DE250808C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
- D05C11/16—Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 250808 ~ KLASSE 52 b. GRUPPE
FRANZ GAHLERT in WEIPERT i. Böhmen.
im Rapport.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1910 ab.
Die Erfindung betrifft Schiffchenstickmaschinen zum Buntsticken mit mehreren auswechselbaren
Nadeln im Rapport. Bei denselben ist eine besondere Fadenspannvorrichtung angewendet, zu dem Zweck, auch große
Rahmenverschiebungen mit den als Sprengfäden mitverschobenen Fäden zu ermöglichen,
ohne daß die Fäden abreißen oder sich verwirren. Hierbei wirkt diese Vorrichtung derart,
daß die Fäden, welche jeweilig nicht verstickt werden, nicht frei hängen, sondern fortgesetzt
straff gehalten werden, so daß auch, wenn große Bewegungen des Rahmens erfolgen,
immer die richtige Fadenlage und -spannung erhalten bleibt. Die besondere Fadenspannvorrichtung
besteht aus einer durch Kurvenscheibe gesteuerten Fadenleitstange und einer in den Fäden hängenden Stange, wie sie
ähnlich bereits bei Heilmannschen Stickmaschinen zu anderen Zwecken Verwendung gefunden
hat. Dieselbe ist mit Zähnen ver-. sehen, damit sie zeitweilig gesperrt werden kann.
Auf der Zeichnung stellt
Fig. ι einen Querschnitt durch die Maschine dar.
Fig. 2 zeigt die Fadenleiter mit Fäden und Nadeln im Grundriß.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach A-B durch die besondere Fadenspannvorrichtung.
Fig. 4 veranschaulicht ein im Gatter hängendes Warenstück sowie die Lage der Arbeitsfäden
A und der Sprengfäden B nach einem beliebigen Stich, und in den
Fig. 5 und 6 sind verschiedene Arbeits-Stellungen der Spannvorrichtung veranschaulicht.
Bei Beginn der Stickarbeit werden alle Fäden, die in dem zu arbeitenden Muster enthalten
sind, nacheinander angestickt, so daß jeder Faden, nachdem er angestickt ist und
dann von der Stickarbeit durch irgendeine Vorrichtung. ausgeschaltet wird, an der Bewegung
des Stoffgatters teilnehmen muß. Wenn sich nun beim Sticken das Stoffgatter nach
allen Richtungen fortbewegt, werden die Sprengintervalle, das sind die Entfernungen
der Sprengpunkte χ (Fig. 4), von den Nadelöhren f größer oder kleiner, je nachdem sich
die Anstickstellen der Fäden von den Nadel-Öhren weg oder auf sie zu bewegen.
Wird das Sprengintervall größer, so muß um die Zunahme Fadenlänge zugebracht werden,
wird es kleiner, so muß der Abnahme entsprechend Faden zurückgenommen werden, da sonst die Sprengfäden angenäht würden.
Durch den Fadenspanner wird also auch bei großer Stickhöhe erreicht, daß die Spannung
der Sprengfäden und des Ärbeitsfadens nach jedem Stich ausgeglichen wird. Die
Vorrichtung wirkt gewissermaßen als Akkumulator, so daß sich einerseits das Gatter beliebig
weit bewegen kann, andererseits die Fäden beliebig oft wechseln können, ohne daß
die normale Spannung der Fäden beeinträchtigt wird oder ein Verwirren und Ansticken
der Fäden eintritt.
Wie in Fig. I zu sehen ist, sind die Fäden zunächst über die gewöhnlichen Fadenleiter ι
und 2 und dann über die besondere Fadenspannvorrichtung derart geführt, daß sie zunächst
über der Stange g, dann an der Welle i vorbei nach unten laufen, wo sie eine Schleife
bilden, in der die Gewichtsstange h liegt. Dieser Fadenleiter h bewirkt auch bei Anwendung
vieler Fadengattungen in Verbindung mit der
ίο Fadenüberlaufstange g vermöge seines Gewichtsoder auch Federzuges einen gleichmäßigen Gesamtzug
auf alle Fäden. Hierbei ist jedoch Bedingung, daß die Aufhängepunkte der Sprengfäden immer möglichst in gleicher Höhe
liegen. Der große Hub der Fadenleiterstange h ermöglicht auch infolge Anordnung
der Führungen m für die an der Stange h angeordneten
Führungsleisten I eine große Stickhöhe des Stoffgatters.
