Fernsprechanlage mit Apparaten für<B>die</B> Aufnahme und Kenntlichmachung von zusammengesetzten Signalen. Die Erfindung betrifft Fernsprech anlagen mit Apparaten für die Aufnahme und Kenntlichmachung von zusammengesetz ten Signalen, die aus verschiedenen durch Impulsreihen hervorgerufenen Zeichen, wie zum Beispiel solchen, die durch Stromstoss- reihen hervorgerufen werden, bestehen.
Gemäss der Erfindung wird mindestens ein mit Zeiclienwählervorrichtungen ver- sehener Registersatz vorgesehen, der so ein gerichtet ist, dass er ein zusammengesetztes, durch eine veränderliche Anzahl von Impuls reihen entstehendes Signal aufnehmen kann, worauf durch eine Schaltvorrichtung, die we nigstens bei einem Teil der Anrufe vor der Aussendung der höchsten Zahl der aufnelim- baren Impulsreihen betätigt wird,
das auf- .genommene Sicnal auf einem Anzeigeapparat kenntliell gemacht -wird.
Die das Signal übertragenden Impuls reihen sind hierbei vorzugsweise Stromstoss- reihen. Es kann auch eine Mehrzahl von Re gistersätzen vorgesehen sein, deren jeder für jede Stromstossreihe eines Signals eine Zei- chenwählervorrichtun-, mit zwei Schalt vorrichtungen besitzt, welche Schaltungen durch die Stromstösse beUtigt werden und dabei die Zeichen, eines nach dem andern, auf einen Anzeigeapparat, der allen Register- Sätzen gemeinsam ist, auswählen.
Die Einrichtung kann auch derart sein, dass das zusammengesetzte Signal kenntlich gemacht und gleichzeitig die Leitung, über welche das Signal gesandt wurde, durch das Wirksamwerden einer besonderen Anzeicre- vorrichtung ebenfalls kenntlieli gemacht wird. Ferner kann die Einrichtung derart sein, dass das Register, welches durch die das zusammengesetzte Signal hervorrufenden Stromstösse beeinflasst worden ist, durcl-i das Arbeiten einer Anzeigevorrichtung angezeigt wird.
Die oben genannten und gewisse andeie Einzelheiten, die vorzugsweise in Fernsprec'h- anlagen angewendet werden, sind im Nach folgenden ausführlich beschrieben.
In der Zeichnung ist eine Ausfüllrungs- form der Erfindung durch Veranschauliellung der Stromläufe, in der üblichen Weise bei spielsweise dargestellt.
Die Fig. <B>1,</B> 2 und<B>3</B> zeigen eine voll ständige, von einer Selbstanseliluss-Spreeli- stelle nach einer S.Prechstelle für Hand betrieb sieh erstreckende Verbindung und ausserdem Registersätze, die zur Ein schaltung des für das Anzeigen zusammen- ,gesetzter Signale vorgesehenen Anzeige apparates, Fig. 4, dienen.
Die in der Fig. <B>1</B> dargestellten Apparate befinden sich in einem Selbstanschlussamt, während die Apparate der Fig. 2 bis 4 in einem Handamt angeordnet sind. Da als Selbstanschluss- und Handamt-Schaltvorrich- tungen Apparate der üblichen bekannten Art Anwendung finden, werden bei Beschreibung der Stromläufe die Einzelheiten dieser<B>Ap-</B> parate nur so weit erörtert, als dies zum leichteren Verständnis der Erfindung ange bracht oder erforderlich erscheint.
<B>In</B> der Filg. <B>1</B> ist<B>A</B> eine von mehreren Selbstanschluss-Sprechstellen bekannter Art, die mit dem üblichen Nummernschalter<B>S</B> ver sehen sind, der zur Einstellung der Schalt- einrielitungen des Selbstanschlussamtes und de-r Reo,ister des Handamtes dient.
Die Wählereinriclitungen des Selbstanschlussamtes sind in bekannter Weise ausgeführt, und es ist angenommen, dass die Spreclistelle <B>A</B> über einen Vorwähler <B>C</B> nach einem Gruppen wähler<B>D</B> durch-,esella.Itet ist. Bei einem Fern sprechnetz; mit mehreren Ämtern, wie es in dem vorliegenden Falle angenommen ist, können durch die ersten Gruppenwähler eine Mehrzahl von Verbindungsleitungsgruppen el C erreicht werden, wobei 2ede. solche Gruppe nach einem verschiedenen Amte des Netzes führen kann.
Diese Verbindungsleitungs- (Truppen können also teils nach Selbst- anselilussämtern und teils nach Handämtern führen. Eine Verbindungsleitung der lütz- teren Art, die sich über den Stromstossüber- trager <B>E,</B> sowie die Verbindungsleitungsadern <B>130</B> und<B>131</B> erstreckt und in einem Stöpsel des Schnurstromkreises <B>0</B> (Fig. 2) endigt, ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Der Übertrager<B>E</B> ist ein selbsttätiger Stromstoss- übertrager der üblichen Art, der ausser Ein richtungen für die Weitergabe von Einstell stromstössen nach dem entfernten Handamt auch Haltestromkreise fÜr die selbsttätigen Schaltwerke bezw. Wähler in dem Selbst- anschluss-Fernsprecliamt besitzt und es da her unnötig macht, mehr als zwei Adern für jede Amtgverbindungsleitung anzuwenden.
Der Schnurstromkreis <B>0</B> der B-Beamtin eines Handamtes gibt der Beamtin die Möglichkeit, eine Verbindung mit einer beliebigen, in ihr Amt einmündenden Handbetriebsleitung her zustellen. Eine solche Leitung ist die Lei tung der Sprechstelle<B>A',</B> die in der an der rechten Seite der Fig. 2 gezeigten Klinke<B>J</B> endigt.
Aus dem Vorangegangenen geht hervor, dass der Gruppenwähler<B>D</B> bei seiner Ein stellung durch eine Stromstossreihe, die der ersten Ziffer einer Anschlussnummer des Handamtes entspricht, veranlasst wird, die Leitung der anrufenden Selbstansehluss- Sprechstelle mit einer freien Leitung zu ver binden, die in dem Handamt in einem freien Stöpselschnurkreis endigt.
Zür Aufnahme der Stromstossreillen, die den übrigen Ziffe-rn der Anrufnummern entsprechen, ist für den Arbeitsplatz jeder B-Beamtin eine Mehrzahl von Registersätzen vorgesehen. Jeder dieser Registersätze ist geeignet, sämtliche Strom- stossreihen einer Anrufnummer aufzuspei- cliern, mit Ausnahme der Stromstossreihe der ersten Ziffer der genannten Anrufnummer. -In den Fig. <B>2)</B> und<B>3</B> ist einer dieser Register sätze schaltungsgemäss in allen Einzelheiten dargestellt.
Ein solcher Satz umfasst die Re gisterschalter R' und B2 (Fig. 2) und die Registerschalter R' und R' (Fig. <B>3).</B> Der Registerschalter<B>R'</B> ist ein einfacher Dre,h- schalter mit zehn Stellungen.
Seine Kontakt arme<B>307</B> und<B>308</B> werden schrittweise durch den Magneten.<B>306</B> über ihre entsprechenden feststehenden Kontakte 'hinwegbewe.-.t, und ihre Auslösung bezw. Rückstellung in die Rühe-lage erfolgt durch den Auslösemagne- ten <B>305.</B> Der Registerschalter R' spricht auf die der zweiten Ziffer der Anrufnummer ent sprechende Stromstossreihe an und schaltet nach seiner Einstellung gewisse Einstell- stromkreise auf den Registerselialter B2 um,
der dann zum Ansprechen auf die dritte Stromstossreille vorbereitet ist. Die Konstruk tion der Registersolialter B-2, B' und B' ist ähnlich der Konstruktion des Register schalters R'. Sie werden durch die Strom- stossreihen, die der dritten, vierten und fünf ten Ziffer der Anrufnummer entsprechen, eingestellt.
Die Anzahl der Registerschalter der Re- gistersätze kann. natürlich nach Belieben so geändert werden, dass sie jeder gewünschten Numerierungsweise angepasst ist. In' dem dargestellten Falle sollen die Registerschal ter<B>R', R', R'</B> durch Stromstossreihen ein gestellt werden, die den Ziffern der Num mer der Leitung der angerufenen Sprech stelle entsprechen, während der Registerschal ter<B>R'</B> nur in den Fällen eingestellt wird, wo die aDg erufene Sprechstelle eine Station einer Zweiganschlussleitung ist.
Bei dem dar gestellten Ausführungsbeispiel sind also Ein- rielitungen getroffen für die Aufspeicherung dreier gewöhnlicher Ziffern einer Anruf nummer und auch solche für die Aufspeiche rung einer zusätzlichen Ziffer für Zwei,-- anschlussleitungen, beziehungsweise für einen beliebigen Anruf.
In Fällen, wo die Anruf nummern ausser der ersten Ziffer noch vier ,(rewölinliche Ziffern enthalten, kann ein zu- sätzlicher Registerschalter. g ähnlich dem Re- gisterschalter R', zwischen die Register schalter R' und R' eingefügt werden.
Die #Virkiino,sweise der Register wird im Nach folgenden näher erläutert und dabei wird auelt angegeben. wie die Anlage einer be- iD <B>z2</B> liebigen Numerierungsweise angepasst werden kann. Um den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Reg#istersätzen jedes B-Arbeits- platzes zu. zeigen, ist der erste Register schalter<B>R'</B> des zweiten Registersatzes in der Fig. 2 mit dargestellt.
Der Registerschalter R' ist dem Registerschalter <B>R'</B> genau gleich. Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Registersätzen sind in den ersten Register schaltern eines jeden Satzesausgeführt und werden im Nachfolgenden näher erläutert. Jeder Registersatz ist auch mit einem Zeitschalter versehen, der in dem Falle des in den Fig. 2 und<B>3</B> gezeigten Registersatzes in der Fig. <B>3</B> mit P bezeichnet. ist. Die Kon struktion des Schalters P ist ähnlich der der Registerschalter.
