CH97192A - Pneumatische Radbereifung. - Google Patents

Pneumatische Radbereifung.

Info

Publication number
CH97192A
CH97192A CH97192DA CH97192A CH 97192 A CH97192 A CH 97192A CH 97192D A CH97192D A CH 97192DA CH 97192 A CH97192 A CH 97192A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
air chamber
hose
pneumatic wheel
wheel tires
tires according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Andres Fernando Barcena De
Original Assignee
Andres Fernando Barcena De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andres Fernando Barcena De filed Critical Andres Fernando Barcena De
Publication of CH97192A publication Critical patent/CH97192A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/18Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using fluid
    • B60B9/20Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using fluid in rings concentric with wheel axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Pnenmatische Radbereifung.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine pneumatische Radbereifung, bei welcher  der Luftschlauchinnenraum mit wenigstens  einer zusätzlichen Luftkammer in Verbin  dung steht, zum Zwecke, die mechanische  Beanspruchung des Luftschlauches beim Fah  ren, insbesondere bei Stössen und Erschütte  rungen, die beispielsweise durch Uneben  heiten der Fahrbahn verursacht werden, pro  Flächeneinheit der Schlauchoberfläche nie  drig zu halten.  



  Bekanntlich wird der Luftschlauch einer  pneumatischen Radbereifung eines Fahr  zeuges durch die Einbringung von Luft oder  Gas einem gewissen Überdruck ausgesetzt,  so dass sich pro Flächeneinheit des Schlauches  eine bestimmte Beanspruchung ergibt. Wird  die zulässige Beanspruchung überschritten,  so tritt ein Platzen des Schlauches ein. Bei  einem gegebenen Überdruck wird natur  gemäss die Beanspruchung des Schlauches  pro Flächeneinheit seiner Oberfläche, z. B.  bei auftretenden Stössen und Erschütterun  gen, um so grösser sein, je kleiner der Luft  raum ist. Es läge nun nahe, diesen Luft  raum recht, gross zu machen, das heisst der    Bereifung möglichst grosse Dimensionen zu  geben, allein die Bestimmung des Raddurch  messers, seiner Breite usw. kann selbstver  ständlich nicht nach Belieben erfolgen.  



  Gemäss vorliegender Erfindung wird nun  der Luftraum, auf welchen sich die zum Bei  spiel bei Stössen auftretende Zusammenpres  sung verteilt, dadurch vergrössert, dass der  Innenraum des Luftschlauches mit einer zu  sätzlichen Luftkammer verbunden wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes, in Anwendung bei einem Rad  eines Kraftfahrzeuges, wobei die zusätzliche  Luftkammer einen Teil der Radkonstruktion  selbst bildet.  



  Die Fig. 1 und 2 zeigen eine pneumatische  Radbereifung bisheriger Art in Vorder  ansicht und Querschnitt, während die Fig. 3  und 4 eine beispielsweise Radbereifung ge  mäss Erfindung veranschaulichen; die Fig. 5  zeigt eine Einzelheit der Fig. 4 in grösserem  Massstabe.  



  Der Luftschlauch a des Radreifens oder  Mantels b ist auf der der Radachse zugekehr  ten Seite mit einer Mehrzahl von rohrartigen      Ansätzen c (es könnte auch nur ein solcher  vorhanden sein) versehen. Jeder Rohransatz  c ist durch ein Metallrohr d hindurchgeführt,  auf dessen inneres Ende ein kurzes metal  lenes Rohr e aufgeschoben ist. Die erweiterte  Mündung des Rohransatzes c ist über eine  Aufbiegung des Rohres e gestülpt. Die zu  sätzliche ringförmige Luftkammer i, die zwi  schen den, bezogen auf die Achse der Nabe,  zweiter als üblich voneinander angeordneten  innern und äussern Speichen untergebracht  ist, ist mit gegenüber den verschiedenen  Rohransätzen c auf ihre Metallwände aufge  löteten Anschlussstutzen h versehen, deren  den Ansätzen c zugekehrtes Ende Gewinde  besitzt.

   Durch Aufschrauben der entspre  chend geformten Verschlussmutter g auf ge  nanntes Gewinde, wird das auf das kurze,  umgebogene Rohr e umstülpte Ende von  Rohransatz c zwischen dem verhältnismässig  gross gewählten Querschnitt des Anschluss  stutzens h und dem Flanschteil des Rohres e  festgeklemmt und so ein vollständig luft  dichter Anschluss zwischen dem Rohransatz  des Luftschlauches a und der zusätzlichen  Luftkammer i erreicht.  



