CH97179A - Selbsttätige Reklamevorrichtung. - Google Patents

Selbsttätige Reklamevorrichtung.

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CH97179A
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CH
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Inventor
John Demika Walter
Heydemann Georg
Original Assignee
John Demika Walter
Heydemann Georg
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/12Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being carried by endless belts, chains, or the like

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Description


  Selbsttätige     Reklamevorrichtung.       Den Gegenstand der Erfindung bildet eine  selbsttätige Reklamevorrichtung, bei der die  zur Schau zu stellenden Gegenstände vor  eine Öffnung bewegt und elektrisch be  leuchtet werden. Der Zweck der Erfindung  besteht darin, ohne Vergrösserung des von  der Reklamevorrichtung eingenommenen Rau  mes in einer gegebenen Zeit eine grössere  Anzahl von Gegenständen dem Auge des  Beobachters darzubieten, wobei die Einrich  tung so getroffen ist, dass die Schauöffnungen  zwangsläufig auf- und zugezogen werden und  dementsprechend der Beleuchtungsstromkreis  für die- Schaukästen geschlossen     bezw.    ge  öffnet wird.  



  Erreicht wird dies gemäss der Erfindung  dadurch, dass zwei zum Tragen von Schau  kästen dienende endlose Kettenpaare neben  einander in einem mit zwei in der Horizon  talebene versetzt zueinander liegenden Schau  öffnungen ausgerüsteten Schranke angeordnet  sind und die beiden Kettenpaare abwechselnd  durch den gleichen Motor schrittweise weiter  geschaltet werden, welcher ebenfalls die  Öffnungen zeitweise abdeckende Vorhänge    zwangsläufig verschiebt und ein Öffnen     bezw.     Schliessen der Kontakte des Beleuchtungs  stromkreises beim Zu- und Aufziehen der  Vorhänge veranlasst.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und es ist:       Fig.    1 die Vorderansicht des geöffneten  Reklameschrankes bei weggenommener Vor  derwand und herausgenommenen Schaukästen,       Fig.    2 ein Längsschnitt durch den Schrank  und       Vig.    3 eine abgebrochene Ansicht des  hinter den Schauöffnungen liegenden Teils  des Schrankes mit den Vorhängen in Schliess  lage.  



  In dem Reklameschrank a sind zwei end  lose Kettenpaare d und e vorgesehen, die  über nebeneinander liegende untere und obere  Kettenräder 1, 3     bezw.    2, 4 laufen. An diesen  Ketten sind Schaukästen g geeigneter Ge  stalt     und    Grösse befestigt, und zwischen je  zwei aufeinanderfolgenden Schaukästen sind  die zueinander gehörenden Ketten d     bezw.    e  durch Querstangen oder Sprossen f mitein-           ander    verbunden.

   Je zwei derartiger Sprossen  fliegen zwischen zwei aufeinander folgenden  Kästen     g.    Ausserhalb<B>-</B>des Schrankes     a    ist an  geeigneter Stelle ein Elektromotor oder eine  andere geeignete Antriebsvorrichtung vorge  sehen, dessen     bezw.    deren Antriebswelle sich  in den Schrank hinein erstreckt und ein  Kettenrad s trägt. Letzteres ist durch eine  Kette mit einem Kettenrad r verbunden, wel  ches auf einer im untern Teile des Schrankes  a. drehbar gelagerten Welle     aufgekeilt    ist.

    Diese Welle ist an beiden Enden mit einem  Kurbelarm<I>t</I>     bezw.   <I>t'</I> ausgerüstet, an welchen  Zugstangen     u        bezw.        u'    gelagert sind. Die  freien Enden dieser Zugstangen sind mit  drehbar gelagerten Haken v     bezw.    v' ver  sehen, die bei der Umdrehung des Motors  im     g-gebenen        Augenblick    mit der ihnen  gerade gegenüberliegenden Sprosse f des  Kettenpaares d     bezw:    e zusammenarbeiten,  um bei ihrer Abwärtsbewegung dieses Ketten  paar und mit ihm die an ihm befestigten  Schaukästen     g    schrittweise um die Ketten  räder herum zu bewegen.  



  In der Vorderwand des Schrankes a. sind  in übereinander liegenden Horizontalebenen  zwei Schauöffnungen c,     c'    vorgesehen, derart,  dass die obere Begrenzungskante der einen  Öffnung c ein wenig unterhalb der untern  Begrenzungskante der seitlich daneben sich  befindenden zweiten     Öffnung    c' liegt. In der  Nähe der obern     bezw.    der untern Aussenecke  der obern     bezw.    untern     Öffnung    c, c', sowie  senkrecht unter     bezw.    über dieser sind an  der Seitenwand des Schrankes a Führungs  rollen     n2    gelagert, über welche eine endlose  Kette     n3    läuft.

   Mit dieser Kette     n3    ist in  geeigneter Weise ein hinter den     Öffnungen     c,     cl    horizontal verschiebbar gelagerter zwei  teiliger Rahmen m' verbunden, derart, dass  bei der Hin- und     Herbewegung    der Kette     n3     seine beiden Teile voneinander fortbewegt       bezw.    einander genähert werden. An diesen  Rahmenteilen sind die     Öffnungen    e, c' ab  deckende Vorhänge n'     bezw.    n befestigt, so  dass die Abdeckung und Öffnung der Schau  öffnungen zwangsläufig durch die Bewegung  der Kette     n3    erfolgt.

