CH97038A - Verfahren zur Herstellung farbiger Verzierungen auf zugeschnittenen Gewebestücken durch Kombination von Maschinenstickerei mit Farbauftrag. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung farbiger Verzierungen auf zugeschnittenen Gewebestücken durch Kombination von Maschinenstickerei mit Farbauftrag.

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CH97038A
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CH
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Co Straub
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Straub & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/24Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor incorporating devices for dyeing or impregnating the threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung farbiger Verzierungen auf zugeschnittenen     Gewebestücken     durch Kombination von     Naschinensticlcerei    mit     Farbauftrag.       Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein Ver  fahren zur Herstellung farbiger Verzierungen  auf zugeschnittenen Gewebestücken aller     Art,     z. B.

   Taschentüchern, Decken, Kissen, Blu  sen, Roben     etc.,    bei welchem die auf einen  Rahmen gespannten und während des An  bringens der Verzierungen in diesem Rahmen  verbleibenden Gewebestücke in einer Stick  maschine bestickt und vor, während oder nach  dem Sticken auf diese Gewebestücke pulver  förmige oder rasch trocknende flüssige Far  ben     mittelst    Spritzapparaten und genau ein  stellbaren, die zu färbende Fläche freilassen  den Schablonen in zerstäubtem Zustande auf  getragen werden.

   Die Operationen des Ma  schinenstickens und des Farbauftrages fin  den dabei so statt, dass benachbarte gestickte  Flächen und gefärbte Flächen oder benach  barte gefärbte Flächen genau die gleiche Lage  gegeneinander wie auf dem Stickkarton er  halten, sei es, dass ihre Ränder genau ein  ander berühren oder einander überlagern oder  aber in     bestiwmterl        Abstände         voneinander     abstehen.

      Die leicht- oder zähflüssigen oder trocke  nen Farben können, durch die Spritzapparate  zerstäubt, in mehr oder weniger dichtem Strahl  aus grösserer oder kleinerer Entfernung     gegen-          die    von einer Schablone umgrenzte Fläche  des auf den Rahmen einer Hand- oder     Schiffli-          stickmaschine    aufgespannten Gewebestückes  geschleudert werden. Da während des     Fär-          bens    das     (xewebestück    in dem Rahmen der  Stickmaschine verbleibt, kann eine Verschie  bung der Gewebefäden gegeneinander nicht  stattfinden, und die durch die Nadelreihen  der Maschine gestickten Figuren behalten des  halb ihre genaue Form und gegenseitige Lage  bei.

   Dadurch wird die Verwendung und ge  naue Einstellung von Schablonen, welche die  zu kolorierende Fläche genau abgrenzen, er  möglicht und ein Bespritzen oder Beschmut  zen der übrigen Teile der Stoffstücke wirk  sam verhindert.  



  Das Kolorieren kann, wie gesagt, vor,  während oder nach dem Sticken vorgenom  men werden, geschieht. jedoch immer in en  gem     Zusammenhang    mit dieser Arbeit, so     dass          < las Gewebestück nicht aus dem Rahmen der  Maschine genommen werden muss.  



  Das genaue Übereinstimmen des von der  Schablone unbedeckt gelassenen Teils des  Musters mit der Stickerei wird dadurch er  zielt, dass beispielsweise:  I. Die Unterlagen des     Ran,les    der zu fär  benden Fläche im voraus gestickt, hierauf die  Ränder des     offenen    Teils der Schablone mit  dem gestickten. Rande in Übereinstimmung  gebracht und nach dem Kolorieren diese Un  terlagen     überstickt    werden;  2. Die Lage der Schablone auf dem     Stick-          karton    eingezeichnet wird und die dadurch  entstehende Form dem Rande nach oder mit  wenigen Eckpunkten durch leichtes Einstecken  der Nadeln in den Stoff kenntlich gemacht  wird.

