DE100015C - - Google Patents

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DE100015C
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bobbin
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
ROBERT STEINER in GRAZ.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, einen bequem zu handhabenden, geräuschlos functionirenden, vom Greifer gesonderten Spulengehäuseträ'ger für Doppelsteppstich-Greifer-Nähmaschinen zu schaffen, bei welchen ein freilaufender Greifer ohne jede Reibung die Oberfadenschlinge geräuschlos über das Spulengehäuse führt, ohne dasselbe zu berühren, und die Fadenschlinge weder eine seitliche Klemmung, noch das Gewicht des Spulgehäuses zu überwinden hat und die Fadenschlinge vom Fadenhebel ungehindert angezogen werden kann.
Ermöglicht wird dies dadurch, dafs die beiden gelenkig mit, einander verbundenen Trä'gertheile α b scheibenförmig sind und der rechtsseitige, in den Greiferring hineinreichende Theil a unten am tiefsten Punkt einen abgerundeten Vorsprung d besitzt, von welchem allein das Spulengehäuse f getragen wird (Fig. 10). Ein weiter rückwärts angebrachter Vorsprung e stützt das Spulgehäuse f nach hinten, während der linksseitige, äufsere Trägertheil b einen von oben nach vorn sich erstreckenden abgerundeten Vorsprung- c besitzt, von welchem das Spulengehäuse nach oben und vorderseitig gestützt wird.
Hierdurch entsteht der wesentliche Vortheil, dafs der Greifer bei seiner Vorwärtsbewegung die hintere Schiingenhälfte bereits über die Auflagestelle d des Spulengehäuseträgers geführt hat, wenn die vordere Schlingenhälfte vom Greifer abgleitet (Fig. 4, 6 und 7). Dadurch, dafs der vordere Trägertheil b nach unten und rückseitig glatt und frei ist, kann die vordere Schlingenhälfte ungehindert ohne jede Klemmung über das Spulengehäuse geführt werden, und da der rechtsseitige Trägertheil a nach oben glatt und frei ist, kann die Fadenschlinge vom Fadentheil ungehindert angezogen werden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 den Spulengehäuseträger mit den beiden Trägertheilen ab und dem Spulengehäuse f. Fig. 2 zeigt die Innenseite des linksseitigen Trägertheiles b mit der Stütze c nach oben und vorn. Fig. 3 zeigt die Innenseite des in den Greiferring hineinreichenden Trägertheiles a mit der Auflageleiste d und der Stütze e.
Fig. 4, 6 und 7 stellen den Greifer in jener Stellung dar, in welcher derselbe die hintere Schlingenhälfte über die Auflagestelle d des angehobenen Spulengehäuses geführt hat und die vordere Schlingenhälfte über das Spulengehäuse gleitet.
Fig. 5 zeigt den Greifer und den Trägertheil a, wenn das Spulengehäuse auf Stütze d ruht. Fig. 8 zeigt den Greifer in jener Stellung, in welcher die Fadenschlinge den Greifer verläfst und vom Fadenhebel angezogen wird.
Fig. 9 -zeigt den Greifer und das Spulengehäuse während des Nachziehens des Unterfadens.
Fig. 10 zeigt den Spulengehäuseträger sammt Spulengehäuse von rückwärts.
Die Fig. 11 bis 13 stellen das Spulengehäuse für sich allein dar und Fig. 14 zeigt den abgewickelten Greiferumfang.
Wie aus Fig. 5 bis 9 und 14 ersichtlich, besitzt der Greiferrand g Erhöhungen und Vertiefungen, die bei anderen bekannten Maschinen blos zum Nachziehen und Schlafflegen des Unterfadens benutzt werden. Bei ■ den meisten bekannten Maschinen erfolgt dieses Nachziehen des Unterfadens durch den Greiferrand hinter der Greiferspitze. Bei der vorliegenden Einrichtung dient die Erhöhung i zum Heben und Senken des Spulengehäuses und die am Ende befindliche Erhöhung h zum Nachziehen, aber auch zum gleichzeitigen Straffhalten des Unterfadens, was in dem Augenblick durch den Greifer stattfindet, wenn die Oberfadenschlinge vom Fadenhebel, bei Vollendung des Stiches, angezogen wird. Es werden demnach bei dieser Einrichtung bei Fertigstellung des Stiches, der Oberfaden durch den Fadenhebel und der Unterfaden durch die Erhöhung h, vollkommen gleichzeitig angezogen, gespannt und wieder gleichzeitig entspannt, wodurch auch das Spulengehäuse wieder lose in den Träger zu liegen kommt und daher die Oberfadenschlinge freien reibungslosen Durchgang gestattet.
