CH97179A - Selbsttätige Reklamevorrichtung. - Google Patents
Selbsttätige Reklamevorrichtung.Info
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Description
Selbsttätige Reklamevorrichtung. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine selbsttätige Reklamevorrichtung, bei der die zur Schau zu stellenden Gegenstände vor eine Öffnung bewegt und elektrisch be leuchtet werden. Der Zweck der Erfindung besteht darin, ohne Vergrösserung des von der Reklamevorrichtung eingenommenen Rau mes in einer gegebenen Zeit eine grössere Anzahl von Gegenständen dem Auge des Beobachters darzubieten, wobei die Einrich tung so getroffen ist, dass die Schauöffnungen zwangsläufig auf- und zugezogen werden und dementsprechend der Beleuchtungsstromkreis für die- Schaukästen geschlossen bezw. ge öffnet wird.
Erreicht wird dies gemäss der Erfindung dadurch, dass zwei zum Tragen von Schau kästen dienende endlose Kettenpaare neben einander in einem mit zwei in der Horizon talebene versetzt zueinander liegenden Schau öffnungen ausgerüsteten Schranke angeordnet sind und die beiden Kettenpaare abwechselnd durch den gleichen Motor schrittweise weiter geschaltet werden, welcher ebenfalls die Öffnungen zeitweise abdeckende Vorhänge zwangsläufig verschiebt und ein Öffnen bezw. Schliessen der Kontakte des Beleuchtungs stromkreises beim Zu- und Aufziehen der Vorhänge veranlasst.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und es ist: Fig. 1 die Vorderansicht des geöffneten Reklameschrankes bei weggenommener Vor derwand und herausgenommenen Schaukästen, Fig. 2 ein Längsschnitt durch den Schrank und Vig. 3 eine abgebrochene Ansicht des hinter den Schauöffnungen liegenden Teils des Schrankes mit den Vorhängen in Schliess lage.
In dem Reklameschrank a sind zwei end lose Kettenpaare d und e vorgesehen, die über nebeneinander liegende untere und obere Kettenräder 1, 3 bezw. 2, 4 laufen. An diesen Ketten sind Schaukästen g geeigneter Ge stalt und Grösse befestigt, und zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Schaukästen sind die zueinander gehörenden Ketten d bezw. e durch Querstangen oder Sprossen f mitein- ander verbunden.
Je zwei derartiger Sprossen fliegen zwischen zwei aufeinander folgenden Kästen g. Ausserhalb<B>-</B>des Schrankes a ist an geeigneter Stelle ein Elektromotor oder eine andere geeignete Antriebsvorrichtung vorge sehen, dessen bezw. deren Antriebswelle sich in den Schrank hinein erstreckt und ein Kettenrad s trägt. Letzteres ist durch eine Kette mit einem Kettenrad r verbunden, wel ches auf einer im untern Teile des Schrankes a. drehbar gelagerten Welle aufgekeilt ist.
Diese Welle ist an beiden Enden mit einem Kurbelarm<I>t</I> bezw. <I>t'</I> ausgerüstet, an welchen Zugstangen u bezw. u' gelagert sind. Die freien Enden dieser Zugstangen sind mit drehbar gelagerten Haken v bezw. v' ver sehen, die bei der Umdrehung des Motors im g-gebenen Augenblick mit der ihnen gerade gegenüberliegenden Sprosse f des Kettenpaares d bezw: e zusammenarbeiten, um bei ihrer Abwärtsbewegung dieses Ketten paar und mit ihm die an ihm befestigten Schaukästen g schrittweise um die Ketten räder herum zu bewegen.
In der Vorderwand des Schrankes a. sind in übereinander liegenden Horizontalebenen zwei Schauöffnungen c, c' vorgesehen, derart, dass die obere Begrenzungskante der einen Öffnung c ein wenig unterhalb der untern Begrenzungskante der seitlich daneben sich befindenden zweiten Öffnung c' liegt. In der Nähe der obern bezw. der untern Aussenecke der obern bezw. untern Öffnung c, c', sowie senkrecht unter bezw. über dieser sind an der Seitenwand des Schrankes a Führungs rollen n2 gelagert, über welche eine endlose Kette n3 läuft.
Mit dieser Kette n3 ist in geeigneter Weise ein hinter den Öffnungen c, cl horizontal verschiebbar gelagerter zwei teiliger Rahmen m' verbunden, derart, dass bei der Hin- und Herbewegung der Kette n3 seine beiden Teile voneinander fortbewegt bezw. einander genähert werden. An diesen Rahmenteilen sind die Öffnungen e, c' ab deckende Vorhänge n' bezw. n befestigt, so dass die Abdeckung und Öffnung der Schau öffnungen zwangsläufig durch die Bewegung der Kette n3 erfolgt.
