DE867461C - Anzeigevorrichtung, insbesondere fuer Buchungsmaschinen und Registrierkassen - Google Patents
Anzeigevorrichtung, insbesondere fuer Buchungsmaschinen und RegistrierkassenInfo
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- DE867461C DE867461C DEC2876A DEC0002876A DE867461C DE 867461 C DE867461 C DE 867461C DE C2876 A DEC2876 A DE C2876A DE C0002876 A DEC0002876 A DE C0002876A DE 867461 C DE867461 C DE 867461C
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- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
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Description
- Anzeigevorrichtung, insbesondere für Buchungsmaschinen und Registrierkassen Gegenstand der Erfindung ist eine Anzeigevorrichtung, die sich für verschiedene Arten von Buchungsmaschinen und insbesondere für Registrierkassen eignet. Außer bei Buchungsmaschinen kann die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung jedoch auch für andere Zwecke, beispielsweise für Fernanzeigewerke, angewendet werden.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigevorrichtung, deren Herstellung gegenüber den bisherigen Vorrichtungen einfacher ist, ein schnelles Auseinandernehmen des Mechanismus gewährleistet, weniger Platz erfordert, betriebssicherer ist und schließlich geräuschlos arbeitet.
- Bei der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung wurde die Verwendung von Federn auf ein Mindestmaß herabgesetzt, um ein nahezu zwangsläufiges Arbeiten zu erzielen.
- Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß sie für jeden Stellenwert oder jede Anzeigenordnung einerseits eine Reihe von dünnen, biegsamen Blattfedern aufweist, die mit einem Ende eingespannt sind, während die anderen verschieden langen Enden frei sind und Angaben,wie z. B. Buchstaben oder Ziffern, tragen. Die Blattfedern können infolge ihrer Elastizität leicht heruntergeklappt werden. Andererseits besitzt die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung je zifferntragendem Blattfederblock ein bewegliches Wählglied; das mit den freien Federenden zusammenwirkt und dessen Stellung entsprechend dem von der Maschine jeweils zu registrierenden Stellenwert vom Einstellmechanismus der Maschine gesteuert wird. Das Wählglied bestimmt entsprechend die Zahl der Blattfedern, die sich infolge ihrer Federkraft wieder heben, wovon die letzte jedes Stellenwertes die Angabe zeigt, die dem zu registrierenden Wert entspricht. Ein Verriegelungsglied drückt die Blattfedern zu Beginn eines jeden Anzeigevorganges wieder herunter und hält sie während der Zeit, in der die einzelnen Wählglieder in die richtigen Stellungen gebracht werden, in der heruntergeklappten Stellung.
- Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schaubildliche Darstellung der Anzeigevorrichtung auf der Kundenseite, Abb. 2 eine schaubildliche Darstellung der Anzeigevorrichtung von der entgegengesetzten Seite, bei der sämtliche zifferntragende Klappen heruntergeklappt sind, Abb. 3 eine schaubildliche Darstellung mit voneinander getrennten Teilen, die die Arbeitsweise der Anzeigevorrichtung für einen einzigen Stellenwert darstellt und Abb. 4 einen Querschnitt durch die Anzeigevorrichtung, die dabei mit den Übertragungsgliedern des durch die Anzeigevorrichtung anzuzeigenden Rechnungsbetrages verbunden ist.
- Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung wird zunächst unter Bezugnahme auf die Zeichnung in der Weise beschrieben, daß lediglich die einem einzigen Stellenwert zugeordneten Teile erwähnt werden. Die Ausführung des Mechanismus für die anderen Stellenwerte ist die gleiche.
- Mehrere übereinanderliegende, abgerundete und eine gewisse Elastizität aufweisende blattförmige Ziffernträger i mit einer Wandstärke von einigen Hundertsteln eines Millimeters sind zwischen dem gebogenen hinteren Teil einer Platte 2 und einer Leiste 3 gehalten, die mit den Seitenteilen 4 und 4' eines Rahmengestelles fest verbunden ist, dessen Unterteil von der Platte -2 gebildet wird. Ein mit Nullen versehenes Stützblech 3' greift um einen von den Seitenteilen 4'und 4' getragenen Steg 3". Die Platte 2 kann mit den Seitenteilen 4 und 4' aus einem Stück bestehen oder an diesen befestigt sein. Die Blattfedern i haben am Kopf verschieden lange Zungen und tragen je ein Zeichen, wie einen Buchstaben, eine Ziffer od. dgl.; sie werden nachfolgend auch Ziffernträger oder Klappen genannt.
