CH97174A - Schaltungsanordnung zum Senden und Empfangen, insbesondere niederfrequenter elektrischer Schwingungen. - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Senden und Empfangen, insbesondere niederfrequenter elektrischer Schwingungen.Info
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Description
Schaltan-sanordnung zum Senden und Empfangen, insbesondere niederfrequenter elektrischer Schwingungen. Gemäss der Erfindung wird mindestens eine X-athodenröhre verwendet, welche sowohl für Senden als Empfang dient, und die Fort- leitung der Schwingungen zu der -Röhre oder von dieser weg erfolgt längs Drähten, welche gleichzeitig die Energie für mindestens einen Kreis der Kathoclenröhre, liefern.
Diese Drähte können einem gewöhnlichen Netz angehören, das sowohl ein Gleichstrom-, als auch ein Weehselstrorniietz sein kann. Im letzteren Fall kann beispielsweise durch Einschultung eines G-leichrichters oder durch Ausnutzung der Gleichrichtereigenschaften der Kathodenrüllre selbst (Anordnung von zwei Anoden, die in b(31i#,nnter äusserer Gleich- richtersclialtung mit dem Wechselstromnetz gekoppelt sind usw.) der erforderliche Ano,
- denspeisestrom gewonnen werden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführiiiigs- beispiele der Erfindung dargestellt. In Fig. <B>1</B> sind<B>1,</B> 2 die Netzleituligen, z. B. die Licht leitungen in einem Hause oder die Kraft- Ubertragung über eine grössere Strecke. Die Leitung<B>1</B> möge ständig über die Leitung<B>3</B> mit der Kathode 4 verbunden sein, während die Leitung 2 entweder über die Leitung<B>5</B> oder über die Leitung<B>6</B> in der entsprechen den Lage eines Umschalters<B>7</B> mit der Anode <B>8</B> der gleichen Röhre, bei jeder Benutzungs weise derselben verbunden ist.
Durch zwei Kondensatoren<B>9, 10,</B> von denen der eine oder die auch beide abstimmbar sein können, ist ein Neberischluss zum Netz gebildet, und zwischen diesen Kondensatoren ist eine Lei tung<B>11</B> angeschlossen, die in einer Stellung des Umschalters 12 mit dem Gitter<B>13</B> der Röhre verbunden -wird. In der andern Stel lung des Unisehalters 12 wird ein anderer Kreis für das Gitter geschlossen, der über die Primärwicklung 14 eines Sprechtransfor mators fülirt. An die Sekundärwicklung<B>15</B> ist- das Mikrophon<B>16</B> mit einer Spannungs quelle<B>17</B> und zweckmässig ein AmpAre- meter <B>18</B> angeschlossen.
In der Leitung<B>6</B> liegt wiederum, ein Transformator für das Telephon <B>19.</B>
Die Benutzung der Schaltung erfolgt in der Weise, dass zwecks Aussendens von S(#liwiiiguii#),eii die beiden Umschalter<B>7,</B> 12 in die ausgezogen gezeichnete Stellung ge bracht werden, in der das Mikrophon<B>1.6</B> an das Gitter<B>13</B> gelegt ist. Durch Besprechen des Mikrophons können Schwingungen er zeugt werden, welche längs der Netzleitung -iii den Einpfangsort gelangen. Das Tele- phon <B>19</B> ist abgeschaltet.
Sollen Schwingun- "eu empfangen ry werden, so werden die Um schalter<B>7,</B> 1,2 in die gestrichelt gezeichnete tn stelluilg g ,ebracht, wodurch das Mikrophon <B>10</B> abgeschaltet wird und das- Gitter<B>13</B> im Nebeuschluss zum Netz liegt. Das Telephou <B>19</B> ist eingeschaltet.
Infolgedessen können die ankommeiiden Schwingungen abgehört werden.
Die Kondeu.satoren <B>9, 10</B> stellen einmal dei) Nebeuschluss züm Netz dar, mit Hilfe die Beeinflussung der Verstärherröhre mliglieh ist, und durch geeignete Einstellung kann die gewünschte Empfindlichkeit der Riffire herbeigefülirt werden.
