DE594466C - Netzanschlussgeraet - Google Patents

Netzanschlussgeraet

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DE594466C
DE594466C DESCH91610D DESC091610D DE594466C DE 594466 C DE594466 C DE 594466C DE SCH91610 D DESCH91610 D DE SCH91610D DE SC091610 D DESC091610 D DE SC091610D DE 594466 C DE594466 C DE 594466C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J11/00Circuit arrangements for providing service supply to auxiliaries of stations in which electric power is generated, distributed or converted

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)

Description

  • Netzanschlußgerät Bekanntlich baut man für die Entnahme des elektrischen Stromes aus dem Gleich-oder Wechselstromnetz für Radioempfangsapparate sog. Netzanschlußgeräte, die aus einer Kombination von Kondensatoren und Drosselspulen bestehen zur Unterdrückung des Netztones und die außerdem einen Spannungsteiler in Form eines Ohm;gch en Widerstandes mit geeigneten Abzweigungen besitzen. Bei Netzanschlußgeräben für Wechselstrom tritt hierzu lein Transformator und ein Gleichrichter gewöhnlich in Form einer Kathodenröhre.
  • Es ist auch bereits bekannt, ,an Stelle des Ohmschen Widerstandes als Spannungsteiler in Serie geschaltete Kondensatoren" vorzugsweise des elektrolytischen Typus, oder auch Akkumulatoren zu verwenden. Koridensatoxen besitzen hier jedoch den großen Nachteil einen frequenzabhängigen Widerstand für Wechselstrom zu besitzen, der für die tiefen Frequenzen der elektrischen- Ortsnetze von erheblicher Größe ist und durch die Reihenschaltung einer größeren Zahl von Kondensatoren noch im Verhältnis der Kondensatorenzahl vergrößert wird. Akkumulatoren aber werden während des Betriebes des Netzanschlußgerätes in zunehmendem Maße ,aufgeladen und beginnen daher sehr bald, stark Gas zu entwickeln. Will man dieses dadurch vermeiden, daß man die Akkunmulatoren während der Betriebspausen durch Kurzschluß entlädt, wie dieses bereits vorgeschlagen wurde, so leiden dieselben bekanntlich durch solche Maßnahmen erheblich, verlieren immer mehr an Kapazität und beginnen daher immer früher und stärker zu gasen.. Zudem würde die für eine Spannungsteilung des Anodenstromes erforderliche Zahl von Akkumulatorenzellen selbst bei kleinsten Abmessungen einen .erheblichen Umfang annehmen und beträchtliche Kosten verursachen. Alle diese Nachteile sollen durch die Erfindung vermieden werden.
  • Gemäß der Erfindung wird nun als Spannungsteiler für die Netzanschlußgeräte eine der Netzspannung entsprechende Anzahl von Elektrolytenzellen in Serienschaltung benutzt, so daß die beim Stromdurchgang ,auftretende Polarisationsspannung zugleich gewissermaßen als Spannungsquelle für den Radioempfangsapparat wirkt. Man kann dabei zweckmäßig die Zahl der Elektrolytzelllen so groß bemessen, daß die an ihnen liegende Netzspannurig unterhalb der Zersetzungsspannung des verwendeten Elektrolyten bleibt.
  • Die geringe Stromstärke, die an den Ab- zweigstellen für die Audionröhre oder Hochfrequenzverstärkerröhre geliefert werden muß, wird dabei durch den Reststrom geliefert, wie er in Elektrolytzellen vorhanden ist, wenn die angelegte Spannung -unterhalb der Zersetzungsspannung des Elektrolyten liegt und der in bekannter Weise von dem Abstand und der Fläche der Elektroden sowie von der Konzentration des Elektrolyten abhängt. Die großen Vorteile dieser Anordnung gegenüber Netzanschlußapparaten, bei denen die Spannungsteilung durch Ohmsche Widerstände, Kapazitäten oder Akkumülatorenketten