DE37836C - Apparat zum Einfädeln von Handnähnadeln - Google Patents

Apparat zum Einfädeln von Handnähnadeln

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DE37836C
DE37836C DENDAT37836D DE37836DA DE37836C DE 37836 C DE37836 C DE 37836C DE NDAT37836 D DENDAT37836 D DE NDAT37836D DE 37836D A DE37836D A DE 37836DA DE 37836 C DE37836 C DE 37836C
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DE
Germany
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thread
tube
threading
hole
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37836D
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Original Assignee
J. Darling, J. M. Parker, W. MC. GOWAN und R. C. LYNESS \n Bothwell Street Nr. 1, Glasgow, Grafsch. Lanark, Nord-Britan-! nien
Publication of DE37836C publication Critical patent/DE37836C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Apparat zum selbsttätigen Einfädeln von Handnähnadeln ist auf der Zeichnung in Fig. ι und 2 bezw. in einer Seitenansicht und der Oberansicht dargestellt. Fig. 3 giebt einen Längsschnitt mit voll ausgezogenem Gehäuse, Fig. 4 einen Längsschnitt mit völlig zusammengeschobenem Gehäuse, in welchem Zustande der Apparat fertig zum Gebrauch ist, Fig. 5 einen Längsschnitt mit theilweise aus einander geschobenem Gehäuse, bei welcher Lage der Theile der Einfädelhaken durch das Nadelöhr getreten ist; Fig. 6,7 und 8 sind Ansichten von Constructionsdetails.
In eine äufsere Röhre α ist mit geschlossenem Ende eine Röhre b eingeschoben und zwischen beide eine Spiralfeder c eingespannt, welche beständig die Röhre b nach aufsen zu schieben strebt. An der Röhre ä liegt oben aufsen eine Blattfeder d, an welcher vorn an der Unterseite ein Einfallstift e und hinten auf der Oberseite ein Anschlag^ sitzen, Fig. 1, 3 bis 6. Unterhalb des Stiftes e ist die Röhre a mit einem Einfallloch a1 versehen, in welches der Stift e einfallen kann. Vom äufseren geschlossenen Ende von α aus erstreckt sich längs desselben ein federnder Arm.g-, welcher am freien Ende eine Gabel bildet, Fig. 2 und 6. Auf diesem Arm ist der Fadenführer h befestigt, in dessen Schlitze h1, Fig. 1, 3 und 6, der einzufädelnde Faden eingelegt wird. Auf h ist das Wort »Faden« angebracht. An den beiden Seiten der Röhre α ist unmittelbar hinter der Fadenführung mittelst zweier scheibenförmig ausgebildeten Enden ein Steg i befestigt, welcher den röhrenförmigen, sich nach oben trichterartig erweiternden Nadelhalter j trägt. Die beiden Befestigungsscheiben von i sind zweckmäfsig concav, um das sichere Festhalten des Apparates 'zwischen Daumen und Zeigefinger zu ermöglichen. Sie sind bezw. mit dem Worte »Daumen« und »Zeigefinger« für ihre Bestimmung kenntlich gemacht.
Die Röhre b ist auf der oberen Seite mit einem Längsschlitz bl versehen. Der am Ende von b angebrachte umgebogene Arm k geht über die Röhre α hin und ist an seinem Ende, gegen dieselbe umgebogen. Er hält durch Anliegen an den Anschlag f der Feder d den Apparat zusammen. Im letzten Winkel des Armes k ist eine Blattfeder Z am umgebogenen Theile befestigt. Die Oberseite des Armes k ist durch Längsschlitze m und n, sowie durch ein Loch 0 durchbrochen. Aufserdem trägt k an seinem dem Fadenhalter zugekehrten Ende Nasen p, Fig. 2, so angeordnet, dafs sie beim Zusammenschieben der Röhren α und b unter die Gabelenden von g dringen, so dafs diese sammt dem Fadenhalter h hochgehoben werden. Im Innern der Röhre b liegt eine Spiralfeder q und ein durch den Schlitz bl fassendes Gleitstück r, gegen welches die Feder q drückt. Vorn trägt das Gleitstück r eine Nase s, und auf der Oberseite ist starr daran eine Schiene t befestigt. Mittelst dieser Schiene und des vorspringenden Stückes u hält sich das Gleitstück r