#\u Stell(# dieser beiden Kondensatoren kann aber auch eine Schaltung gemäss Fig. 2 verwendet werdeu, in der der Kondensator<B>9</B> durch eine Drossel oder dergleichen 20 er- selzt wird, und die Beeinflussung des Gitters durch eine Sekunfhärspule 21 erfolgt, für welche die Drossel<B>9-0</B> die Primarwicklung darstellt. Der Kondensator<B>10</B> bleibt unver- lert beibehalten.
In Fig. <B>3</B> ist eine Anordnung gezeigt, bei der ohne XTnischalter bearbeitet werden kann. Die Bezeiehnungen haben die gleiche Bedeu- Zn tung wie in den vorherglehenden Figuren.
Ersiehtlieh ist die Leitung<B>1</B> über die Leitung<B>3</B> wiederuin dauernd mit der Na- thode- <B>-1</B> -#-erl)iiiideii. Z-wiseheii der Kathode 4 und dem Gill(,r <B>13</B> liegt der Übertragungs- z# '.' traiisform-iitor 14, 15, dessen Sehundärspule im IMikrophoustromkreis liegt.
Ferner ist durch die Dros:,el 20 !!her den Kondensator <B>10</B> ein Nebeusehluss zu den Netzleitungen<B>1,</B> 2 gebildet, und die Drossel 21, als Sehundär- spule eines Transformators, dessen Primär- ,pule die Drosszel 20 bildet, liegt über einem einstellbaren Kondensafor 2.8, der die Führinigsfreiheit erhöhen soll, eben- falls zwischen Gitter<B>13</B> und Kathode 4.
Die Aaiode <B>8</B> i.st über die Leituna- <B>6</B> mit der Lei tung 2 verbunden, und in diesem Kreise liegt über einent Transformator das Telephon <B>19.</B> Der Transformator zum Telephon kann durch den Schalter 22 hurzgesehlossen werden.
E'rsichtlich -wird durch Besprechen des Mikrophons<B>16</B> über den Transformator 14, <B>15</B> der Gitterkreis der Röhre erregt, und die Schwingungen -#verden verstärkt vom Ano denkreis (Leitung<B>3:</B> Kathode 4, Anode<B>8,</B> Leitung<B>6)</B> an da## Nulz <B>L 9.</B> weitergeleitet. Ist der Schalter 22 offeii# so werden diese eerstärkteu SchA,iii.(Iruligeii auch im Telephon <B>19</B> hörbar sein.<B>Es</B> wird also die eigene Sprache gehört, wie bei jedem normalen Postapparat.
Die auf den Leitungen<B>1,</B> 2 ankommenden Schwingungen fliessen über die Leitung<B>3,</B> Drossel 20, Konderisator <B>10</B> und erreo-en über die Drossel 21 (yleiehfalls das Cxitte-r <B>13</B> der Röhre.
Diese Ströme werden also wiederum verstärkt den Anodeuhreis der Röhre, -wie früher beschrieben, durehfliessen und das Telephon .19 erregeii. Eine, Selbsferregung der Röhre ist d-,)durch ausgeschlossen, (lass der Kondensator<B>28</B> derart eingestellt wird, dass die über den Transformator 20, 21 aus dem Aiio(lenl#rei,.;
# dür Röhre in den Gitter kreis derselben 7urüchübertragenen Schwin gungen eine falsche Phise besitzen. Ein Zurücktreten der durch die Röhre versfärk- ten ankommenden Seliwingungen in das Netz wird durch den Kondensator 1.0 ausgeschlos sen, der praktisch einen Kurzschluss für das Netz in bezug auf die Sebwingungen dar stellt.
An Stelle nur ehlen Kreis der Röhre, nämlich den Anodenkreis, vom Netz aus züi speisen, kann auch der Kathodenkreis voni Netz aus gespeist werden.
