CH98440A - Registrierapparat mit durch ein Zeit-Schaltwerk schaltbarem Stempelwerk. - Google Patents

Registrierapparat mit durch ein Zeit-Schaltwerk schaltbarem Stempelwerk.

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CH98440A
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Brendle Julius
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Brendle Julius
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/04Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


      Registrierapparat    mit durch ein     Zeit-Schaltwerk    schaltbarem Stempelwerk.    Bei     Registrierapparaten    mit durch ein       Zeit-Schaltwerk        schaltbarem    Stempelwerk,  wie solche zur Kontrolle der     Arbeitszeit    ge  bräuchlich sind, ist es bekannt, Mittel vor  zusehen, die     während    der Vornahme einer  Abstempelung die     Schaltung    des     Stempel-          Werkes    verhindern, welche Schaltung gege  benenfalls nachher in     selbsttätiger    Weise  nachgeholt wird.

   Damit bei Vornahme meh  rerer aufeinanderfolgender Abstempelungen  eine Schaltung ebenfalls unterbleibt, und so  die Zeitangabe des Stempelwerkes für     ,diese     Abstempelungen dieselbe bleibt, ist vorge  schlagen worden, ein Hilfslaufwerk vorzu  sehen, welches bei     Betätigung    des zur     Herbei-          führung,der    Abstempelung .dienenden Hand  hebels in Tätigkeit tritt und ,dann die Schal  tung -des Stempelwerkes für die Dauer einer  im voraus     bestimmten        begrenzten    Zeit ver  hindert.

   Ein solches Hilfslaufwerk     bedingt     eine grosse Anzahl von     Elementen    und ist  verhältnismässig rascher Abnützung unter  worfen, da es :auch bei unmittelbar     aufeinan-          derfolgender    Betätigung des Handhebels stets  von neuem in Gang gesetzt wird.  



  Diese Nachteile zu beheben, ist der Zweck  vorliegender     Erfindung,    welche Bezug hat    auf einen     Registrier.apparat        .mit    einem durch  ein Zeit - Schaltwerk schaltbarem Stempel  werk und einem zur Vornahme der Abstem  pelungen     bestimmten    Handhebel, in Abhän  gigkeit von welchem sich eine Sperrvorrich  tung zur Verhinderung des     Schaltens    des  Stempelwerkes befindet, die nach einer ge  vvissen Verstellung des Handhebels zur Wir  kung gelangt.  



       tim    die Sperrvorrichtung     nach    Wunsch  lediglich während der Vornahme     einer    einzi  gen Abstempelung oder aber für die Zeit  dauer einer Mehrzahl von     sufeinanderfolgen-          den    Abstempelungen in     Wirkung    belassen zu  können, ist nach vorliegender Erfindung ein  einschaltbarer Anschlag vorgesehen zur Ver  kürzung des Hubes des     H@andhebels_    bei des  sen     Rückkehrbewegung,

      so dass der Hand  hebel bei seiner Rückkehr     fdie    vorher von ihm  in Sperrstellung .gebrachte Sperrvorrichtung  in     Wirkung        belässt    und diese erst wieder au  sser Wirkung kommt,     wenn    er nach Ausschal  tung     .des    Anschlages wieder in     seine    normale  Ruhestellung zurückbewegt wird.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf der  beiliegenden Zeichnung in     beispielsweiser     Ausführung veranschaulicht, wobei     jedflch         im     wesentlichen    nur die zur Erläuterung der  Erfindung erforderlichen Teile :des     Registrier-          apparates    dargestellt sind.  



       Fig.    1     zeigt    den Apparat im     Aufriss;          Fig.    ? ist ein teilweiser vertikaler Quer  schnitt dazu,     während          Fig.    3 gewisse Teile in gegenüber     Fig.    1  veränderter Stellung zeigt.  



  Beim     Beispiel    bezeichnet 1 den zur Her  beiführung von Abstempelungen dienenden  Handhebel, auf dessen Achse der Arm ? be  festigt ist, der eine Klinke 3 trägt. Diese       zvirl@t    mit der Daumenscheibe     .1    zusammen,  auf deren Achse     [las        Tragstück    5 festsitzt,  welches von der Zugfeder 6 für gewöhnlich  gegen eine Auflage 7 gehalten wird. Am  Tragstück 5 ist der Hammer 8 schwingbar  gelagert; dieser ist durch eine Zugfeder 9  elastisch mit dem Tragstück 5 verbunden.  



