CH97012A - Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zuführung von festem Brennstoff. - Google Patents

Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zuführung von festem Brennstoff.

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CH97012A
CH97012A CH97012DA CH97012A CH 97012 A CH97012 A CH 97012A CH 97012D A CH97012D A CH 97012DA CH 97012 A CH97012 A CH 97012A
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CH
Switzerland
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sep
fuel
pipe
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solid fuel
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English (en)
Inventor
Maschinenbau A Herzogenbuchsee
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Herzogenbuchsee Maschbau Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B13/00Furnaces with both stationary charge and progression of heating, e.g. of ring type or of the type in which a segmental kiln moves over a stationary charge
    • F27B13/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of this type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description


  Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zuführung von festem     Brennstoff.       Bei den bisher gebräuchlichen Ziegelöfen  erfolgt die     Einführung    von festem Brenn  stoff, vorzugsweise Kohle, in die unter Voll  brand stehenden Abteilungen in der Weise,  dass der Heizer die Beschickungsschächte ab  deckte und dann den Brennstoff einwarf.  Dabei gelangte aber jedesmal eine beträcht  liche Menge kalter Luft in den Ofen, so dass  zum Betrieb der Öfen mehr Brennstoff ver  braucht wurde, als für das Brennen der Zie  gel eigentlich notwendig gewesen wäre.  Diesen Nachteil zu     beseitigen,    ist der Zweck  der vorliegenden Erfindung. Gegenstand der  selben ist eine Einrichtung an Ziegelöfen  zur automatischen Einführung des Brenn  stoffes.

   Gemäss der Erfindung besitzt die  Einrichtung abnehmbar über .den     Beschik-          kungssehächten    der Abteilungen des Ofens  angeordnete Beschickungsvorrichtungen. de  ren jede ein zum Abschliessen gegen die  Aussenluft eingerichtetes, in den entsprechen  den Beschickungsschacht einmündendes Rohr,  sowie einen mit diesem verbundenen Vorrats  behälter für den festen Brennstoff aufweist,  an     weleliem    mechanisch     betätigte    Mittel vor-    gesehen sind, welche periodisch dem ge  nannten Rohr Brennstoff unter     Luftabschluss     zuführen, so dass bei der Beschickung der  erwähnten Abteilungen mit Brennstoff der  Eintritt kalter Aussenluft in den Ofen ver  hindert wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht schematisch die  beiliegende Zeichnung.  



       Fig.    1 zeigt einen teilweisen Grundriss,       Fig.    2 einen teilweisen Längsschnitt eines  Ziegelofens;       Fig.    3 ist ein Vertikalschnitt durch eine  Beschickungsvorrichtung.  In der Zeichnung sind die Beschickungs  schächte, .die in die Kanäle 1 des Ofens mün  den, mit 2 bezeichnet. Wie     Fig.    1 zeigt, be  finden sich über jedem Kanal 1 zwei parallele  Reihen solcher Beschickungsschächte. Auf  jedem Schacht der jeweils unter Vollbrand  stehenden Abteilungen des Ofens ist eine  Beschickungsvorrichtung 3 abnehmbar ange  ordnet.

   Jede dieser     Beschickungsvorrichtun-          ten    besitzt ein Rohr 4     (Fig.    3), dessen     eines     Ende in den betreffenden Schacht dicht-    
EMI0002.0001     
  
    scliliel3eitd <SEP> eingreift, <SEP> während <SEP> sein <SEP> anderes
<tb>  Ende <SEP> einen <SEP> abnehmbaren <SEP> Deckel <SEP> 3 <SEP> aufweist.
<tb>  LEer <SEP> Declzel <SEP> 5 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> einer <SEP> zentralen <SEP> Öff  nung <SEP> 6 <SEP> versehen, <SEP> die <SEP> normalerweise <SEP> durch
<tb>  eine <SEP> drehbare <SEP> Klappe <SEP> 7 <SEP> verschlossen <SEP> ist.
<tb>  Aueli <SEP> innerhalb <SEP> des <SEP> Rohres <SEP> .1 <SEP> ist <SEP> eine <SEP> dreh  hare <SEP> Schliessklappe <SEP> 8 <SEP> angebracht, <SEP> deren <SEP> nor  male <SEP> Stellung <SEP> die <SEP> Fig.