- Die Blattfedern i werden heruntergebogen und in dieser Stellung durch einen verschiebbaren Bügel 5 gehalten. Dieser Bügel 5 ist gleitend unter der Platte 2 geführt und weist ein Fenster 6 mit abgeschrägten Rändern auf, in das die Blattfedern einschnappen können. Die Zungen der Blattfedern sind an ihrem Ende mit einer kleinen, aufwärts gerichteten Abbiegung @6' versehen, die die Auswahl zwischen den freizugebenden und den zurückzuhaltenden Ziffernträgern erleichtern soll. Der Bügel 5 besitzt einen Steuerrandanschlag 7 an dem dem Fenster 6 entgegengesetzten Ende. Der horizontale .Teil des Bügels 5 weist einen Schlitz 8 auf, in den der untere, fingerförmige Teil 9 eines Winkelhebels io eingreift. Der untere Rand des horizontalen Teils des Bügels 5 ist mit einer Verzahnung i -i versehen, in die eine Nase 1,2 einer federnden Rastenklinke 13 eingreift. Diese Rastenklinke 13 ist an einem .Gegenstück 14 befestigt, das vom unteren Teil des Gestelles getragen ist und den Bügel 5 in der eingestellten Lage festhält.
- Der Winkelhebel io ist von einer Achse 15 getragen, die selbst von den beiden Seitenwänden 4, 4' des Gestelles getragen wird. Der Hebel io besitzt an seinem hinteren Teil eine Nase 16, die gegen eine Stufenscheibe 17 stößt, die neben einem Zahnrad i8 angeordnet ist. Das aus diesen beiden Rädern 17 und 18 bestehende Gebilde dient dazu, die zu registrierenden Beträge an den nicht dargestellten Druckmechanismus weiterzuleiten.
- Die blattförmigen Ziffernträger i werden heruntergeklappt und in ihrer heruntergeklappten Stellung durch eine sämtlichen Stellenwerten gemeinsame Schiene 2o gehalten, die von mit einer sich in der Platte 2 drehenden Welle 22 fest verbundenen Armen ui getragen ist. Die Schiene 2o kann durch einen Hebel 23 verriegelt werden. Der Hebel besitzt hierzu auf seiner oberen Stirnfläche einen Vorsprung 24, mit dem ein Lenker 22' verriegelt werden kann, der seinerseits auf derAchse 23 aufgekeilt ist und einen Zapfen 24' aufweist, der mit dem obenerwähnten Vorsprung 24 des Hebels 23 zusammenwirkt. DerHebel 23 sitzt auf einer Achse 25, die vorn unter der Platte 2 liegt. Auf einer von den Seitenwänden des Gestelles 4, 4' getragenen Schiene 26 ist Je Stellenwert eine Feder 27 befestigt, die bei !28 am Hebel io angreift und diesen nach hinten zurückzieht.
- Die die Schiene 2o tragende Welle 22 wird von einer Nockenwelle 29 aus über einen weiter unten beschriebenen Antrieb, beispielsweise einen Zahntrieb 3o, angetrieben. Die Welle 29 ist mit der elektrischen oder mechanischen Antriebsvorrichtung der mit der erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung ausgerüsteten Maschine, beispielsweise einer Registrierkasse, verbunden. Die Übertragungsvorrichtung 3@o ist in der Abb. 3 gestrichelt dargestellt und besteht hier. beispielsweise aus zwei Zahnrädern. Die Nockenscheibenwelle 29 trägt einen Zahnsektor 31, der mit einem auf einer Welle 33 sitzenden Rad 32 kämmen kann. Dieses Rad 32 ist mit zwei verschiedenen Verzahnungen, und zwar mit einer dem Zahnsektor 31 und einer dem anderen auf der Welle 22 aufgekeilten Zahnsektor 34 entsprechenden versehen.
- Eine auf der Welle 29 aufgekeilte Nockenscheibe 3'5 steuert durch das Fenster 6 des Bügels 5 die Freigabe der Ziffernträger-i. Die -1\Toclcenscheibe 35 trägt eine Nase 36, die mit einer Rolle 3-7 zusammenwirkt, die ihrerseits zu einem auf einer Welle 39 lose sitzenden Kipphebel 38 gehört. Der Kipphebel 38 besitzt eine gabelförmig gestaltete Aussparung, in der eine Rolle j.o angeordnet ist und in die ein mit der Rolle _Io zusammenwirkender Lenker .I1 eingreift, der seinerseits mit einer auf einer Welle .I2' lose sitzenden Nabe d.Z fest verbunden ist. An der Nabe 42 ist ferner ein Joch 4.3 angebracht, das finit dein Steuerrand 7 des Bügels 5 zusammenwirkt. Das in der Abb. 3 abgebrochen dargestellte Joch 43 ist allen Stellenwerten gemeinsam und trifft somit auf sämtliche Steuerränder 7 der Anzeigevorrichtung.