  Bewegt man den Handhebel 1 aus der  Ruhestellung nach     Fig.    1 entgegen der     Wir-          1_ung    der Zugfeder 10 in die Stellung nach       Fig.    , dann     bewirkt    die mitbewegte Klinke       v,    die hierbei durch einen ortsfesten Stift 11,  an dem sie Anschlag findet, zugleich um ihre  eigene Achse     verschwenkt    wird, eine     Drehung     der Daumenscheibe 4 und     dadurch    des Trag  stückes 5, so     d.ass    der     Ham..mer    8 nach rechts       (Fig.    1) ausgeschwungen wird.

       Nach    einer       gewissen    Drehbewegung des Armes 2 kommt  die Klinke 3 ausser Eingriff mit der Daumen  scheibe 4, worauf diese mit dem     Tragstück    5  durch :die Feder 6 in die Ausgangsstellung  zurückkehrt und der Hammer 8 unter dem  Einfluss der ihm durch das Tragstück erteil  ten Schwungkraft gegen das     Stempelwerk    12  schlägt.

   Der Hammer 8 drückt dann eine in  den Trichter 13 eingeschobene     Kontrollkarte          (Arbeitskarte)    gegen das Stempelwerk. vor  welchem ein     Farbband    (nicht     gezeichnet)     vorbeigeführt ist, wobei die Karte in bekann  ter Weise die am Stempelwerk in     Druckstel-          lung    befindliche Zeitangabe aufgestempelt  erhält.  



  Das Stempelwerk, von     welchem    in     Fig.    2  drei Typenräder gezeichnet sind, wird durch  ein     Schaltwerk        bekannter    Art geschaltet,         uvelclies    periodisch von einem Uhrwerk aus  betätigt wird.  



  Jedes Typenrad besitzt am Umfang zwi  schen je zwei Zahlen     (R.egistriereinheiten)     eine Kerbe 1?', in welche ein einen     )Vinkel-          hebel        bildender    Sperrhebel 14 mit seinem  einen Ende eingreifen kann. Die drei Sperr  hebel     1.1    sitzen     schwingbar    auf einer Achse       1.5,    an der zwei Arme 16 befestigt sind, wel  che die     Sperrhebel    14 zwischen sich     fassen     und die durch zwei Stifte 17, 18 miteinander  verbunden sind.

   Die     Sperrhebel    14 sind durch  am Stift 17 angreifende Zugfedern 19     ela-          sl:isch    mit den Armen 16     verbunden.    Der  Stift 18 dient den Sperrhebeln, wenn     diese     ausgeschaltet sind     (Fig.    1), als Anschlag.  Auf der Achse 15 ist ein am freien Ende  winklig abgebogener Arm 20 befestigt, mit  dem ein auf der Achse des Handhebels 1  fixierter Finger 21 zusammenwirkt.  



  Bei der Abwärtsbewegung des     Han-l-          liebels    1     bewirkt    der Finger 21. eine     R.eChts-          drehun-    der Achse 15, wobei .die     mitgedreh-          ten    Arme 16     tlie    Sperrhebel 14 durch Vermitt  lung der Federn 19 in Eingriff mit den     Tz--          penrä:dern    bringen, so     da.ss    diese jetzt nicht       geseha.ltet    werden     können        (Fig.    2).     Schtwin,     der Handhebel in die Ausgangsstellung zu  rück:

  , dann wird die Sperrung des Stempel  werkes nach dieser einmaligen Abstempelung  aufgehoben, indem die Arme 16 durch ihr  Eigengewicht unter Drehung der Achse 15  in ihre Normalstellung     zurücl@kippen        und     dabei die Federn 19 sich entspannen und die  Sperrhebel 14     dureh    den Anschlagstift 18  ausgeklinkt werden. Eine eventuell inzwi  schen vom Uhrwerk aus eingeleitete Schalt  bewegung wird in     bekannter        'VVeise    von einer  zwischengeschalteten Spannfeder aufgenom  men, welche nach Freigabe des Stempelwer  kes das     Seha.ltwerk    zur     Nachholung    der  Schaltung veranlasst.  