   <SEP> 3 <SEP> veranschaulicht.
<tb>  Ferner <SEP> besitzt <SEP> jede <SEP> Beschickungsvorrichtung
<tb>  einen <SEP> Vorratsbehälter <SEP> 9 <SEP> für <SEP> den <SEP> festen <SEP> Brenn  -toff, <SEP> vorzligs -eise <SEP> Kohlen, <SEP> dessen <SEP> unterer
<tb>  Teil <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Rohrstutzen <SEP> <B>10</B> <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  Rohr <SEP> .1 <SEP> in <SEP> Verbindunt.;

  , <SEP> steht <SEP> und <SEP> auf <SEP> einem
<tb>  Gestell <SEP> 11 <SEP> ruht. <SEP> An <SEP> letzterem <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Hebel
<tb>  12 <SEP> drehbar <SEP> gelagert, <SEP> an <SEP> den <SEP> ein <SEP> Förderstem  Tjcl <SEP> 13 <SEP> angelenl-t <SEP> ist, <SEP> der <SEP> im <SEP> untern <SEP> Teil <SEP> des
<tb>  Behälters <SEP> 9 <SEP> verschiebbar <SEP> gelagert <SEP> ist <SEP> und
<tb>  ,hiztt <SEP> dient, <SEP> hei,jeder <SEP> Hin- <SEP> underbei@egun@@
<tb>  eile <SEP> Quantum <SEP> Brennstoff <SEP> durch <SEP> den <SEP> I,ohr  stutzen <SEP> 10 <SEP> in <SEP> das <SEP> Rohr <SEP> -1 <SEP> zu <SEP> befördern, <SEP> von
<tb>  v:o <SEP> es <SEP> durch <SEP> den <SEP> Schacht <SEP> ? <SEP> in <SEP> den <SEP> Ofenkanal
<tb>  ;':

  i1_11. <SEP> Ein <SEP> über <SEP> dem <SEP> Stempel <SEP> 13 <SEP> iin <SEP> Behälter <SEP> 9
<tb>  Vll0ebrachter, <SEP> keilförmiger <SEP> Einsatz <SEP> 14- <SEP> ver  h.ngert <SEP> den <SEP> Durcligan-squersclinitt <SEP> für <SEP> den
<tb>  1r-rennstoff <SEP> gerade <SEP> über <SEP> dem <SEP> Stempel <SEP> 13 <SEP> so
<tb>  @.-eit, <SEP> da <SEP> ss <SEP> nur <SEP> ein <SEP> begrenztes <SEP> Quantnin <SEP> Brenn  toff <SEP> bei <SEP> einem <SEP> Hin- <SEP> und <SEP> Hergang <SEP> des <SEP> Stem  llels <SEP> in <SEP> clas <SEP> Rolir <SEP> -1 <SEP> gelangen <SEP> kann, <SEP> und <SEP> ver  hindert <SEP> zugleich, <SEP> dass <SEP> durch <SEP> deli <SEP> im <SEP> Behälter <SEP> 9
<tb>  aufge.speicehrten <SEP> Brennstoff <SEP> ein <SEP> derartiger
<tb>  1)rueli <SEP> ;

  tus(Yeübt <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Funktion <SEP> de.
<tb>  Stempels <SEP> ersellwert <SEP> würde.
<tb>  



  S=imtliebe <SEP> Hebel <SEP> 1? <SEP> werden <SEP> gleichzeitig
<tb>  hetätigt <SEP> durch <SEP> Dralitseil.e <SEP> 16 <SEP> bezw. <SEP> 16c;. <SEP> die
<tb>  (Aherhalb <SEP> jeder <SEP> Sehachtreilie <SEP> an <SEP> einem <SEP> Gre  riist <SEP> 15 <SEP> über <SEP> Führung=srollen <SEP> 17 <SEP> geführt <SEP> sind
<tb>  lind <SEP> mit <SEP> denen <SEP> die <SEP> obern <SEP> Enden <SEP> der <SEP> Hebel <SEP> 12
<tb>  lösbar <SEP> verbunden <SEP> sind. <SEP> Sämtliche <SEP> Drahtseile
<tb>  sind <SEP> einerends <SEP> mit <SEP> einem <SEP> .Zapfen <SEP> 18 <SEP> v <SEP> erbun  eIen, <SEP> der <SEP> exzentrisch <SEP> in <SEP> einer <SEP> von <SEP> einer <SEP> Trans  mission <SEP> angetriebenen <SEP> Scheibe <SEP> 19 <SEP> sitzt, <SEP> und
<tb>  tragen <SEP> anderend:je <SEP> ein <SEP> (lege <SEP> ngewicht:

   <SEP> 20.
<tb>  Die <SEP> U <SEP> mdrellungsgesehwindigkeit <SEP> der <SEP> Scheibe
<tb>  19 <SEP> ist <SEP> #o <SEP> bemessen, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> pro <SEP> Minute <SEP> etwa
<tb>  zwei <SEP> Touren <SEP> macht.
<tb>  