- Durch eine auf der Welle 29 aufgekeilte Nockenscheibe 44 werden die mit den Fingern 9 versehenen Winkelhebel io zurückgezogen, bis die Nasen 16 gegen die Stufenräder 17 stoßen, die eilte der anzuzeigenden Zahl entsprechende Stellung einnehmen. Diese Nockenscheibe 44. ist mit einer scharfen Einherbung d.5 versehen, die auf einer Seite eitle Nase 4.6 aufweist. Die Nockenscheibe 44 arbeitet mit einer Rolle .I7 zusammen, die von einem auf der `Felle 39 sitzenden Kipphebel 48 getragen ist. Durch eilte Rolle :I9, die in einer in diesem Kipphebel vorgeseltenen Aussparung angeordnet ist, arbeitet der Kipphebel mit einem Lenker 5o zusammen, der alt einer auf der Welle 12' ' lose sitzenden Nabe 51 befestigt ist. Eine mit der Nabe 51 fest verbundene Schiene 52 hält für gewöhnlich die Finger 9 der Winkelhebel io zurück und gibt diesen den Weg frei, wenn die Rolle 47 in die Einkerbung45 fällt. Die Schiene 52 ist allen Stellenwerten gemeinsam, d. lt. sie hält alle Finger 9 der Winkelhebel io der Anzeigevorrichtung gleichzeitig zurück.
- Der Lenker 5o trägt eine Nase 53, die zur Entriegelung der Schiene 2o gegen das Ende des Hebels -2 3 stößt, wenn die Nase 46 der Nockenscheibe 44 den Schwinghebel ,48 in der zu der durch die Einkerbung 4.5 verursachten Verschiebung entgegengesetzten Richtung bewegt.
- Die Arbeitsweise des beschriebenen Mechanismus ist wie folgt: Der Hauptantrieb der Maschine ist mit der Nockenwelle 29 durch eine Übertragultgs -vorrichtung verbunden, die in der Abb. 3 gestrichelt dargestellt ist und hier aus zwei Zahnrädern 3o bestellt. Zu Beginn eines Arbeitsganges kommt der Zahnsektor 31 mit dem Rad 32 in Eingriff. Das Rad 32 klappt über den auf der `'Felle .22 aufgekeilten Zahnsektor 34 sämtliche Ziffernträger i mittels der Schiene 2o herunter. Die Schiene 2o wird durch den Stift 2d.' des Lenkers 22' verriegelt, der sich hinter den Vorsprung 24 des Hebels 23 einstellt. Bevor die Schiene 20 vollständig heruntergeklappt ist, wird der Bügel 5 durch die Wirkung der N ockenscheibe 35, deren Nase 36 auf die Rolle 37 des Kipphebels 38 einwirkt, nach vorn geschoben, um den ganzen Satz von blattförmigen Ziffernträgern i vom Fenster -6 zu lösen. Die Bewegung wird durch die Rolle q.o auf den mit der Nabe 42 fest verbundenen Lenker 41 übertragen, der sich um die Welle 4.2' dreht und das Joch 43 nach vorn schwenkt, wodurch dieses Joch auf den Steuerrand 7 des Bügels 5 drückt und die Bügel 5 ganz
klappen der blattförmigen Ziffernträger z erfolgt so, daß die an den Blattfederenden vorgesehenen aufwärts gerichteten Abbiegungen 6' an den Fenstern 6 nicht anhaken, d. h. die Verschiebung des Bügels 5 bewirkt nur die Einstellung der festzuhaltenden Ziffernträger, ohne daß eine Reibung an deren Ende auftritt.nach vorn schiebt, so daß die Ziffernträger i von den Fenstern 6 der Bügel 5 frei kommen. Der gegen das hintere Ende des lieben dem Rand 7 liegenden Schlitzes 8 aufliegende Finger 9 eines jeden Hebels io wird während dieser Bewegung nach vorn mit- genommen. In dieseln Augenblick ist die in der Abb. 3 dar- gestellte Stellung erf eicht, in der sämtliche Ziffern- trä;,er i heruntergeklappt sind. Der Bügel 5 befindet sich in der vorderen Totlage, und die Schiene 2o hUt die Ziffernträger in der heruntergeklappten und vcrriegelten Stellung fest. Das Rad 32 steht in diesem