CH97228A - Kombinationsschloss. - Google Patents

Kombinationsschloss.

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CH97228A
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Schena Johann
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Schena Johann
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      Kombinationsschloss.       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Kom-          binationsschloss    für     Tresoranlagen,    Kassen  schränke usw. der an sich bekannten Art, bei  welcher ein Riegel durch einen Sperrhebel  in seiner Schliesslage gesichert wird, bis der  Sperrhebel selbst durch Einstellen von Zu  haltungsscheiben aus seiner Sperrlage aus  schwingen kann. Es sind Kombinations  schlösser dieser Art bekannt, bei denen der  Sperrhebel auf mit Kerben versehenen Zu  haltungsscheiben aufliegt und nur dann aus  schwingen und damit den Riegel freigeben,  wenn die gerben aller     Zuhaltungsscheiben    in  einer Geraden liegen, so dass der Sperrhebel  in diese eintreten kann.  



  Das Neue besteht nun darin, dass die zum  Einstellen der     Zuhaltungsscheiben    dienende  helle axial verschiebbar in den Scheiben an  geordnet ist,     derart,    dass durch axiales Ver  schieben der Welle einzelne Scheiben still  gesetzt werden, während andere mit der       )Velle    gekuppelt bleiben und mit letzterer  gedreht werden können. Es wird dadurch  erreicht, dass mit einfachen, wenig Platz ein  nehmenden Mitteln eine grosse Sicherheit    gegen das Öffnen des Schlosses durch Un  berechtigte erzielt wird.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Schlosses darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 das Schloss in Ansicht;       Fig.    2 zeigt dasselbe mit abgehobener  Deckplatte;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach der Linie     -A-B     der     Fig.    2 in grösserem Massstab;       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie     C-D     der     Fig.    3;       Fig.    5 zeigt im Schnitt ein anderes Aus  führungsbeispiel des Kombinationsschlosses;       Fig.    6, 7, 8, 9 und 10 zeigen Einzel  heiten.  



  In einem Gehäuse 1     (Fig.    2) ist ein  Riegel 2     verschiebbar    eingebaut, der mittelst  eines Schlüssels 3 verschoben werden kann,  sobald mit letzterem die     Zuhaltungen    4 in  an sich bekannter Weise verstellt worden  sind. Zur Sicherung des Riegels 2 in seiner       Schliesslage    ist ein Sperrhebel 5 vorgesehen,  der mit dem einen Ende hinter den Kopf  des Riegels 2 treten kann und der     mit    dem      andern Ende 6 gegen Scheiben 7, 8, 9 liegt.

    Der Hebel 5, der in     Fig.    2 ausserhalb der  Sperrlage gezeichnet ist, ist drehbar auf  einem Zapfen 10 angeordnet und steht unter  der Wirkung einer Feder 11, die bestrebt ist,  den Arm 5 in der in     Fig.    2 gezeichneten     Zage     zu halten. Die Scheiben 7, 8, 9 sind in einem  Gehäuse 12 gelagert. Zwischen den Scheiben  7 und 8, 8 und 9 ist je eine dünne, im Ge  häuse 12 gegen Drehen gesicherte Scheibe 18  angeordnet, die als Führungen für die Schei  ben 7, 8, 9 dienen. Die Scheiben 7, 8, 9 be  sitzen je einen axialen Schlitz 15. Sie sitzen  .je auf einer gerippten Büchse 16, in welcher  eine Keilbahn 17 vorgesehen ist. Die Schei  ben 7, 8, 9 sind ebenfalls gerippt und genau  passend auf die Büchsen 16 aufgesetzt.

   Sie  sind federnd infolge des Schlitzes 15 uns  klemmen sich auf Büchse 16 fest. Die Welle  13 besitzt einen Keil 19, der in die Keil  bahnen 17 passt. Sie ist im Gehäuse 12 axial  verschiebbar und ragt über die Türe 20 des  Schlosses vor.     Ausserhalb    der Türe 20 trägt  sie einen Knopf 21, ferner eine Trommel 22,       i        auf        deren        Mantel        Buchstaben        vorgesehen     sind. Die Trommel 22 läuft in einen Ring 23.  an welchem mehrere Einstellzeichen vor  gesehen sind, in Bezug auf welche die Trom  mel 22 mit dem Griff 23 eingestellt werden  kann.