Er wird jedoch durch einen Zeitmechanismus T anstatt durch eine einer Ziffer einer Anrufnummer entsprechende Stromstossreihe eingestellt. Das Amt braucht nur einen geineinsamen Zeitmechanismus zu besitzen, und dieser kann aus irgend einem passenden Uhrwerk bestehen, welches bei spielsweise zwei Stromstösse pro Sekunde her vorruft.
Um die in dem Handamt empfangenen Anrufe nach den Registersätzen in richtiger Weise hinzuleiten, ist jedem Schnurstram- kreis ein Drehsehritte ausführender Schalter zugeordnet, und diese Verteilerschalter kön nen mit allen Registersätzen verbinden.
In der Fig. <B>2</B> ist der Verteilerschalter<B>C</B> dem Schnurstromkreis <B>0</B> zuo-eordnet. Derselbe ZD kann den dargestellten ersten, sowie den zweiten Registersatz erreichen und ausserdem noch andere Registersätze, die an dem B- Arbeitsplatz, -in welchem der Schnurstrom- kreis <B>Q</B> endigt, vorgesehen sind.
Die Kon struktion des Verteilersc'halters C' ist der- Jenigen des Vorwählers <B>C</B> (Fig. <B>1)</B> ähnlich. Seine Schaltung ist aber enfspreehend der verschiedenen 'Wirkungsweise etwas abge ändert.
Der Anzeigeapparat V (Fig. 4) gibt der Beamtin des B-Arbeitsplatzes die Nummer des gewünseliten Teilnehmers an. Dieser<B>Ap-</B> parat b#stelit aus Reihen von Lampen, die den in Fdrnsprechämtern gebräuchlichen An ruflampen ähnlich sind. Für jeden Register- selialter eines Registersatzes ist eine Reihe solcher Lampen vorgesehen. Diese Lampen beleuchten die Ziffernstellen der Anruf- numme-rn und machen diese klar ersichtlich.
Die Ziffern werden vorzugsweise als schwarze Zahlen auf der Kehrseite einer weissen, halb durchsichtigen Fläche ausgeführt und fallen für gewöhnlich kaum auf. Sobald aber eine Lampe hinter einem Zeichen oder einer Zahl aufleuchtet, leuchtet diese Zahl deutlich her vor und kann leicht abgelesen werden. Die Schaltung ist äusserst einfach und daher nicht <B>Z"</B> in allen Einzelheiten veranschaulicht. Sie .-oll jedoch hier kurz erläutert werden.
Die Kontakte des Kontaktsatzes des Kontakt armes<B>308</B> des ersten Registersc'halters R' .,ind durch Leitungen<B>351, 352</B> u2w. mit den Lampen<B>1,</B> 2 usw. der Lampengruppe<B>1,<I>D,</I></B> die zum Anzeigen der zweiten Ziffern der Ailrufnummern dienen, verbunden. Die zehn Bankkontakte des Kontaktarmes<B>366</B> des Re gisterschalters -R2 sind durch Leitungen<B>371,</B> <B>372</B> usw. mit Lampen<B>1, 92</B> usw. der zweiten Lampengruppe II, <B><I>D</I></B> verbunden, die zum An zeigen der dritten Ziffern der Anrufnummern dienen.
Die den Kontaktarmen<B>398</B> 418 zu geordneten Bankkontakte der Register schalter R' und R' sind in ähnlicher Weise mit den Lampen der Lampengruppe für die vierten und fünften Ziffern der Anrufnum mern verbunden. Jede Lampengruppe ist nicht nur mit den Bankkontakten eines Re gisterschalters des ersten Registersatzes ver bunden, sondern auch mit den entsprechenden P,egisterschaltern in allen andern Register sätzen des betreffenden Arbeitsplatzes viel fach geschaltet.
Die Wirkungsweise der Schaltungsanord nung soll nun im einzelnen beschrieben wer den. Es sei angenommen, dass der Teilnehmer der Sprechstelle<B>A</B> (Fig. <B>1)</B> eine Verbindung mit der Sprechstelle<B>A'</B> (Fig. 2) des Hand amtes herzustellen wünscht;
um die Wir- kunusweise des Reoistersehalters R' für n ZD Zweiganschlussleitungen gleichzeitig erläutern <B>en</B> zn zu können, wird es zweckmässig sein, anzu nehmen, dass die Sprechstelle<B>A'</B> eine Zweig- ansehlussstelle mit der Nummer 23451 ist. Sobald an der Sprechstelle<B>A</B> der Hörer vom Haken genommen wird, wird die Leitung <B>Z ,</B> dieser Station durch den Vorwähler mit einem unbelegten ersten Gruppenwähler<B>D</B> ver bunden.
Der anrufende Teilnehmer stellt nun sei nen Nummernschalter<B>8</B> entsprechend der ersten Ziffer (also 2) der gewünschten An rufnummer ein. Dadurch werden zwei Unter- breeliungen der Leitungsschleife verursacht, und die Kontaktarme des Gruppenwählers<B>D</B> werden veranlasst, sieh -auf eine freie, nach dem Handamt führende Verbindungsleitung einzustellen.
Sobald die Leitung der Sprechstelle<B>A</B> auf diese Weise nach dem Stronistossüber- trager <B>E</B> durchgeschaltet ist, wird das Strom- stossrolais <B>101</B> erregt, und dieses schliesst dann den Stromkreis des langsam arbeitenden Auslöserelais 102.
Bei seiner Erregung schliesst das Relais 102 durch den Kontakt 112 einen über diesen Kontakt nach dem Gruppenwä,hler <B>D</B> und dem Vorwähler C zu- rüc kührenden Stromkreis und bereitet durch den Arbeitskontakt der Kontaktfeder<B>115</B> einen Stromkreis für das Verzögerungsrelais <B>103</B> vor.
Durch seinen Anker 114 schaltet das Relais 102 die Polarisierungswichlun- des durch Strom polarisierten Relais<B>105</B> ein, und durch Schliessung seines Kontaktes<B>113</B> stellt es eine Brücke zwischen den Adern <B>130</B> und<B>131</B> her, die von der Ader<B>130</B> über Anker<B>113,</B> Ruhehontakt des Ankers<B>116,</B> Mcklung des elektropolarisierten Relais<B>105,</B> die in der Ruhelage des Relais<B>100</B> geselilos# senen Kontakte dieses Relais, rechte lung der Drosselspule<B>106,
</B> und über den An- her <B>111</B> nach der Ader<B>131</B> verläuft. Durch die Schliessung dieser Brücke zwischen den Adern der Amtsverbindungsleitung wird ein Erregerstromkreis für das zweispulige Lei- tun,o,-s- bezw. Stromstossrelais <B>203</B> des Schnur- stromkreises <B>0</B> geschlossen,
und dieses Re lais<B>203</B> schliesst dann die parallel geschalte ten Erregerstromkreise für die Verzögerunors- I <B>n</B> relais 201 und 209-. Letztere werden also gleichzeitig erregt und können als ein ein ziges Relais aufgefasst werden, für welclies der hohen Kontaktzahl wegen in der Praxis lieber z-v#,ei Relais mit einem Teil der Kon takte benutzt werden.
Das Relais 201 be reitet an einem Ankerkontakt<B>219</B> einen Stromkreis für das Umkehrrelais 204 vor, während es durch seinen Kontakt<B>216</B> die Erde unmittelbar mit der untern Wichlung <B>203</B> verbindet und durch seinen Anker<B>239</B> einen Haltestronikreis für das Relais 210 vor- bereitet.
Das erregte Relais 202 bereitet durch seinen Ankerkontakt<B>217</B> einen Ein stellstromkreis vor für die Registerselialter des betreffenden Registersatzes, der später belegt wird, während es durch seinen Anker 240 einen Erregerstromkreis für das Relaiss- 211 schliesst und durch seinen Aliker <B>218</B> einen Anlassstromkreis für den der Leituni, zugeordneten Verteilerschalter<B>C</B> schliesst, der folcrendermassen verläuft:
Von der Erde über den Ruhekontakt der Kontaktfeder 215, Arbeitskonta,kt der Kontaktfeder<B>218,</B> Lei tung 242, Rullekontakt der Kontaktfeder<B>256,</B> Relais<B>251</B> nach der Batterie. Durch diesen Stromkreis wird das Anlassrelais <B>251</B> erregt,
so dass dieses durch seinen Anker<B>258</B> einen das Durelisclialtrelais <B>250</B> und den Schritt- schaltmagneten <B>252</B> enthaltenden Stromkreis hchliesst. Das Anlassrelais verbindet gleich zeitig durch seinen Ankerkontakt <B>257</B> den Prüfkontaktarm<B>262</B> mit einem Punkte des Antriebsstromkreises, der zwischen dem Durelischaltrelais und dem Antriebsmaaneten <B>252</B> dieses Stromkreises gelegen ist.
Befindet sich der Kontaktarm<B>262</B> auf einem mi einem belegten Registersatz führenden Kontakt<B>266,</B> so wird dieser Kontakt<B>266</B> geerdet sein, und der Antriebsmagnet 252 erhält Strom (Erde, 314,<B>266,</B> 2.62, 254,<B>257, 252,</B> Batterie) und dreht die Kontaktarme<B>2.60, 9-61, 9-62, 2,63</B> schrittweise herum, bis eine unbelegte Lei tung gefunden ist.