Die eine Klemme der Kathode liegt Über die Leitung<B>3</B> ohne dies an der Netzleituno- <B>1.</B> Die andere Klemme der Kathode k-,nin über die Leiliiii,- 6 und die gestrielielt eingezeiehnete iiolie SelbstinJuktion <B>23</B> mit der Netzleitun <B>' -</B> 2 verbunden werden. Es fällt dann die Heiz batterie 24 fort. Ferner kann die Speisung des Mikrophon kreises gleielifalls direkt vom Netz erfolgen, so dass die Batterie<B>17</B> wegfallen kann.
Zu diesem Zweck kann zwischen der Selbst induktion<B>23</B> und der Klemme der Kathode 4 ein A.17weigwiderstand <B>30</B> eingeschaltet wer den, an den über die gestrichelt eingezeich- ne,fen Leitungen<B>26, 27</B> der Mikrophonkrais geschlossen werden kann.
D Der Widerstand<B>30</B> kann auch dann vor gesehen werden, wenn der Mikrophonstrom kreis nicht vom Netz gespeist wird, und er dient dann zur Einstellung der an der Ka thode liegenden Spannung, worauf auch der Justierwiderstand 25 fortgelassen werden kann.
Claims (1)
- .PATENTANSPRUCII: Schaltungsanordnung zum Senden und Empfangen, insbesondero niederfrequenter elektrischer Schwingungen, dadurel-1 gekenn zeichnet, dass mindestens eine Kathodenröl)re verwendet wird, welche sowohl für Senden als Empfang dient, und die Fortleitung der Schwingungen zu der Röhre und von dieser weg längs Drähten erfolgt, welche gleichzei tig die Energie für mindestens einen an der Kathodenröhre liegenden Kreis liefern.UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Schaltungsanardnung nach Patentan spruch, dadurch gehennzeichnet, dass der Anodenkreis der Kathodenröhre über die Drähie gespeist wird, welche zur Fort- leitung der Schwingungen dien-en. S.chaItungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kathodenkreis der Nathodenr6hre über die Drähte gespeist wird, welche zür Fortleitung der Schwingungen dienen.<B>3.</B> Schaltungsanordniing nach- Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Gitterkreis der Röhre verbun dener Mikrophonkreis über die Drähte gespeist wird, welche zür Fortleitung der Schwingungen dienen. 4. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch Einstell widerstände in einem von den gleichzei- tig <U>zur</U> Fortleitung der Schwingungen dienenden Drähten gespeisten Kreis an der Kathodenröhre. <B>5.</B> Schaltungsanordnung nach 'Unteran spruch 2, gekennzeichnet durch eine hohe Selbstinduktion in dem Speisehreis der Kathode.<B>6.</B> Sehaltungsanordnung nach Enteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Mi krophonkreis über einem Abzweigwider stand von den gleichzeitig zur Fort- leitung der Schwingungen dienenden Drähten aus gespeist wird, -und dieser Abzweigwiderstand im Speisekreis der Kathode der Röhre liegt.<B>7.</B> Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Kon- clensator im Nebenso'hluss zu den gleich zeitig zur Fortleitung der Schwingungen dienenden Drähten, an dessen Klemmen einerseits die Anode und anderseits die <B>'</B> Kathode der Röhre angeschlossen ist.<B>8.</B> Schaltungs,#inordnung nach Patentan- sprueh, <B>,</B> gekennzeichnet durch einen Kon- densator im Nebenschluss zu den gleich zeitig zur Fortleitung der Schwingung en -dienenden, Drähten und einen TJmsch-iil- fer,der in einer Stellung die Anode der Röhre über ein Telephon mit der einen Klemme des Kondensators verbindet und in der andern Stellung diese Klemme de#s Kondensators unter Ausschluss des Tele- phons unmittelbar mit der Anode ver bindet.<B>9.</B> Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Kon densator im Nebenschluss zu den gleich zeitig zür Fortleitung der Schwingungen dienenden Drähten und einen Umschal- ter, der in einer Stellung den Kondensa tor mit dem Gitter der Katliodenröhre verbindet und in der andern Stellung die eine Klemme abschaltet und an Stelle dessen ein Mikrophon an das Gitter der Röhre anschaltet.