  Dreht <SEP> sich <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> die <SEP> Seheibo <SEP> 19
<tb>  im <SEP> Sinne <SEP> rles <SEP> Pfeils <SEP> von <SEP> Fig. <SEP> 2, <SEP> und <SEP> nimmt
<tb>  -hr <SEP> Zapfen <SEP> 18 <SEP> die <SEP> gezeichnete <SEP> Stellung <SEP> ein,       so ergibt sich aus     Fig.    ? ohne weiteres,     dass     beim Weiterdrehen der Scheibe die mit den  Drahtseilen 16 verbundenen Hebel 12 so be  tätigt werden, dass sie die zugehörigen Stem  pel 13 gegen das Rohr 4 jeder     Bescllickungs-          vorrichtung    hin     beuegeit    und Brennstoff in  dieses befördern,

   während die mit den Seilen  <B>1611</B>     verbundenen    Hebel unter dem Einfluss  der auf     erstere        @-irlzeliden    Gegengewichte     iln          entgegengesetzten    Sinne ausgeschwungen wer  den     und    dabei die freien Enden der zu  gehörigen Stempel 13 unter die Einsätze 14       ziiiiiekziellen,

      so dass ein     Quantum        Brenil-          stoff    vor die Stirnfläche jedes Stempels       herabfallen        haiiii.        Hat    die Scheibe 1.9 dann  etwa eine     halbe    Umdrehung     zurückgelegt,     so     werden    durch den Einfluss der     Gegen-          g('wichte    auf .die Drahtseile     lt)    die mit diesen       verbundenen        Hebel        ztirüel@llewegt,

          uin    ein  neues     Brennstoffquantum    vor die entspre  chenden Rohrstutzen 10 zu bringen, während  die mit den Drahtseilen     16a        verbundenen     Hebel nunmehr die Bewegung     ausführen,          clureli    die sie das vor die entsprechenden  Rohrstutzen     oefallene    Brennmaterial in die       Rohre    4     befördern.     



  Die Brennstoffzufuhr zu den Kanälen 1  erfolgt also unter     Luftabschluss    und     ganz     automatisch etwa zweimal pro Minute. Das       Abdecken    der     Schächte    ? ist damit über  flüssig geworden,     und    kalte Luft kann nicht  in die Kanäle gelingen. Die Behälter 9 mit       Deckeln        zii    versehen, ist nicht nötig, weil  der in ersteren befindliche Brennstoff eine       geniigende        Abdichtung    gegen den Eintritt  von Luft bildet.  



  Sollte es einmal nötig werden, ein Rohr     -1     etwa zu     Kontrollzwecken    oder bei Störungen  doch zu     öffnen,    so schliesst man zuerst die       Klappe    8     und    bann dann entweder die     Klappo     7 öffnen oder auch den     Deckel    5 abheben     und     die Störung beseitigen.  



  Die     Antriebsscheibe    19 kann an jeder be  liebigen Stelle am Ofen oder auch an     einem     ausserhalb desselben befindlichen Punkt an  gebracht sein, da die Drahtseile, die zum An  trieb der     Beeliicl@ungvorrichtungen    dienen,  mit Hilfe von     Führungsrollen        bequem    von      jedem beliebigen Punkt aus zu den genann  ten Vorrichtungen geführt werden können.  



  Die mit der beschriebenen Einrichtung  angestellten praktischen Versuche haben eine  Brennstoffersparnis bis zu 30 % ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Ziegelöfen zur automa tischen Zuführung von festem Brennstoff in die jeweils unter Vollbrand stehenden Ab teilungen, gekennzeichnet durch über den Beschickungsschächten der Abteilungen ab nehmbar angeordnete Beschickungsvorrich tungen, deren jede ein zum Abschliessen ge gen die Aussenluft eingerichtetes, in den.
    ent sprechenden Beschickungsschacht einmünden des Rohr, sowie einen mit diesem verbunde nen Vorratsbehälter für den festen Brenn stoff aufweist, an welchem mechanisch be tätigte Mittel vorgesehen sind, welche perio disch dem genannten Rohr Brennstoff unter Luftabschluss zuführen, so dass bei der Be schickung der erwähnten Abteilungen mit Brennstoff der Eintritt kalter Aussenluft in den Ofen verhindert wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in jedem Vor ratsbehälter ein für die Zuführung des Brennstoffes zum Rohr bestimmter För- derstempel verschiebbar gelagert ist, wel cher durch einen Hebel beherrscht wird, wobei die Hebel aller Beschickungv or- ricUtungen durch biegsame, mit Gegen gewichten belastete Zugorgane von einer gemeinsamen Antriebsstelle aus betätigt werden. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen Zugorgane an einer Antriebsscheibe in einem exzentrisch zu dieser gelegenen Punkt befestigt sind.
CH97012D 1921-12-20 1921-07-21 Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zuführung von festem Brennstoff. CH97012A (de)

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CH97012T 1921-12-20

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CH97012D CH97012A (de) 1921-12-20 1921-07-21 Einrichtung an Ziegelöfen zur automatischen Zuführung von festem Brennstoff.

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