Es sei in diesem Falle an genommen. dass die Kontaktarme des Ver teilerschalters C bereits auf einen Kon taktsatz eingestellt sind, der nac.11 dem ersten Registersatz führt, wie in der -Zeich- nung darge-stellt. Ferner sei angenommen, dass dieser Registersatz nicht belegt ist, so dass der Prüfkontakt<B>266</B> niclit ge-. erdet ist und die Kontaktarme des Ver teilerschalters<B>U</B> auf dem betreffenden Kon taktsatz stehen bleiben.
In diesem Falle wird das Duroliselialtrelais <B>250</B> sofort erregt und schliesst durch seinen Anker<B>255</B> sofort einen eigenen Haltestromkreis (Batterie,<B>252, 250,</B> <B>255,</B> 242,<B>218,</B> 215, Erde). Das Relais<B>250</B> bewirkt hierbei die folgenden Umschaltungen:
Durch den Anker 254 wird der Prüfkontakt- arm <B>2U</B> geerdet zwecks Ansclialtung des Besetztpotentials an die mit dem Prüfkontakt <B>266</B> vielfach cresclialteten Prüfkontakte, die <B>b</B> sieh in den Köntaktbänken anderer ähnlicher Verteilerschalter befinden;
ferner werden durch die Anker 9A3 und<B>269</B> die Leitungen 243 und 9-41 nach den Kontaktarmen<B>260</B> und<B>263</B> durchgeschaltet, und durch die Um legung der Kontaktfeder<B>256</B> trennt diese an ihrem Rallekontakt die Leitun- 242 von der Wicklung des Anlassrelais <B>251</B> ab, wäli- rend sie, durch ihren.vordern Kontakt die Lei- -hing 24-9 mit dem Kontaktarm<B>261,
</B> sowie mit dem Bankkontakt<B>265</B> und der Wiek- lung d#s Relais<B>300</B> des Registersehalters <B>R'</B> und der Batterie verbindet. Das Relais<B>300</B> zieht seinen Anker an und unterbricht an seinem Ankerkontakt<B>309</B> die Verbindung- zwischen der Erde und der gemeinsamen Lei tung 450. Gleichzeitig trennt das Relais<B>300</B> an seinem Kontakt<B>311</B> die Erde von einem Auslösestromkreis ab, der über die Leitung <B>330</B> verläuft und im Nachfolgenden näher be schrieben wird.
Durch den Kontakt<B>310</B> schliesst das Relais<B>300</B> einen Einstellstrom kreis für den Registerschalter R', der im Nachfolgenden gen tuer verfolgt werden soll.
Die Apparate sind nun, für die Aufnalime der Stromstossreihe vorbereitet, die der ersten Ziffer derjenigen Nummer entspriclit, die die betreffende anzurufende Leitung für die in- uerhalb des Amtes auszuführenden Verbin dungen trägt-.
Es verstellt sich, dass in dem Falle des vorliegenden Anrufes die Strom- stossreihe, der ersten Ziffer der Anrufnummer dazu diente, den Gruppenwähler<B>D</B> in dem Selbstanschlussamt einzustellen und hierdurch nur die Auswahl des betreffenden Amtes ver- anlasste. Diese "A.mtsziffer" bildet daher niAt einen Teil der Anrufnummer des an den B-Arbeitsplatz angeschlossenen ge wünschten Teilnehmers, sondern dient nur zur Bezeichnung seines Amtes.
Wenn die Wählerselle-ibe des Nummern schalters<B>8</B> nun entsprechend der nächsten Ziffer, also entsprechend der ersten Ziffer der gewünschteu Orts-Teilnelimer-Anruf- nummer eingestellt wird, werden drei Untex- breelluncen der anrufenden LeitunKyssehleife ZD n verursacht, wodurch drei Aberregungen des Stromstossrelais <B>101</B> des Stromstossübertragers <B>E</B> verursacht werden.
Bei jeder Aberregung schickt das Relais<B>101</B> durch seinen Anker- kontald <B>110</B> einen Stromstoss über das Ver- zögerungsreIais <B>103,</B> welches bei dem ersten Stromstoss erregt wird und dann während der -Cbertra(-,un- der Stromstösse seinen Anker dauernd angezogen hält.
Das erreate Relais<B>103</B> stellt eine die Adern<B>130</B> und<B>131</B> der Verbindungsleitung verbindende Brückenverbindung her, die über den Anker<B>113</B> und über den Anker kontakt<B>116</B> und den Arbeitskontakt <B>111</B> nach der Ader<B>131</B> verläuft. Während das Stromstossrelais <B>101</B> Stromstösse durch das Verzögerungsrelais<B>103</B> schickt, ruft es auch mittelst seines Ankerkontaktes<B>111</B> eine Reihe von Unterbreeliunoen in der durch die Verbindun-,sleitungsadern <B>130</B> und<B>131</B> und durch die diese Adern überbrückende Ver bindung gebildeten Leitungsschleife hervor.
Durch diese Unterbrechun-en wird das Stromstossrelais <B>203</B> des Schnurstromhreises <B>0</B> veranlasst, entsprechend oft abzufallen, und bei jeder Aberregung des Relais<B>203</B> erhält der Fortschaltmagnet <B>306</B> des Registerschal- .i Lers R' einen Stromstoss, der von de-r Erde über den Anker 221,
Ruliehontakt desselben, Arbeitskontakt der Kontaktfeder<B>217,</B> Lei- tunlo, -943, Anker<B>253,</B> Kontaktarm<B>260,</B> Bank kontakt 264, Arbeitshontakt des Ankers<B>310,</B> Ruhekontakte des Ankers<B>319-,</B> Wichlung des Verzögerungsrelais<B>302)</B> und über die Wick lung des Fortschaltmagnetes <B>306</B> nach der Botterie verläuft.
Die drei durch den Nummernsehalter <B>S</B> hervorgerufenen Unterbrechungen, die in der soeben beschriebenen Weise. übertracen wor den sind, veranlassen den Fortschaltmagneten <B>306</B> von Pl', die Kontaktarme<B>307, 308</B> um drei Schritte herumzudreUen, so dass sie auf den dritti#n Bankkontaktsatz eingestellt wer <B>t,</B> den.
Die Einstellung des Kontaktarmes<B>308</B> bleibt zunächst ohne Wirkung, sobald der Kontaktarm 307 seine Ruhestellung verlässt, gehliesst derselbe einen das Relais<B>301</B> ent- haltenden Stromkreis, so dass dieses Relais erregt wird und den Einstellstromkreis des Magnetes<B>306</B> so umschaltet, dass dieser Mag net seinen Strom über die Arbeitskontakte der Kontaktfedern<B>0310,</B> 312 und über den Arbeitskontakt der Kontaktieder 315 des er regten Relais 302, sowie über die Wichlung dieses Relais erhält.
Das Relais<B>301</B> bereitet durch seinen Anker<B>313</B> einen Stromkreis für den Auslösema,-neten ö05 vor, und durch sei nen Ankerkontakt 314 leo-t es Erde auf den Prüfkontakt<B>266</B> und auf die, mit diesem Kontakt vielfach geschalteten Prüfkontakte 22 in den Kontaktbänken der übrigen Verteiler schalter. Die durch den Kontakt 314 her gestellte Erdverbindung hat den Zweck, die genannten, vielfach geschalteten Prüfkon takte während der Auslösung des Register satzes an Erde. zu halten, wie im Nachfolgen den noch näher beschrieben wird.
Das Ver zögerungsrelais<B>302,</B> welches mit dem Fort <B>,</B> #D ZD schaltmauneten <B>306</B> in Reihenschaltung er- re"t und während des Fliessens der Einstell stromstösse in seiner Arbeitsstellung bleibt, wird aberregt, sobald de-r Registerschalter R' eingestellt ist, und schaltet dann durch den Ruliehontakt seines Ankers<B>315</B> den Einstell stromkreis nach dem nächsten Register- selialter R' weiter, und zwar über die Lei tung<B>329,
</B> Ruhekontakte des Ankers<B>368,</B> Wicklunw des Verzö-erung, relais <B>361,</B> sowie über die Wicklung des Fortselialtmagnetes 364 nach der Batterie. Die Apparate sind nun zur Aufnahme der nächsten Nummern- stromstossreihe bereit.
Bei der abermaligen Einstellung des Nummernschalters<B>8,</B> der nun entsprechend der Ziffernzahl 4 eingestellt wird und dementsprechend vier Unterbre- cliungen der das Relais<B>101</B> des Stromstoss- übertragers <B>E</B> enthaltenden Leitungsschleife hervorruft, werden jetzt vier Stromstösse nach dem Fortschaltmagneten 364 des Register s c 'halters R:
! übertrauen. t5 Der Fortschalt- maanet 364 dreht die Kontaktarme<B>365</B> und <B>366</B> um vier Schritte herum, so dass sie auf den vierten Kontaktsatz ihrer Kontaktbank eingestellt werden.
Sobald der Kontaktarm <B>365</B> seine Ruhestelluno, verlässt, wird das <B>:Z</B> Relais<B>360</B> eingeschaltet, weiches dann durch seinen Anker<B>36-7</B> einen Stromkreis für den ;Ins zz <B>363</B> vorbereitet und durch seinen Anker<B>368</B> die Umselialtung des Ein stellstromkreises auf den nächsten Recister- sehalter vorbereitet. Das Relais<B>361</B> ist wäh rend des Arbeitens des Durelischaltmagnetes 364 mit diesem in Reihe geschaltet und bleibt dabei dauernd erregt.
Ist die Drelibewegung der Kontaktarme<B>365, 366</B> vollendet, so fällt nach Aufhören der durch<B>361</B> und 364 flie ssenden Einstellstromstösse der Anker<B>369</B> des Relais<B>361</B> zurück und schaltet den Einstell stromkreis<B>329</B> und<B>368</B> und den Ruhekontakt <B>369</B> auf die Leitung 39.ga um, so dass der Einstellstromkreis nun über die Ruhekontakte des Ankers<B>387</B> (Fig. <B>3)</B> und über die Wick lung des Verzögerungsrelais<B>381,</B> sowie über die Wicklung des Fortschaltmagnetes 384 nach der Batterie verläuft.
