DE220950C - - Google Patents

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DE220950C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/30Flat-bed knitting machines with independently-movable needles specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B7/32Flat-bed knitting machines with independently-movable needles specially adapted for knitting goods of particular configuration tubular goods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220950 KLASSE 25«. GRUPPE
Flachstrickmaschine für Schlauchware. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1909 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine solche Flachstrickmaschine für Schlauchware, bei welcher die Nadeln der jeweils nicht strickenden Nadelreihe so hoch kuliert werden, daß sie kammartig zwischen die Nadeln der arbeitenden Nadelreihe treten, um deren Maschen niederzuhalten, besonders wenn die Ware möglichst fest gestrickt werden soll.
Bei der bekannten, diesem Zweck dienenden
ίο Flachstrickmaschine (s. Patentschrift 21412) erfolgt die Rückbewegung der hochgeschobenen nicht strickenden Nadeln durch den Nadelsenker und mithin erst dann, nachdem der Fadenführer seinen Faden in die arbeitenden Nadeln eingelegt hat. Dieser Umstand gestattet das Heraufschieben der nicht strickenden Nadeln nur bis zu solcher Höhe, daß sie möglichst nur mit ihrem Haken, nicht aber mit dem hinter diesem sich anschließenden Schaft zwischen die arbeitenden Nadeln treten, weil bei nur wenig höherer Stellung das Einlegen des Fadens in deren Haken nicht mit Sicherheit zu vermeiden ist. Bei der bezeichneten zulässigen Höhenstellung der nicht arbeitenden Nadeln kommt es aber vor, daß eine von den hochgehenden arbeitenden Nadeln etwa mit aufwärts gezogene Masche sich gegen den Haken der gegenüber befindlichen nicht strickenden Nadel legt, und weil dieser rund gebogen ist, die Nadel nach unten schiebt, falls die Masche nicht nachgibt, oder daß diese hochgezogene Masche sich zwischen die nicht strickende Nadel zwängt und festklemmt, weil der Kopfteil der Nadel abgerundet und schwäeher ist als der Nadelschaft.
Mit vorliegender Erfindung soll nun zwecks Vermeidung der genannten Unregelmäßigkeiten ermöglicht werden, die Nadeln der nicht strickenden Nadelreihe höher als bisher stehen lassen zu können, ohne daß hierdurch die Möglichkeit des Fadeneinlegens in diese Nadeln herbeigeführt wird. Erreicht wird dies dadurch, daß die Rückbewegung der nicht strickenden Nadeln schon erfolgt, bevor der Fadenführer den Faden in die arbeitenden Nadeln einlegt. Zur Herbeiführung dieser Nadelbewegung kann beispielsweise folgende Einrichtung getroffen sein:
Zur Erzeugung der Schlauchware findet ein an sich bekanntes, auf jeder Nadelbettseite angeordnetes, z. B. aus den Teilen α bis e (Fig. 2) bestehendes Schlauchschloß Anwendung, bei welchem das Teil b des Nadelhebers in der einen Arbeitsrichtung selbsttätig in die Schloßplatte zurücktritt, um das betreffende Schloß außer Wirkung zu bringen. Bei der Bewegung der Schlösser in der aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeilrichtung würden dann die Nadeln 0 des hinteren Nadelbettes H von den Schloßteilen a und b in die höchste Arbeitsstellung hinaufgetrieben (Fig. 1, 3 und 4) und von den Schloßteilen d und e wieder abwärts bewegt und zum Abschlagen der Maschen veranlaßt werden. Die Nadeln η des vorderen Nadelbettes V dagegen werden von dem Nadelheberteil c in eine solche Hochstellung gebracht, bei welcher die Masche noch auf der Nadelzunge bleibt. In diesem Falle findet ein vollständiges Kreuzen der beiden Nadelreihen im Sinne von Fig. 3 statt, derart, daß die nicht strickenden Nadeln η ηο
wesentlich höher stehen als bisher und in-
■ folgedessen das Mithochnehmen von Maschen durch die Nadeln der gegenüberliegenden Nadelreihe unbedingt sicher zu verhindern vermögen. Da nun die arbeitenden Nadeln ο in der Mittelachse y des Schlosses ihre höchste Stellung erreicht haben, und daher von da ab ein Niederhalten ihrer Maschen nicht mehr erforderlich ist, so wird in diesem Zeitpunkte ein '
ίο Herabziehen der nicht arbeitenden Nadeln η veranlaßt, damit sie bei der ungefähr um die Strecke χ (Fig. 2) zurückliegenden Fadeneinlegstelle (Linie z) bereits so tief stehen (Fig. 4), daß der Faden in diese nicht mit eingelegt werden kann. Diese Rückbewegung der nicht arbeitenden Nadeln wird in dem als Beispiel angenommenen Falle zweckmäßig durch einen Vorsprung α1 des oberen Nadelheberteiles a
bewerkstelligt. Statt dessen könnte aber auch eine andere geeignete Einrichtung Anwendung finden, z. B. wenn man zweifüßige Nadeln benutzen würde, ein in der Achse des Schloßteiles a liegendes, auf die unteren Nadelfüße wirkendes Schloßteil nach Art des Schloßansatzes a1.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Flachstrickmaschine für Schlauchware, bei welcher die Nadeln der jeweils nicht strickenden Nadelreihe so hoch kuliert werden, daß sie kammartig zwischen die Nadeln der arbeitenden Nadelreihe treten, um deren Maschen niederzuhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbewegung der nicht strickenden Nadeln (n) erfolgt, bevor der Fadenführer den Faden in die arbeitenden Nadeln (0) einlegt.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, ' dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückbewegen der nicht strickenden Nadeln aus dem Arbeitsbereich des Fadenführers durch den oberen Teil (a, a1) des Schloßnadelhebers oder ein in dessen Achse liegendes besonderes Schloßteil o. dgl. bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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