auf dem Arm gegen verticale Bewegungen fest. Seitliche Bewegungen werden durch die Nase ρ verhindert. Am vorderen Ende ν führt die Schiene t sich noch in einem Schlitz m im Arm k. Auf der Oberseite von t ist das Stück w befestigt und durch dessen aufgebogene Enden die den Einfädelhaken tragende Stange χ durchgesteckt, so dafs letztere gegen verticale und seitliche Verschiebungen gesichert ist. Zur Verhütung von Längsbewegungen fafst die Stange χ mit ihrem hinteren umgebogenen Ende in ein Loch der Schiene t. Vor dem Einfädelhaken (der Apparat ist aus einander geschoben gedacht) ist die Schiene t mit einem Lochy versehen, Fig. 4 und 5, zum Durchlafs der mit dem Kopf nach unten durch j einzuführenden Nadel. Von der Schiene t tritt vor dem Lochy durch den Schlitz m des Armes k ein Stift ^ nach unten, welcher in ein Loch /' der Feder I einspringen kann, Fig. 3, 4 und 5. Die relative Lage des Stiftes % zu dem Loch Z1 ist derartig, dafs, wenn der Stift in demselben liegt, das Nadelloch y in t sich unmittelbar über dem Loch ο im Arm k befindet. Andererseits ist die relative Lage des Stiftes e an der Blattfeder d und des inneren Endes des Schlitzes b1 der Röhre b eine solche, dafs, wenn e an diesem Ende anliegt, das Loch 0 sich unmittelbar unter der Oeffnung des Nadelhalters j befindet, was bei völlig zusammengeschobenem Zustande des Apparates der Fall ist, Fig. 4.
Auf der Aufsenseite der Röhre b sind die Worte »Nicht fertig« angebracht, Fig. 1, und zwar in solcher Lage, dafs, wenn der Apparat völlig zusammengeschoben und das Wort »Nicht« in der Röhre α verschwunden ist, nur noch das Wort »Fertig« sichtbar bleibt (Fig. 4, punktirt). Der Apparat zeigt also selbst an, dafs seine Theile die zum Einfädeln nöthige Stellung eingenommen haben.
Will man den Apparat benutzen, so nimmt man denselben zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand, indem man ihn an den Scheiben von i hält. Dann schiebt man die Röhren α und b aus ihrer Stellung Fig. 1, 2 und 3 in die Stellung Fig. 4 zusammen. Hierbei schiebt der Arm k seine Nasen ρ unter die Gabel g und hebt durch diese den Fadenhalter h, während das Gleitstück r, gegen das Ende von α anlaufend, in Bezug auf die sich ■einschiebende Röhre b gegen den Druck der Feder q stillsteht und dabei mit seiner Nase s den Stift e der Feder d aus α ausgehoben hält. Dagegen springt der Stift \ der Schiene f in -das Loch der Feder / ein, so dafs das Stück r in seiner Lage festgestellt und die Feder q gespannt gehalten wird. Jetzt läfst man die beiden Röhren sich wieder etwas aus einander schieben, so dafs die Nase 5 die Feder d freigiebt und deren Stift e durch das Loch in α in den Schlitz bl der Röhre b einfällt. Sobald das hintere Ende dieses Schlitzes gegen e trifft, sind beide Röhren in ihrer gegenseitigen Lage fixirt und die Feder c wird gespannt gehalten. Mit dieser Lage seiner Theile ist der Apparat zur Vornahme des .Einfädeins fertig. Auf der Röhre b ist nur noch das Wort »Fertig« sichtbar, und stehen im Innern des Apparates die Löcher ο und y unter der Mündung der Nadeleinführung j. Man legt den Faden in die Schlitze /z1 von h ein und preist die Nadel mit dem Öehr voran durch j, y und 0 gegen die Feder /. Letztere giebt nach und läfst den Stift \ frei, so dafs jetzt die Feder q von der Nadel gespannt gehalten wird. Man zieht die Nadel aus ο und y heraus; q wird ausgelöst und treibt das Stück r mit der Stange und dem Einfädelhaken χ vor und durch das Nadelöhr hindurch. Bei seiner Vorwärtsbewegung hebt das Stück r ferner mit seiner Nase s die Feder d am freien Ende hoch und also deren Stift e aus α heraus, so dafs die Spiralfeder c entspannt wird. Diese dehnt sich aus, drückt die Röhre b nach aufsen, deren Arm k seine Nasen ρ unter dem Fadenträger h wegzieht, so dafs dieser sinkt und den von ihm gehaltenen Faden auf χ legt. Durch die volle Ausdehnung der Feder c wird dann das Stück r mitsammt dem Haken χ zurückgetrieben, welcher hierbei den aufgelegten Faden mit durch das Oehr durchzieht. Die Fadenschleife wird vom Haken χ dadurch gelöst, dafs man den Apparat wieder etwas zusammenschiebt. Man bricht die Schleife durch und zieht die gewünschte Fadenlänge nach.
Bezüglich des Loches ο ist zu bemerken, dafs dessen Gröfse und Form so beschaffen ist, dafs die Nadel nur dann in dasselbe eintreten kann, wenn das Oehr mit dem Haken χ in einer Linie liegt.

Claims (1)

  1. Pa tent- Anspruch:
    Ein Apparat zum selbsttätigen Einfädeln von Handnähnadeln, bei welchem der Faden in einem Halter h liegt und dieser vermittelst Daumens ρ hochgehoben wird, so dafs der Einfädelhaken χ unter der Wirkung der Feder q unterhalb des Fadens durch das Nadelöhr durchgehen, den Faden aufnehmen und unter der Wirkung einer Feder c durch das Oehr ziehen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37836D Apparat zum Einfädeln von Handnähnadeln Expired - Lifetime DE37836C (de)

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