Bei der die Stichbildung bewirkenden Drehung des Greifers wird die Oberfadenschlinge an der Nadel von der Greiferspitze erfafst, erweitert und in bekannter Weise so über das Spulengehäuse hinübergeführt, dafs die zuerst vordere Schiingenhälfte hinter das Spulengehäuse gelangt und die hintere, über den Greifer gleitende Schiingenhälfte an der vorderen Seite über das Spulengehäuse f geführt wird, wobei das Spulengehäuse mit dem Unterfaden innerhalb dieser Schlinge zu liegen kommt (Fig. 6 bis 8). Sobald der Greifer in die Stellung Fig. 8 gelangt, kann die Schlinge aus demselben wieder austreten und wird nun vom Fadenheber rasch angezogen. Da der aus dem Spulengehäuse kommende Unterfaden durch eine Feder gespannt wird, so wird er beim Anzug des Oberfadens und Vollendung des Stiches ebenfalls fest angezogen; nachdem aber hierbei das Spulengehäuse angehoben und an dem oberen Rand des Trägers b (Fig. 1 und 10) geklemmt wird, so könnte die nachfolgende Schlinge nur schwer oder gar nicht hindurchgeführt werden.
Um nun diese, das Herumführen und Ab · ziehen der Oberfadenschlinge hindernde Klemmung zu beseitigen und die reibungslose Ueberführung der Oberfadenschlinge über das Spulengehäuse zu ermöglichen, ist der Greifer mit der abgerundeten Erhöhung h versehen, die den aus dem Spulengehäuse in schräger Richtung zum Stichloch laufenden gespannten Unterfaden nachzieht und verlängert, indem der Unterfaden gezwungen ist, dieser Erhöhung h des Greifers nachzugeben, sobald diese erhöhte Stelle des Greifers bei seiner Vorwärtsbewegung in die Richtung zwischen die Nadel und den Unterfaden kommt (Fig. 7 bis 9). Hierbei legt sich das Spulengehäuse/ an den oberen Rand des Spulengehäuseträgers b an. Sobald die Erhöhung h des Greifers an dem Unterfaden vorbeigegangen ist, was in dem Moment erfolgt, wenn der Fadenhebel den Anzug des Oberfadens vollendet hat und denselben wieder losgiebt, wird auch der Unterfaden wieder lose, das Spulengehäuse sinkt herab und legt sich auf den unteren Rand des Trägers (Fig. 5, 8 und 10).
Nun kann der Greifer die Oberfad.enschlinge ungehindert bis zum Auflagepunkt d des Spulengehäuses führen, gelangt dabei in die Stellung Fig. 4, 6 und 7, in welcher die Greiferspitze den tiefsten Punkt überschritten hat, und streift nun mit seiner zweiten Erhöhung i nochmals den Unterfaden, was eine geringe Hebung des Spulengehäuses, ähnlich wie in Fig. 9 gezeigt, zur Folge hat. Die Oberfadenschlinge braucht daher auch das Gewicht des Spulengehäuses nicht zu überwinden und kann, da die Auflagestelle desselben durch das Anheben frei geworden ist, auch diese Stelle ohne Reibung und Klemmung passiren, worauf sie vom Fadenhebel rasch angezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung für Greifer-Nähmaschinen zur ungehinderten und reibungslosen Ueberführung der Oberfadenschlinge über das Spulengehäuse, dadurch gekennzeichnet, dafs das Spulengehäuse (f) durch einen am tiefsten Punkt des Gehäuseträgers (a b) angebrachten Vorsprung (d) getragen, von einem zweiten rückwärts angeordneten Vorsprung (e) und einem Vorsprung (c) seitlich und nach oben gestützt, sowie durch einen am inneren Greiferrande angebrachten Vorsprung (i) in dem Augenblick angehoben wird, in welchem die Oberfadenschlinge an dem Vorsprung (d) des Spulengehäuseträgers (a b) durch den Greifer vorbeigeführt wird, worauf die Oberfadenschlinge durch den Fadenheber ungehindert angezogen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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