   Die so entstehenden Punkte lassen sich  mit auf der Schablone angebrachten korre  spondierenden     Öffnungen    oder     Märken    leicht  in     Übereinstimmung    bringen;  3. Zwei oder mehrere beliebige Fixpunkte  auf den Stickkarton angebracht werden, die  durch die Nadeln auf den     Stickgrund    über  tragen werden. Diese Fixpunkte sind beim  Kolorieren mit korrespondierenden Marken  der Schablone in Übereinstimmung zu bringen;  4. Bestimmte Punkte bereits gestickter       Teile    des     Stickereimusters    auf die durchsich  tige Schablone     aufmarkiert    werden;  5.

   Die Schablone oder eine die Schablone  haltende Vorrichtung auf die Sticknadeln,  Bohrer,     Stüpfel    oder andere Teile des Nadel  wagens angehalten,     angepresst    oder aufgesetzt  wird;  6. Die Schablone oder eine Schablone hal  tende Vorrichtung an gewisse Stellen der       Einzelrähinchen    einer     Monogramm-Maschine     oder an der. mit Kerben, Marken oder Hilfs  apparaten     versehenen    Gatter oder Stoffwellen  angestossen wird; oder dass beliebige andere  Vorrichtungen angewandt werden, welche die  Erreichung der genauen gegenseitigen Lage  der gespritzten Teile mit den gestickten nach  der gegebenen Mustervorlage auf die einfachste  Weise möglich machen.

      Ist die Schablone nach einer dieser Arten  angelegt worden, so deckt sieh die gefärbte  Fläche in bezug auf Lage und Grösse genau  mit der bereits ausgeführten oder noch aus  zuführenden Stickerei entsprechend dem Mu  sterstück (oder dem Stickkarton).  



  Die Schablonen können aus Papier, Zel  luloid,     Metall    oder irgend einem andern Ma  terial bestehen und falls sie undurchsichtig  sind, für gewisse Zwecke mit Fenstern aus  durchsichtigem Material versehen werden.  



  Die verwendeten Farben bilden einen       augenblicklich    eintrocknenden Auftrag auf  die Fasern und fliessen daher nicht über den  Rand der ausgesparten Fläche hinaus. Daher  kann nach einem Farbauftrag entweder die  Malerei mit Hilfe weiterer Schablonen oder  aber auch die Stickerei unverzüglich fortge  setzt werden. Ein Abfärben auf die     Stick-          fäden    beim     Durchziehen    durch das bespritzte  Gewebe ist infolge des sehr raschen     Eintrock-          nens    der Farbe ausgeschlossen.

   Es können  auch Teile des Musters, welche bereits fertig  gestickt sind, mit Farben bespritzt werden  Die zerstäubte Farbe lässt sich zur Erzie  lung bestimmter     Effekte,    z. B. Wolken in einer  Landschaft, Schatten     etc.,    anstatt mit einem  scharfen abgegrenzten Rande, auch mit all  mählich abnehmender Intensität verlaufend       auftragen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung farbiger Ver zierungen auf zugeschnittenen Gewebestücken aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einen Rahmen gespannten und während des Anbringens der Verzierungen auf dem Rahmen verbleibenden Gewebestücke in einer Stickmaschine bestickt und-vor, während oder nach dem Sticken durch pulverförmige oder rasch trocknende flüssige, mittelst beliebiger Spritzapparate in feinverteilten Zustand ge brachte Farben unter Zuhilfenahme von genau einstellbaren Schablonen bespritzt und gefärbt werden, derart,
    dass durch korrekte Einstel lung der Schablonen benachbarte gestickte Flächen und gefärbte Flächen oder benach barte nacheinander gefärbte Flächen genau die örtlich gleiche Lage wie auf dem Muster- stück erhalten und die Ränder solcher Flächen einander genau berühren oder einander über lagern oder aber in bestimmten Abständen voneinander abstehen.
CH97038D 1921-11-08 1921-11-08 Verfahren zur Herstellung farbiger Verzierungen auf zugeschnittenen Gewebestücken durch Kombination von Maschinenstickerei mit Farbauftrag. CH97038A (de)

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