Die nächste Zif fer, auf welche die-Nummernscheibe einzu stellen ist, ist die letzte Ziffer der die Lei tung der gewünschten Sprechstelle<B>A'</B> be zeichnenden Anrufnummer. Diese Leitune erscheint in den Vielfaeliklinken des B-Ar- beitsplatzes. A:usser der letzten Ziffer, die, zur Anrufnummer der #),enünseliten Leitung gehört, ist noch eine zusätzliche bezw. Schluss- ziffer vorhanden, die für den wahlweisen Anruf auf Zweigans-chlussleitungen Verwen dung findet.
Der anrufende Teilnehmer stellt nun sei nen Nummernselialter entsprechend der letzten Leitungsnummerziffer, also in diesem Falle auf "5", ein und verursacht dadurch die, Übertragung von fünf Einstellstromstössen nach dem Fortschaltmagoneten 384 des Re gisterschalters R'. Die Kontaktarme<B>397</B> und <B>398</B> worden hierbei auf den fünften Kontakt satz ihrer Kontaktbänke eingestellt.
Sobald- der Kontaktarm<B>397</B> seine Ruliestellung ver- lässt, wird das Relais<B>380</B> eingeschaltet, wel ches durch seinen Anker<B>387</B> den Einstell- stromkreis in ähnlicher Weise umschaltet, wie dies bei den Giden andern Register schaltern<B>R' '</B> B2 geschah, und bereitet durch seinen Anker<B>386</B> einen Stromkreis für den Auslösemagneten <B>383</B> vor, während es durch seinen Anker<B>385</B> einen Stromkreis für den Zeitschalter P vorbereitet.
Das Verzögerungs relais<B>381</B> wird in Hintereinandersehaltung mit dem Einstellmagneten 384 erregt und bleibt während der Impulsgabe in seiner Ar beitsstellung. Nach Einstellun,-, des Re gisterschalters<B>R'</B> -wird das Verzögerungs relais<B>381</B> aberregt, wobei es den Einstell stromkreis 329a nach dem nächsten Register- selialter B' weiterselialtet, und zwar über den Arbeitskontakt<B>387,</B> Ruhekontakt des Ankers <B>388,</B> Leitung Ugb, Ruhekontakt des Ankers 408,
Wicklung des Verzögerungsrelais 401 und über den Fortschaltmagneten 404 des Registerschalters B4 nach der Batterie. Das Register<B>R'</B> ist nun zur Aufnahme der Strom stösse, die der Schlussziffer, also der Ziffer, die f ür den walilweisen Anruf der Zweig- ansehlussstelle der Zweiganschlussleitiing die nen, bereit.
Sobald das Verzögerungsrelais<B>381</B> nach Einsc'haltung des Registerselialters R' ab- erregt wird, schaltet es durch seinen Anker <B>389</B> den Stromkreis des Fortselialtmagnetes 433 des Zeitschalters P ein. Dieser Strom kreis verläuft von der Erde über den Kontakt bogen und über den Kontaktarin <B>397,</B> Lei tung<B>399, 385, 389,</B> 410, 436 und über die Wicklung 433 nach der gemeinsamen Lei tung 435.
Da daese Leitung durch den Zeit- meelianismus T halbsekündlich an die Bat terie gelegt wird, fängt der Fortschaltmagnet 433 eiell an zu arbeiten und beweot die <B>91</B> z# Kontaktarme 437, 438 schrittweise über ihre Kontaktreiheri. Sobald der Kontaktarm 437 seine Ruliestellung verlässt, schaltet er das Relais 430 ein, und dieses bereitet dann einen Stromkreis für den Auslösemagneten 432 vor.
Der anrufende Teilnehmer stellt nun sei nen Nummernselialter entsprechend der Ziffer "1" ein, welche die Sehlussziffer der Anruf nummer bildet. Hierdurch wird ein einziger Stromstoss durch den Fortsclialtmagneten404 des Registerschalters<B>R'</B> über den bereits ge schilderten Stromkreis geschickt, und der Magnet 404 stellt die Kontaktarme 417 und 418 auf die ersten Kontakte ihrer Kontakt- reihen ein.
Sobald der Kontaktarm 417 seine Ruhestellung verlässt, wird das Relais 402 eingeschaltet, welches nun durch seinen An- her 406 einen Stromkreis für den Auslöse- magneten 403 vorbereitet, den Einstellstrom- hreis 408 in der üblichen geschilderten Weise umschaltet, ferner durch seinen Anker 409 einen Stromkreis vorbereitet, der später durch den Anker 407 des Relais 401 geschlossen und im Nachfolgenden näher beschrieben z# wird,
und ausserdem an seinem Anker 410 den Stromkreis des Fortschaltmagnetes 433 des Zeitschalters P unterbricht, so dass dieser Schalter angehalten wird, und da in dein vor- lie2-endeil Falle eine Zweiganschlussstation angerufen wird, in seine Ruhestellung zu rückgeht, ohne benutzt worden zu sein.
Das Verzügerungsrelais 401 wird in 11interein- anderschaltun- mit dem Fortschaltmagneten 404 des Registerschalters R' erregt, und so bald es nach Beendigung der Drehbewegung des aenannten Schalters aberregt wird, schliesst es durch seinen Anker 407 einen Stromkreis, der von der Erde über die Lei tung 419, Arbeitskontakt des Ankers 409, Ankerkonfakt 407, Leitung<B>328</B> und über die des Relais<B>303</B> nach der Batterie verläuft.
Eine Abzweigung dieses Strom kreises verläuft über die Leitung 341 nach der Re-,istersatzlampe L', die sich auf dem Arbeitsplatz der Beamtin befindet. Die Lampe. L' leuchtet auf und macht hierdurch kennt- lieh, dass der ihr zugeordnete Registersatz eingestellt worden ist. Das erregte Relais<B>303</B> verbindet die Aintsbatterie über den Wider stand 470, sowie über<B>317</B> mit dem obern Ende der Wichlung des Relais 304.
Gleich zeitig verbindet das Relais<B>303</B> durch seinen Anker<B>316</B> die gemeinsame Leitung 340 mit dem durch das Relais 304 verlaufenden Strom- hreis, und zwar mit einem Punkte dieses Stromkreises, der zwischen dem genannten Widerstand 470 und der Wichlung des Re lais 304 liegt.
Wird nun angenommen, dass kein weiterer Anruf nach den Lampen der Anzeigeapparate dureUgeschaltet worden ist, so wird das Re- hais 304 erregt g c lurch einen Strom, der von I ,der Erde über den Ruhekonfakt des An- hers 472, Leitung 821,
Wichlung des Relais 304, Arbeitskontakt des Ankers<B>317</B> und über den Widerstand 470 nach der Batterie verläuft. Das Relais 304 wird erregt und legt durch seinen Anker<B>318</B> die Erde an die ,gemeinsame Leitung 340,#während es au sei- neu Ankerkontakten<B>319, 320</B> die geerdete Leitung<B>321</B> von der verkeiteten, dem Re- gistersatz g Nr. 2 entsprechenden Leitung #n 322 abtrennt.
Es werden zwei Ankerkoutakte <B>319,</B> <B>320</B> verwendet, um Störungen durch Ver schmutzungen der Kontakte zu verhindern.
Das Relais 304 lässt nun die Lampen des Anzeigeapparates, die der auf den Register schalter B' bis R' eingestellten Anruf nummer entsprechen, aufleuchten. Sobald der Arbeits kontakt der Ankerkontaktfeder <B>319</B> geschlossen ist, verbindet dieser die ge erdete Leituno- <B>321</B> über die Leituno- 348 mit dem Zuführungsstreifen des Kontaktsatzes des Registerschalters R', und diese Erdver- bindung wird durch den Kontaktarm<B>308</B> nach der Leitung<B>353</B> fortgesetzt, die,
wie bereits bescl-irieben, nach der Lampe Nr. <B>3</B> der Lampengruppe<I>I.<B>D</B></I> des Anzeigeapparates V führt. Durch den Arbeitskontakt des Ankers <B>320</B> des Relais 304 wird die geerdete Lei tung<B>321</B> mit der Leitung<B>327</B> verbunden, und dies hat die Erregung der Relais<B>362,</B> <B>382</B> und 400 der Registerschalter<B>R', R'</B> und R' zur Folge. Diese Relais erden dann die ihnen zugeordneten gebogenen Zuführungs streifen, die züi den Kontaktsätzen bezw. Kontaktarmen<B>366, 398,</B> 418 führen.
Diese Kontaktarme sind in der bereits beseUriebe- neu Weise auf die Leitungen 374,<B>395</B> und 411 eingestellt worden, die nach den Lampen Nr. 4 der Gruppe II. <B><I>D,</I></B> Nr. <B>5</B> der Gruppe <I>UI.<B>D</B></I> und der schwarzen Lampe B der vier ten Lampengruppe IV. <B>D</B> führen. Da die an dern Pole sämtlicher Lampen in der in Fig. 4 dargestellten Weise mit der Batterie verbun den sind, so werden nun sämtliche Lampen, die durel-i die Registerschalter gewählt wor den sind, aufleuchten und der Beamtin die Nummer<B>3,</B> 4,<B>5</B> B anzeigen.
Das Relais<B>382</B> des Registerselialters <B>R'</B> schliesst bei seiner Erregung den Stromkreis der Signallampe L' des Schnurstromkreises <B>0.</B> Dieser Stromkreis verläuft von der Erde über <B>396, 331, 267, 263, 269,</B> 241, 212,<B>229,</B> Wi derstand, über L' nach der Batterie.