  Die ringförmige Luftkammer i wird durch  das Achslager k selbst, durch zwei an ihren  Aussenrädern aufgelötete Ringplatten l, m,  sowie durch die vordere und hintere Naben  scheibe n, o gebildet.  



  Das durch die Stahlfelge q durchtretende  Metallrohr d ist innerhalb der Felge mit  einem Gewinde versehen, und durch Anziehen  der auf diesem Gewinde sitzenden Mutter r  und Gegenmutter s kann das Rohr d an der  Stahlfelge q vollständig sicher befestigt  werden.    Es ist ohne weiteres klar, dass, wenn der  Luftschlauch a mit Gas oder Luft in übli  cher Weise aufgepumpt wird, der Überdruck  sich im Schlauch und in der ringförmigen  zusätzlichen Luftkammer i gleichmässig ver  teilt.

   Bei einer plötzlichen örtlichen Ver  grösserung des Überdruckes, dem zum Bei  spiel beim raschen Überfahren einer lokalen  Vertiefung der Fahrbahn oder einer brüsken    Erhöhung derselben, der Luftschlauch a der  üblichen pneumatischen Radbereifung ausge  setzt ist, verteilt sich der Überdruck rasch  und leicht auf das gesamte, durch die zusätz  liche Luftkammer vergrösserte Luftvolumen  und bewirkt eine angesichts der Grösse dieses  Volumens verhältnismässig geringe Kompres  sion der Luft oder des Gases im Luftschlauch  a und der zusätzlichen Luftkammer i, und  die mechanische Beanspruchung des Luft  schlauches, bezogen auf eine gegebene  Flächeneinheit, wird eine viel geringere als  bei den Radreifen bisheriger Ausführung.  



  Die im gezeigten Ausführungsbeispiel  verwendeten Metallflächen zur Begrenzung  der Luftkammer bewirken unter der Einwir  kung des Luftzuges beim Fahren eine ergie  bige Abkühlung der eingeschlossenen Luft.  Dadurch tritt eine kleinere Beanspruchung  des Luftschlauches pro Flächeneinheit auch  dann ein, wenn durch eine Temperatur  zunahme des Gases oder der Luft im Luft  schlauch selbst ein ausserordentlicher Über  druck entstehen will; der Ausgleich mit der  Luft in dem zusätzlichen kühleren Luftraum  findet sofort statt.  



  Ebenso kann eine beliebige Unterteilung  der zusätzlichen Luftkammer angeordnet  werden, so dass mehrere Kammern vorhanden  sind. Dabei können die Kammern miteinan  der kommunizieren.  



  Ferner kann die Luftkammer auch unab  hängig von der eigentlichen Struktur des  Rades ausgebildet werden, wie sie endlich  ganz oder zum Teil getrennt vom Rad im  übrigen Teil des Fahrzeuges untergebracht  werden kann. Es kann auch vorgesehen wer  den, dass ein Zwischenring zwischen den über  die Aufbiegung des Rohres e gestülpten Rohr  ansatz c und die Verschlussmutter g einge  setzt wird, dessen Aussendurchmesser überein  stimmt mit dem des Anschlussstutzens h  und der ein gleiches Aussengewinde wie dieser  aufweist. Bei dieser Ausführung wird das  umgestülpte Ende nicht nur dicht gegen den  verhältnismässig gross gewählten Querschnitt  des Anschlussstutzens h und den Flanschteil  des Rohres e, sondern auch zwischen dem auf-      wärts gebogenen Rand dieses Endflansches  und dem Zwischenring geklemmt.  



  Während im Ausführungsbeispiel eine  Anwendung des Erfindungsgegenstandes auf  die Räder von Kraftfahrzeugen als Ausfüh  rungsbeispiel gewählt wurde, so beschränkt  sich der Anwendungsbereich derselben keines  wegs auf solche, sondern umfasst alle mög  lichen Fahrzeuge.  