      Zur Verstellung der Kette n3 dient fol  gende Einrichtung:  Auf dein einen Ende der die Kurbeln t, t'  tragenden Welle ist neben der Kurbel t ein  Zahnrad q befestigt, welches mit einem klei  nen Zahnrad p     kämmt.    Die Welle dieses  Zahnrades treibt durch ein aus einer Kurbel,  einem Lenker und einem schwingbar am  Schranke     a    befestigten Arm bestehendes  Hebelgestänge o (Fis. 2) die Kette     n3.    An  dein einen Teil des Rahmens in' ist ein An  satz     in    vorgesehen, der in dem Bereich einer  unterhalb des untern Horizontalstranges der  Kette     re'    verschiebbar gelagerten Stange     l     liegt.

   Zwischen einem auf der Stange     l    be  festigten Ring     l2    und dem zur Führung der  Stange dienenden Teil des Schrankes     a    ist  um die Stange herum eine Schraubenfeder     1,3     vorgesehen, die das Bestreben bat, die  Stange     l    stets nach rechts in     Fig.    1 und 3;  d. h. gegen den Anschlag     7n    zu drücken.

   Das  eine Ende der Stange     l    trägt einen mit dem  Anschlag     gn    zusammenarbeitenden Ansatz     l',     während an dein andern Ende ein Kontakt  stück vorgesehen ist, das bei der Bewegung  der Stange l entgegen der Wirkung der  Schraubenfeder     b3,    d. h. nach links in den       Fig.    1 und 3, gegen zwei an der einen Seiten  wand des Schrankes     a    vorgesehene Kontakt  stücke     7c,        k'    stösst.

   Diese Kontaktstücke<I>k, k'</I>  sind in geeigneter Weise mit im Beleuch  tungsstromkreis für die Schaukästen g liegen  den     Schleifkontakten    i, i' verbunden, die an  einer     Z-förinig    gebogenen Schiene derart an  geordnet sind, dass die jeweils vor den     Off          nungen   <I>c, c'</I> liegenden Kästen<I>g</I> im Augen  blicke ihres Stillstandes gegen die Schleif  kontakte stossen, derart, dass die Beleuch  tungskörper eingeschaltet und somit die zur  Schau gestellten Gegenstände beleuchtet wer  den.

   Infolge der Tatsache, dass die Kontakte       k,        k',    i, i' mit der Verstellung des Rahmens       7111    in der beschriebenen Weise geöffnet und  geschlossen werden, und zwar gleichzeitig  mit dem Zu-     bezw.    Aufziehen der Vorhänge  n und n', erfolgt die Beleuchtung der Gegen  stände stets nur in dem Augenblick, in  welchem die Vorgänge gerade aufgezogen      worden sind, während in der übrigen Zeit  der Beleuchtungsstromkreis     geöffnet    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: . Selbsttätige Reklamevorrichtung, bei der die zur Schau zu stellenden Gegenstände vor eine Öffnung bewegt und elektrisch beleuchtet werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwei zum Tragen von Schaukästen dienende end lose Kettenpaare nebeneinander in einem mit zwei in der Horizontalebene versetzt zuein ander liegenden Schauöffnungen ausgerüsteten Schranke angeordnet sind und die beiden Kettenpaare abwechselnd durch den gleichen Motor schrittweise weitergeschaltet werden, welcher ebenfalls die Öffnungen ezeitweise abdeckende Vorhänge zwangsläufig verschiebt und ein Öffnen bezw. Schliessen der Kon takte des Beleuchtungsstromkreises beim Zu und Aufziehen der Vorhänge veranlasst.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Reklamevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schalten der Kettenpaare auf den beiden Enden einer von dem Motor angetriebenen, in dem Reklameschrank drehbar gelagerten Welle zwei um 180 zueinander versetzte Kurbelarme vorgesehen sind, welche zur Auf- und Abwärtsbewegung von an ihnen angreifenden Zugstangen dienen, deren freie Enden mit Sprossen der die Schau- kästen tragenden Ketten zusammenwir kende Haken tragen. 2.
    Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch Bekenn zeichnet, dass an dem einen Ende der die Kurbelarme aufweisenden Welle ein Zahn rad befestigt ist, das mit einem zweiten Zahnrad kämmt, dessen Welle eine durch einen Lenker mit einem am Reklame schrank schwingbar gelagerten, die Be wegung -der Vorhänge steuernden Arm verbundene Kurbel trägt. 3. Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingbar ge lagerte, durch die Kurbel vom .Motor aus in Schwingung versetzte Arm mit einer um beide Schauöffnungen des Schrankes herumgeführten Kette verbunden ist, an welcher ein zur Bewegung der Vorhänge dienender, zweiteiliger, gleitbar angeord neter Rahmen befestigt ist. 4.
    Reklamevorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch ge kennzeichnet, dass an den einen Teil des Rahmens ein Anschlag vorgesehen ist, welcher auf eine verschiebbar gelagerte, mit den Kontakten des Beleuchtungsstrom . kreises zusammenarbeitende Stange ein wirkt.
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