Die dem betreffenden benutzten Schnurstromkreis <B>0</B> zugehörige Lampe L' -±yirtl daher gleichzeitig mit den Lampen des Anzeigeapparates V zum Aufleuchten gebracht und zeigt der Be amtin an, welcher der auf ihrem Platz be findlichen Schnurstromkreise durch den Selbstanschlussteilnehmer benutzt -worden ist, der soeben eine gewünschte Anrufnummer auf dem Anzeigeapparat eingestellt hat.
Nachdem die Beamtin die beleuchtete Num mer 345 B wahrgenommen hat und nachdem sie ferner durch das Aufleuchten der Lampe L' den betreffenden in Benutzung genomme nen Selinurstromkreis <B>0</B> festgestellt hat, prüft sie die Vielfacliklinke, der Leitung 345 mit der Spitze ihres Stöpsels in der üblielien Weise, um festzustellen, ob die Leitung be setzt ist.
Ist die gewünschte Leitung besetzt, so wird der Stöpsel in eine Besetztsignal- klinke bekannter Art eingeführt, und hier durch erhält der anrufende Teilnehmer ein Besetztsignal. Ist die Leitung jedoch frei, so drückt die Beamtin nach der Einführung des Stöpsels des Selinurstronikreises <B>0</B> in die Viel- fachklinke Nr. 345, also in der Klinke<B>J,</B> in welche die Leitung der Sprechstelle<B>A'</B> endigt, den Läuteschlüssel BK. Es sei hier bemerkt,
dass jeder Schnurstromkreis mit den üblichen Läuteschlüsseln BK, <I>WK, GK,</I> RE.', die den Rufstromfrequenzen <B>16, 33, 50</B> und<B>66</B> entsprechen, in der dargestellten Weise ausgerüstet ist. Die Läutestromschlüssel sind so eingerichtet, dass der betreffende nieder gedrückte Schlüssel in seiner Arbeitssiellung verbleibt, bis ein anderer Schlüssel nieder gedrückt -wird.
Sobald der Stöpsel in die. Klinke<B>J</B> ein geführt ist, verläuft ein Strom von der Erde über die Wicklung des Trennrelais<B>230</B> nach der Klinkenhülse, Stöpselbuchse, Wichlung des Relais<B>92U8,</B> nach dem Punkt-<B>231</B> und dann teils über die Lampe L' nach der Batterie und teils über die Arbeitskontahte, 220,<B>228</B> (geschlossen, sobald<B>208</B> erregt), Ruhekontakte, der Anker 225<B>und 226</B> und über die Wick lung des Relais<B>205</B> nach der Batterie. Hier bei werden die Relais<B>208</B> und<B>230</B> erregt.
Letzteres trennt die Leitung der Sprechstelle <B>A'</B> von ihrer im Ruhezustande vorhandenen Batterie bezw. Erdverbindung ab, während: das Relais<B>208</B> durch den Anker<B>227</B> die Un terbrechung in der obern Schnurader über brückt. Die Lampe L' leuchtet bei der Ein führung des Stöpsels zunächst auf, aber so bald der Zweigstromkreis über das Relais<B>205</B> durch die Erregung des Relais<B>208</B> geschlos sen ist, wird die Lampe durch den durch das niedrigolimige Relais 205 gebildeten Ne- benschluss zum Erlöschen gebracht.
Das Re lais<B>205</B> ist das Läuterelais und schliesst nun durch seine, Erregung die Arbeitskonfakte <B>223</B> und 224, wodurch der Übliclie automa tische Ruf- bezw. SignaIstromkreis an die Sehuuradern angeschaltet wird. Da der Läute- stromselilüssel BK niedergedrückt wurde, führt der genannte Rufstromkreis nach dem seellszehnperiodigen Rufstromgenerator. Da der Wecker der Sprechstelle<B>A'</B> auf einen seeliszehnperiodigen Rufstrom abgestimmt ist, wird derselbe ansprechen.
Die verlangte Verbindung ist nun her gestellt worden, und der Wecker der ver langten Station läutet den verlangten Teil nehmer selbsttätig an. Ehe die Vorgänge be schrieben werden, die beim Melden des an gerufenen Teilnehmers stattfinden, soll zu nächst die Auslösung der Registerselialter in Betracht gezogen werden, die sofort bei der Einführung des Stöpsels in die Klinke<B>J</B> der gewünschten Leitung stattfindet. Hierbei wird das Relais 200 in einer Abzweigung<B>232</B> von dem Stromkreise des Relais<B>208</B> erregt, una es schliesst durch seinen Anker 236 einen Erregerstromkreis für das Relais 210.
Dieses schaltet durch Öffnung seines Kontaktes 212 die Anruflampe L' aus, während es gleich zeitig durch Schliessung seines Kontaktes<B>235</B> einen eigenen Haltestromkreis herstellt und an seinem Kontakt<B>215</B> die Haltestromkreise der Relais 250 und<B>300</B> des Verteilersellalters <B>C</B> und des Registersellalters <B>D'</B> öffnet.
Das Relais 200 öffnet auch seinerseits durrli sei nen Ankerkontakt<B>213</B> die über einen Kon densator führende Verbindung, welche von der VerbindungsleitungsaJer <B>130</B> über<B>213</B> und<B>217</B> nach der Leitung 243 führt, und schliesst durch seinen Anker 214 einen nach der Batterie führenden Stromweg, der dazu dient, die Verbindungsleitung in nachfolgend näher erläuterter Weise besetzt zu halten.
Sobald das Relais 250 in der soeben ge- sehilderten Weise aberregt wird, trennt es die Kontaktarme des Verteilerschalters <B>C</B> von den Zuleitungen ab, so dass der Ruhe zustand dieses Schalters hergestellt ist.
Das R.elais <B>300</B> verbindet bei seiner Aberregrung durch die dabei stattfindende Schliessung sei nes Kontaktes<B>311</B> die Erde mit der Leitung <B>330</B> und bewirkt hierdurch die Schliessung de-r bereits vorbereiteten Stromkreise der Auslösema-nete <B>305</B> und<B>363, 383,</B> 403 und 432 der Registerso,*halter R', R2, R': <B>R'</B> und des Zeitschalters P, so dass diese Schalter alle in ihre Ruhestellunger gebracht werden.
So bald diese Schalter ihre Ruhestellun"en er reichen, werden die Relais<B>301, 360, 380,</B> 402 und 430 aberregt, so dass die Stromkreise der Auslöse-magnete der verschiedenen Schalter unterbrochen sind.
Das Relais<B>301</B> trennt auch die Erde von dem Prüfkontakt<B>266</B> und den damit vielfach geschalteten Prüfkontakten ab und macht da durch den Registersatz Nr. <B>1</B> für weitere An rufe frei. Sobald die Registerschalter in der beschriebenen Weise ausgelöst sind, vrerden die Relais<B>303</B> und 304 aberregt. Der Ein- fluss der Aberregung dieser Relais auf andere Registersätze,- die zur Zeit in Gebrauch sein sollten, soll jedoch an anderer Stelle erläu tert werden.
<I>Es soll</I> nun erst die bereits geschilderte hergestellte, Verbindung mit dem gewünsell- ten Teilnehmer<B>A'</B> weit-er in Betracht gezogen werden. Durch den selbsttätig über die an gerufene Leitung gesandten Läutestrom wird ein durch Induktion hervorgerufenes Signal für den anrufenden Teilnehmer<B>A</B> des Selbst- anschlussamtes erzeugt.
Der dieses Signal erzeugende Strom fliesst durch den hoch- ohmigen Widerstand<B>233,</B> der den offenen Kontakt<B>223</B> in der obern Schnurader über- brüekt, wobei der betreffende Zweig über einen entsprechenden Widerstand an Erde gelegt ist.
Durch diesen Widerstand kann genügend Läutestrom nach den Spulen des Fernsprec'hübertra.,(,YerB des Schnurstromkrei- ses fliessen, um dem anrufenden Teilnehmer bei 2eder Anschaltung von Läutestrom an die gewünschte Leitung ein hörbares Signal zu geben. Hierdurch erfährt der anrufende Teil nehmer, dass das AD-läuten sich in riehtiger Weise vollzieht.
Dieser durch den Läute- strom hervorgerufene Induktionston findet in Selbstanschluss-Fernspreelianlagen ausge dehnte Anwendung, und dadurch, dass er in Schnurstromkreisen der B-Arbeitsplätze vor gesehen ist, wird eine einheitliche Betriebs weise erzielt.
Das Läutestrom-Abschaltrelais <B>206</B> be findet sieh in dem Läutestromkreis; aber sein Anker wird nicht angezogen, solange der Hörer der angerufenen Station<B>X</B> auf dem Hörerliaken verbleibt.
Sobald der gewünschte Teilnehmer seinen Hörer vom Haken nimmt, wird durch den verstärkten Läutestrom das ,Relais<B>206</B> erregt und dieses. öffnet, durch den Ruhekontakt seines Ankers den Kurz- schluss des Relais<B>207,</B> welches nun sofort in Hintereinanderschaltuno, mit dem Relais <B>205</B> erregt -wird und durch Schliessung seines Anherkontaktes <B>226</B> das Relais<B>205</B> kurz schliesst und sich selbst in einen Haltestrom- hreis einschaltet, der sieh über den Kontakt <B>228</B> und über<B>9-20, 208,</B> Buel:
isensehnurader, <B>230,</B> nach der Erde erstrecht. Das Relais<B>205</B> wird also durch das Relais<B>207</B> ersetzt. Da diese beiden Relais denselben Widerstand ha ben, bleibt die, Überwaeltungslampe <B>V</B> kurz geschlossen. Sobald das Relais<B>205</B> aberregt wird, wird der Läufestromkreis geöffnet und der Sprechstromkreis durch die P",uiheL-ontalite der Ankerkontaktfedern <B>223</B> Lind 224 dureh- ,geschaltet. Der anrufende Teilnehmer erhält Mikro honspeisestroin durch die,
Wick-lungen p zn de-s Stromstossrelais <B>101</B> des Stromstossüber- tragers <B>E,</B> und der angerufene Teilnehmer er- e hält seiner, Mikroplionspeisestrom durch dil'e rechten Wicklungen des Fernsprecliüljer- fragers des Schnurstromkreises <B>0.</B> Der Strom kreis des angerufenen Teilnehmers- enthält das Relais<B>209,
</B> welches durch den Mikrophon- speisetrom der Station<B>A'</B> erregt wird und vermittelst seines Ankerhontaktes 222 das Umkehrrelais 204. einschaltet. Hierdurch wer den die Verbindungen der Adern<B>130</B> und<B>131</B> mit den Wicklungen des Stromstossrela.is <B>203</B> umgekehrt, so dass die Stromrichtung- in- den genannten Adern der Verbindungsleitung umgekehrt wird.