erfolgt, beruhen hauptsächlich auf folgenden Eigenschaften der Elektrolytzellen: Da die Elektrolytzellen praktisch keinerlei Kapazität für elektrische Strommengen zu besitzen brauchen, können sie in sehr kleinen Abmessungen und sehr billig gebaut werden. Da außerdem ihr innerer Ohmscher Widerstand außerordentlich klein ist, so bilden sie für die Schwankungen der Netzspannungen gewissermaßen einen Kurzschluß und beseitigen dadurch deren störende Einflüsse auch ohne Drosselketten weitgehend, während der Spannungsabfall durch die Polarisationsspannung des Elektrolyten, nicht aber durch großen Ohmschen Widerstand bedingt wird. Dadurch wird gleichzeitig der Stromverbrauch des Netzanschlußgerätes für sich allein praktisch Null, während die durch das Gerät für den Radioempfangsapparat gelieferte Stromstärke wegen der fehlenden großen Ohmschen Widerstände sehr groß sein kann und bei Wechselstromanschluß nur durch den Transformator in Verbindung mit dem benutzten Gleichrichter begrenzt wird. Ein weiterer großer Vorteil des sehr kleinen inneren Widerstandes der Elektrolytzellen beruht darauf, daß sie im. Anodenstromkreis der Elektronenröhren des Radioapparates keinerlei Ohmschen Widerstand bilden, der bekanntlich sehr schädlich auf den Empfang wirkt und bei den gebräuchlichen Netzanschlußgeräten häufig zu unangenehmen Störungen gegenüber Batterieempfängern führt. Die beschriebene Vorrichtung gemäß der Erfindung vereinigt also die Vorzüge der N:etzanschlußgeräte mit denen der galvanischen Batterie, ohne die Nachteile derselben zu besitzen; denn sie ist praktisch ohne Abnutzung, bedarf keinerlei Wartung; liefert jederzeit den gleichen :Strom und die gleiche Spannung wie ein Netzanschlußgerät, hat aber den ganz kleinen inneren Widerstand eines AnodenaUumulators und gestattet wie dieser fast beliebig kleine Abstufungen in Intervallen von etwa 2 Volt. Als Elektrolyt können beliebige Basen, Säuren, Salze oder deren Kombinationen und als Elektroden beliebgie, den Strom leitende Stoffe gleicher oder verschiedener Art benutzt werden. Ausführungsbeispiel Als Ausführungsbeispiel sei eine Anordnung für 22o Volt Gleichstromnetzspannung näher beschrieben. Unmittelbar an das Gleichstromnetz werden etwa i i o bis i zo kleinste Elektrolytzellen in Serienschaltung angeschlossen. Sie enthalten Elektroden aus Eisen-Nickel-Blech o. dgl. in verdünnter Kalilauge, Natronlauge o. dgl. Da die Netzspannung die Zersetzungsspannung nicht überschreitet, können keinerlei Veränderungen im Elektrolyten auftreten, so daß derselbe völlig luftdicht, z. B. durch Vergußmiasse, abgeschlossen werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Netzanschlußgerät, dadurch gekennzeichnet, daß parallel. zur Spannungsquelle eine Anzahl von in Reihe geschalteten Elektrolytzellen (Voltameter) liegt, deren beim Durchgang von Gleichstrom auftretende Polarisationsspannung als Spannungsteiler und zugleich Spannungsquelle benutzt wird.
  2. 2. Netzanschlußgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine so große Zahl von Elektrolytzellen in Serie geschaltet ist, daß der Spannungsabfall an jeder Zelle unterhalb der Zersetzungsspannung des Elektrolyten liegt.
DESCH91610D 1929-09-21 1929-09-21 Netzanschlussgeraet Expired DE594466C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122591B (de) * 1959-11-20 1962-01-25 Bbc Brown Boveri & Cie Elektrisches Glaettungsfilter fuer Gleichstromspeisekreise

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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