CH97612A - Festoniervorrichtung an Handstickmaschinen. - Google Patents
Festoniervorrichtung an Handstickmaschinen.Info
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- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
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- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C7/00—Special-purpose or automatic embroidering machines
- D05C7/06—Special-purpose or automatic embroidering machines for embroidering festoons
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Description
Festonierv or richtung an Handstiekmaschinen. Gegenstand der Erfindung ist eine Festonier- vorrichtung an Handstickmaschinen. Bei der selben sind am einen Nadelhalter jedes Nadel halterpaares ein senkrecht zur Stoffebene liegender Stift und auf der demselben nä heren Seite der Stoffebene zwischen den bei den Nadelhaltern ein von einer den Nadel reihen entlang hin- und herbewegten Schiene ausgehender Zahn vorhanden,
welcher Zahn eine geneigte Flanke besitzt und in der innern Endstellung des mit dem Stift versehenen Nadelhalters zusammen mit dem Stift die be treffende Fadenschleife offen hält, bis die Nadel durch .dieselbe hindurchgezogen wird.
Auf der Zeichnung, die ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar stellt, ist Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teils der mit Zähnen versehenen Schiene samt Füh rung, Fig. 2 ein Querschnitt, wobei von einem Nadelhalterpaar nur die vordern Enden er sichtlich sind, Fig. 3 eine Draufsicht des vordern Endes des mit dem Stift versehenen Nadelhalters; Fig. 4, 5 und 6 erläutern die Wirkungs weise der Festoniervorrichtung..
Der zu bestickende Stoff ist mit 1 bezeich net. Zu beiden Seiten desselben befinden sich die Nadelhalter 2 und 3, welche, in üblicher Weise senkrecht zur Stoffebene hin- und her bewegt, die Sticknadel 4 mit dem Stickfaden 5 abwechslungsweise durch den Stoff 1 hin durch ziehen. An seinem freien Ende ist der Nadelhalter 2 unterhalb der horizontalen Nadelebene mit einem senkrecht zur Stoff-. ebene liegenden Stift 6 versehen. Auf der dem Nadelhalter 2 näheren Seite des Stoffes 1 ist, an demselben anliegend, zwischen den beiden Nadelhaltern eine der Nadelreihe un terhalb derselben entlang laufende Schiene 7 angeordnet.
Dieselbe ist auf der dem Stoff näheren Seite einer Flacheisenstange 8 be festigt, die in einer U-förmigen Querschnitt aufweisenden Führung 9 durch einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Steuermecha nismus hin- und herbewegt wird. Von der obern Längsseite der Schiene 7 ragen in dem Abstand der Nadelhalter eines Wagens ana logen Entfernungen Zähne 10 nach oben, die auf der einen Flanke (Fig. 1, links) abge- schrägt sind und an der andern senkrechten Flanke einen Ausschnitt 11 aufweisen.
Auf der Höhe der Stifte 6 ist die Schiene 7 für jeden Stift 6 mit einem längslaufenden Schlitz 12 versehen, in welchen in der innern End- stellung des Nadelhalters 2 der Stift 6 des selben eingreift.
In Fig. 4 ist mit 13 der Stich bezeichnet, welcher mit der Nadel zuletzt ausgeführt worden ist. Nach dem Anziehen dieses Stiches wird der Stoff abwärts und die Schiene 7 nach rechts verschoben und alsdann der nächste Stich auf der schrägen Seite des Zah nes 10 ausgeführt (Fig. 5). Dabei tritt der Stift 6 in den Lä.ngschlitz 12 ein und bleibt so lange darin, bis der nächste Stich aus- ,geführt wird. Der Stift 6, sowie die Schiene 7 mit dem Zahn 1.0 verhindern infolgedessen beim Anziehen des Fadens das Zuziehen der Schleife.
Für die Ausführung des nächsten Stiches wird der Stoff aufwärts verschoben lind die Schiene 7 so weit zurückgezogen, dass der Kopf des Zahnes 10 auf der Schräg seite beim obern Einstich des Fadens unter denselben tritt (Fig. 6) und für das Ein stechen der Nadel die Fadenschleife genügend erweitert ist. Nach dem Erfassen der Nadel durch den Nadelhalter 2 kommt beim Zurück- (;ehen des letzteren der Stift 6 desselben mit dem Schlitz 12 ausser Eingriff, so dass beim nächsten Anziehen des Fadens die Faden schleife geschlossen wird. Vor dem Zuziehen der Fadenschleife wird jedoch der Zahn 10 aus derselben herausbewegt durch Zurück- schieben der Schiene 7 in die Anfangsstellung.
Hierauf wird der beschriebene Vorgang bei der Ausführung jedes Festonstiches wieder holt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Festoniervorrichtung an I-Iandstickmaschi- nen, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Nadelhalter jedes Nadelhalterpaares ein senk recht zur Stoffebene liegender Stift und auf der demselben näheren Seite der Stoffebene zwischen den beiden Nadelhaltern ein von einer den Nadelreihen entlang hin- und her bewegten Schiene ausgehender Zahn vorhan den sind, welcher Zahn eine geneigte Flanke besitzt und in der innern Endstellung des mit dem Stift versehenen Nadelhalters zu sammen mit dem Stift die betreffende Faden schleife offen hält, bis die Nadel durch die selbe hindurchgezogen wird.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Festoniervorrichtung an Ha.ndstickmaschi- nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die der Nadelreihe entlang laufende Schiene zur Aufnahme jedes Stiftes der Nadelhalter einen längslaufen den Schlitz aufweist. 2. Festoniervorriehtung an Ha.ndstickmaschi- nen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Zahn an seiner zweiten Flanke einen Ausschnitt aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97612T | 1921-07-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97612A true CH97612A (de) | 1923-02-01 |
Family
ID=4355375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97612D CH97612A (de) | 1921-07-04 | 1921-07-04 | Festoniervorrichtung an Handstickmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97612A (de) |
-
1921
- 1921-07-04 CH CH97612D patent/CH97612A/de unknown
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