Hierdurch wird auch die Stromrichtung in der obern Wicklung des elektropolarisierten Relais<B>105</B> des Übertra gers<B>E</B> umgekehrt, so dass die obere Wicklung des Relais 105 seine untere Wicklung unter- <B>7</B> stützt. und das Relais erregt wird.
Durch seine Kontakte<B>118</B> und 120 schliesst das Re lais<B>105</B> die über seine obere Wicklung zwi schen den Adern<B>130, 131</B> verlaufende Brückenverbindung über einen Stromweg, der von den Kontakten, die durcli die Relais <B>103, 101</B> beeinflusst werden, unabhängig ist, so dass die Brückenverbinclung durch eine zu fällige Bewegung des Nummernschalters der Station A nicht geöffnet, beziehungsweise die in dieser Brückenverbindung liegenden Ele mente nicht kurzgeschlossen Werden können.
Das Relais<B>105</B> schliesst ausserdem durch sei nen Anker<B>119</B> einen Stromkreis für das Um kehrrelais<B>100</B> des Stromstossübertragers. Dieses Umhehrrelais <B>100</B> kehrt ähnlich wie das Umkehrrelais 204 die Stromrichtung in der Leitung der anrufenden Station<B>A</B> um. Dieser Vorryano, kann für die Steuerung eines t' t3 Zählers oder von Überwachungsapparaten be nutzt werden und ist in der üblichen Weise vorgesehen, trotzdem damit in der dargestelI- ten Anlage kein besonderer Zweck erfüllt wird.
Durch die Umlegung seines Kontaktes <B>1.07</B> schaltet das Relais<B>100</B> die linke Wich- lung der Drosselspule<B>106</B> in die die Adern <B>130</B> und<B>131</B> verbindende Brückenverbindung ein und erhöht hierdurch die Selbstinduktion der Brückenverbindung, sowie den Wirkungs- gr ad der Spreeliverbindung.
Nachdem nun die gewünschte Verbindung I hergestellt worden' ist, kann das Gespräch der Teilnehmer beginneÜ. Nach Beendigung desselben hängen beide Teilnehmer ihre Hö rer an. Beim Anhängen des Hörers der an rufenden Station A wird der Stromkreis des Stromstossrelais <B>101</B> des Stromstossübertragers <B>E</B> unterbrochen, so dass die beiden Relais<B>101</B> und 102 aberregt werden.
Letzteres unter bricht durch Offnung seines Ankerkontaktes 112 den nach dem Vorwälller <B>C</B> und dem Gruppenwähler<B>D</B> zurückführenden Halte stromkreis, wodurch der Vorwä'hler C und der Gruppenwähler<B>D</B> in der üblichen Weise in ihre Ruhe-stellungen zurückgebracht werden.
Bei seiner Aberreguno, öffnet das Relais<B>102</B> an seinem Ankerkont akt <B>113</B> auch die Brük- kenverbindung zwischen den Verbindungs- leitungsadern <B>130</B> und<B>131</B> und bewirkt da durch die Aberreigung -des Stromstossrelais <B>203,</B> -wodurch auch' die Aberregung der Ver zögerungsrelais 201 und 202, sowie des Re lais 211 bewirkt wird.
Durch die Üffnung seines Ankerkontaktes 220 öffnet dann das Relais 211 den Nebenschluss zur Über wachungslampe L', der über das Relais<B>207</B> nach der Batterie verläuft, so dass die Lampe L' aufleuelitet und der Beamtin das Trenn signal gibt. Das Relais 201 verbindet bei seiner Aberregung durch den Ankerkontakt <B>216</B> die. untere Wicklung des Stromstossrelais <B>203</B> über den Widerstand 234 mit der Bat terie anstatt mit der Erde.
Hierdurch wird ein Erreuerstromkreis für das Relais 104 des Stromstossübertragers hergestellt, der folgen dermassen verläuft. Von der Erde im Strom- stossübertrager <B>E</B> über die Kontaktfeder<B>110,</B> Rultekontakt derselben, Kontaktfeder<B>115,</B> Ruhekontakt derselben, Wicklung des Relais 104, Ader<B>131,</B> untere linke Wicklung des Fer.nsprecliübertragers, Ruliekontakte des un tern Ankers des aberregten Umkehrrelais 204, untere Wieli-,
lung des Stromstoss<B>*</B> relais <B>203,</B> Ruhekontakte des Ankers<B>216,</B> -Kontaktfeder 214, Arbeitskontakt derselben, Widerstand 234 nach der Batterie. Das Relais 104 des Übertragers<B>B</B> wird nun erregt, und sein An ker<B>117</B> verbindet wieder die Erde mit der Prüfacler des Gruppenwählers <B>D</B> und der Verbindungsleitung und'maelit dadurch die Verbindungsleitung wieder besetzt.
Die selbsttätigen Wähler sind nun aus- (relöst worden. Ausserdem hat die Beamtin ein Trennsignal erhalten und die benutzte Verbindungsleitung ist als besetzt gekenn zeichnet, bis die Verbindung an dem B-Ar- m beitsplatz aufgelöst wird. Sobald die Beamtin das Aufleuchten der Überwachungslampe L' bemerkt, zieht sie den Stöpsel des Schnur- stromkreises <B>0</B> aus der Klinke<B>1</B> heraus, wo durch die Relais<B>230</B> und<B>208</B> aberregt wer den und die Lampe L' erlischt.
Das Relais- 900 wird gleichzeitig aberregt, und hierdurch wird die Erde wieder mit der untern Wick lung des Stromstossrelais <B>203</B> verbunden, wie dieses der Ruhelage der Apparate entspricht,. Das Relais 104 am Stromstossübertrager <B>E</B> wird daher aberregt und die Erdverbindung von der Prüfleitung zum Gruppenwähler ab geschaltet., so dass die Verbindungsleitung nun als frei erscheint.
Die Apparate sind nun alle wieder in ihren Ruhezustand über- "e <B>,</B> führt und für die Ausführung einer neuen Verbindung bereit.
Sollte die Beamtin in unbeabsielitigter Weise den Stöpsel aus der Klinke heraus ziehen, ehe der Selbstanschlussteilnehmer <B><I>A</I></B> seinen Hörer angehängt hat, so wird die Lampe L' flackern und die Beamtin auf ihren Fehler aufn--)erksam machen. In einem sol chen F alle wird bei dem Herausziehen des Stöpsels das Relais 200 in der beschriebenen Weise aberregt. Da aber der anrufende Teil nehmer die Verbindung noch nicht aufgelöst hat, wird das Relais 201 noch erregt und der Haltestromkreis des Relais 210 ebenfalls noch geschlossen sein.
Unter diesen Umstän den wird durch die Ankerkontrolle<B>2937, 238</B> ein besonderer Stromkreis, der den Unter brecher<B>J</B> enthält, für die, Lampe L' gesehlos- sen, und diese Lampe erregt durch ihr Flak- hern die kufmerksamkeit der Beamtin.
Ist der Beamtin nun die Klinke, aus welcher sie den Stöpsel herausgezogen hatte, egenwärtig, kD <B>C 9 C</B> t# ,so kann sie den Stöpsel sofort wieder in die selbe einführen; sonst muss sie in bekannter Weise ihren Abfrageapparat mit dem betref- fenden Schnurstromkreis verbinden, um von dem anrufenden Teilnehmer<B>A</B> zu erfahren, mit welcher Nummer er in Verbindung ge wesen war.
Es sollen nun verschiedene Einzelheiten, auf deren Erläuterun bisher der bequemeren Beschreibung halber nicht eingegangen wurde, näher beschrieben -werden. Eine solche ist erstens die Arbeitsweise des in der Fig. <B>3</B> ,o,ezeic,teil Zeitschalters P.
Die Notwendig- D ZD 2. keit der Anwendung eines solchen Schalters für jeden Registersalz ergibt sieh aus der Tatsache, dass die im Vorliegenden beschrie bene Anlage sowohl Zweigansehlussleitungen und Einzelanschlussleitungen besetzt, und daraus,
dass die Zweiganschlussleitungen eine Ziffernstelle- mehr in ihren Anrufnummern haben als die Einzelanschlussleitungen. Jeder Recistersatz muss auf die Lampen des An- zei geapparates V umgeschaltet werden, so- en bald eine Anrufnummer von dem Register aufgenommen -worden ist.
Bei Anrufnummern der Zweiganschlussstafionen, die alle eine Höchstzahl von Ziffernstellen enthalten, ist dies in der oben beschriebenen Weise leicht zu bewerkstelligen, sobald der letzte Re gisterschalter, zum Beispiel<B>R'</B> des Register satzes INZr. <B>1,</B> eingestellt worden ist, denn dieser Schaltet schliesst hierbei den Strom kreis des Relais 303 und veranlasst hierdurch die Umschaltung des Registersatzes auf den #.nzeigeapparat Y.