Augenblick nicht mehr mit seiner Ver- zahnung mit dein Zahnsektor 31 im Eingriff. Durch den mit dem Stift 2.1.' in Berührung stehenden Vor- sprung 24 ist die Schiene 2o verriegelt. Außerdem und gleichzeitig mit dein Durchgang der Nocken- scheibe 35 durch ihren höchsten Punkt (Nase 36) hat die zweite 'Nockenscheibe 4.4 eilte Stellung ein- genommen, in der sich ihre Einkerbung 45 gegen- über der Rolle 47 befindet. In dieser Stellung werden die Finger 9 der Hebel io nicht mehr voll der Schiene 52 festgehalten, die über die Rolle .47, den Kipphebel d8, die Rolle 49 und den Lenker 5o in ihrer Lage verstellt wird. Unter der Wirkung der Federn -27 stützen sich dann die Finger 9 mit ihren 1Tasen 16 gegen die Stufenräder i@7 ah, die vorher durch den auf die Hohlwelle i9 wirkenden Einstell- mechanismus in die jeweilige Stellungen gebracht worden sind, die den einzelnen Ziffern der an- zuzeigenden und zu registrierenden Zahl ent- sprechen. Während dieser Bewegung der Hebel io werden die Bügel 5 durch die Finger 9 nach hinten um einen Betrag bewegt, der von der Winkel- stellung eines jeden Stufenrades 17 abhängt. Jeder einzelne Bügel 5 nimmt somit eine Stellung ein, die der für jeden Stellenwert anzuzeigenden Ziffer entspricht. Die genaue Stellung wird durch das Ein- rasten der Rastenklinkenltase 12 in die Verzahnung i i gewährleistet. Unmittelbar darauf wird der Hebel 23 in dem Augenblick freigegeben, in dem die Nase :46 die Rolle 4.7 passiert. Die sich, wie bereits oben erwähnt, bis zur Schiene 52 fortsetzende Be- wegung bewirkt, daß sich der Schwinghebel ,48 in entgegengesetzter Richtung dreht, wobei die Schiene 2o durch die Nase 53 entriegelt wird, die das Ende des Hebels 23 nach unten drückt und den Stift 24' vom Vorsprung 2.1. löst. Die Schiene 2o ist dann frei, und die blattförmigen Ziffernträger #i, die vom Bügel 5, dessen Stellung der auf den Stufenrädern 17 erfolgten Einstellung entspricht, nicht mehr fest- gehalten werden, können sich frei ohne Stoß und ohne Geräusch wieder aufrichten, indem sie die Schiene 2o bei ihrer Aufwärtsbewegung begleiten; die Schiene 20 legt sich dnn in eine in der Platte 3' (Abb. i ) vorgesehene Wölbung ein. Die Anzeige wird dem Kunden sichtbar und entspricht genau den registrierten Ziffern oder Buchstaben. Die vom Bügel 5 festgehaltenen Ziffernträger bleiben in dieser Stellung bis zum nächsten Arbeits- gang, der in derselben oben beschriebenen Weise abläuft. Das durch dic Schiene 2o bewirkte Hertinter- - Es ist einleuchtend, daß die als Beispiel beschriebene und dargestellte Ausführungsart in den Einzelheiten der Ausbildung und Ausführung abgeändert werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Geräuschlos arbeitende Anzeigevorrichtung, insbesondere für Buchungsmaschinen, Registrierkassen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Block dünner, biegsamer Ziffern oder Buchstaben tragender Blattfedern (i) für jeden Stellenwert bzw. Angabenordnung und ferner einen Meehanisinus zum Herunterklappen aller Blattfederblocks (i) und eine Einrichtung mit den einzelnen Ziffernblocks (i) zugeordneten Auswahlgliedern (5) zur Freigabe einer für jeden Block (i) vorbestimmten Anzahl von Blattfedern (i) aufweist, von denen die zuletzt freigegebenen die einzelnen Stellenwerte der anzuzeigenden Ziffern- oder Buchstabenfolge anzeigen.