   In der Welle 13 ist eine Rinne 24 vor  gesehen, in welcher ein unter der Wirkung  einer Feder stehender Bolzen 25 eingreifen  kann. Die Scheiben 7, 8, 9 besitzen an ihrem  Umfange Kerben 28, die gegenüber dem Arm  6 des     Sperrhebels    5 so eingestellt werden  können, dass der Arm 6 in diese     Kerben    ein  greifen kann, so dass der Hebel 5 den Kopf  des Riegels 2 freigibt. Im Gehäuse 12 ist  noch eine Bohrung vorgesehen, in welche ein  Schlüssel 30 eingeführt werden kann. Der  Schaft 31 des Schlüssels kann in Erweite  rungen     33    der Schlitze 15 der Scheiben 7, 8, 9  eintreten.

   Er ist     abgeflacht,    so dass beim  Drehen des Schlüssels 30 die Scheiben 7, 8, 9  gespreizt werden, wobei sie die Büchsen 16  freigeben, worauf sie in beliebiger Weise in  Bezug auf dieselbe eingestellt werden können.  



  Die Wirkungsweise     ist    nun folgende:    Durch Drehen des Schlüssels 30 werden  die Scheiben 7, 8, 9 von ihren Büchsen 16  gelöst. Alsdann wird der Knopf 21 auf einen  Buchstaben eingestellt und dann nach aussen  gezogen, so weit, dass er die Scheibe     i    frei  gibt. Alsdann     -wird    Knopf 21 etwas gedreht  und auf einen zweiten Buchstaben eingestellt.  Nun     -wird    die Welle 13 nochmals zurück  gezogen, bis der Keil 19 die Scheibe 8 frei  gelegt hat. Es wird nun nochmals mit dem  Knopf 21 gedreht und auf einen andern  Buchstaben eingestellt.

   Nun wird der Schlüs  sel 30 gedreht     urid    aus dem Schloss gezogen,  dabei klammern sich die Scheiben 7, 8, 9 auf  den Büchsen 16 fest, und zwar besitzen nun  die Kerben 28 verschiedene Stellungen in Be  zug auf die einzelnen Keilbahnen 17. Wird  die Welle 13 wieder eingestossen und gedreht,  so drehen sich die Scheiben 7, 8, 9 mit der  Welle 13, beziehungsweise mit dem Knopf  21, ohne dass jeweils die Kerben 28 in eine  Linie gebracht werden könnten, so dass der  Arm 6 in dieselben eintreten könnte.

   Um die  Kerben 28 in Übereinstimmung zu bringen,  ist es nötig, dass die Welle 13 wieder auf die  Zahl     bezw.    Buchstaben eingestellt wird, auf  welcher sie eingestellt war, als die betref  fende Scheibe auf den zugehörigen Ring 16  geklemmt wurde, so dass die Kerbe 28 der  Scheibe 7 gegenüber Arm 6 zu liegen kommt.  Alsdann wird der Knopf 21 axial nach aussen  verschoben, bis der Keil 19 die Scheibe 7  freigegeben hat. Es wird diese Stellung der  Welle 13 dadurch erkennbar gemacht, dass  der Bolzen 25 in die Rinne 24 eintritt.

   Die  Scheibe 7 bleibt stehen, während die Welle  13 weiter verstellt wird, und zwar wird die  Trommel 22 so weit verstellt, bis die Kerbe  28 der Scheibe 8 gegenüber dem Arm 6 zu  liegen kommt, was aussen an dem Schloss da  durch erkennbar wird, dass ein bestimmter  Buchstabe gegenüber dem Zeiger des Ringes  3 zu stehen kommt. Es wird noch eine zweite  axiale Verstellung der Welle 13 vorgenom  men, so weit, dass der Keil 19 aus der Scheibe  8 austritt, und nun wird noch die Scheibe 9  durch Drehen des Knopfes 21 verstellt, bis  auch die Kerbe 28 der Scheibe 9 gegenüber      Arm 6 liegt. Riegel 2 kann nun mittelst       Sehlüssels    3     zurückgeschoben    werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    5 bis 7  sind die Büchsen 16 der Scheiben I,     III    mit       eizentrisch    verlaufenden Bohrungen 40 ver  sehen. Ferner ist in der Welle 13 ein Keil       .t    1 auf einer Feder 42 angeordnet, welch letz  tere den geil radial nach aussen verstellt.