<B>10.</B> Selialtungsanordnung nach Patentan. spruch, gekennzeichnet durch zwei in Reilie liegende Kondensatoren, die zu- sammen im Nebenschluss <B>zu</B> den gleich zeitig zur rcortleitung der Schwingungen dienenden Drähten liegen, eine feste Ver bindung zwischen einem dieser Drähte und der Kathode der Röhre, welche auch das eine Ende der Serienschaltung der Kondensatoren enthält, eine abschaltbare Verbindung zwischen dem Gitter der Röhre und der Verbindungsleitung der beiden in Reihe liegenden Kondensatoren,und eine umselialtbare Verbindung z-wi- sehen einem andern Draht und dem an dern Ende der Reihenschaltung der Kon densatoren, welche in einer Schaltung des zugehörigen Umschalters über das Tele- phon mit der Anode der Röhre verbun den ist und in der andern Stellung des Umschalters unter Umgehung des Tele- phons mittelbar mit der Anode der Röhre verbunden ist. <B>11.</B> Schaltungsanordnung nach Unteran spruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der in Reihe liegenden Kondensatoren einstellbar ist.12. Schaltungsanordnun- nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der in Unteranspruch<B>10</B> erwähn ten Kondensatoren durch eine hohe Selbsfinduktion ersetzt ist, während die übrigen Merhinale des Unteranspruchs<B>10</B> beibehalten sind.<B>13.</B> Sehaltungsaitordnung nach Patentan spruch, gelzeiiiiveic'hiiel; durch einen zu den gleichzeitig zur Fortleitung der Sehwingungen (liojieii#len Drähten gebil deten Nebenschluss, bestehend aus min destens einem Konitei)sator, einer festen 'Verbindung einem Dralit und einer Klemme des Kondensators mit der Kathode der Ilöhre, einem ständig ein geschalteten Mi]#rophon am Gitterkreis der Röhre,einer festen-Verbindung zwi- sehen dem andern Dralit und der andern Klemme desKondensators und der Anode der Röhre und einem Telephon in diesem Anodenstromkreis.14. Schaltungsaiiordnung nach Unteran spruch<B>1.3,</B> gekelinzeichnet durch<B>-</B> eine Kurzschlussvorrichtung für das Telepbon im A.noclenstromkreis. <B>15.</B> Schaltungsanordnung nach Unteran- sprucli <B>13,</B> dadurch geheinizeiehnet, dass die Primärwickliiiig eines Trausforma- tors in Reihe mit dem Kondensator liegt, welcher den Nebenschluss zu den Drähten bildet,und Anordnung der Sekundär- wieklung dieses Transformators im Git terkreis der Röhre. <B>16.</B> Srhaltungsanordnung nach Unteran spruch<B>15,</B> gekennzeichnet durch einen Kondensator im Giiierlireis der Röhre in Reihe mit der Sekundärwicklung des Transformators.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE161577X | 1920-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH97174A true CH97174A (de) | 1922-12-16 |
Family
ID=5682103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97174D CH97174A (de) | 1920-04-12 | 1921-04-11 | Schaltungsanordnung zum Senden und Empfangen, insbesondere niederfrequenter elektrischer Schwingungen. |
Country Status (3)
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|---|---|
| AT (1) | AT94066B (de) |
| CH (1) | CH97174A (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105261540B (zh) * | 2015-11-04 | 2024-05-10 | 湖北汉光科技股份有限公司 | 一种速调管真空电流校准负载电阻装置 |
-
1921
- 1921-04-11 CH CH97174D patent/CH97174A/de unknown
- 1921-04-12 GB GB10730/21A patent/GB161577A/en not_active Expired
- 1921-04-12 AT AT94066D patent/AT94066B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB161577A (en) | 1922-05-04 |
| AT94066B (de) | 1923-08-25 |
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