  Damit die Sperrung des Stempelwerkes  nach     Wunsch    erst nach Vornahme von zwei  oder mehr Abstempelungen aufgehoben wird,  sind folgende Mittel vorgesehen:  Auf dem Handhebel 1 ist ein Hilfshebel       ?\?    gelagert, mit     welchem    ein     ebenfalls    am           Handhebel        angeordneter        Winkelhebel    26 ent  gegen dem     Einfluss    einer Feder 24     ver-          schwenkt    werden     kann.    Der Hilfshebel 22  übergreift ,den Handhebel 1 am Griffende,

       sä     dass beim     2bwärtsbewegen    des Handhebels,  was durch Aufsetzen und Niederdrücken der  Hand auf den Hilfshebel 22 bewirkt     wird,     letzterer am Hebel 1 eine Linksdrehung aus  führt. Dabei wird der Winkelhebel 23     ent-          c;@en    dem     Einfluss    der Feder 24 in die Stel  lung nach     Fig.    3     verschwenkt.    In dieser     End-          stellung,des    Handhebels ist der Anschlagstift  18 .der Arme 16 von den     Sperrhebeln    14<B>ab-</B>  gehoben.

   Lässt man den Handhebel 1 bei  seiner     Rückkehrbewegung    nicht los,     bezw.     belässt     man    nun den Hilfshebel 22 -in seiner  jetzigen Stellung zum Handhebel, dann trifft  der Winkelhebel 23 bei der     Rückkehr    des  Handhebels auf das     Widerlager    25 auf, wel  ches die     Höchststellung    des Handhebels be  arenzt. Dadurch wird der Ausschlag     ges          Handhebels    in dem Masse verkleinert, dass die  Sperrhebel 14 vom Stift 18 der     zurückschwin-          genden    Arme 16 nicht ausgeklinkt werden,  indem der Anschlagstift 18 noch nicht zur  Wirkung gelangen kann.

   Somit bleibt das  Stempelwerk     gesperrt.    Die vollzogene Ein  schränkung -des     Hubes    des Handhebels be  einträchtigt dagegen in     keiner    Weise     idie    Vor  nahme von Abstempelungen, so dass     @also@     durch erneutes Niederdrücken des     Hand-          hebels    weitere Abstempelungen     bewirkt    wer  den können.

   Bei Freigabe     ges    Hilfshebels 22,       bezw.    des Handhebels bei dessen Rückkehr  bewegung bringt die Feder 24 die Teile 23,  252 in die in     Fig.    1 gezeigte Relativstellung  am Handhebel 1, der einen     Anschlagstift    26  für die Zurückbewegung     ges    Hilfshebels be  sitzt. Dadurch kann der Handhebel seine volle       Rückkehrbewegung        rausführen,    wobei dann  die Sperrvorrichtung des Stempelwerkes aus  geschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registrierappmat mit einem durch ein Zeit -Schaltwerk schaltbaren Stempelwerk und einem zur Vornahme .der Abstempelun gen bestimmten Handhebel, in Abhängigkeit von welchem sich eine Sperrvorrichtung zur Verhinderung des Schältens des Stempel werkes befindet, die nach einer gewissen Ver stellung des Handhebels zur Wirkung ge langt,
    .gekennzeichnet durch einen einschalt baren Anschlag zur Verkürzung des Hubes des Handhebels bei dessen Rückkehrbewe- gung, so dass der Handhebel bei seiner Rück kehr die vorher von ihm in Sperrstellung ge brachte Sperrvorrichtung in Wirkung belässt und diese erst wieder :
    ausser Wirkung kommt, wenn er nach Ausschaltung des Anschlages wieder in seine normale Ruhestellung zurück bewegt wird, wodurch ermöglicht ist, die Sperrvorrichtung nach Wunsch lediglieh während der Vornahme einer einzigen Ab stempelung oder aber für die Zeitdauer einer Mehrzahl von aufeinanderfolgenden Abstem pelungen in Wirkung zu belassen.
    UNTERANSPRUCH: Registrierapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der einschalt bare Anschlag durch einen .an dem Abstem- pelungshandhebel angeordneten Hebel gebil det ist und mittelst eines ebenfalls von die sem Handhebel .getragenen Hilfshebels ent gegen Federkraft so verstellt werden kann, dass er bei der Rückkehrbewegung des Hand hebels :
    auf ein Widerlager stösst, dadurch Iden Hub des Handhebels im erforderlichen Masse verkürzend, um -die Sperrvorrieht-ung des Stempelwerkes in Wirkung zu belassen.
CH98440D 1921-09-05 1921-09-05 Registrierapparat mit durch ein Zeit-Schaltwerk schaltbarem Stempelwerk. CH98440A (de)

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