    Beim axialen Verschieben der Welle 13 tritt  der Keil 41 der Reihe nach in die Scheiben  I bis     III.    Beim Drehen der Welle 13 wer  den jeweils die Büchsen der     Scheiben    I und       III    nur dann verstellt, wenn die Drehung der  Welle 13 im Sinne des Pfeils     VI    erfolgt,  während beim Drehen der Welle in umge  kehrter Richtung die Büchsen der Scheiben  I und     III    stehen bleiben.  



  Gegenüber der Ausführungsform nach       Fig.    1 bis 4 tritt also bei diesem Schloss noch  der Umstand hinzu, dass nicht nur auf die  korrekte Einstellung der Buchstaben     bezw.     Zahlen zu achten ist, sondern auch auf die  Drehrichtung     bezw.    auf den richtigen Wech  sel in der Drehrichtung des Knopfes 21.  Die Sicherheit gegen das Öffnen des Schlos  ses durch Unberechtigte wird dadurch we  sentlich erhöht. Statt der Feder 14 ist hier  eine Blattfeder 43 vorgesehen, welche die  Teile sichert.  



  Bei beiden     Ausführungsformen    kann die  Zahl der     Scheiben    und damit die Sicherheit  erhöht werden. Ferner kann der Knopf 21  feststehend und der Ring 23 drehbar ge  macht werden, welch letzterer dann die  Welle 13 verstellt. Ferner kann bei der Aus  bildung des Schlosses nach     Fig.    5 bis 7 die  Reihenfolge der Scheiben     mit    exzentrischer  Bohrung     etc.    eine beliebige sein.  



  In     Fig.    9 und 10 ist noch eine Einrich  tung gezeigt, die dann zur Verwendung  kommt, wenn die Sicherung auf der Innen  seite einer dicken Türe in ein Schloss ein  gebaut ist. Die Welle<B>1,3</B> ist mit einer     Über-          fallmutter    45 mit einer durch die Tür ge  führten Spindel 46 verbunden,     wobei    ein fla  cher Absatz 47 vorgesehen ist, welcher in  einen Querschlitz der Welle 13 passt und wel-    ehe ein Verdrehen der Spindel 46 gegenüber       ZVelle    13 verhindert.  



       Fig.    8 zeigt eine zweite Ausführungsform  eines Knopfes, welcher eine grössere Varia  tion in der Einstellung der Scheiben ermög  licht.  



  Gegenüber andern     Kombinationsschlössern     hat die neue Bauart den Vorteil, dass sie auch  bei bereits     bestehenden    Schlössern eingebaut  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinationsschloss für Tresoranlagen, Kassenschränke usw., mit einem Riegel und mit koaxial auf einer Welle angeordneten, einzeln einstellbaren Zuhaltungssclieiben mit je einer gerbe am.
    Umfange, in welche ein zum Sichern des Riegels bestimmter Hebel ausweichen und den Riegel freigeben kann, wenn die Kerben aller Scheiben in einer Geraden liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Einstellen der Scheibe dienende Welle axial verschiebbar in den Scheiben an geordnet ist, derart, dass durch axiales Ver schieben der Welle einzelne Scheiben still gesetzt werden, während andere mit der Welle gekuppelt bleiben und mit dieser gedreht werden können. UN TERANSPRüCHE 1.
    Kombinationsschloss nach Patentanspruch, bei welchem jede Zuhaltungsscheibe auf einer Büchse aufgeklemmt ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheiben als fe dernde, mit einem radialen Schlitz (15) versehene Ringe ausgebildet sind, die sich auf ihren Büchsen festklammern. 2. gombinationsschloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schlitze (15) mit je einer Ausnehmung (33) versehen sind, in wel che ein Schlüssel eingesetzt werden kann, zum Zwecke, die Ringscheiben öffnen und auf ihren Büchsen verstellen zu können.
CH97228D 1920-09-07 1921-08-20 Kombinationsschloss. CH97228A (de)

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DE97228X 1920-09-07

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CH97228A true CH97228A (de) 1923-01-02

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CH97228D CH97228A (de) 1920-09-07 1921-08-20 Kombinationsschloss.

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