Wird jedoch eine Einzel- anschlussleitung angerufen, so ist die Lösung n ZD der Aufgabe nicht so einfach, weil die<B>An-</B> rufnummer in einem solchen Falle eine Ziffernstelle weni"er hat als die Anruf- z# nummern von Zweigansehluss-Sprechstellen und daher bei der Aufnahme der Einzel- anschluss-Anrufnummern eine Einstellung des Registerschalters R' nicht vorkommt.
Der Registerschalter R' darf für gewöhnlich den Stromkreis des Relais 303 nicht unmittelbar schliessen, -weil dann bei dem Anrufen einer Zweiganschlussnummer dieses Relais vor- z#itig arbeiten -würde. Diese Sch-vAerigkeit wird durch den Zeitschalfer P überwunden, der gleich nach der Einstellung des Register schalters R' zu arbeiten beginnt und dann nach dem Verstreichen eines bestimmten Zeit abschnittes den Stromkreis des Relais<B>303</B> schliesst.
Der genannte Zeitabschnitt wird nach der durchschnittlichen Zeit-, die zum Einsen den der der Schlussziffer einer Anrufnummer entsprechenden Stromstösse notwendig ist, be messen und kann vier Sekunden oder etwas weniger dauern.
Es sei zwecks Erläuterung der in Betracht kommenden Vorgänge angenommen, dass eine #Xiirufnummer von dem Register gerade auf genommen wird und dass der Registerschalter R' gerade eingestellt worden ist. Der Zeit- sahalter P wird dabei in der bereits beschrie benen Weise durch die Einsehaltung seines Fortschaltmagnetes 433 in Tätigkeit gesetzt, so dass er seine Köntaktarme schrittweise über ihre Kontaktreihen weiterdreht.
Gilt der Anruf einer Zweiganschluss-Sprechstelle, so wird-der anrufende Teilnehmer nun gleich die der Schlussziffer der Anrufnummer ent sprechende Stromstossreihe einsenden, und diese wird durch den Registerschalter R' aufgenommen. Dabei wird das Arbeiten des Zeitschalters P unterbrochen, sobald das Re lais 402 durch die Voranstellung des Kon taktarmes 417 erregt wird, weil dann der Stromkreis des Fortschaltmagnetes 433 durch die des Kontaktes 410 unterbrochen wird.
Gilt der Anruf jedoch einer Einzel- anschlussleitung, so wird die Stromstossreihe, die den Registerschalter<B>R'</B> einstellt, der letz ten Ziffer der Anrufnummer entsprechen, und der-Zeitschalter arbeitet dann weiter ohne Unterbrechun'-, und nachdem ein gewisser Zeitabschnitt von zum Beispiel vier Sekun den abgelaufen ist, verbindet der Kontakt arm 438 die Leitlino, 439 mit der Erde. Hier durch wird das Relais 431 eingeschaltet, und dass#Ibe öffnet durch seinen Ankerkontakt 436 den Stromkreis des Fortschaltmagnetes 432.
Gleichzeitig wird ein Stromkreis für das Relais<B>303</B> geschlossen, der von der Erde Über 438, 439, Ruhekontakt des Ankers 442, Rühekontakt der Konfahifeder 409, 407, über die Leitung -3298 und über die 'V#Tichlung <B>303</B> nach Uer Batterie verläuft. Ist in diesem Au(;enblich der Anzeigeapparat V nicht be- legt, so wird auch das Relais 304 erregt und der Anruf auf die Lampen des genannten Anzeigeapparates umgeschaltet.
Die übrigen mit dein Anzeiger zusammenhängenden Vor- gä#nge sind ähnlich denjenigen, die im Obigen bereits beschrieben wurden.
Eine andere Methode, die Anrufe auf die Lampen der Anzeigeapparate umzuschalten, die nach Wunsch der B-Beamtin in verkehrs reichen Tagesstunden angewendet werden kann, soll nun kurz beschrieben werden. In solchen Stunden werden die wenigsten Anrufe für Zweiganschlussstationen bestimmt sein, weil im allgemeinen die Geschäftshäuser Einzelanschlussleitungen haben, so dass eine Beschleunigung in der Bedienung durch eine gewisse Bevorzugung der für Einzelanschluss- leitungen bestimmten Anrufe dadurch Platz greifen kanin,
dass die nur für Zweiganseltluss- anrufe, bestimmten Zeitschalter ausgeschaltet werden. Zu diesem Zwecke drücU die B-Be- amtin die Taste K' und verbindet dadurch die Erde mit der Leitung<B>332,</B> wodurch das Relais 441 eingeschaltet -wird. Ein solches Relais besitzt jeder Registersatz des B-Plat- zes, und diese Relais werden alle durch die Erdung der Leitung<B>332)</B> eingeschaltet.
Es sei nun angenommen, dass bei erregtem Re lais 441 ein Anruf aufgenommen und in dem ersten Recistersatz lZr. <B>1</B> aufgespeieUert ZD ZD wird. Sobald der Registerschalter R' einge stellt ist, wird das Relais<B>303</B> erregt durch einen Strom, der von der Erde über den Kontakte<B>389,</B> 410, Arbeitskontakt -von 449-, Kontakte><B>398,</B> 410, Arbeitskontakt von 442, Ruhekontakte der Kontaktfedern 409, 407, Leitung<B>328,</B> über die Wicklung des Relais <B>303</B> nach der Batterie verläuft.
Das Relais wird also erregt, sobald der Registerschalter R' eingestellt ist, und der Anruf wird auf dem Anzeigeapparat sofort umgeschaltet. ehe eine weitere Stromstossreihe, die einer wei teren Ziffer der Anrufnummer entspricht, eingesandt wird, und ehe der Zeitsehalter ar beitet. Sollte die Anrufnummer, die gerade eingesandt wird, eine Zweic nschlussnummer "a sein, so wird durch die soforticre Umschal- ZD tung auf die Anzeigelampen keine besondere Störung hervorgerufen.
Der anrufende Teil- lielimer wird im allgemeinen die der Schluss- ziffer der gewünschten Zweiganschlussnum- mer entsprechende Stromstossreihe einzusen den beginnen, ehe die Beamtin Zeit gehabt hat, den Stöpsel in die angerufene Leitung, die durch die Lampen# angezeigt wird, einzu- en kD führen.
Die Einsendung der Schlussstrom- stossreihe wird sogar manchmal beginnen, ehe die Beamtin Zeit gehabt hat, sich die an- gezeiute Nummer richtig zu merken, und so- 3 23 ZD bald der Regisferschalter R' durch diese Stromstossreihe beeinflusst wird, wird der Stromkreis des Relais<B>303</B> an dem Anker 407 des Relais 401 unterbrochen,
so dass die An- zeigellampen wieder erlöschen. Liegt gerade ein weiterer Anruf vor, so wird dieser sofort auf die Anzeigelampen umgeschaltet, wäh rend in solchen Fällen, wo kein weiterer<B>An-</B> ruf vorliegt, der für die Zweiganschlussleitung bestimmte Anruf gleich wieder auf die An zeigelampen umgeschaltet wird, wenn die Einstellung des Registerschalters R' beendet ist.
Die Anruflampen werden für gewöhnlich nur dann erlöschen, wenn der Stöpsel in die Klinke der gewünschten Leitung eingeführt wird<B>*</B> Erlöschen die Lampen aber von selbst, ehe die Beamtin ihren Stöpsel eingeführt hat, so wird sie gewahr, dass noch eine Stromstoss- reihe, also eine Schlussziffer, eingesandt wird und dass sie -warten muss, bis die vollständige Anrufnummer durch die Lampen erleuchtet wird, ehe sie die Verbindung ausführen kann.
Es soll nun die Schaltun- beschrieben ZD werden, die als Ordnungsschaltung bezeich net werden könnte, weil sie den Zweck hat, die Anrufe, die an einem Arbeitsplatze an kommen, der Reihe nach auf die Anruflam pen umzuschalten und dafür zu sorgen, dass von diesen Anrufen immer nur einer zu golei- eher Zeit auf einem Anzeigeapparat erscheint.
Es sei angenommen, dass ein Anruf aufge nommen- und auf dem Registersatz Nr. <B>1</B> festgehalten ist und dass gleichzeitig oder mindestens, ehe die Beamtin den auf den Registersatz 1,#Tr. <B>1</B> festolehaltenen Anruf er ledigt hat, weitere Anrufe durch die Re- el gistersätze 2,<B>3</B> und 4 aufgenommen werden, %vobei die Relais in diesen Sätzen, die dem Relais<B>303</B> des Registersatzes Nr. <B>1</B> entspre- elien,
erregt und die entsprechenden Register- satzlampen vor der Beamtin zum Aufleuchten gebracht sind. Da sämtliche Relais, die dem Relais<B>303</B> des Registersatzes Nr. <B>1</B> entspre- elien, also die Relais<B>303'</B> usw., der übrigen Re-istersätze erre#d sind, wird das obere Ende der Wichlung eines jeden Relais jedes Re gistersatzes, welches dem Relais 304 des Re gistersatzes Nr. <B>1</B> entspricht, also der Relais 304' usw,., über einen --)#,
Tiderstand mit der Amtsbatterie verbunden sein. Aber es wird von diesen Relais keines erregt sein, denn der über die Leitung<B>322</B> und<B>321</B> nach der Erde verlaufende Stromkreis ist an den Kontakten <B>319</B> und<B>320</B> des Relais 304 des Register satzes Nr. <B>1</B> geöffnet. Die durch die, Register sätze Nr. 2,<B>3</B> und 4 aufgenommenen Anrufe werden daher nicht sofort auf die Anzeige apparate umgeschaltet, sondern werden zu- rückgehalten, solange die Beamtin mit der Herstellung der durch den Registersatz Nr. <B>1</B> angezeigten Verbindun,- besehäftigt ist.