- 2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (i) an einem Ende eingespannt sind und am anderen freien Ende in jedem Blattfederblock relativ zueinander abgestufte Zungen aufweisen.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mechanismus zur Steuerung der Auswahlglieder (5) durch den Registriermechanismus, beispielsweise einer Buchungsmaschine vorhanden ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannung der Blattfedern (i) zwischen einer den unteren Teil des Rahmengestelles bildenden Platte (2) und einer Leiste (3) erfolgt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch ,i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlglieder (5) aus in der Grundplatte (2) längs verschiebbaren Bügeln (5) bestehen, die je an einemEnde ein Fenster (6) und am entgegengesetzten Ende je einen Steueranschlag (7) sowie je einen Längsschlitz (8) besitzen und eine Längsverzahnung (iii) aufweisen, in die eine die genaue Auswahleinstellung bewirkende Rastenklinke (112) einrastet.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen der Blattfedern (i) kleine, aufwärts gebogene Abbiegungen (6') und die Fenster (6) zur Ermöglichung einer präzisen Auswahl abgeschrägte Ränder aufweisen.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen (i, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus zur Steuerung der Auswahlglieder (5) durch den Einstellmechanismus der Maschine aus einer Anzahl von auf einer von den Gestellseitenteilen (q., 4) getragenen Achse (15) angeordneten Winkelhebeln (io) besteht, deren unteres fingerförmiges Ende (g) in die Schlitze (8) der Auswahlglieder (5) eingreifen und hintere, sich gegen entsprechend den zu registrierenden Angaben von dem Einstellmechanismus der Maschine gesteuerte Stufenscheiben (17) abstützende Nasen (16) aufweisen. B. Vorrichtung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus zum Herunterklappen der zifferntragenden Blattfederblocks (i) aus einer Schiene (2o) besteht, die mittels Lenkarme (21) von einer in den Seitenteilen (4, 4) gelagerten Achse (2,2) getragen ist, die ihrerseits einen weiteren Verriegelungslenke.'r (22') trägt, der einen mit dem Vorsprung (24) eines Sperriegels (23) zusammenwirkenden Stift (e4') aufweist. g. Vorrichtung nach den Ansprüchen ei, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen allen Auswahlgliedern (5) gemeinsamen Steuermechanismus zur Freigabe aller Blattfederblocks (i) am Ende jedes Anzeigevorganges aufweist, der eine auf einer vom Maschinenhauptantrieb gesteuerten Nockenwelle (2g) angeordnete Nockenscheibe (35), ferner einen mit der Nockenscheibe (35) zusammenarbeitendenKipphebel (38), einen von dem Kipphebel (38) gesteuerten Arm (41) und mit diesem verbunden ein gegen die Steuerenden (7) der Auswahlglieder (5) wirkendes Joch (43) enthält. io. Vorrichtung nach den Ansprüchen i, 8 und g, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus zum Herunterklappen der zifferntragenden Blattfederblocks (i) einen auf der Nockenwelle (2g) aufgekeilten Zahnsektor ('3,i), ferner ein mit diesem kämmendes, eine zweite Verzahnung aufweisendes, auf einer Tragwelle (33) sitzendes Rad (32) und mit dessen zweiter Verzahnung kämmend einen Zahnsektor (34) aufweist, der auf der das Herunterklappen der Blattfederblocks vermittels der Arme (2'1) und der Schiene (2o) steuernden Welle (22) aufgekeilt ist. m. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß eine allen Stellenwerten gemeinsame Schiene (52) vorhanden ist, die vermittels eines von der Nockenwelle (2g) aus gesteuerten Übertragungsmechanismus um ihre Achse (42') drehbar ist und ein augenblickliches= Abheben und ein Wiederauflegen der =Winkelhebel (io) von den bzw. auf die Stufenscheiben (17) durch Drehung der Nockenwelle (2g) ermöglicht. @r2. Vorrichtung nach den Ansprüchen,i bis vi, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungsmechanismus zwischen Nockenwelle (2g) und Schiene (52) eine auf der Nockenwelle (2'g) aufgekeilte, einen Einschnitt (45) aufweisende Nockenscheibe (4) enthält, die mit einer Rolle (47) zusammenarbeitet, die ihrerseits in einem mit der Schiene (52) verbundenen und mit dem Arm (5o) zusammenarbeitenden Kipphebel (48) gelagert ist. i3.Vorrichtung nach denAnsprüchen,i bis i2; dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (.-.) in der Nähe des Einschnitts (45) eine den Arm (5o) bei Weiterdrehung der Nockenwelle (2g) in umgekehrter Richtung bewegende Erhöhung (46) aufweist und der Arm (5o) eine Nase (53) besitzt, die mit dem Sperriegel (23) der das Herunterklappen der Blattfederblocks (i) bewirkenden Welle (22) zusammenarbeitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR867461X | 1947-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE867461C true DE867461C (de) | 1953-02-19 |
Family
ID=9345611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC2876A Expired DE867461C (de) | 1947-10-31 | 1950-10-01 | Anzeigevorrichtung, insbesondere fuer Buchungsmaschinen und Registrierkassen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE867461C (de) |
-
1950
- 1950-10-01 DE DEC2876A patent/DE867461C/de not_active Expired
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