CH96995A - Verfahren zur Überführung von Zellulose enthaltenden Stoffen in vergärbaren Zucker. - Google Patents

Verfahren zur Überführung von Zellulose enthaltenden Stoffen in vergärbaren Zucker.

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CH96995A
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  Verfahren zur Überführung von Zellulose enthaltenden Stoffen in     vergärbaren    Zucker.    Durch das Hauptpatent ist ein Verfahren  zur Überführung von Zellulose enthaltenden  Stoffen in     vergärbaren    Zucker durch Er  hitzen' mit einer zur Umwandlung befähig  ten Säure geschützt, welches dadurch ge  kennzeichnet ist,     dass    als reaktionsbegünsti  gende Mittel noch verhältnismässig geringe  Mengen wenigstens einer andern Säure, wel  che von der     Umwandlungssäure        versc'hit-,den     sein     muss,    verwendet werden.  



  Nach der Vorschrift des Hauptpatentes       muss    also die für die Umwandlung bestimmte       Silure,    z. B. Salzsäure, in einer solchen     Min-          (le.Ztmenge    angewendet werden,     dass    diese       MenIge    für sieh allein zur Umwandlung     aus-          reieht,    und hierzu     muss    dann noch mindestens  eine andere     realdionsbegiinstigende    Säure  gegeben werden.  



  Nach vorliegender Erfindung wird nun  derart- verfahren,     dass    an Stelle einer einzigen       Umwandlunc*ssäure,    z. B. Salzsäure oder  Schwefelsäure, ein Gemisch von Salzsäure  und Schwefelsäure angewendet wird und  ausser diesem zur Umwandlung dienenden       Siiiiregemisch    noch mindestens eine in ver  hältnismässig geringer Menge anzuwendende,       t'       als reaktionsbegünstigendes Mittel dienende  dritte Säure zugegeben wird.

   Angenommen,       dass    bei Durchführung des durch das Haupt  patent geschützten Verfahrens zur Umwand  lung einer gewissen Menge von Sägespänen  <B>10 kg</B> Salzsäure erforderlich seien und     dass     hierzu noch etwa 2<B>kg</B> Schwefelsäure als  reaktionsbegünstigendes Mittel zugesetzt  werden würde, so     müsste    beim Arbeiten nach  vorliegender Erfindung zwecks Umwandlung  der gleichen Menge von Sägespänen weniger  als<B>10</B>     lig    Salzsäure, zum Beispiel nur<B>6 kg,</B>  angewendet und die fehlenden 4<B>kg</B> durch  die entsprechende Menge von Schwefelsäure  ersetzt werden, derart,     dass    die Gesamtmenge  beider Säuren für die Umwandlung des Hol  zes ausreichen würde.

   Hierzu würde dann  noch mindestens eine weitere Säure, z. B.  schweflige Säure,     als    reaktionsbegünstigendes  Mittel zuzufügen sein.  



  Es     hai    sieh als vorteilhaft erwiesen, für  die Umwandlung solche Gemische -von Salz  säure und Schwefelsäure anzuwenden, bei  :welchen die Salzsäure überwiegt. Als     reak--          tionsbegünstigende    Säuren kommen     schwei-          lige    Säure,     Fluorwasserstoffsäure,    organische      Säuren     usw.    in Betracht. Es kann neben  schwefliger Säure noch mindestens eine an  dere     r(-:il#tionsbe-,ülisti-er#de    Säure     zu-esetzi     werden.  



  Neben den reaktionsbegünstigenden Stof  fen können noch     Schutzstoffe,    insbesondere       #Lletkillo-xyde,    z. B.     Eisenoxyd,    Chromoxyd,       Manganoxyd,    zugesetzt werden.     Nan        hann     dann- mit geringeren     Drueken    arbeiten und  trotzdem ausgezeichnete Zuckerausbeuten er  zielen. Der     ver2ärbare        Zucher,    welcher in  Form einer     Zuekermaische,    erhalten -wird,  wird dann auf Spiritus vergoren. Der Zucker  kommt also für     Ernährung.s#zweeke    nicht, in  Betracht,.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Überführun- -von Zellulos-p. enthaltenden Stoffen in vergärbaren Zucher durch Erhitzen mit zur Umwandlung be fähigter Säure, dadurch gekennzeichnet.
    dass zur Umwandlung ein Gemisch von Sa17- säure und Schwefelsäure verwendet wird und <B>als</B> reaktionsbegünstigende Mittel noch ver hältnismässig- geringe Mengen wenigstens einer andern Säure, welche von den Uin- wandlungssäuren verschieden sein muss, ver- w endet werden.
    EMI0002.0029 ÜNTERANSPRÜ0nE: <tb> <B>1.</B> <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> <B>dass</B> <SEP> iii <SEP> dein <SEP> Gemisch <SEP> der <tb> beiden <SEP> Uiilwindliiii.,4,s.,qiureit <SEP> die <SEP> Salzsäure <tb> Verfahren <SEP> <B>(y</B> <SEP> naeli <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> ,lehernzeichnet. <SEP> dass <SEP> als <SEP> real#tioiisbe-ün sti-endes <SEP> -Mittel <SEP> seliwe-fli"e <SEP> St-ture <SEP> verwen <B><U>n</U></B> <tb> det <SEP> wird. <tb> <B>3.</B> <SEP> Verfahren <SEP> iia(!li <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> 0,ekeilii7ei(-iinel-, <SEP> dass <SEP> als <SEP> re#-il#tioiisbe-#üli <B>I <SEP> .
    <SEP> e#</B> <tb> <B>></B> <SEP> -sti, <SEP> -,eides <SEP> Miltel <SEP> riebon <SEP> schwefliger <SEP> Säure <tb> <B>Z,</B> <tb> iioeh <SEP> mindestens <SEP> eine <SEP> andere <SEP> Säure <SEP> verwen det <SEP> wird. <tb> 4. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspriiell, <SEP> dadurch <tb> kennzeielinet, <SEP> <B>(lass</B> <SEP> noch <SEP> mindestens <SEP> ein <tb> Selillt7#stoff <SEP> zu-,esetzt <SEP> ist. <tb> <B>5.</B> <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentansprueli <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> 4, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <tb> dass <SEP> der <SEP> Sehutzstoff <SEP> ein <SEP> Metall <SEP> ist. <tb> <B>6.</B> <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> En teranspruch <SEP> <B>-1,</B> <SEP> ffiadurch <SEP> gekennzeichnet. <tb> t' <tb> dass <SEP> der <SEP> Sebutzstoff <SEP> ein <SEP> Metalloxyd <SEP> ist.
CH96995D 1920-06-04 1921-05-27 Verfahren zur Überführung von Zellulose enthaltenden Stoffen in vergärbaren Zucker. CH96995A (de)

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