Die zwischen der Überlaufstange g und der Fadenleiterstange h angeordnete Welle i wird
durch ein Exzenter .angetrieben und dient dazu, der Uberlaufstange g, die mittels der
Arme k mit der Welle i verbunden ist, eine für die rasche Einstellung der Fadenleiterstange
unterstützende Bewegung zu erteilen. Die Fadenleiterstange h hat an verschiedenen
Stellen der Maschine sich nach unten erstreckende Führungsleisten I, die in den Leisten
m gelagert sind, wodurch eine gleichmäßige Führung der Fadenleiterstange an
allen Stellen der Maschine erzielt wird.
Damit nun beim Bewegen des Gatters und bei der Schlingenbildung (das sind jene Stellungen,
wo sämtliche Fäden durch die Fadenleiter gelockert werden) der Zug der Stange h
keinen Zug auf die gelockerten Fäden ausübt, muß die Stange h während dieses Zeitabschnittes
gesperrt werden.
Dies geschieht hier beispielsweise, wie in Fig. ι dargestellt, dadurch, daß die Leisten
der Fadenleiterstange wie Zahnstangen ge-
Claims (1)
- Patent-Anspruch :zahnt sind. In die Zähne klinken Sperrklinken p ein und geben die Fadenleiterstange nur dann frei, wenn es der Zeitpunkt des selbsttätigen Anspannens bedingt.Nachdem der Arbeitsfaden nach jedem Stich verbraucht wird, gleichgültig, ob sich die Anstickstellen auf die Nadeln zu oder von ihnen weg bewegen, gleitet der Faden über sämtliche Fadenleiter. Hierbei erteilt der Hemmwiderstand der Spulen dem Arbeitsfaden die nötige Spannung, welche noch durch die gleitende Reibung an den Fadenleiterstangen erhöht wird, wodurch ein fester und überall gleichmäßiger Anzug der Stickerei erzielt wird.Sobald also die Schlingenbildung der Nadel- und Schiffchenfäden beendet ist, wird das Sperrzeug f aus der verzahnten Stange ausgerückt, so daß der Anzug der Fäden durch das Niedergehen des Gewichtes erfolgen kann. Hierbei ,macht die Fadenleiterstange eine Schwingung im entgegengesetzten Uhrzeigersinn, so daß sie die Stellung in Fig. 5 einnimmt. Hierdurch soll das Gleiten der Fäden erleichtert werden. Hierauf gehen die Werk- · zeuge in ihre Anfangsstellung zurück, die Fadenleiterstange g schwingt zurück (Fig. 6), und das Sperrzeug wird wieder eingerückt.Schiffchenstickmaschine zum Buntsticken mit mehreren auswechselbaren Nadeln im Rapport, dadurch gekennzeichnet, daß alle an den Stoff gestickten Fäden über die gewöhnlichen Fadenleiter (1, 2) und über eine besondere Fadenspannvorrichtung geführt sind, die aus einer gesteuerten Fadenleitstange (g) und einer in den Fäden hängenden, geführten Stange (h, I) besteht, wobei in eine Verzahnung der letzteren zeitweise eine Sperrvorrichtung (p) eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250808C true DE250808C (de) |
Family
ID=509300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250808D Active DE250808C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250808C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5374584A (en) * | 1992-07-10 | 1994-12-20 | Goldstar Electron Co. Ltd. | Method for isolating elements in a semiconductor chip |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5374584A (en) * | 1992-07-10 | 1994-12-20 | Goldstar Electron Co. Ltd. | Method for isolating elements in a semiconductor chip |
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