material der Hülse entweder vor dem Füllen der Patrone durch mechanische Mittel oder beim Abfeuern durch den Druck der Treibmittelgase hineingeprefst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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