  Die geringere Beanspruchung des Luft  schlauches pro gegebene Flächeneinheit, die  durch die pneumatische Radbereifung gemäss  vorliegender Erfindung bezweckt wird,  sichert neben einer grösseren Sicherheit im  Betrieb des Fahrzeuges eine längere Lebens  dauer der Luftschläuche; sie gestattet, für  die Bereifung einen kleineren Querschnitt zu  wählen und dem Mantel eine geringere Dicke  zu geben als bei den bisherigen Bereifungen,  wo derselbe zum Schutze des Luftschlauches  unverhältnismässig stark hergestellt werden  muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pneumatische Radbereifung, dadurch ge kennzeichnet, dass der Luftschlauchinnen raum mit wenigstens einer zusätzlichen Luft kammer in Verbindung steht, zum Zwecke, die mechanische Beanspruchung des Luft schlauches beim Fahren, insbesondere bei zum Beispiel durch Unregelmässigkeiten der Fahrbahn verursachten Stössen und Erschüt terungen, pro Flächeneinheit der Oberfläche des Luftschlauches niedrig zu halten. UNTERANSPRÜCHE: 1. Pneumatische Radbereifung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Luftkammer durch Metall flächen begrenzt ist. 2. Pneumatische Radbereifung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Luftkammer auf dem Rade selbst untergebracht ist. 3.
    Pneumatische Endbereifung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkammer zum Teil durch einen konstruktiven Bestandteil des Rades ge bildet ist. 4. Pneumatische Radbereifung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl zusätzlicher Luftkammern miteinander kommuniziert. 5. Pneumatische Radbereifung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftschlauch durch mindestens einen an ihm vorgesehenen rohrartigen Ansatz mit der zusätzlichen Luftkammer verbunden ist. 6. Pneumatische Radbereifung nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der rohrartige Ansatz des Luftschlauches durch ein Metallrohr hindurchgeführt ist, auf dessen dem Schlauch abgekehrtes Ende ein anderes Metallrohr aufgeschoben ist, wobei ein Endflansch dieses zweiten Metallrohres an seinem Rande gegen den Schlauch hin aufgebogen ist.
    7. Pneumatische Radbereifung nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Rohransatzes des Luft schlauches erweitert und über die Auf biegung des zweiten Metallrohres gestülpt ist und mittelst einer Verschlussmutter, die einen an der zusätzlichen Luftkammer angebrachten, mit Gewinde versehenen Rohrstutzen und einen Zwischenring um fasst, mit starkem Druck und dicht einer seits gegen den verhältnismässig gross ge wählten Querschnitt des Anschlussstutzens und den Endflansch des zweiten Rohres und anderseits zwischen den aufwärts ge bogenen Rand des Endflansches und den Zwischenring geklemmt werden kann, zum Zwecke, einen absolut luftdichten An schluss zwischen dem Rohransatz des Luftschlauches und der zusätzlichen Luft kammer zu erzielen.
CH97192D 1921-06-06 1921-06-06 Pneumatische Radbereifung. CH97192A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH97192T 1921-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH97192A true CH97192A (de) 1922-12-16

Family

ID=4354909

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH97192D CH97192A (de) 1921-06-06 1921-06-06 Pneumatische Radbereifung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH97192A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2063379B2 (de) Einstückiges Metallrad für Luftbereifung
DE2227175A1 (de)
DE833742C (de) Ausgleichsverbindung zwischen Verbrennungskammern, z.B. fuer Gasturbinen
CH97192A (de) Pneumatische Radbereifung.
DE20001907U1 (de) Metallfelge für Nutzfahrzeuge
DE565582C (de) Hohlnabe fuer Raeder aus Einzelscheiben
CH373653A (de) Luftreifenrad für Geländefahrzeuge
DE698052C (de) Rennwagen, insbesondere Rekordwagen
DE9320477U1 (de) Winkelgelenk für Fahrwerksteile in einem Kraftfahrzeug
DE655836C (de) Rad fuer Schienenfahrzeuge
EP0027294B1 (de) Lenkrad
DE690478C (de) Abfederung schwingbarer Halbachsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE624813C (de) Achszapfen
DE102014225581A1 (de) Felge für ein schlauchloses Speichenrad sowie schlauchloses Speichenrad
DE825274C (de) Radkoerper, insbesondere fuer Raeder von Schienenfahrzeugen
DE102019121326A1 (de) Helmholtz-Resonator für ein Fahrzeugrad
DE399343C (de) Zellenreifen
DE576484C (de) Zahnrad
DE593953C (de) Zweiteiliger Ventilstutzen
CH195404A (de) Verfahren zur Herstellung eines gerippeartigen Baukörpers, insbesondere für Fahrzeuge.
AT128465B (de) Gegen starke Seitendrücke widerstandsfähiges federndes Rad mit in sich federnden Speichen.
DE870794C (de) Luftreifen fuer Fahrzeugraeder, insbesondere fuer die Raeder von Flugzeugfahrwerken
DE407968C (de) Motorradgestell mit Traegerrahmen aus Profilen mit eingesetztem Blechbehaelter
DE102016115114A1 (de) Antriebswellen-baugruppe mit an ein antriebswellenrohr klebend gekoppeltem gabelstück
DE871311C (de) Gummigefedertes Rad fuer Schienenfahrzeuge mit vollem oder luftgefuelltem Gummireifen