So bald diese Verbindun(, durch die Einführun- des Stöpsels in die Klinhe der gewünschten Leitung hergestellt ist, wird der Registersatz Nr. <B>1</B> in seine Ruhestellung zurückgebracht, und dabei werden die Relais<B>303</B> und 304 ab- erregt, Hierdurch wird die. Erde von der gemeinsamen Leitung 340 abgeschaltet und 0<B>a</B> e ich darauf die Leitung<B>321</B> mit der Lei tung 322 verbunden.
Sobald dies geschieht, wird die Erdverbindung am Ankerkontakt 472 an sämtliche parallel geschalteten Re lais 304' usw. der drei in Benutzung ge nommenen Registersätze angeschaltet, und diese Relais werden nun alle den 'Versuc'h machen, ihren Anker anzuziehen. Das Relais' 304# wird jedoch allein richtig erregt, denn dieses trennt die Leituna, <B>322</B> von der Lei- tun- <B>323,</B> die naeli dem entsprechenden Re lais des nächsten Registersatzes fährt (sämt- liehe Registersätze sind goleichartio, geschal tet), ab.
Das Relais 304' erdet bei seiner Er- reguno, durch seinen obern Ankerkontakt die gemeinsame Leitung 340, und durch seine ulitern Ankerkontakte erdet es die Leitungen 348' und<B>3-97,</B> -wodurch der auf dem zweiten Re-,ister auf-enommene Anruf auf die Lam- en tD pen des entsprechenden Anzeigeapparates um-eschaltet wird.
Es sei nun angenommen- dass der Registersatz Nr. <B>1</B> durch einen An- ZD ruf wieder in Anspruch genommen wird, ehe. t5 die Beamtin den von dem Reaistersatz Nr. 2 <B>kn</B> aufgenommenen Anruf erledigt hat.
Sobald der letzte Registerschalter des Nr. 1-Satzes eingestellt ist, -wird das Relais<B>303</B> erregt; da aber nun der Registersatz Nr. 2 auf die Anzeigelampen' umgeschaltet ist, wird das Relais 304 des Registersatzes Nr. <B>1</B> zwecks Vornahme einer Umschaltung auf den eiit- sprechenden Anzeigeapparat nicht erregt, da es kurzgeschlossen sein wird, und zwar da durch, dass das eine Ende seiner Wichlung über die gemeinsame Leitung 340 a n Erde angeschlossen,
während das andere Ende sei- n er Wickl ung über die Leitung 321 2D' (Teerdet ist.
Sobald die Verbindung, die der auf dem Anzeigeapparat Nr. <B>2</B> angezeigten Anruf nummer entspricht, durch die Beamtin aus geführt ist,'wird der Registersatz Kr. 2 aus,- gelöst, und die zugehörigen Relais<B>303'</B> und 304'- werden aberreat. Dabei -wird auch un ter anderem die Erde von der gemeinsamen Leitung 340 abgeschaltet,
so dass das Relais 304 des Reaistersatzes Nr. <B>1</B> ansprechen kann und die bereits beschriebenen Umschaltun- ,(ren vornimmt bezw. einleitet.
Aus dein Vorangegangenen" ergibt sich, dass mittelst zweier Stromkreise, nämlich der gemeinsamen Leitung 340, und mittelst der die Leitungen<B>321, 322, 323</B> enthaltenden Kettenschaltung Vorkehrungen getroffen sind, durch welche die von den Reggistern auf genommenen Anrufe immer einzeln auf die Anzeigelampen umgeschaltet werden.<B>Ei</B> s ergibt, sieh ferner, dass die dureli den Register- Satz Nr. <B>1</B> aufgenommenen Anrufe vor den Anrufen, die auf andern Registersätzen auf genommen werden, den Vorzug geniessen, weil das Relais 304 dem Relais 304' und andern ähnlichen Relais der Kettenschaltung,
vor- ä geordnet ist. Aus demselben Grunde werden die durch den Registersatz Nr. <B>2</B> aufgenom- menen Anrufe, vor den Anrufen, die durch Dieb Registersätze INTr. <B>3,</B> 4,<B>5</B> -und.<B>6</B> aufgenom- inen sind, einen Vorzug geniessen.
Dies wird durch die im letzten Absatz beschriebenen Vorgänge veranschaulicht, wobei die Anrufe, die in die dritten und- vierten Regisfersätze gelangten, unerledigt blieben, während ein später aufgenommener Anruf auf dem Re- go-istersatz Nr. <B>1</B> früher als die durch die Sätze Nr. <B>3</B> und 4 aufgenommenen Anrufe auf dem entsprechenden Anzeigeapparat an gezeigt wurde<B>.</B> Diese Bevorzugung der Re gistersätze mit niedrigeren Anrufnummern ist vielleicht mit gewissen Nachteilen ver bunden.
Sie ist jedoch für gewöhnlich nicht besonders lästig, weil die Beamtin im allge meinen die Verbindungen herstellen kann, sobald die Anrufnummern durch die Register sätze aufgenommen -werden.
Es könnte jedoch vorkommen, dass bei sehr starkem Verkehr ein Anruf auf irgend einem Registersatze ungebührlich lange un erledigt liegen bleibt. Um der Beamtin züi ermöglichen, einen solchen Anruf sofort zu erledigen, sind besondere Einschalttasten K' bis K', also eine Taste für jeden Register satz, mit Ausnahme des Registersatzes Nr. <B>1,</B> vorgesehen. Diese Tasten sind unmittelbar unterhalb der Registersatzlampen L2 bis L' angeordnet.
Bemerkt die Beamtin, dass zum Beispiel ein Aniuf auf dem Registersatz Nr. <B>8</B> längere Zeit liegen'geblieben ist, weit ununterbrochen Anrufnummern durch die Re gistersätze Nr. <B>1</B> und 2 aufgenommen wur-. den, so drüekt sie die Taste K' nieder.
Hierdurch wird das Relais 471 erregt,- und dieses trennt durch seinen Anker 472 die Erde von der Keitenselialtung ab. Gleichzeitig erdet die Taste<I>IC</I> die Leitung<B>323,</B> und so bald die Verbindung, die gerade erledigt wird, ausgeführt worden ist, wird der durch den Registersatz Nr. <B>3</B> aufgenommene Anruf .auf den entsprechenden Anzeigeapparat um geschaltet unter Zurüc hstellung der auf den Reo,istersätzen Nr. <B>1</B> und 2 wartenden<B>An-</B> rufe,
die sonst vor dem auf dem Register satz Nr. <B>3</B> lieaenden Anruf den Vorzu- haben würden. Es könnte auch vorkommen, dass bei der Ankunft eines Anrufes an dem betreffenden Arbeitsplatz sämtliche Registersätze schon <B>C</B> belegt sind. In einem solchen Falle wird die Z(Yeni einsame Leitung 450 in jedem Register satz von der Erde abgetrennt sein.
Diese<B>Ab-</B> trennung erfolgt durch den Anherkontakt <B>309</B> des Relais<B>300</B> im Registersatz Nr. <B>1.</B> und dureh entsprechende Ankerhontakte, wie zum Beispiel<B>309'</B> des Registersatzes Nr. <B>29,</B> in allen andern Registersätzeri. Das Relais 453, welches für gewöhnlich kurzgesehlossen. ist, wird dann erregt und trennt die Erde von den Prüfkontakten einer besonderen Gruppe von Besetztsignal-Kontaktsätzen ab.
Die Verteilerschalter, wie zum Beispiel der Verteilerschalter <B>C,</B> haben Kontaktbänke mit<B>je 25</B> Kontaktsätzen, und die sechs lle- istersätze können in den Kontaktbänken a dreifach vielfach geschaltet sein, das heisst jeder Registersatz kann in der Kontaktbank eines jeden Verteilerschalters an drei ver schiedenen Kontaktsätzen erscheinen.
Hier durch werden in der Kontaktbank jedes Ver teilerschalters<B>18</B> Kontaktsätze in Anspruch Crenommen, und die übrigen sieben Kontakt sätze -,verden so geschaltet, wie die ersten drei Kontaktsätze, die unterhalb des Relais 453 darcestellt sind. Der vierte Kontaktsatz rechts ist natürlich einer von den übri(ren <B>18,</B> der nach dem Reoistersatz Nr. 2 führt.
Der oberste Kontakt in jedem der besonderen sie ben Kontaktsätze ist mit der Besetztsignal- einrichtung Q verbunden, und die Prüf kontakte aller solcher Kontaktsätze sind für gewöhnlich -ee.rdet, so dass die Kontaktarme der Verteilersc'halter nicht auf ihnen stehen bleiben.
Sind jedoch sämtliche Registersätze belegt, wenn ein A%ruf über eine Verbin- dunasleitunc erfolgt, zum Beispiel über die z# ZD in dem Sehnurstromkreis <B>0</B> endigende Ver bindungsleitung, so wird der Verteilerschal ter<B>C</B> keinen freien Recistersatz finden kön nen, sondern bleibt-auf einem der Besetzt- signal-Kontahtsätze stehen, der nun durch die Erregung des Relais 453 als unbesetzt gekennzeichnet ist.
Es wird dann ein Strom kreis hergestellt, der von dem Besetztzeichen- Generator Q -über den obern Kontakt 452, auf welclien der betreffende Kontaktarm<B>260</B> sieh eingestellt hat, Arbeitskontakt des An kers<B>9-53,</B> Leitung 243, Arbeitskontakt des Ankers<B>21.7,</B> Ruhekontakt des Ankers<B>213,</B> Kondensator und über die obere Ader der Verbindungsleitung nach der anrufenden Sta tion verläuft. Durch die Herstellung dieses Stromkreises bekommt der anrufende Teil nehmer ein hörbares Besetztsignal, welches ihm kandgibt, dass zurzeit die gewünschte Verbindung nicht zu erlangen ist, und ihn veranlasst, seinen Hörer wieder anzuhängen.