Zur Verstellung der Kette n3 dient fol gende Einrichtung: Auf dein einen Ende der die Kurbeln t, t' tragenden Welle ist neben der Kurbel t ein Zahnrad q befestigt, welches mit einem klei nen Zahnrad p kämmt. Die Welle dieses Zahnrades treibt durch ein aus einer Kurbel, einem Lenker und einem schwingbar am Schranke a befestigten Arm bestehendes Hebelgestänge o (Fis. 2) die Kette n3. An dein einen Teil des Rahmens in' ist ein An satz in vorgesehen, der in dem Bereich einer unterhalb des untern Horizontalstranges der Kette re' verschiebbar gelagerten Stange l liegt.
Zwischen einem auf der Stange l be festigten Ring l2 und dem zur Führung der Stange dienenden Teil des Schrankes a ist um die Stange herum eine Schraubenfeder 1,3 vorgesehen, die das Bestreben bat, die Stange l stets nach rechts in Fig. 1 und 3; d. h. gegen den Anschlag 7n zu drücken.
Das eine Ende der Stange l trägt einen mit dem Anschlag gn zusammenarbeitenden Ansatz l', während an dein andern Ende ein Kontakt stück vorgesehen ist, das bei der Bewegung der Stange l entgegen der Wirkung der Schraubenfeder b3, d. h. nach links in den Fig. 1 und 3, gegen zwei an der einen Seiten wand des Schrankes a vorgesehene Kontakt stücke 7c, k' stösst.
Diese Kontaktstücke<I>k, k'</I> sind in geeigneter Weise mit im Beleuch tungsstromkreis für die Schaukästen g liegen den Schleifkontakten i, i' verbunden, die an einer Z-förinig gebogenen Schiene derart an geordnet sind, dass die jeweils vor den Off nungen <I>c, c'</I> liegenden Kästen<I>g</I> im Augen blicke ihres Stillstandes gegen die Schleif kontakte stossen, derart, dass die Beleuch tungskörper eingeschaltet und somit die zur Schau gestellten Gegenstände beleuchtet wer den.
Infolge der Tatsache, dass die Kontakte k, k', i, i' mit der Verstellung des Rahmens 7111 in der beschriebenen Weise geöffnet und geschlossen werden, und zwar gleichzeitig mit dem Zu- bezw. Aufziehen der Vorhänge n und n', erfolgt die Beleuchtung der Gegen stände stets nur in dem Augenblick, in welchem die Vorgänge gerade aufgezogen worden sind, während in der übrigen Zeit der Beleuchtungsstromkreis geöffnet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: . Selbsttätige Reklamevorrichtung, bei der die zur Schau zu stellenden Gegenstände vor eine Öffnung bewegt und elektrisch beleuchtet werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zum Tragen von Schaukästen dienende end lose Kettenpaare nebeneinander in einem mit zwei in der Horizontalebene versetzt zuein ander liegenden Schauöffnungen ausgerüsteten Schranke angeordnet sind und die beiden Kettenpaare abwechselnd durch den gleichen Motor schrittweise weitergeschaltet werden, welcher ebenfalls die Öffnungen ezeitweise abdeckende Vorhänge zwangsläufig verschiebt und ein Öffnen bezw. Schliessen der Kon takte des Beleuchtungsstromkreises beim Zu und Aufziehen der Vorhänge veranlasst.UNTERANSPRÜCHE: 1. Reklamevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schalten der Kettenpaare auf den beiden Enden einer von dem Motor angetriebenen, in dem Reklameschrank drehbar gelagerten Welle zwei um 180 zueinander versetzte Kurbelarme vorgesehen sind, welche zur Auf- und Abwärtsbewegung von an ihnen angreifenden Zugstangen dienen, deren freie Enden mit Sprossen der die Schau- kästen tragenden Ketten zusammenwir kende Haken tragen. 2.Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch Bekenn zeichnet, dass an dem einen Ende der die Kurbelarme aufweisenden Welle ein Zahn rad befestigt ist, das mit einem zweiten Zahnrad kämmt, dessen Welle eine durch einen Lenker mit einem am Reklame schrank schwingbar gelagerten, die Be wegung -der Vorhänge steuernden Arm verbundene Kurbel trägt. 3. Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingbar ge lagerte, durch die Kurbel vom .Motor aus in Schwingung versetzte Arm mit einer um beide Schauöffnungen des Schrankes herumgeführten Kette verbunden ist, an welcher ein zur Bewegung der Vorhänge dienender, zweiteiliger, gleitbar angeord neter Rahmen befestigt ist. 4.Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch ge kennzeichnet, dass an den einen Teil des Rahmens ein Anschlag vorgesehen ist, welcher auf eine verschiebbar gelagerte, mit den Kontakten des Beleuchtungsstrom . kreises zusammenarbeitende Stange ein wirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH97179T | 1921-09-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97179A true CH97179A (de) | 1922-12-16 |
Family
ID=4354894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97179D CH97179A (de) | 1921-09-26 | 1921-09-26 | Selbsttätige Reklamevorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH97179A (de) |
-
1921
- 1921-09-26 CH CH97179D patent/CH97179A/de unknown
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